LAG - T100ACE mit anderem Tonabnehmer

von olafsrock, 29.06.18.

  1. olafsrock

    olafsrock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.18   #1
    Hallo Leute,

    heute kam meine neue Gitarre, die LAG - T100ACE BLK. LAG verbaut drei verschiedene PreAmps, den DirectLAG, StudioLAG und StudioLAG Plus. Nicht beschrieben, aber auf dem Foto sollte der Plus verbaut sein. Bei mir ist aber der DirectLAG dran. Das ist zwar der Standard (Vermutlich auch billiger) aber der hat Bass, Höhen und Mitten und eine Phase, was Rückkopplungen stark reduzieren soll. Klang gefällt mir.

    Hat jemand Erfahrungen mit den unterschiedlichen Ausführungen der PreAmps? Wenn die anderen Dinger klanglich nicht besser sind und ich keine anderen Vorteile mit einem anderen LAG Preamp habe, dann würde ich das Instrument natürlich nicht zurückschicken.

    Danke im voraus!

    LG
    olaf
     
  2. OldRocker

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    Erstellt: 30.06.18   #2
    Hi,

    früher war es so, dass LAG verschiedene Shadow Pickups mit eigenen Preamps (oder aüßerlich eigenen Preampdesigns) verbaute.
    Die einfacheren waren mit dem Nanomag bestückt, während die besseren recht gute Stegeinlagenpickups(Nanoflex) hatten. Weil die Nanomags alleine recht unnatürlich klingen, bekamen die Preamps diese 4 oder 5 EQ-Shaping Presets um den Sound etwas geradezubiegen.

    LAG kam auf diese Magnetpickups weil der Hersteller etwas Probleme hatte den wirklich guten aber was den Einbau betrifft recht heiklen Nanoflex Stegeinlagenpickup richtig einzubauen...der feedbackt wie verrückt wenn nicht alles akkurat fest sitzt und da gab`s ne Menge Reklamationen bzw Nacharbeitungsbedarf bei den Händlern!

    Probier ob deine Gitarre diesen Magnetpickup hat obwohl eigentlich der Stegeinlagentransducer drin sein sollte.
    Wenn dem so wäre würde ich das nicht tolerieren, denn es ist fraglich ob du mit dem Nanomag länger zufrieden sein wirst.

    Klopf einfach mal auf die angeschlossene Gitarre und höre, ob dann am Stegbereich das in etwa mikrofonisch übertragen wird-das spräche dann für den Nanoflex.
    Der Magnetpickup (Nanomag) läge (erfühlbar durchs Schalloch) irgendwo unter den letzen Bünden des Griffbretts, der Nanoflex wäre auch zur Not vom Schalloch her zu sehen-da kommt ein Kabel unterm Steg raus...


    Unterscheiden sich wirklich nur die Preamps ists Geschmacksache, denn durch mehr Regler am Preamp wird ein Pickup nicht besser oder schlechter...


    Gruss,
    Bernie
     
  3. olafsrock

    olafsrock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.18   #3
    Hallo Bernie,

    danke für deine Antwort.
    Das klopfen höre ich, aber leise. Ist das nicht ein wenig normal?
    Das ist die Beschreibung: Préampli StudioLâg & micro piezo NanoFlex
    Also wurde der Preamp nicht genau bezeichnet, aber Nanoflex. So wie ich das las, verbaut LAG nur diese in diesen Modellen. Laut Beipackzettel wurde die Gitarre 12/2017 produziert.

    Wie du schon sagst, der Preamp ist nicht die Hauptsache und ich finde den Sound gut.
    Dass der Phaseregler die Rückkopplung mildert... naja, da habe ich so meine Zweifel. Ich stelle meinen Amp lieber anders auf, das bringt mit Sicherheit mehr.
    Unter dem Strich bin ich mit dem Instrument zufrieden. Für 339 EUR sogar sehr zufrieden.
    Jetzt sollte ich wieder üben.

    LG
    Olaf
     
  4. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.18   #4
    ...dann erst mal gut, der Nanoflex ist einer der am natürlichsten klingendsten Stegeinlagenpickups mit erstaunlichen Fähigkeiten beim fast schon mikrofonischen Übertragen von Deckenschwingung (auch Klopfen usw.).

    Falls du mit dem Feedbackprobleme hast würde ich zum Gitarrenbauer gehen. Der Steg muss bei diesem Pickup absolut fest und wackelfrei im Schlitz sitzen und trotzdem den Druck ungehindert auf den Nanoflex übertragen. Das interne Kabel des Pickups muss komplett entspannt auf speziellen Halterungen zum Preamp laufen (es ist sehr druckempfindlich, fast schon mikrofonisch) und muss in einem genauen Winkel aus der Bohrung laufen-das ist einbautechnisch recht anspruchsvoll-vorallem verglichen mit LRBaggs und Fishmännern...

    Dieses Komplexität beim Einbau ist übrigens der Haupfaktor für die nicht so weite Verbreitung des Pickups-die meisten irgendwo verbauten Shadow Nanoflexes spielen weit unter ihren Möglichkeiten-vorallem in den ganzen unsäglichen Epiphones, wo noch erschwerend hinzukommt, dass deren Decken nicht recht schwingen und der Pickup viel Deckenschwingung aufnimmt.

    Ist der Nanoflex korrekt eingebaut klingt er immens druckvoll und recht natürlich-was frühere Lakewood Gitarren eindrucksvoll beweisen, die ebenfalls Shadow bestückt waren.
     
  5. olafsrock

    olafsrock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.18   #5
    Der Klang beeindruckt mich auch. Gitarrenbauer habe ich hier um die Ecke.
    Allerdings hatte ich bisher meinen Amp genau in Richtung zu mir stehen. Genial für Rückkopplungen. Aber bei E-Gitarre egal.
    Das Kabel ist, soweit ich das sehen kann, auch so anders verlegt. Das sind dann wahrscheinlich die Halterungen. Auch ohne Verstärkung klingt die LAG erstaunlich gut.
     
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