koppelkondensatoren jcm 800

von hag, 25.01.07.

  1. hag

    hag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.07   #1
    habe die koppelkondensatoren ausgetauscht gegen orange sprague drops und das teil
    is jezz so laut , live 1,5 master und der mischer heult ,der klang is das laute also er
    setzt sich gnadenlos durch,kennt das irgendjemand hier
     
  2. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.01.07   #2
    Das Austauschen der koppel-Cs kann eig nicht zu Lautstärkeanstiegen führen...wundert mich.
     
  3. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 25.01.07   #3
    Die Koppelkondensatoren dienen lediglich der Gleichstromentkopplung der einzelnen Stufen. Verstärken können sie definitiv nicht, höchstens dämpfen und dann meistens total.
    Da hast Du irgend etwas anderes angestellt. Klingt der Amp denn jetzt noch sauber oder zerrt er schnell? Gibt's da ein deutliches Brummen? Gibt er vielleicht gar Rauchzeichen?

    /V_Man
     
  4. hag

    hag Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #4
    nö , also der amp is voll sauber ,sogar sehr rauscharm ,er is ja nich db mässig lauter,sondern sehr direkt auffe ohren also es rockt definitiv, klingt jetzt mehr so wie mein hiwatt ,wollte nun mein jmp überholen (2203) und mich vorher schlau machen welche c`s
    sich so eignen auch in der klangregelung ,danke
     
  5. rollthebones

    rollthebones Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.07   #5
    Kann es sein, daß Du nun andere Werte drin hast? Vielleicht bedämpft er jetzt mehr die Bässe und klingt deshalb scheinbar "lauter" (höhenbetonter)?
     
  6. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 30.01.07   #6
    Man müsste schon genauer wissen, was Du da verändert hast, um ein Urteil über die Auswirkungen geben zu können.
    Die Annahme von Rollthebones ist schon sehr naheliegend, dass für die Veränderung kein getauschter Koppelkondensator zuständig ist sondern einer aus dem Tone-Stack.
    Die Koppel-Cs kann im in weiten Grenzen verändern, ohne dass es Einfluss auf den Klang nimmt.

    /V_Man
     
  7. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 30.01.07   #7
    Wer hat denn den Tausch vorgenommen? Vielleicht ein schlampiger Lötbatzen, der jetzt irgendwo im Schaltkreis eine "Direktverbindung" herstellt?
     
  8. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.07   #8
    @hag:
    Sieht so aus, als ob du nur das Komma kennen würdest. :rolleyes:
    Als Elektroniker und nicht-15-jähriger solltest du dich doch etwas besser ausdrücken können.
    So kann man deine Posts viel leichter verstehen bzw. lesen.

    Mach' dich schlau:
    Wikipedia - Satzzeichen
    Punktsetzung
    Kommaregeln
     
  9. hag

    hag Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.07   #9
    Nun gut !Ich habe die Umbauten selbervorgenommen und habe mich an den original Werten der Koppelkondensatoren gehalten.Habe allerdings den Kathodenkondensator
    der ersten Stufe auch gegen einen Orange Sp. getauscht . Habe mich an den original
    Wert gehalten und sämtliche Arbeiten sauber und gewissenhaft ausgeführt.
     
  10. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 30.01.07   #10
    Rechen- und Kommafehler bei Micro- und Pico-Farad sind keine Schande. Poste mal die Werte auf Deinen neuen Kondensatoren und das exakte Amp Modell.
    Du sollst mir nicht die Werte nennen, die in den Amp reingehören, ich such mir den Schaltplan zur Überprüfung selbst heraus.

    Vielleicht hast ja einfach nur richtig gute Kondensatoren verbaut und die alten waren entweder Schrott oder schon am Ende. Leider war aus Deiner "Schreibe" nicht ganz klar herauszuhören, was der Amp jetzt wirklich macht, bzw. ob Du überhaupt ein Sound-"Problem" hast.
     
  11. hag

    hag Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.07   #11
    Vorneweg erstmal Danke für die Ratschläge und tipps,
    probleme mit dem Amp habe ich nicht , die anderen der band schon. Er setzt sich halt sehr
    durch im Klangbild und die ausgetauschten Kondensatoren entsprechen den original Werten von Marshall, habe sie auch extra vorher gemessen. Es wunderte mich halt das
    der Klang nun sehr direkt ist obwohl ich ausser dem Kathodenkond. nichts im tonestack
    verändert habe ! Wo ich bei der nächsten frage wäre : tonestack kondensatoren
    Hat da jemand tipps welche Kondens. sich da anbieten?
     
