L-PAD Attenuator 8Ohm auf 16 Ohm

von Barth Basses, 10.03.16.

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  1. Barth Basses

    Barth Basses Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.16   #1
    Hi!

    Ich will mir einen Attenuator mit einem L-Pad bauen. Da L-Pads fast immer 8Ohm haben, meine Box aber nur 4Ohm oder 16Ohm annimmt wollte ich fragen ob es möglich wäre nach dem L-Pad einen 8Ohm Widerstand in Serie zu schalten um auf 16Ohm zu kommen welche meine Box benötigt. Bevor ich meinen Amp schrotte, frage ich hier sicherheitshalber nach. Den Amp kann man auf 8Ohm stellen.

    Danke
    Lg
    Chris
     
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  2. peerteer

    peerteer Registrierter Benutzer

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  3. Barth Basses

    Barth Basses Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #3
    Danke! Ich bin mir noch unsicher wie ich den Link verstehen soll. R1 und R2 sind feste Widerstände oder? Mit welcher Impedanz wird das L-Pad in dem Rechner angenommen? Wird das L-Pad in Serie geschaltet mit R1?
     
  4. Dr. T

    Dr. T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.16   #4
    Hallo Barth Basses,

    also auf die Gefahr hin, dass sich das jetzt nicht eben sehr wissenschaftlich darstellt:

    ich würde gar keinen zusätzlichen Widerstand verwenden, den Amp auf 8 Ohm stellen, das 8 Ohm L-Pad nehmen und eine 4 Ohm Box anschliessen. Im "ungünstigsten" Fall (also wenn das L-Pad auf geringste Abschwächung steht bzw. das Setup auf höchste Lautstärke) "sieht" der Amp (IST DOCH RÖHRE, ODER???) dann 4 Ohm - das macht ihm nichts, denn Röhrenmps kommen (im Gegensatz zu Transistoramps) mit Unteranpassung gut klar, nur die erzielbare Leistung ist etwas geringer. Wenn das L-Pad zum Einsatz kommt (also die Lautstärker heruntergeregelt wird), "sieht der Amp zunehmend die 8 Ohm Last, also auch o.k. Ich habe mit dem Ansatz nie Probleme gehabt - mit allerhand verschiedenen Amps.

    Was ich vielleicht doch noch anmerken möchte, ist eine Sache, die mit weniger hochwertigeren L-Pads passieren könnte:
    wenn das L-Pad nicht intern sicheren Kontakt macht, da könnte es sein, dass der Amp beim Verstellen auch mal gar keine Last sieht (was er als Röhrenamp ja nicht so gerne hat). Und wenn zufällig zu dem Zeitpunkt auch noch richtig kräftig gespielt wird, dann könnten sich im blödsten Fall im Amp hohe Überspannungen ergeben, die ihn killen. Das ist mir jetzt selbst zwar auch mit den billigen Conrad-L-Pads nie passiert ... aber ich möchte es zur Sicherheit doch erwähnen.

    Ich hoffe, dies hilft etwas.

    Schönen Sonntag,
    T.
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.03.16 ---
    Ach so, ja .... auch noch:

    auf die Leistung und Belastbarkeit der Teile achten! Ein 50 W Marshall z.B. bringt voll übersteuert schon fast 100 W auf das L-Pad .... das muss das dann schon abkönnen .... gute Kühlung ist angesagt!

    Wenn Du grosse Leistungen (also z.B. einen 100 W Amp) runterregeln willst, dann würde ich DOCH zusätzliche (Leistungs!!-) Widerstände einsetzen, und zwar Widerstände einer Gesamtimpedanz von 8 Ohm und min. 100 W Belastbarkeit (deswegen mehrere Widerstände!) in Serie mit dem L-Pad Eingang an den auf 16 Ohm gestellten Amp-Ausgang angeschlossen. Die Boxen-Impedanz könnte wieder 4 Ohm sein.

    Mit diesem Setup kannst Du halt nicht mehr "ganz aufdrehen", weil der Serienwiderstand Leistung wegnimmt. Dakönnte dann aber ein Ein/Aus-Schalter helfen, wenn das nötig ist.

    T.
     
  5. peerteer

    peerteer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.16   #5
    Jetzt verstehe ich: du meinst einen L-Regler!
    Das Gesamtprinzip (sowohl mit Fest-Widerständen, als auch mit einem L-Regler) nennt man L-Pad.
    Im Falle eines L-Reglers empfehle ich eine Stereo-Version (2x8Ohm) zu einmal 16Ohm zusammen zu löten. Das sähe wie folgt aus:

    MuBo_peerteer_attenuator_Regler.gif
     
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  6. Dr. T

    Dr. T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.16   #6
    Klasse-Idee mit dem Stereo-L-Glied!! Zumal damit auch die Belastbarkeit verdoppelt wird, was bei der gegebenen Anwendung nur gut sein kann! Thumbs up!!:great:

    T.
     
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  7. peerteer

    peerteer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.16   #7
    Ich gebe nur die zusammengegrabbelten Ideen Anderer aus den Untiefen des Netzes weiter...;)
    Aber da gibt's noch mehr:
    zusätzlich kann man noch einen Bright-Kondensator (z.B. 4,7uF) zw. Ein- u. Ausgang am L-Regler löten, um wieder etwas Höhen hinzuzuregeln.
    Und wer's noch exklusiver mag: noch eine 1mH Luftspule vor dem Eingang für etwas Induktivität (Reaktiv).
    So hatte ich meinen Attenuator gestaltet, den ich zufällig gerade erst an ein Forumsmitglied verkauft habe.

    Der Regler hier ist zu empfehlen: http://www.voelkner.de/products/52267/Monacor-Lautsprecher-Regler-10332-200-W.html
     
  8. Del Pedro

    Del Pedro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.16   #8
    Kauf dir doch einfach ein L-Pad in 16 Ohm. Gibts z.B. beim amerikanischen eBay.
     
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