Laserschutzseminare

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Das hatte ich jetzt auch nicht anders erwartet. :)

Solange da nichts reflektierendes ist und du sauber über den Köpfen bleibst und das auch dann, wenn eine 2m Latte meint mal hoch hüpfen zu müssen, dann ist schon mal sehr viel getan. Wenn dann auch noch die maximal zulässigen Bestrahlungstärke (MZB) eingehalten wird und das Blanking beim Ausfall der Scanner sicher funktioniert und eben auch wenn der Strahl dann doch mal unterhalb einer bestimmten Grenze absinkt, dann sollte eigentlich alles erdenklich getan sein.

Letztendlich musst du dir selbst sicher sein, dass alles richtig und ordnungsgemäß ist und da hilft auch kein Schein, denn du bist eben dafür veranwortlich. Der Schein zeigt ja nur, dass du die Möglichkeit ausgeschöpft hast deinen Horizont dahingehend zu erweitern.
 
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Na, dann werde ich mal sehen, wann bei Medialas der nächste Termin ist. Anfrage läuft. LOBO und Tarm habe ich mir angesehen, das sind wohl eher die berühmten Kanonen, für die ich "Spatz" eher nicht die Zielgruppe darstelle. ;)
 
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Stimmt... ;-) LOBO ist halt hier nunmal der Platzhirsch. Tarm war mal richtig gut, doch die haben irgendwie nachgelassen... meine Meinung. Dennoch sind die sicherlich auch sehr kompetent.

Lass doch mal hören was die drei dir so schreiben und was das bei denen kostet und welchen Umfang die empfehlen bzw. was da die Agenda sagt.
 
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Falls noch jemand Bedarf und Zeit hat: am 15.4.15 (also kommende Woche, Mittwoch) findet im Mercure Hotel in Frankfurt ein Laserschutzseminar statt. Es sind lt. dem Veranstalter noch Plätze frei.
Könnte interesssant für diejenigen sein, die eh zur ProLight&Sound wollen, das ist der erste Messetag.

Beginn: 9 Uhr – Ende: 14:30 Uhr

Adresse:
Mercure Hotel & Residenz Frankfurt Messe
Voltastr. 29
60486 FRANKFURT/MAIN
GERMANY
Tel. (+49)69/79260

Dozent:
Dr. Gunter Uhlig (TÜV SUED)

Veranstalter: GT-TECH Prof. Laser Systems
 
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Jepp, finde ich auch, dass es recht kurz ist. Hatte mindestens mit einem vollen Tag gerechnet. Aber OK wenn es dem TÜV genügt...
Für meinen persönlichen Zweck wird es reichen, da ich ja früher schon als Techniker /Schulungsleiter mit Gaslasern gearbeitet habe..
 
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Aber OK wenn es dem TÜV genügt...
Mit dem TÜV habe ich da schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Was denen manchmal so genügt... :rolleyes:

Wichtig ist doch, das dieser Lehrgang hochoffiziell gestattet, mit Lasern zu arbeiten, die eigentlich als Waffe zu verstehen sind. Da hilt es dem evtl. Erblindeten/Geschädigten auch nichts, wenn der TÜV seinen Stempel darunter gemacht hat...
Wer das Thema Laserschutz ernst nimmt, sollte sich von dieser Art LSB-Lehrgang fern halten - Meine Meinung.
 
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Hi, nun, das kann man so digital sehen, aber solange JEDER solche Laser in jeder Stärke ohne jeglichen Nachweis der Tauglichkeit oder Verwendung frei kaufen kann, ist jedes Training besser als kein Training. Wer dahin geht hat zumindest ein Grundverständnis von seiner Verantwortung im Umgang mit diesen Geräten. Und das sollte man fördern. Meine Meinung.
 
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Naja, es kommt nun darauf an, ob der Teilnehmer nun einen LSA Schein am Ende erhält oder eben nur eine "Urkunde", die man sich vor's Knie Nageln kann.

