Tests von Cameralabs zufolge ist das Problem der D800 nicht, dass sie nicht die schnelleren Karten nimmt, sondern die interne Verarbeitung vorher nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch. Quelle: Hier runterscrollen bis unter die Video-Samples:
http://www.cameralabs.com/reviews/Canon_EOS_5D_Mark_III/
Mit denselben Karten braucht die Nikon ein VIELfaches länger (nach absoluter Füllung des Buffers ca. 1 Min), um den Buffer zu leeren als die 5D3 (ca. 5 Sekunden) mit entsprechenden Datenmengen (ca. 1/3 weniger Auflösung, aber 50% mehr Geschwindigkeit bei der Reihenfotografie).
Merke: Die Fotografin ums Eck (schon des öfteren erwähnt - von ihr hatte ich ja auch eine Weile diverses Zeug hier, wie momentan noch die Canon 1D Mark II, welche sie als Ersatz nutzen wollte, während ihre D700 in Reparatur ist) hat jetzt die Nikon D4 (kombiniert mit einem 24-70mm 2.8*) bei sich liegen als Upgrade zu ihrer D700, welche jetzt erstmal zur Reparatur geschickt wird und dann in Kombination mit dem 80-200mm 2.8 als Zweitkamera genutzt wird. Krasses Teil, die D4!

Ich wünschte, meine EOS 500D hätte bei ISO 1600 ein so gutes Rauschverhalten, wie die D4 bei ISO 6400. Dazu das üble Tempo etc. Zitat "Wenn du sie mal benutzen willst, melde dich einfach." - Das gibt noch höllisch viel Spaß

Wir haben dann auch gemeinsam die Bedienung erarbeitet - sie hat zwar Ahnung vom Fotografieren, aber weniger von der Technik dahinter und ich habe dann die ganzen Einstellungen via Menü übernommen.
Beim ISO-Vergleich von D700 und D4 sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass das Bildrauschen bei der D4 um rund eine Stufe besser gehandhabt wird, trotz 4MP mehr. Im verrückt hohen ISO-Bereich, den sowieso fast niemand verwendet (12800+), ist die D4 deutlich besser. Das Rauschen ist zwar auch "nur" rund einen Schritt besser, aber die Farben bleiben besser erhalten. 12800 ist übrigens bei der D4 sogar gar nicht so schlecht anzusehen - das lässt sich noch durchaus problemlos verwenden, wenn es denn nicht anders geht.
* Die Fotografin hatte vorher auf der D700 ein 24-120mm-Objektiv und ist zwar jetzt einerseits sehr begeistert von den Möglichkeiten, die die 2.8er-Blende beim Fotografieren in wenig Licht bringt (was sich auch vorher also auf der D700 schon gelohnt hätte), aber ist nicht sonderlicht zufrieden mit der Reichweite und beklagt, dass sie bei Portraits mit 70mm zu nah an die Motive ran muss und nicht so flexibel spontan sein kann, wie sie es gewohnt ist. Und ich kann es nachvollziehen und werde in Kombination mit der 5D3 noch immer den Kompromiss 24-105mm F4 bevorzugen.
Aber ganz ehrlich: Wenn man das 24-70mm sieht und eine Weile verwendet hat, dann wirkt das 24-120mm fast schon lächerlich...
OK, lange genug gefaselt
