Kondensator in den Gitarren

von Fischi, 23.11.03.

  1. Fischi

    Fischi Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 23.11.03   #1
    Grüß euch mädels

    In den Gitarren sind ja zwischen den tone und volume potis kondensatoren eingelötet. Wie genau wirken die sich auf den sound aus???


    Gruß,
    Fischi
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.03   #2
    Lässt hohe Frequenzen durch, für tiefe ists zuviel Widerstand.

    Tonepoti offen: Strom muss durch die gesamte Kohlebahn ->kein Interesse, Saft geht gleich zum Volumenpoti

    Tonepoti halb offen: Einige hohe Frequenzen quälen sich durch die halbe Kohlebahn und dann durch den Kondensator an Masse

    Tonepoti zu: Keine Kohlebahn im Weg, hohe Frequenzen gehen gleich durch den Kondensator an Masse. Für Tiefe ists aber immer noch kein Anreiz.

    Es gibt dann auch noch den Volumen-Kondensator, damit beim Abdrehen der Lautstärke nicht soviel Höhen flöten gehen. Ist aber nicht Standard. Zudem wird der Ton dann unnatürlich dünn. Man kann dann parallel auch noch einen Widerstand löten, aber das ist dann ziemliches Herumraten.
    und für jeden PU anders....

    Ohne KOndensator würde dein Tonepoti nicht wirklich funktionieren. Du würdest bei geschlossenem Poti ja gleich den gesamten Saft auf Masse schicken. Es wäre also ein Art weiteres Volumenpoti, kein Tonepoti.
     
  3. Fischi

    Fischi Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 23.11.03   #3
    gibts da irgendwo im net ne liste, wo erklärt wird, wie sich ( verallgemeinert ) die verschiedenen kondensatorwerte auf den sound auswirken??
     
  4. eep

    eep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.03   #4
    hi
    fehlt nur noch zu sagen, dass je nach wert des kondensators, andere frequenzen durchgelassen werden. -> herumraten

    gruss
    eep
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.03   #5
    So richtig hab ich noch net gefunden. Gute Infos hier:

    http://www.gitarrenelektronik.de/elektronik/elektronik.html

    runterscrollen bis zur Liste mit den Lastkapazitäten und der Resonanzfrequenz.
     
  6. Fischi

    Fischi Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 23.11.03   #6
    k

    danke für die antworten. ich werd mir ray's text demnächst mal zu gemüte führen
     
  7. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.03   #7
    Auch gut zum Einstieg:

    http://www.rockinger.de/showroom/workprt10.htm
     
  8. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 23.11.03   #8
    [code:1]Gute Infos hier:

    http://www.gitarrenelektronik.de/elektronik/elektronik.html
    [/code:1]

    Kann ich nur bestätigen. Und ich habe mittlerweile in 2 meiner Strats die Resonanzfrequenzschalter (anstelle des Tonpotis) dieses Herstellers eingebaut. Erspart das Rumexperimentieren und Einlöten von und mit zig Kondensatoren. In einem gerasterten Drehschalter sind 5 bis 8 unterschiedliche Kondensatoren fest eingebaut. Die beeinflussen dann jeweils den Frequenzcharakter des Pickups. Vom totalen clean bis über Wah-ähnliche Nasalmitte, jazzig-bluesig abgetönt bis zum deutlich dunkel eingefärbten Sound ist da alles mit einem Dreh drin.

    Außerdem haben die Klampfen im Natursound jetzt mehr Höhen, da eine kleine Menge vorher von den Tonpotis "geklaut" wurde, die nun nicht mehr drin sind. Das machen die nämlich leider auch noch auf Stellung 10. (Nicht ohne Grund bietet ja Rockinger spezielle Tonpotis an, die diesen Höhenklau nicht fabrizieren.)

    Dazu beste Kabel und die Gitarren klingen transparent wie nie zuvor. Die Investitionen (insgesamt rund 140 Euro für zusammen 2 Gitarren) für 2 Schalter und einige Kabel haben sich bei mir absolut gelohnt
     
  9. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.03   #9
    Hab ich auch schon festestellt. Bei ner Strat ist das ziemlich wurscht (meine ist auch noch so eine TBX Strat, die hat genug Höhen), aber bei der Paula hab ich durch nen Bypass erst gemerkt, wieviel da an Brillanz gewonnen wird, wenn man das Poti umgeht.

    Ist der C-Switch vom Lemme wirklich so gut? dann werd ich mir den jetzt doch mal holen müssen...
     
  10. Hans_3

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    Erstellt: 24.11.03   #10
    [code:1]Ist der C-Switch vom Lemme wirklich so gut?[/code:1]

    Er macht eben das, wie beschrieben: Der PU-Ausgang geht direkt in den Switch und dort stehen dann verschiedene Kondensatoren zur Anwahl. Aus dem Switch geht es dann direkt ans Volume-Poti. Die effizienteste Wirkung ist wohl eher bei Single-Coil.

    Ein Humbucker hingegen wird beim Tieferlegen der Frequenz allerdings schnell dumpf, weil er ja von vornherein schon weniger Höhen mitbringt, also "tiefer" liegt.
     
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