Kopfhörer-Monitoring-Lösung fürs Digitalpiano (Amp)

von FünfTon, 15.03.19.

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  1. FünfTon

    FünfTon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.19   #1
    Seit kurzem bin ich Besitzer eines Yamaha P-515. Während das Gerät hervorragend klingt (über die Lautsprecher und USB), ist der integrierte Kopfhörerverstärker (zwei parallel geschaltete 6.3mm-Stereoklinken) leider von der etwas schwachbrüstigen Sorte und auch der Frequenzgang nicht gerade der Brüller.

    Vorhanden sind folgende Kopfhörer, mit denen ich bei anderen Klangquellen (alle möglichen Kopfhörerausgänge von Computer bis Hi-Fi-Verstärker) sehr zufrieden bin.

    Sony MDR-7506 (63 Ohm), Sennheiser HD 595 (50 Ohm), Sennheiser HD 569 (23 Ohm)

    Der Sony klingt prima, allerdings am Digi schon zu leise, der offene Sennheiser ist sehr wirkungsgradstark, hat aber seine naturgemäße Baßschwäche. Der geschlossene Sennheiser macht sich zwar am Handy gut, paßt aber offenbar auch schlecht zum Digi. Kurzum: Mit dem integrierten KHV komme ich nicht weiter.

    Nun gäbe es mehrere Produktgruppen, die in Frage kämen

    - Hi-Fi-Kopfhörer-Verstärker (meist extrem teuer)
    - Mini-Mischpult mit Kopfhörerausgang
    - DACs/ADCs, USB-Audio-Interfaces mit Kopfhörerausgang
    - andere Produkte, die ich übersehen habe?
    - andere Kopfhörer?

    Über die Produkte selbst fehlt mir komplett die Übersicht, ich kenne mich da kein Stück aus und die Preise gehen von 20 bis 2000 €. Mein Budgetgrenze wäre so 200 €, aber wenn's irgendwas Nettes zum nice Price zwischen 50 und 150 € gäbe, wäre das auch nicht schlecht. Im Prinzip benötige ich nur einen rauscharmen Klavierklang (abgegriffen via LINE OUT 2x 6.3mm Klinke), idealerweise mit einem EQ, um den Frequenzgang etwas hinbiegen zu können. Letzteres geht auch im Digi selbst ist aber über das Menü doch etwas umständlich. Dazu meine Fragen:

    Was aus den o. g. Produktkategorien eignet sich da am besten?

    Was kann ich für eine Klangqualität in der von mir gewünschten Preisklasse erwarten? Wenn es schlechter klingt, als über den eingebauten Stecker, habe ich ja nichts gewonnen.
     
  2. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.19   #2
    Du könntest ja auch einen KH-Verstärker an die Lineout hängen oder einen der KH-Ausgänge und daran dann Deine Kopfhörer.
    ZB so einen hier
    [​IMG]
     
  3. FünfTon

    FünfTon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.19   #3
    Das ist, was ich so geplant habe ja. Nur weiß ich noch nicht, wieviel ich wofür ausgeben muß, um einen einigermaßen amtlichen KH-Sound am Digi zu bekommen.


    Und wären jetzt die Frage: Was kann ich von so einem Teil erwarten? Das Datenblatt sagt außer 47 Ohm Ausgangsimpedanz (deutlich zuviel für meine Hörer) überhaupt nichts zum eingebauten KHV.
     
  4. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.19   #4
    Ein KH-Verstärker ist schon die richtige Empfehlung, und wenn ich Dich recht verstehe, willst Du keine "Features" wie sie fürs Recording sinnvoll wären oder Ausgänge für mehrere Hörer, sondern eben nur eine vernünftige Verstärkung und annehmbaren Klang. Das ist doch keine Raketenwissenschaft. Bestell Dir doch den unten aufgeführten und probier ihn aus. Wenn es nicht Dein Geschmack ist, dann geht er halt wieder zurück.
    [​IMG]
     
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  5. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.19   #5
    Ich habe so ein Teil (Mackie HM-4) und es ist m.E. klangneutral und hat einen deutlichen Lautstärkegewinn.
    Die Ausgangsimpedanz ist unkritisch (bei mir ein KH mit 32 Ohm, und einer mit 55 Ohm).
    Ein Mini Mischpult rein als KH Verstärker ist mit Kanonen auf Spatzen..., es sei denn, dies hätte einen weiteren Sinn für dich (Mikro, einfache USB Soundkarte, Klangregelung und FX).
    Hier sind wir aber schon bei mindestens 100 Euro (Yamaha. Mackie z.B.)
    Ein USB Audiointerface macht auch nur Sinn, wenn du aufnehmen (oder spielen) über PC/Mac willst, aber nicht "nur" als KH Verstärker.
    Nun Der Händler Thomann (und nicht nur Der) bietet eine kostenlose Rückgabe an (30 Tage) somit kannst du ertmal diverse Geräte testen und die "untauglichen" zurücksenden.
     
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  6. FünfTon

    FünfTon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.19   #6
    Die Ausgangsimpedanz sollte idealerweise nahe 0 Ohm liegen und bei höchstens 1/8 der Kopfhörer-Impedanz, sonst geht der Frequenzgang hops oder bei niederohmige Kopfhörern geht die Lautstärke runter. Genau das Problem habe ich nämlich beim Yamaha P-515 KHV: Der semmelt bei den 23-Ohm-Hörern gnadenlos ab (und bei den wirkungsgradschwächeren 63-Ohm-Sony, die impedanztechnisch besser passen reicht wieder die Ausgangsleistung nicht).

    Das ist mir schon alles klar, ich wollte nur sehen, daß ich alles auf dem Radar habe, was sich in dem Preisbereich ggf. eignet. Wenn ich jetzt nur nach "audiophilen KHV" suche, zahle ich vierstellige Beträge für etwas, das man anderswo für 50 € bekommt.
     
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