Kleiner Soundclip, Welche Effekte werden genutzt?

von Florian.K, 14.12.07.

  1. Florian.K

    Florian.K Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #1
    Hey,

    hab hier mal ein kleines Video vom guten alten Lukather.
    Ich frag mich welche effekte er hier benutzt das die Luke hier so schön, höhenreich, bauchig und fett zugleich klingt. Klar, der Amp tut sein übriges, aber die Luke klingt so auf neck position schon gut, fehlt aber noch das quentchen.

    Ist auch klar das ich nie so spielen werde, aber in erster Linie gehts mir um den Sound, da er mir sehr zusagt.....sicher, seine Finger tun das übrige :D.

    Also ich würd mal vermuten, nen Chorus, Delay und vielleicht nen Treble Booster?
    Was meint ihr?

    http://www.youtube.com/watch?v=R60y3NTKVXI

    Flo
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 14.12.07   #2
    Ohne den nicht vorhandenen Clip gehört zu haben: SL verwendet seit jeher ein Riesenarsenal von Geräten sowohl als Studiogitarrist für andere als auch live und im Studio mit Toto:

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Trotzdem ist das ganze Geraffel nur der klangliche i-Punkt und nicht die Basis: Lukather würde auch ohne das Zeug wie Lukather klingen, aufgrund seiner persönlichen Spielintelligenz, seinen unverwechselbaren Mikrotimings, seiner Spieltechnik, dem harmononischen und tonalen Approach und der Melodiegestaltung. Umgekehrt wird Gitarist XYZ niemals wie Steve Lukather klingen, nur weil der dessen Equipment verwendet.

    BAsscut, Mittenbetonung für Sustain, Brillanz in Attack/ Anschlag und Sustain (muss von der Gitarre kommen! - mit nem mupfigen Paula-Nachbau gehts schon mal nicht) , Prise Delay, dezentes Flanging im Effektweg, leichte Kompression. Von allem etwas - gut abgestimmt - aber nie vordergründig, sondern immer nur als Stütze. Eine gute Kamera macht auch nur nur gute Bilder, wenn der Fotograf eine gutes Auge hat.
     
  3. Florian.K

    Florian.K Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #3
    Clip jetzt da :D
    Ja, seine ganzen Racks kenn ich schon, aber raushören was er gerade benützt ist schon was anderes. Geht auch nicht darum zu wissen welche einstellung er beim kompressor verwendet und ob sein delay auf 5 oder 5 1/2 steht.
    Möchte nur gerne wissen welche Grundeffekte er benutzt, das ich es nicht 100%tig hinbekomme kann ich mir (leider) schon denken.

    PS: Der Post soll nicht provozierend oder böse wirken, aber irgendwie wirkt das bei meinem geschriebenen immer so :rolleyes:
     
  4. Florian.K

    Florian.K Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #4
    Jap, genau darauf wollte ich hinaus. Gewisse dinge kommen nunmal nicht aus den Fingern, dreh ihm mal den Treble zu und er klingt zwar wie er selbst, aber es klingt eben nichmehr so wie es mit viel treble klang. Genau das mein ich, und den Attack den er hier hat, der ist unverwechselbar. Selbst wenn man alles andere nicht kopieren kann, beim attack ist es wohl möglich....
    Auch der Ton den er hier hat ist alles andere als Vintage, hätte er einen Vintage equip. würde es wieder anders klingen, sahniger....aber genau das will ich eben nicht...da steh ich garnicht drauf.... Hoffe ich konnte meinen Punkt irgendwie klar machen.
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 14.12.07   #5
    OK, jetzt hast Du ja das Hörbeispiel nachgeliefert. Man hört hier ganz klar das Boosting von bestimmten Anteilen einer attackstarken Gitarre mit Endstufensättigung des Amps. Lukather verwendet zudem EMG-PUs (aktiv).

    Die eher nach Endstufensättigung klingenden Sounds (die sozusagen platttmachende Erstverzerrungen überspringen) mit vielfältigen Klangmanipulationen (die über Bass, Mitten, Höhen intelligent hinausgehen) sind ja in letzter Zeit schwer im Kommen. Schau Dich mal um bei

    Okko http://www.stompbox.de/main_deutsch.html

    und

    Baldringer http://www.dual-drive.de/

    Hier werden im Sinne "Erhalten von natürlichem Gitarrenanteil" völlig andere Klangkonzepte verfolgt als mit den herkömmlichen Overdrives und Verzerrern, die seit 35 Jahren nach dem selben Muster konstruiert werden (= Plattmachen und Schönfärben vor der Endstufe).
     
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