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asdfjkl?
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...uninteressant...
 
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Wie geht das zusammen?
Wie macht man das?

:rolleyes:[/quote]

Man komponiert es so, führt es auf, zeichnet es auf. Aber spaß beiseite, was fällt dir dabei auf? Bachs Matthäus-passion verwendet mindestens 5, aber auch mehr solisten, wenn man die "rollen" (rezitative) und arien trennt, 2 vierstimmige chöre, einen unisono-cantus-firmus-chor, 2 orchester, orgel oder/und cembalo. Von Mahlers 8.sinfonie oder Schönbergs Gurre-liedern will ich gar nicht reden. Oder Berlioz's träume und experimente? Das personal der "Meistersinger" ist auch nicht gerade bescheiden. Das geht alles zusammen und wird gemacht.
 
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juergenPB schrieb:
Klar, daß das gemacht wird, und daß es gut klingt.
juergenPB schrieb:
Ich meine, wenn man sich einen 4-stimmigen Satz anguckt, dann kann man sagen: da und da habe ich den und den Akkord.
Aber bei solchen Kompositionen sieht es doch wohl anders aus. Es werden ja zur gleichen Zeit nicht nur 3 oder 4 verschiedene Töne gesungen und gespielt.


In tonaler musik schon, nur werden die töne oktaviert, verdoppelt oder kontrapunktisch verschränkt, aber es erklingen gleichzeitig nur maximal 4 (als dominantseptakkord oder der "fürchterliche" verminderte). Beethoven fügt schon mal eine sekunde hinzu, um den klang zu verschärfen, und wenige male erklingen tonika und dominante gleichzeitig, das waren gewagte unternehmungen.
Das ist ja das problem der "moderne", die auf "harmoniegewohnte" ohren trifft, die dissonanzen -jeder 4-und mehrton-akkord ist dissonant - als unschön empfinden. Ich kann mit dreiklängen sehr häßliche und banale musik machen und mit 12 tönen sehr schöne, aber was "schönheit" sei, wusste auch Albrecht Dürer nicht. Wer empfindet das rauschen eines wasserfalls mit unendlich vielen frequenzen als unschön, wer das rieseln einer quelle, den wellenschlag des meeres, ja selbst den straßenlärm, oder den geräuschpegel in einer kneipe? Daran sind wir gewöhnt, aber wehe den komponisten, die seit über 100 jahren an unseren hörgewohnheiten rütteln.
 
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LEute ich habe das nur mit der Doppelchörigkeit nie verstanden, warum heißt das 2x4 und nicht 8 Stimmig?
 
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juergenPB schrieb:
Aha.
Ja, scheint so zu sein

:)

Dein beispiel zeigt natürlich durchgangstöne auf meist unbetonten taktteilen, aber sonst bleibt man brav beieinander.
Doppelchörigkeit: im Markus-dom in Venedig, einem rundbau, hatte man zwei emporen und nutzte sie zu stereo-effekten (Gabrieli), instrumental wie vokal. Es muss nicht 8stimmig gesetzt sein, wenn zwei chöre zu 4 stimmen miteinander oder gegeneinander musizieren. Das schöne "Lux aeterna" von Ligeti ist ein-chörig aber 16 stimmig, in klangflächen und clustern, bitte anhören!
 
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