Kurzes Set aber lange Ansagen

von Metal Voice, 24.04.16.

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  1. Metal Voice

    Metal Voice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #1
    Hi!

    Ich spiele mit meiner Band nächste Woche an einem Bandcontest und ich stehe vor folgendem Problem: Wir können nur 3 Songs spielen. Meine Gitarristen und der Basser müssen zwischen jedem Song die Gitarre wechseln bzw. anders stimmen. Das dauert zwar nicht ewig, braucht aber schon seine Zeit. Diese Zeit sollte ich natürlich mit Ansagen überbrücken, doch irgendwie schaffe ich das nicht ganz :/ Es wirkt etwas komisch wenn ich nach dem ersten Song schon länger reden muss oder sogar etwas mit dem Publikum versuchen soll (Wir sind eine Groove-Metal-Band und der Auftritt sollte sich möglichst auf die eher schnelle Musik konzentrieren, er sollte nicht stocken sondern eher durchrauschen)
    Nur kurz zur Info: Ich habe prinzipiell keine Probleme mit Ansagen (spiele mit den Jungs schon fast 4 Jahre live), ich brauche also keine Anleitung um Ansagen zu bauen, es geht mir wirklich nur um diese Situation. Ausserdem können wir unser Set nicht umschreiben, da wir schon alle anderen guten Song in den Vorausscheidungen gespielt haben und diese 3 Songs nur in der Reihenfolge Sinn geben...

    Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten! :)
     
  2. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.04.16   #2
    Was willst du denn von uns hören? Das Set wollt ihr nicht ändern, Anleitung für gute Ansagen brauchst du nicht, die Musik soll aber durchrauschen? Irgendwo müsst ihr wohl Abstriche machen. Am ehesten könnten die Musiker vielleicht noch den Instrumentenwechsel optimieren. Wenn alles gut vorbereitet ist, kann man doch eine Gitarre während des dröhnenden Applauses des letzten Lieds wechseln. Setzt natürlich voraus, dass der Gitarrist nicht gerade den Schlussakkord auf den Knien am vorderen Bühnenrand zelebriert und sich dafür gebührend feiern lassen möchte.
     
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  3. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #3
    Die frage für mich wär: was lenkt eher ab bzw. was stört mehr? detail-unterschiede im sound, oder kompletter stillstand zwischen jedem song?

    kann man die drei songs so transponieren, dass man eben nicht wechseln muss?
    umstimmen finde ich komplett inakzeptabel, vor allem bei einem contest, vor allem bei metal.
    einigermassen annehmbare alternative: gitarre/bass schnell greifbar hinstellen und den wechsel optimieren, s. toni1234.

    allerdings muss man sich auch klar sein, dass das publikum kaum einen unterschied hören wird.
    die nicht-profi-bands, die ich so kenne, spielen im proberaum exzellente variationen im sound, beim aufnehmen wird für jeden einzelnen song an jeder amp-einstellung und instrumenten-möglichkeit rumoptimiert, aber live stöpselt man ein und ballert komplett durch.
     
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  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #4

    ...dem kann ich mich nur anschliessen; besorgt euch (bereits zuvor entsprechend gestimmte) Backup-Instrumente oder transponiert!


    Lange Ansagen goutiert das Publikum überhaupt nicht... die gehen sich vorher entleeren oder ein Bier holen, wenn es ihnen nicht schnell genug dauert...
     
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  5. klaatu

    klaatu E-Gitarren Moderator

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    Erstellt: 24.04.16   #5
    Bei einem Contest mit 3 Songs dürft ihr die Zuschauer nicht mit langatmigen Ansagen langweilen, also müsst ihr euren Auftritt optimieren, wie schon ein paar mal gesagt wurde. Für 3 Songs langwierige Instrumentenwechsel einzuplanen, finde ich jedenfalls nicht sehr glücklich.
     
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  6. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #6
    Gitarrenwechsel überschneiden lassen:
    Klampfer A und Bass spielen das Ende vom ersten Song durch (letzter Takt oder so), Klampfer B wechselt schonmal und beginnt dafür den nächsten Song alleine.

    Wechsel üben.
    Klampfen vorher stimmen, nicht erst nach dem Wechsel.
    Lieber 30 Sekunden eher fertig sein, als Schwachfug zwischen den Songs.
     
  7. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #7
    Hi,
    versuch das Ganze aus der Sicht der Jury bzw. des Publikums zu sehen. Bei drei Stücken ist ein Gitarrenwechsel einfach kontraproduktiv, da der Fluß komplett gestört wird.

    Nachtrag: Vergesst nicht, dass Euch diese überflüssigen Gitarrenwechsel selber ablenken. Ihr werdet genug damit zu tun haben gut zu spielen und eine gute Performance zu bringen.
     
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  8. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #8
    warum ist es plötzlich "überflüssig", das Tuning zu wechseln? Wenn ich meine Gitarre mit dem einen Tuning gegen die Gitarre meines Bandkollegen austausche (er spielt anderes Tuning), kann ich die Songs nicht mehr spielen. Es geht nicht, selbst mit 8 extralangen Fingern an der Greifhand wärs nicht möglich. Da hilft auch kein Transponieren, die Intervalle sind einfach nicht mehr vorhanden bzw spielbar
     
  9. AWESOM-O

    AWESOM-O Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #9
    Übergänge zwischen den Songs machen, wobei das auch etwas schwierig ist wenn alle Gitarristen und der Bassist wechseln müssen. Samples/Irgendwas zuvor eingespieltes (natürlich nicht die volle Band) laufen lassen damit akustisch gar keine Pause entsteht wär eine weitere Idee, das kann allerdings ohne zuvor proben auch daneben gehen.
     
