... krampfhaft kompliziert ...

von rockbar(er), 13.05.07.

  1. rockbar(er)

    rockbar(er) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #1
    bisschen blöd nach dem thema zu suchen aber ich hoffe das gibts noch nicht ..

    also bei mir war das meistens so, dass wenn ich eine nummer geschrieben habe, ich immer versucht habe sie möglichst kompliziert zu machen ..
    ich tat mir einfach schwer eine einfache griffkombination (zb F/C/G) zu spielen und hab immer versucht irgendwelche zwischentöne einzubauen, offene akorde, jazz akorde oder sonstiges zu spielen
    dh dann aber nicht auch automatisch dass es besser klingt .. nur weil ich mir eben denke, dass es diese kombination einfach schon sooo oft gibt und es jeder "depp" dann nachspielen kann ...

    mittlerweile bin ich aber zum glück ein bisschen weggekommen davon ..
    selbst wenns schon da gewesen ist .. in der kombination mit melodie, timing und text schafft man ja doch immer wieder etwas individuelles ..

    aber kennt das "problem" wer ..
    gehts wem ähnlich?
     
  2. Luminous

    Luminous Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #2
    Ich verstehe deinen Post nicht annhähernd. :-/
     
  3. 101010-fender

    101010-fender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #3
    Jaa das war das einfache Grund dass dass...er...erhm..sagen wa...ehm..fängt genau so anzulügen wie wie wie wie allgemeeein, was solln das ?? Beispielweiße...also nicht beispielweiße, das ist...das ist so gewesen, soo...Karrrin...eeeehmmm...hab ich also..sagen wir Barbara hat sie angerufen...Kai möchtest du äähh nicht runterkommen, Kai auf einmal sagst se, näää ich kann nicht, soo, Jens äähh, ich hab, ich hab Jens soo...wir kommen zu ihr, ich klopfe an die Tür, wollt ich natürlich rein, rrrrein, Kai ehh kommt natürlich zur Tür und äähhh Jens ist nicht da, jaa das ist doch irgendwie neeee...
     
  4. Saracan

    Saracan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #4
    Kenne ich jetzt eher vom Bassspielen. Keine seltsamen Akkorde, sowas hab ich nicht ;)
    Aber ich versuche auch immer, nicht einfach nur Grundtöne zu achteln, auch, wenn meine Mitmusiker nicht mehr erwarten würden ;)

    Also baue ich halt Chromatische Zwischentöne ein, oder irgendnen Lauf aus ner Tonleiter oder der Pentatonik... Auch Rhytmisch versuche ich, ein bisschen abwechslung reinzubringen.

    Aber du meinst vielleicht eher beim selberschreiben von Songs?
     
  5. Deltafox

    Deltafox Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.07   #5
    hab das Eröffnungsposting sogar verstanden und kenn das Problem.. hab aber auch schon erkennen dürfen, dass es nichts bringt, krampfhaft komplizierte Songs zu produzieren
    wird nur wirr und durcheinander, davon hat weder der Zuhörer, noch der Gitarrist etwas

    und ob es jemand nachspielen könnte, ist doch total irrelevant.. ausgedacht hast es nämlich DU und allein dadurch hast du schon einen Vorteil gegenüber jemandem, der es nachspielen könnte
    denn was ist wohl wertvoller.. etwas kreieren, oder etwas kopieren? ;)
     
  6. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #6
    Ähm,, meinst Du nicht, Du könntest Dir ev. einen besseren Thread-Titel einfallen lassen?
     
  7. Little_Raven

    Little_Raven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #7
    Also ich wusste worum es geht...

    Ich finde eher, dass ein Arrangement erst für das "verkomplizieren" zuständig ist. Gerade, wenn der Gitarrist mit einem Riff daher kommt, bei dem man nicht sofort die Tonart bzw. die Kadenz checkt, entstehen bei einer Notation aller Instrumente die verrücktesten Sachen, die man für gar nicht so kompliziert gehalten hätte.

    Früher hatte ich eher das Problem, dass ich nach zu vielen Songteilen gesucht habe. Das resultierte in der Regel aus dem Fehlen des Gesangs, denn dieser erlaubt es schließlich erst ein Riff oder eine Akkordfolge über 32 Takte zu spielen, ohne dass es langweilig wird.
     
  8. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #8
    Muhahaha..rofl...der Oleg :D:D:D.

    Zum Thema:

    Geht mir auch so, versuche Lieder immer möglichst komplex klingen zu lassen damit es jaaaaaaaaaa was besonderes ist...aber meistens sind die banalen Dinge die besten (Ohrwürmer).

