Koyunbaba Carlo Domeniconi

von Flying Duckman, 16.09.08.

  1. Flying Duckman

    Flying Duckman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.08   #1
    Hi!

    Kennt jemand dieses Stück? Ich hab mal irgendwo gelesen das es für den angesagten Klassikgitarristen zu einem der Stücke gehört die man einfach gespielt haben muss. Ich finds einfach nur wunderschön, hab mir auch kurz nachdem ich es entdeckt hab die Noten bestellt. Jetzt is das ja schonmal keine normale Stimmung. In den Noten die ich hab (MelBay) wird diese Stimmung empfohlen:

    1. e
    2. c#
    3. g#
    4. d#
    5. G#
    6. C#

    gibts für die Stimmung auch nen namen? Wie schwer ist das Stück? Gehört das zur Oberklasse an Schwierigkeit oder is es machbar?


    Grüße!
     
  2. rancid

    rancid Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.09.08   #2
    Ich würde sagen "open C#m add9" :D

    Zu dem Stück kann ich aber nix beitragen...


    Gruß,
    Matthias
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 16.09.08   #3
  4. rootssixtsic

    rootssixtsic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.08   #4
    ja, koyunbaba (schafshirte) ist schon ein fortgeschrittenes stück..zudem man ja auch die noten entziffern muß (weil ja umgestimmt wird)..so weit ich weiß ist das stück auch in "normalstimmung" auch notiert..also ich hab irgendwo dasstück zu hause und da sind beide möglichkeiten drinnen...thats it..mehr weiß ich nicht..

    lg manuel
     
  5. Flying Duckman

    Flying Duckman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.08   #5
    hm, fortgeschritten. Mit was kann man das vergleichen? Asturias?

    @peter55: werd ich machen, danke für den tipp!
     
  6. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 16.09.08   #6
    ich denke asturias ist noch nen tick schwerer. aber es ist auch immer die frage wie gut man das nachspielen will.
    wenn ich jetzt an asturias denke, denke ich an diese john williams version, die meines erachtens ziemlich perfekt ist. die töne spielen ist die eine sache, daraus richtig musik zu machen eine völlig andere.
    für meine eignungsprüfung musste ich ja auch stücke mal richtig gut interpretieren. ich hatte 4 monate zum vorbereiten (für 3 stücke) und mein gitarrenlehrer gab mir einen monat zeit mir die stücke notentechnisch draufzuziehen. die anderen drei monate haben wir nur an der interpretation gefeilt.

    ich hab koyunbaba noch nicht selbst gespielt, aber ich wollte (für die prüfung. war dann aber blöd weil da komplett umstimmen geht mal gar nicht, deswegen hab ichs gelassen). und da hab ich mir die noten mal angeguckt und ich habs auch meinen lehrer spielen sehen. also es ist glaub ich von den griffen her nicht so extrem schwierig, aber von der interpretation her schon.
    ich hab auch domos version gehört, die ich beachtlich finde, dafür dass er eigentlich keine klassische gitarre spielt. aber es geht auch noch besser.
    domo spielt ja leider nur den ersten satz, der laut meinem lehrer mit abstand der einfachste ist.
    also das ist schon ein schwieriges stück, aber keiner hier kann dein spielerisches können einschätzen. wenn du es dir zutraust, probier es aus. wenn du merkst es klappt nicht, leg es zur seite und probier es in nem jahr oder so nochmal.
     
  7. Flying Duckman

    Flying Duckman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.08   #7
    Hi!

    und bist du schon fertig mit dem studium? ich bereit mich grad auf die aufnahmeprüfung vor. wo studierst du?

    Grüße!
     
  8. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 17.09.08   #8
    ich fang jetzt zum wintersemester erst an.
    hab vor zwei monaten die eignungsprüfung hier in dortmund bestanden.
     
  9. Flying Duckman

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    Erstellt: 17.09.08   #9
    Und, wie wars? welche stücke hast du gespielt? wieviel bewerber gabs und weißt du schon wieviel genommen wurden? herzlichen glückwunsch übrigens! machst du künstlerisch oder pädagogisch?

    Grüße!
     
  10. rancid

    rancid Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.09.08   #10
  11. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 17.09.08   #11
    jip. um das noch zu ergänzen:
    es ist ein lehramtsstudium und es gab etwa 100 bewerber.
    keine ahnung wieviele durchgekommen sind. aber definitiv nicht alle.
    die junge dame die vor mir in der praktischen prüfung war, wurde hochkant rausgeschmissen. erfahrungsmäßig kommen etwa 60-70% durch

