Kurbelstative für 4 Punkttraverse

von Hüpf24.de, 28.10.18.

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  1. Hüpf24.de

    Hüpf24.de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.18   #1
    Hallo zusammen,


    Da ich jetzt auch mal hier und da etwas größeres als meine 100 pax Hochzeiten beschalle und hier und da sich auch immer mehr Licht ansammelt überlege ich meine 4 4 Punktraversen die aus einem Hochzeitslichpaket von mir zum Einsatz kommen Zweck zu entfremden .....

    Ich habe 2x 2m und 2x1.5m was zusammen 7m ergibt.
    Kann oder darf man diese typischen Lichtkurbelstative mit solchen Aufsätzen für Traversen verwenden um die eine schöne große Lichttraverse zu bilden die ich auf oder an die Bühne stelle verwenden ?

    Da kommen natürlich gleich Gedanken auf noch 2 Topteile a' 48 Kg dran zu hängen.....
    Aber mit 4-6 MH ein paar anderen LED Scheinwerfer und 2 Topteile frage ich mich ob es da etwas gibt oder ob da ganz andere Geschütze aufgefahren werden müssen.

    Hättet ihr ein paar passende Kurbelstative die ihr empfehlen könnt ?

    Vielen Dank schon mal
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.10.18, Datum Originalbeitrag: 28.10.18 ---
    Diesen hier meine ich .....


    https://www.thomann.de/de/vmb_te034_b_towerlift_100_kg.htm#bewertung
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.10.18 ---
    Oder wahrscheinlich ist dieser besser da die Füße justiert werden können


    https://www.thomann.de/de/vmb_te06_b_towerlift_125kg.htm#bewertung
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.18   #2
    Die VMB sind grundsätzlich eine gute Wahl, allerdings bitte unbedingt beachten: Diese Lifte sind nicht C1 zertifiziert und daher dürfen sich keine Personen unterhalb oder generell im Gefahrenbereich aufhalten. Zudem dürfen diese Lifte auch nur im Innenbereich zum Einsatz kommen. Sobald Windlasten dazu kommen ist die Gefahr einfach zu groß, dass etwas schief geht.

    Auch würde ich da dann keine Tops mehr dran hängen, wenn da eine entsprechend lange Truss mit MH getragen wird. Beachte dabei, dass die MH auch eine dynamische Last, aufgrund ihrer Bewegung ins Rigg einbringen. Da kann dann schnell das Maximum an zugelassener Last überschritten werden.Auch darf so ein Lift oder auch das Rigg selbst nicht bis zur Lastgrenze in beschlag genommen werden. Im Fehlerfall muss noch Platz für eine dynamische Last sein, falls ein Gerät sich selbstständig macht und dann an der Leine hängt. Man muss da dann immer vom worst case ausgehen und eben mindestens soviel Sicherheitsreserve mit einkalkulieren, so dass das ganze Konstrukt dann immer noch stabil und sicher bleibt.

    Bitte auch gleich mit an den Ballast denken, so von wegen Kippmoment. Ebenfalls Biegemomente für die Hubrohre beachten.

    Der TE06 wäre so das Minimum, wenn man es ordentlich machen will.
     
  3. Hüpf24.de

    Hüpf24.de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.18   #3
    Danke für die Info .....

    Dann ist wohl die Sache mit den Topteilen nur an extrem großen und richtig teuren Liften möglich was wieder zu teuer für mich ist.

    Dann darf ich diese nicht C1 zertifizierte Lifte nicht auf die Bühne stellen wenn 3 m davor sich die Personen aufhalten oder wie ?

    Die Movingheads sind kleinere vegaspot 90 und nicht all zu schwer.....
     
  4. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.18   #4
    Wenn da noch Topteile dran sollen, dann sollte der Lift ein ganz anderes Kaliber sein. TE76 wäre so etwas.
    Wuchte die Tops lieber auf ein gutes Boxenstativ oder separat auf weitere, unabhängige Lifte.

    Du darfst gerne selbst ausrechnen, wie groß der Gefahrenbereich ist, in Bezug auf die eingesetzte Arbeitshöhe, falls das Konstrukt die Grätsche macht. Das Stichwort ist und bleibt Gefahrenanalyse.

    Falls es möglich ist ein Kippen so abzusichern, dass das Konstrukt keine Möglichkeit hat, um in den Publikumsbereich zu fallen, dann könnte man das evtl. verantworten. Ein spontaner Gedanke wäre, wenn die Lifte jeweils hinter einer Säule/Mauer o.a. stehen, so dass diese eben nicht in Publikumsrichtung kippen könnte. Oder man stellt das Konstrukt so, dass es von einem evtl. vorhandenen Deckenvorsprung gesperrt wird. Wenn sonst niemand, ausser dir, sich im Gefahrenbereich aufhält/aufhalten könnte, dann darfst du gerne selbst auf eigene Gefahr hin dich dem ganzen Aussetzen. Du bist eben verantwortlich und stehst dafür gerade, falls etwas passiert.

    Auch so kleine MH haben eben eine träge Masse und je nach Fahrgeschwindigkeit und Masse entsteht eben als Resultat ein Impuls, welcher ins Rigg geht und eben von den Liften gefahrlos abgeleitet werden muss.
     
  5. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.10.18   #5
    Der VMB TE-034 Lift ist doch C1 zertifiziert....???
    Das steht "BGV C1 Prüfzertifikat"

    Topo :cool:
     
  6. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.18   #6
    Stimmt, hast recht. Sorry. Hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm.
    Dennoch würde ich den größeren nehmen. Allein schon wegen der größeren Spannweite der Füße und vor allem wegen der Niviliermöglichkeit.

    Wenn der Lift C1 zertifiziert ist, dann darf da auch Publikum sein. Also kein Thema. Dennoch nicht überlasten und vor allem keine Tops noch mit dran hängen. Das würde ich bei so kleinen Liften nicht machen.

    Nichts desto trotz gilt: Gefahrenanalyse und Hirn einschalten beim Aufbau.

    Auch bei dem ganzen nicht vergessen, dass solche Lifte im Besonderen wegen der C1 Zertifizierung einer regelmässigen Prüfung unterliegen, sonst verfällt die Zertifizierung. Also auch die Folgekosten/Betriebskosten im Auge haben.
     
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