    Greetz
     
  9. Xytras

    Xytras Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 16.05.07   #9
    Ich hab kein problem mit, wenn jemand die songs meiner band nachspielen kann. ich wuerde mich geehrt fuehlen, wenn es jemand taete ;-)
     
  10. Jamahl

    Jamahl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #10
    wollte ich auch grade sagen.

    ps: ^ 666 beiträge
     
  11. Blondel

    Blondel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.07   #11
    Es gibt viele Songs z.B. aus dem Bereich Blues und R&B, die mit 3 Akkorden auskommen und damit sehr charismatisch rüberkommen. Ein geniales Intro, Solo oder Riff ist besser als 1000 komplizierte Akkorde. Ein richtig vertracktes rhytmisches Grundkonzept für die Gitarre ist für mein Empfinden eine gute Basis für eigene Songs - und so etwas spielt nicht jeder Depp nach.:)
     
  12. iLLumination

    iLLumination Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.07   #12
    kenne ich auch. hab mir früher paar partituren von bachs fugen angeschaut und bin dann mit dem konzept "nur wenn´s auf dem blatt kompliziert aussieht, ist es auch gut" :D an die sache gegangen, naja dann hab ich paar beethoven partituren gesehen und dann ist mir klar geworden, dass man nicht krampfhaft einen scheinbar undurchdringlichen urwald an noten auf dem blatt stehen haben muss. bin aber von dem besagten konzept noch nicht weggekommen^^
     
  13. McLib

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    Erstellt: 04.06.07   #13
    Das Problem kenne ich auch. Man glaubt immer, man müsse das Publikum mit komplizierten Songstrukturen, wilden Taktwechseln und exotischen Akkorden beeindrucken.
    Die Hörgewohnheiten sind heute allerdings so, dass das kaum was einbringt.
    Schlüsselerlebnis war für mich, dass wir ein Musical von einem Kollegen (eigentlich Liedermacher) inszeniert hatten, von dem nur die Hauptstimme und die Akkorde vorhanden waren. Wegen der Kürze der Zeit konnte ich nur sehr einfache Arrangements dazu machen und siehe da, es hat blendend funktioniert.
    Man höre sich mal die alten Dylan-Songs an, musikalisch einfach gestrickt aber insgesamt einfach genial.
    Das hält mich allerdings nicht davon ab, weiterhin auch Experimente zu wagen. Die müssen sich aber immer in die Grundidee des Songs einpassen und nicht einfach draufgesetzt werden.
     
  14. Madlight

    Madlight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #14
    Ritchie Blackmore hatte das problem auch, dann hat er the who gehört, wie einfach sie musikalisch waren, wollte das auch mal machen und dabei raus kam "smoke on the water".

    einfachheit ist der schlüssel zum erfolg :)
     
  15. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.06.07   #15
    Habe auch sofort verstanden, worum es geht.

    Das doofe ist ja nur, dass Du das Problem schon gelöst hast.

    Ich denke, viele sind versucht, etwas einzigartiges zu machen, wo halt kein anderer auch nur entfernt drauf kommen könnte usw.

    Aber das ist einfach genau so eine Marotte wie sich vorzunehmen, einen Text zu schreiben, in denen viele u vorkommen aber kein e. Das kann man mal durchaus als handwerkliche Übung machen und es bringt einem vielleicht auch etwas Anerkennung (oder ein mildes Lächeln) der schreibenden Zunft ein, aber ansonsten kräht da kein Hahn nach.

    Die Engländer haben aber eine lustige Unterteilung:
    a) music for listeners
    b) music for musicians

    Unter b) werden dann halt oft kleine, eher unbekannte, bizarre, nicht-kommerzielle oder "PROG"-Gruppen genannt. Eben nicht eingängig genug für den Massenkonsum, aber einflußreich für viele Musiker, die Teile davon für ihre songs benutzen.

    Music for musicians zu machen ist in England eine ziemliche Anerkennung - im Deutschen kenne ich da nur das ambivalente Genie oder halt elitäre Musik oder sowas.


    Nein, nein: im Mittelpunkt steht immer die Musik und ihre Wirkung.
    Alle Fragen des Stils und der Mittel haben sich dem unterzuordnen.
    Ob kompliziert oder einfach spielt dann keine Rolle mehr.

    Und wie sagte ein mir bekannter Musiker auf die Frage, was das Wichtigste für das Spiel an seinem Instrument wäre?
    Genau: die Pausen.
    Ich sage jetzt aber nicht, um was für ein Instrument es da ging.

    x-Riff
     
  16. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #16
    ging mir noch nie so, habe zwar erst einen song komplett geschrieben, aber ich erkenn dieses von dir beschriebene phänomen und vielen songs. durch krampfhafte versuche ein hohes spielniveau in den song zu bringen verleirt der song einiges an individuell aufgenommener musikalität für mich. leider. das phänomen erkenne ich z.b. in einigen tech-death-metal-geschichten.