  10. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #10
    Bei einem Set von 3 Songs sind lange Pausen aufgrund Instrumentenwechsel und Umstimmen die besten Möglichkeiten "Tote Luft" zu erzeugen. Ist gerade bei einem Contest nicht ratsam ;)
     
  11. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #11
    an besten: gar keine pause.

    bei so nem contest wirds ja keinen minutenlangen applaus geben, sondern da wird kurz geklatscht und dann geschaut, was kommt als nächstes.
    wir versuchen immer, schon loszulegen bevor es wieder leiser wird.
    macht nen riesenunterschied.
     
  12. toni12345

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    Erstellt: 24.04.16   #12
    Kommt halt drauf an, ob die Gitarre einfach einen Halbton tiefer gestimmt ist (dann könnte man transponieren), oder ob du z.B. in Drop D spielst, dann lässt sich vieles nicht so einfach auf einmal im Standardtuning spielen.
     
  13. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #13
    das weiß ich. Hab ich ja selbst im gleichen Absatz geschrieben. Zusammenhang beachten, nicht einfach irgendwas wahllos rausreißen ;)

    Mal eben transponiert wird trotzdem nicht, egal wieviel. Der Song geht so, in dieser Tonlage. Wird die verändert, ist es nicht mehr der gleiche Song, die Wirkung ändert sich fast immer dramatisch

    *raus
     
  14. Metal Voice

    Metal Voice Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #14
    Zuerst mal danke für eure Antworten und Meinungen!
    Es handelt sich um einen Wechsel zwischen standard tuning auf d und drop tuning auf c, da lässt sich also nichts transponieren ;)
    Wir haben das Set jetzt trotzdem umgestellt und haben nur noch einen Gitarrenwechsel, was zwar immer noch nicht optimal ist, aber immerhin eine Pause weniger.
    Den Wechsel werde ich klassisch mit einer etwas längeren Ansage überbrücken. (Samples kommen bei uns nicht in Frage! Wir sind eine Groove Metal Band, keine Core Band...)
    Mal schauen wie es klappen wird, aber das sollte schon hinhauen :)
     
  15. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.16   #15
    eben nicht.
    dramatisch höchstens für den, der spielt.
    für publikum oder jury ist der unterschied oft mikroskopisch.
     
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  16. stoffl.s

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    Erstellt: 25.04.16   #16
    Also bei einem Bandcontest 3 Songs zu spielen und längere Pausen durch Instrumentenwechsel einzuplanen - das halte ich für ein Debakel mit Anlauf!
    Tipps hast du da ja schon einige bekommen, schaut, dass ihr den letzten Wechsel den ihr noch habt gut übt, um das möglichst flüssig über die Bühne zu bringen. Das sollte doch nicht länger als paar Sekunden dauern...
     
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  17. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.04.16   #17
    Nö, hast du nicht...;). Du hast geschrieben, dass Umstimmen notwendig ist, weil sonst nicht spielbar. Ich hab geschrieben, dass es auch Situationen gibt, wo man Umstimmen durchz.B. Transponieren des ganzen Songs vermeiden könnte, wenn man das denn wollte. :)
     
  18. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.16   #18
    ... sehe ich wie viele hier:

    ... die letzten/ersten Takte zum Wechsel nutzen für einen flüssigen Vortrag.

    Wenn das der Normalfall ist, evtl. ein Tronical Stimmsystem ausprobieren?

    Als Chef würd ich sagen: Bekommt das bis zur Abgabe in den Griff. So kann es nicht bleiben.

    ... zumal bei einem Kontest alle halbe Stunde, 20 Minuten die Band wechselt.
    Allein den Abend im Fluß lassen ist schwierig. Nun habt ihr also fünf bis zehn Minuten Zeit gehabt, um die Bühne von der Vorband zu übernehmen (vorne nix los), spielt einen Titel, und nun wollt ihr mich mit langem Erzählen zum klatschen (und Top-Abstimmen) bringen?

    Nun ... würd ich die "Pause" nutzen und eine Rauchen gehen, mir ein Bier holen und mal sehen, was die nächste Band in so 20 Minuten bringt... Wenn es die Wirkung eures Stücks nicht völlig zerstört, spielt lieber durch. Hauptsache es rockt und groovt.
     
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  19. DerUnkurze

    DerUnkurze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.16   #19
    Den Wechsel von Standard auf D Standard lässt sich vermeiden. Direkt in D starten, und eben zwei Bünde höher spielen. Wenn es nicht ohne Leersaiten geht dann eben ein Kapo in den zweiten Bund. Und dann auf Drop C ist nur eine Saite zum umstimmen, das sollte flott gehen. Und es gibt ja D-Tuner :)

    Kapo ist zwar nicht ideal, wird euch aber viel Zeit spaaren.

    Ansonsten wird das ein Debakel, stell dir mal vor du siehst einer Band zu die 3 Lieder in 20 Minuten spielt weil sie davon 10 Minuten rumschwafeln (ums mal zu übertreiben)... das will niemand sehen.
     
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  20. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 26.04.16   #20
    Wenn sich ein Gitarrenwechsel überhaupt nicht vermeiden lässt, würde ich mir einen Techniker/Hand organisieren, der beim Wechsel assistiert, quasi die eine Gitarre in Empfang nimmt und die neue (natürlich gestimmt) übergibt. Machen die Profis auch so.
     
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