Dass man in 5 1/2 Stunden (abzüglich Pause(en)) keine fach- und sachgerechte Schulung mit allen Feinheiten durchführen kann ist logisch. Es ist also absolut falsch anzunehmen, dass man als vorheriger Laie hinterher eine Laseranlage planen und in Betrieb nehmen kann, wobei alle Vorschriften genau eingehalten werden. Als Laie wird man die Veranstaltung als schlauerer Laie verlassen und im besten Fall für die Gefahren sensibilierst worden sein. Das ist ja mal Grundsätzlich nicht verkehrt.

Zum Auffrischen und Sensibilisieren gegenüber Gefahren und Stolpersteine ist das Seminar wohl gedacht und für mehr nicht. Allerdings kann man hier auch nur mutmassen und daher müsste man es sich eben antun, damit man es nach dem Besuch beurteilen kann.

Falls der Seminarleiter eben am Ende den Teilnehmern erklärt, dass man nun mal einen Einblick und eine gewisse Grundlage hat und auf ein richtiges, mit Leistungsnachweis behaftetes Seminar verweist, finde ich das eine gute Sache, vor allem wenn es kostenfrei sein sollte. Der Tenor sollte hier auf jeden Fall die Sensibilisierung gegenüber den Gefahren, welche von solchen Geräten ausgehen, sein.

Ich frage mich diesbezüglich auch, ob es nicht sinnvoll wäre Seminare bezüglich Larmschütz anzubieten. Die Lautsprecher können immer mehr und prodzieren auch schon mit kleinen Leistungen sehr hohe Schalldrucke. Ist das Ohr nicht genauso wichtig und zu schützen wie das Auge?

Deswegen halte ich diese Aussage auch darüber hinaus für sehr richtig und wichtig:
...solange JEDER solche Laser in jeder Stärke ohne jeglichen Nachweis der Tauglichkeit oder Verwendung frei kaufen kann, ist jedes Training besser als kein Training. Wer dahin geht hat zumindest ein Grundverständnis von seiner Verantwortung im Umgang mit diesen Geräten. Und das sollte man fördern
 
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Hi, nun, das kann man so digital sehen, aber solange JEDER solche Laser in jeder Stärke ohne jeglichen Nachweis der Tauglichkeit oder Verwendung frei kaufen kann, ist jedes Training besser als kein Training.
Da stimme ich dir zu. Der Teilnehmer sollte sich in diesem Fall nur darüber klar sein, dass sein Training keine vollständige und umfassende Qualifikation zum Umgang mit Lasern darstellt.
Und was den freien Verkauf angeht: Das ist politisch so gewollt, siehe dazu auch die Threads hier im Forum, die eine entsprechende Petition behandeln (Suche hilft)!

Falls der Seminarleiter eben am Ende den Teilnehmern erklärt, dass man nun mal einen Einblick und eine gewisse Grundlage hat und auf ein richtiges, mit Leistungsnachweis behaftetes Seminar verweist, finde ich das eine gute Sache, vor allem wenn es kostenfrei sein sollte. Der Tenor sollte hier auf jeden Fall die Sensibilisierung gegenüber den Gefahren, welche von solchen Geräten ausgehen, sein.
Dem kann ich dir voll und ganz zustimmen. Die Erfahrungen mit solchen Seminaren, die hier im Board schon beschrieben worden sind, zeigen leider, dass es in den wenigsten Fällen wie von dir beschrieben zugeht.

Ich frage mich diesbezüglich auch, ob es nicht sinnvoll wäre Seminare bezüglich Larmschütz anzubieten. Die Lautsprecher können immer mehr und prodzieren auch schon mit kleinen Leistungen sehr hohe Schalldrucke. Ist das Ohr nicht genauso wichtig und zu schützen wie das Auge?
Da bin ich ebenfalls bei dir. Ich kenne leider auch einige Musiker, deren Gehör definitiv schon Schaden genommen hat - dementsprechend laut sind auch deren Konzerte... :(


Mir ist nur wichtig gewesen, den Hinweis auf dieses Seminar (der durchaus erwünscht und in Ordnung ist) nicht ohne die jetzt erfolgte Diskussion stehen zu lassen.
 