    vor allem ist die situation auch nicht zu unterschätzen.
    man sitzt halt ganz allein in einem raum, nur mit der prüfungskommission, man weiß: "jetzt kommt es drauf an".. also mir haben schon ein bisschen die hände gezittert. und das ist beim gitarrespielen echt mies. für meinen geschmack hatte ich viel zu viele unsaubere stellen und natürlich verspielt man sich auch ab und an. dann gilt es das möglichst zu kaschieren und zu retten. und je mehr man sich auf solche sachen konzentrieren muss, desto mehr geht die musikalität flöten.
    die stücke müssen sowieso 110% sitzen. bei uns stand in den anforderungen: "sie müssen nicht auswendig spielen".. naja.. ich finde, dass man ein stück kaum richtig gut spielen kann, wenn man es nicht auswendig spielen kann.
    also ich muss im nachhinein sagen, dass ich die prüfungen deutlich unterschätzt habe und eigentlich nur mit glück bestanden hab. aber ich hatte auch nur 4 monate vorbereitungszeit. die meisten anderen waren minimum ein jahr schon am üben.
    also wenn du das durchziehen willst: mach soviel du kannst. am besten man hat viel routine in den ganzen sachen die man machen muss, und einige dinge kann man nicht erzwingen. grade so gehörbildung. das braucht zeit um sich zu entwickeln.
    und das ganze hat durchaus einen hohen zeitaufwand.
    also ich hab in den 4 monaten täglich minimum 4 stunden, meist aber eher 6-7 stunden und in den letzten wochen vor der prüfung eigentlich den ganzen tag nur musik gemacht.
    mach dir nen lernplan oder sowas, das hat mir viel geholfen. steck dir zwischenziele und sieh zu ob du sie erreichen kannst.
    das wären so meine tipps, die vllt helfen könnten.
     
  12. Flying Duckman

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    Erstellt: 17.09.08   #12
    ach stimmt, hab ich ja alles gelesen... meine frau hat das gleiche übrigens mit klavier gemacht! und auch bestanden.

    ja ich hab nen lehrer der mich drillt und 2 Jahre zeit. beim instrumentalstudium solls halt knallhart sein. da kanns echt schnell passieren das es 50 bewerber gibt und 4 nehmen sie. und von den 50 sind 45 topleute drin. da muss man halt selber schon ein wenig mit der mentalität und auch mit dem können reingehen das man von den 50 die nummer 1 ist. klingt arrogant, is aber nicht so gemeint.
     
  13. Brave Dickson

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    Erstellt: 17.01.09   #13
    abend^^
    Hab dieses wunderschöne stück auch aufgenommen:
    http://de.youtube.com/user/BraveDickson
    hoffe es gefällt euch

    habe alle 4 teile der suite auf youtube. würde aber nichts sagen dass der erste teil am einfachsten ist. haben alle 4 ihre schwirigkeiten^^
    so finde ich ist der 4. satz, wenn man einmal die abzieher raus hat auch nicht so schwer wie er aussieht :-)
     
  14. Djangoausberlin

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    Erstellt: 17.01.09   #14
    Hi,

    das Stück würde ich auch nicht so schwer wie Asturias einschätzen. Ich kann es zwar nicht spielen, aber es schon öfters gehört/gesehen. Wie in der Computerentwicklung gilt aber auch hier: Die letzten 10% sind die Hälfte der Arbeit.
    Hier noch ein schicke Interpretation



    Viel Glück mit Stück!

    Grüße
    Django
     
  15. Brave Dickson

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    Erstellt: 17.01.09   #15
    ja so schwer wie asturias ist es sicher nicht^^
    auf jeden fall versuch ich mich an asturias schon länger und bekomme es nicht annäherungsweiße so hinxD
     
  16. r0ck1ng2day

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    Erstellt: 18.01.09   #16
    @Brave Dickson: Hab mir grad den 4ten Satz angehört. Mir gefällts ganz gut, nur der Flagoletteil (ka wie mans schreibt, dafür wie es gespielt wird^^) kam nicht so gut, da er meiner Meinung nach viel zu schnell gespielt wurde. Und bei Teil E (der schnelle "Abgang") kam es mir vor als würdest du da viel mehr Tempo machen. Anonsten hats mir gut gefallen^^

    Ja jetzt zu dem Stück, ich spiel im Moment nur den 4ten Satz, ist eig nicht soo schwer, da einfach so viele Abziehbindungen drinnen sind, dass es viel schneller wirkt als es eigentlich ist.

    Ich kann aus Erfahrung sagen dass es sich lohnt dieses Stück zu spielen, weil es bei den Zuhörern verdammt gut ankommt^^
     
  17. Manjan

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    Erstellt: 12.02.09   #17
  18. Sweepfan

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    Erstellt: 23.04.09   #18
    ich finde man sollte sich auch auf jeden fall die version von edin karamazov anhören!!!
    http://www.youtube.com/watch?v=wINCpPCDLyo&feature=related
    meiner meinung nach einer der besten musiker.
    er hat nich nur technisch ne menge drauf, sondern spielt auch unglaublich musikalisch, was ich von john williams leider nicht oft sagen kann (auch wenn das bestimmt kein schlechter gitarrist ist).

    es wird sowieso zu viel wert auf technische fertigkeiten und zu wenig auf musikalität gelegt.

    und an disgracer:
    ich finde auswendig spielen ist ne typenfrage.

    ich persönlich fühle mich einfach unsicher, wenn ich ohne noten da sitze.
    vor allem ist es hilfreich bei sehr polyphonen stücken, wenn man die noten hat, um die einzelnen stimmen besser hervorzuheben.

    andererseits kenn ich einen, der es immer versemmelt, wenn er nicht auswendig spielt.
    und das ist ein top gitarrist.

    jetzt bin ich zu weit vom thema abgekommen.
    gute nacht und vllt poste ich ja noch etwas, wenn ich das stück kann.
    fang jetzt damit an.
     
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