  12. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.07   #12
    Stecken in den aktuellen Marshall Reissues nicht diese gelben Mallory-Kondensatoren?
    Die wären vielleicht eine Überlegung wert...

    MfG
    Pagey
     
  13. Vintage_Man

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    Erstellt: 01.02.07   #13
    Was versprichst Du Dir davon, die auszutauschen?
    OrangeDrops sind auch keine Zauberbonbons. Geringe Veränderungen können sich wohl ergeben im Rahmen der Werte-Toleranzen der Bauteile. Es sei denn, Du möchtest die Regelcharakteristik des Tone-Stack grundlegend verändern. Dazu ist aber i.d.R. auch eine veränderte Beschaltung notwendig. In einer der letzten G&B Hefte sind die verschiedenen Schaltungen der namhaften Firmen im Zusammenhang mit dem RTD2- Projekt dargestellt worden. Ich glaube es war Heft 12/2006. Da kannste ja mal blättern.

    /V_Man
     
  14. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 01.02.07   #14
    Wenn du ganz audiophil bist nimmst du silvermicas, ansonsten simple Folienkondensatoren. In Marshalls finde ich Mallorys besser als OD´s.

    Du hast die gemessen!?:eek:
    Wie dass denn?

    Ja, Marshalls ham idR Mallory´s, diese Senfgelben. Imo sind die erste Wahl.

    +1 :D

    Die ODs sind nichts besonderes, ebenso wie die Mallorys, oft sind andere Dinge sinniger als Cs tauschen.
     
  15. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.07   #15
    Wobei es bei vorhandenen Keramik-Caps doch sinniger sein kann als alles Andere...
    Aber die Dinger gibts ja in Amps fast nicht, würd ich sagen.

    MfG
    Pagey
     
  16. Vintage_Man

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    Erstellt: 01.02.07   #16
    Wer verbaut denn im Audio-Zweig wissentlich keramische Cs???

    /V_Man
     
  17. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 01.02.07   #17
    Das stimmt so aber nicht. Löte mal einen .022 und einen 0.47 an einen Switch und schalte hin- und her. Bitte sag mir nicht, daß Du die Unterschiede nicht hörst. :confused:
    Ich habe vorgestern wieder den originalen Mustard-Cap in einer Tüte gefunden und an die erste Kathode gehängt weil ich eh grad am Löten war. Die sind zwar gesucht, aber irgendwie klingt es recht flach und leblos...?! Ich vermute mal, daß Du auch von dem redest...

    Generell ist es so, daß im 2203 verschiedene Typen von Widerständen und Kondensatoren an einigen wenigen Stellen einen erheblichen Einfluß auf den Sound haben - auch wenn man den Bauteilewert nicht ändert. Daß die Koppelkondensatoren dazugehören würde mich aber auch etwas wundern, aber ausprobiert habe ich es noch nicht. Oft ist es auch so, daß die Unterschiede von einer sinnvollen Modifikation kaum hörbar sind. Aber wenn man an drei oder vier Stellen "kaum hörbare" Verbesserungen einbaut, macht es am Ende einen echten Unterschied.
     
  18. Namenlos

    Namenlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.07   #18
    Ähm ich mein der Fender Bassman (vielleicht auch der Dual Rectifier müsste man im TT-Forum rumsuchen) hatte über dem Gainpoti von Schleifer zu Signal einen :)

    Grüße
     
  19. OneStone

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    Erstellt: 01.02.07   #19
    Viele Keramik-Cs haben besseres Übertragungsverhalten als Folien-Cs. Außerdem wird man im pF-Bereich nur schwer Folien-Cs finden. Wenn man Unterschiede zwischen Bauteilen gleicher Art (Folienkondensatoren) hört, dann kann man davon ausgehen, dass eines der beiden Vergeichsobjekte ne Macke hat. Wenn jemand Unterschiede zwischen MKS/FKS/MKP/FKP gleichen Wertes (rausgemessen) hört, dann würde mich das sehr wundern...
     
  20. hag

    hag Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #20
    tach erstmal, nun werde ich mich erstmal ein wenig bilden ( lesen : danke v-man)
    die kondensatoren hat mir ein audiofreak gemessen,hat dort einiges an geräten
    bei den tonestack kondens. habe ich auch gelesen das es damals (80er) sehr hohe toleranzen in den bauteilen gab und dies die verschiedenen klänge der gleichen baureihe
    erklärt . Dies habe ich auch schon gehört als ich im proberaum 3 gleiche 2203/jcm800 und einen jmp 2203 hatte obwohl röhrenalter,bias ja auch einfluss nehmen, nun erstmal lesen
    und löten DANKE ALLEN
     
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