hallo,
herzlichen Dank für die Antworten. Hatte ich gar nicht mehr im Sinn, dass ein Pink Floyd Patch existiert. Hm, da schaue ich heute Abend gleich mal danach. Wie macht ihr das mit unterschiedlichen Gitarren?. Ich nehme zur Probe eigentlich immer meine Les Paul mit. Es gibt aber Songs, bei denen ich das Gefühl habe oder weiß, dass man die eher mit einer Strat spielen sollte. Ich gehe da halt immer einen Kompromiss ein und spiele alles mit der LP, sonst müsste ich auch noch außer Helix und LP, die Strat mitnehmen. Wie macht ihr das? nehmt ihr alle Gitarren mit in den Proberaum? Dann habe ich noch eine Westerngitarre, für die ich demnächst auch ein Patch mit Effekten erstellen möchte. Die Westerngitarre möchte ich dann an Return 1 anschließen. Geht ganz gut und man kann das ja am Eingangsblock im Helix festlegen. Dann brauche ich nichts umstöpseln oder einen externen Umschalter.
Fasse zusammen: ich nehme mein Helix und schließe mich mal einen ganzen Tag im Proberaum ein und versuche anhand der PA und meiner Monitorbox (da solls halt auch gut klingen, Line6 L2t) die einzlnen Patches brauchbar zu machen und auch in der Lautstärke aufeinander abstimmen.
Schade, dass man hierzu nirgends ein Workshop über so grundsätzliche Sachen belegen kann.
Du kannst immerhin zuhause dich schon mal ein wenig vorbereiten. Ich würde schon einmal ein paar leere Presets erstellen, in denen nur ein Ampmodell mit neutralen EQ-Einstellungen ist.
Bei Gilmour würde man natürlichzu allererst einen Hiwatt benutzen, aber vielleicht ist da sogar der ein oder andere Fender die bessere Wahl. Wenn du das schon mal vorbereitest, kannst du dann im Proberaum erst die Amps testen und schauen welcher dir am besten passt.
Dann fängst du vom Amp an und fügst langsam die weiteren Bestandteile ein. Bei Gilmour kannst du auf gilmourish.com recht gut nachlesen, was im Orginal verwendet wurde. Da würde ich mich recht stumpf dran orientieren.
Another Brick in the Wall PT. 2 finde ich jetzt nicht unbedingt ein Hexenwerk. Welche Gitarre spielst du denn da? Strat sollte für die cleane Gitarre Pflicht sein, das Solo ist im Original allerdings ne LesPaul mit P90
Für die Cleangitarre würde ich entweder mit dem Hiwatt oder einem Fender Deluxe Reverb anfangen. Da solltest du den Grundsound schon mal in die passende Richtung bekommen.
Dann ist da (wie immer bei Gilmour eigentlich) recht ordentlich Kompression drauf. Beim HD500 gibts den TubeComp, sowas in der Richtung sollte sich beim Helix auch finden.
Etwas Hall, relativ wenig an der Stelle mMn, und der Sound sollte zu 90% stehen.
Für die zweite Gitarre (also dieses stark verzerrte im Hintergrund) kommt ein Fuzz rein.
Beim Solo würde ich den Grundsound so lassen und ein leichtes Overdrive und einen EQ mit einem Midboost vorschalten, um ein bisschen den P90-Sound zu bekommen. Etwas mehr Hall, vielleicht ein kurzes Delay
Dann hast du schon mal die Grundsounds und kannst dich an die Feinheiten machen. Ein wenig Flanger ist noch einen Versuch wert.
Presets sind ja immer ganz nett, aber für den Bandkontext passen die eh selten. Ausserdem lernt man es dann auch