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Nun, wir hatten die Diskussion über Sinn oder Unsinn solch kurzer Einweisungen ja bereits, insofern bin ich gewarnt und werde berichten, was das Ziel des Seminars in FFM ist / war. Kostenfrei ist es nicht, es werden 210,- EUR netto dafür verlangt. Insofern besteht schon die Gefahr, dass Teilnehmer einen LSB Schein haben wollen, da sie ja "dafür bezahlt" haben. im Anschreiben steht u.a.

"Um am Tag des Kurses im Anschluss direkt das TÜV Zertifikat zu bekommen, bitten wir Sie folgende Angaben zu machen ..."

Bin gespannt.
 
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Damit ist diese Veranstaltung noch mehr eine Farce als ein Wochenendseminar. Es kann innerhalb dieser kurzen Zeitspanne definitiv keine dauerhaft wirksame Lerninhalte über das gesamt notwendige Wissen vermittelt werden. Dann kann man ja auch einen Waffenschein innerhalb von einem halben Tag erwerben, was aber so nicht geht. Ein Klasse 4 Laser ist nichts anderes.

Mein lieber TÜV!

Berichte bitte über das Seminar, dessen Aufbau und Inhalte und ob irgendwelche Anhaltspunkte bezgl. der nun daraus resultierenden Fach- und Sachkunde ergeben. Am besten auch mal den Dozenten selbst fragen. Würde sicher nicht nur mich lichtscharf interessieren.
 
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Aaalso....

Der Dozent vom TÜV SÜD, Hr. Dr. G. Uhlig hat uns heute im Kurs zum Laserschutzbauftragten (diese Urkunde wurde am Ende jedem ausgeteilt) vor allem mit den Sicherheitsrichtlinien bekannt gemacht. Das war der am meisten besprochene Punkt. Dazu kamen die Hinweise, dass dieser Kurs nur der Anfang des Weges ist, und sich jeder bitte mit den im Netz verfügbaren Richtlinien und Gesetzen (die Verordnungen etc. wurden genannt) auseinandersetzen möge.

Es wurde klar unterschieden zwischen den Betriebler, also dem LSB, und dem notwendigen Prüfer / Abnehmer einer Installation, also dem TÜV Mensch.
Damit man nicht bei jeder Installation netto 1 kEUR für ähnliche Installationen los wird, bot Herr Uhlig an, dass er eine Musterabnahme für gleichartig gelagerte Einsätze, gültig für ein Jahr, vergeben kann. Dies wird von den Behörden akzeptiert sofern der LSB zusichert, dass die in der Musterabnahme genannten Sicherheits-Bedingungen nicht unterschritten werden.

Ein wie auch immer gearteter Test fand nicht statt. Auch keine Berechnungen wie z.B. dem MZB Wert, da dies bei heutiger RGB Lasertechnik nicht sinnvoll möglich sei. Man könne / solle die im Kurs vermittelten Mindestanforderungen einhalten, denn genaue Werte wären nur über eine Messung vor Ort sicher erzielbar.

Im Kurs angesprochen wurden...

EN 60825-1
DIN VDE 56912
BGV B2
Lasersicherheit
Laserklassen
Laserschutz
Brandschutz
Elektrische Sicherheit
Aufgaben und Pflichten des LSB
Betriebshaftpflichtversicherung
Installationsvorgaben inkl. Handling (Dokumentation, Not-Aus, Meldung beim Ordnungsamt)
Strahlenschutzverordnung
Gefährdungsanalyse
Anmeldung bei der Gewerbeaufsicht
 
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Danke für die Rückmeldung.
Ich finde es "schade", dass man durchaus nach nicht einmal 1/2 Tag Theorie, wohl überwiegend in Form von dozierendem Frontalunterricht vermittelt, solch einen Schein erhält. Demnach sind die Hürden bzw. Richtlinien eher als Papiertiger zu sehen.
Ebenso sind Verordnungen und andere behördliche Schreiben meist in einer Form verfasst, welche bei einem unbedarften Leser eher noch mehr Fragezeichen verursachen und zu missverständnissen führt. Ich frage mich eh immer wieder, wieso man solche Textmonster nicht einfach mal überarbeitet bzw. in eine Katalogform mit "du darfst" und "du darfst nicht" bringt. Leben wir nicht im digitalen Zeitalter?!

