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Könntet Ihr euch ein Leben so ganz ohne Röhrenverstärker vorstellen?
und die Klasse geht preislich mittlerweile stark auf Talfahrt.
ich sag mal wenns Amp-frei sein darf, dann gibts unter 500€ schon viele Optionen um professionelle Ergebnisse zu erziehlen, das ist im Rückblick auf meine Anfänge mit der Musik einfach der Oberhammer.
letztlich bin ich, was digital anbelangt eigentlich weitgehend neutral eingestellt. schließlich habe ich damals mit einem digitalen amp angefangen und war total überrascht, als ich das erste mal einen röhrenamp spielte.
das doofe ist nur, bisher konnte mich die digitale lösung nicht begeistern.
IR ist klasse, und damit lassen sich super ergebnisse erzielen. wenn also IR toll ist, aber der klang in einem digitalen gerät trotzdem nicht optimal erzeugt wird, dann liegt es wohl nicht an der boxensimulation, sondern an der sound-erzeugung, wo das digitalgerät versucht einen amp zu simulieren, respektive effektpedale nachahmt.
was die berufsmusiker anbelangt. das könnte man vergleichen mit firmenwagen und privatauto.
kaum jemand würde mit einem 62er ferrari täglich zur arbeit fahren, sondern würde einen normalen diesel oder ein e-auto dafür wählen.
der ferrari käme nur in der freizeit zum zuge.
und so schätze ich das mit der technik bei den profis ein.....einfachster aufwand bring am meisten gewinn.
Ja, es spricht für sich, dass die Dinger unterschiedlich klingen. Keiner der beiden ist an MEINEM optimalen Sound dran. Und wenn, dann noch eher der vom FM9. Aber auch dahingehend bekommt man einen (passenden) Röhren-Amp eingestellt.
ich denke, bässe werden selten verzerrt gespielt und gitarren fast immer verzerrt. ich kenne nur wenige bassisten, die einen verzerrten bass-sound mögen.
und so hat ein schwerer röhrenverstärker für bassisten kaum einen sinn, weil die leistung schafft man auch mit transistoren.
Selbst die, die mit verzerrtem Bass-Sound spielen, verwenden meistens Transistor-Amps. Und die meisten Gitarristen, die ein Zerr-Pedal vor den Amps schalten, umgehen damit die Verzerrung einer Röhre.
letztlich bin ich, was digital anbelangt eigentlich weitgehend neutral eingestellt. schließlich habe ich damals mit einem digitalen amp angefangen und war total überrascht, als ich das erste mal einen röhrenamp spielte.
Na ja, wirklich neutral ist das nicht, wenn du von einem Gerät auf alle in der selben Kategorie schließt. Ich hatte auch mal einen Fender Mustang, mit dem ich nicht warm geworden bin. Dann hatte ich ein ENGL-Rack mit Röhren-Vor- und -Endstufe, mit dem ich auf Dauer auch nicht warm geworden bin. Und dann kamen der Marshall JCM 2000 DSL 50 und mein Laney GH100TI, die ich bis heute immer noch wahnsinnig geil finde, wenn sich mal die Möglichkeit ergibt. Ebenso wie die anderen Röhren-Laneys, die ich hier habe. Und trotzdem spiele ich zur Zeit meistens kleine, batteriebetriebene Transistor-Amps ohne digitale Modelling-Technik.
ich hab damals mit Analogen sachen angefangen, sowohl Gitarre als auch bass, sowohl Röhre als auch Tansistor, Marken die dabei waren: Marshall, Peavey, EDEN, Markbass, MESA, ENGL, EBS, Darkglass, nd sicherlich noch mehr.
dazu habe ich verwendet von Stompboxen, ne weile auch das g-Major für Reverb/Delay/Chorus und so kram
parallel dazu habe ich immer wieder Multieffekte probiert, zoom505, irgendein Behringer und mehrere Line6 geräte, Elevenrack
Software war unzählig viel
line6, Audioassault, ML Soundlab, diverse viele wo ich den namen nicht mehr weiß
naja und jetzt am Ende steh ich da und nutze
Quad Cortex, Ampero2 Stomp, Neural DSP Plugins, NAM und Tonex
... tja und das ende vom Lied ist, dass ich den weg halt genau umgekehrt gegangen bin, weil bei den Amps meistens nur eine relativ kleine Kombi aus Lautstärke und Speaker zum gewünschten Sound geführt hatte, wenn ich den Modeller über Endstufe udn 412er jage hab ich aber das gleiche, bzw. i.d.R. sogar tighter, weil ich im Modeler halt auch nen Parametrischen EQ gleich mit an Board hab
ich würde eher sagen verändern damit die Zerre der Röhre, klassiker ist ja der Tubescreamer der für Metal Sound häufig als Scoop statt Zerre vor Amps gehängt wird, aber dennoch das gesamtbild ändert.
Selbst die, die mit verzerrtem Bass-Sound spielen, verwenden meistens Transistor-Amps. Und die meisten Gitarristen, die ein Zerr-Pedal vor den Amps schalten, umgehen damit die Verzerrung einer Röhre.
richtig, der fender mustang ist in der tat technisch noch ganz am anfang dieser technologie. so ein fractal oder line6 gerät sind um welten weiter.
ABER, vielleicht liegt es garnicht an den geräten.....vielleicht ist es einfach meine persönliche klangvorstellung, welche von den geräten nicht befriedigt wird - aber im unterschied dazu die klangvorstellung vieler anderer gitarristen voll befriedigt.
vielleicht ist es wirklich was persönliches und nichts objektives?
und BTW... wir hatten damals im Studio nen 5150 mit Box am Cortex gecaptured, also nur Rohsound von Amp+Box Kombi.
dann einen Riff durch beide Setups gereampt und verglichen.
das war dann so nah am Original, dass man nach dem normalisieren nichtmal das switchen zwischen beiden Spuren gemerkt hat.
und da war auch der Ganze Matsch mit dabei der dann gescoopt werden musste.
Ich persönlich spiele am liebsten meinen Kemper, aber vor allem hatte ich viel Spaß dabei, meinen ENGL E530 Preamp + Palmer Macht Endstufe + ENGL 212 / Tubemeister 112 Box zu kempern. Spiele also meine eigenen Sounds und freue mich, dass ich den analogen Kram noch im Proberaum stehen habe.
Zu dem Thema passt auch dieses Video von Kristian Kohle sehr schön: