Kontrabasser mit Gehörschutz?

von bassoo, 27.09.07.

  1. bassoo

    bassoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.07   #1
    Hallo Forum,

    ich habe sowohl nach Proben als auch nach Gigs öfter das Problem,
    dass mir danach die Ohren sausen. Der Sound der Band ist oft einfach zu
    laut für mich. Ich bin auch generell empfindlich und habe auch als
    Zuhörer bei Rock-Konzerten meist Hörschutz dabei.

    Ich habe es jetzt mal in der Band-Probe mit Schaumstoff-Ohrschützern probiert. Aber
    das Problem, das eben gerade für Kontrabass heikel ist: Ich habe damit
    keine so gute Kontrolle über meine Intonation mehr.

    Gibt es einen Ausweg, was Empfehlenswertes?
     
  2. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.07   #2
    Also den Alpine-Gehörschutz für 20 bis 25 kann für den Preis auf jeden Fall empfehlen.
    Doch leider dämpft der Gehörschutz nicht allzu linear, weshalb ich dann irgendwann auf den angepassten Elacin Gehörschutz für 150 Euro umgestiegen bin.

    Ich bin zwar kein Kontrabassist, aber könnte mir gut vorstellen, dass der Elacin-Gehörschutz auf lange Sicht doch die besser Wahl ist, weil er sehr linear dämpft, also alle Frequenzbereiche weitestgehend homogen gedämpft werden.
    Das könnte der Intonation sehr zu gute kommen.

    Ja, sehr teuer, aber er ist's auf jeden fall wert.
    Aber versuch's trotzdem erstmal mit dem Alpine.
     
  3. Illinäus

    Illinäus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.07   #3
    Spiel zwar keinen Kontrabass, aber Bin Alpine Nutzer. Ich komme mit Ihnen sehr gut zurecht. Sie sitzen gut und bequem. Das Sie nicht ganz linear sind habe ich nicht gewusst aber vermutet, da ein Großteil der "Schrillheit" der Becken fehlt, was ich aber als Vorteil empfinde. Wenn Höhen mehr gedämpft werden, höre ich mich als Bassist logischerweise Besser.

    Inwiefern sich das aber auf die Genauikeit der Intonation auswirkt kann ich keine Sichere Information geben. Allerdings höre ich mit den Alpine Schützern trotzdem noch, wenn unser Gitarrist auf einer nicht 100% Korrekt gestimmten Gitarre spielt. ( Zehenägel nach oben wölb)
     
  4. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.07   #4
    Ich bin in einer ähnlichen Situation. Spiele zwar keinen Kontrabass, hab aber ebenfalls keine Bünde und spiele in einer Rockband.

    Ich benutze die Alpine Dinger. Klar sind die nicht ganz linear, aber inwieweit sollte einen das stören? in dem Frequenzbereich, wo mein Bass liegt geht noch nichts verloren. Dass die hohen Frequenzen der Becken damit ein wenig leiser werden stört mich beim intonieren herzlich wenig.

    Also, mit den Alpine-Teilen sollten erstmal keine Probleme auftauen. Wenn doch, dann könntest du dir immer noch die angepassten überlegen.
     
  5. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 04.10.07   #5
    Kommt auf dein Bugdet an. Für Kontrabass und alles andere Bundlose sind In Ear Monitore ideal. Und zwar die Full Range Modelle mit guter Bassübertragung. Wenn die gut sitzen, dämpfen die auch (max. 25 dB) und du kannst das Monitorsignal regeln, so dass du dich gut hörst. Kostet zwar 500€- lohnt sich aber.
     
  6. bassoo

    bassoo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #6
    Danke für eure Rückmeldungen! In-Ear-Monitoring ist vielleicht tatsächlich
    das Beste, aber 500€ sind mir im Moment einfach zu viel. Also werde
    ich es bei der nächsten Probe erst mal mit den Alpine-Dingern probieren...
     
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