Dazu kamen die Hinweise, dass dieser Kurs nur der Anfang des Weges ist, und sich jeder bitte mit den im Netz verfügbaren Richtlinien und Gesetzen (die Verordnungen etc. wurden genannt) auseinandersetzen möge.
Dies wiederum halte ich für essentiell und sehr gut. Man kann hier nur hoffen, dass die Teilnehmer genau diese Aussage auch zu 100% beherzigen, auch wenn sie nun solch einen Schein haben. Dennoch eben hier der Kritikpunkt an dem Stil, in welchem Verordnungen meist verfasst sind.

Letztendlich wünsch ich mir die Zeit zurück, in der ein Laser nur mit aufwendiger Wasserkühlung und entsprechend großem Netzteil mit entsprechender Anschlussleistung funktionierte. Das war fürs Kinderzimmer oder die Gemeindfeier einfach zu aufwendig und führte letztendlich dazu, dass sich damit auch nur Personen auseinandersetzen, welche dies auch professionell machten. Heute bekommt man für schmales Geld, meist deutlich unter 500€ einen Laser in der Leistungsklasse 1W und mehr und das ganze ohne umständliche Kühlung und einem Anschluss an eine normale Schukodose. Unter solchen Umständen wundert es mich echt, dass es keine erhöhten Schadensmeldungen diesbezüglich gibt, als dass sich Personen damit die Augen verblitzt haben.

Ich für meine Teil finde es ein faszinierendes und hilfreiches Gerät. Dennoch kann man mit normalen MH oder auch LED / PAR Beleuchtung eine ebenso faszinierende Show machen und daher braucht es solch ein Gerät nicht (mehr) zwingend.
 
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Ich hatte ja dahingehend eine Petition verfasst. Einige Bundesländer haben darauf hingewiesen, dass die BGV B2 für Laser überarbeitet wurde und bald erscheint. In ihr ist dann wohl ein Ablegen eine Prüfung gefordert. Ich weiß aber nicht, ob jetzt jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht. Bin gespannt.
 
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Einer der Verkäufer von Laserworld hat heute auf dem Stand der PL&S gemeint, dass man zum Erwerb dieser Laser das 18. Lebensjahr vollendet haben müsse. Gilt das nur in der Schweiz? Mich hat beim Kauf keiner nach einem Alternachweis gefragt.
 
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Einer der Verkäufer von Laserworld hat heute auf dem Stand der PL&S gemeint, dass man zum Erwerb dieser Laser das 18. Lebensjahr vollendet haben müsse. Gilt das nur in der Schweiz? Mich hat beim Kauf keiner nach einem Alternachweis gefragt.
zumindest, wenn die Laser d9ie Klassen 3b oder 4 haben. Dass das nicht richtig geprüft wird, ist leider üblich Praxis. Der Inverkehrbringer macht sich damit strafbar.
 
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Was keinen Versender ernsthaft zu stören scheint... Und ja klar ging / geht es um Laser der Klassen 3B und 4. Meiner hat 1,8W (Laserworld DS1800 RGB). Kann gekauft werden wie Spielzeug.
 
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Ich packe das mal hier rein:

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Das ist echt unfasslich... eigentlich kann man den Leuten nur wünschen, dass sie als "LSB" und damit verantwortlich für eine Installation sind, mal richtig einen vor den Latz kriegen (am besten ohne, dass wirklich was passiert ist...) und sich das schnell rumspricht.
 
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