Linke Hand, Treffsicherheit verbessern

von H_MHofma, 21.05.08.

  1. H_MHofma

    H_MHofma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.08   #1
    Hallo,
    ich habe am Klavier folgendes Problem beim Spielen von Wechselbässen und -Akkorden mit der linken Hand:
    Wenn ich z.B. einen Akkord z.B. rechts vom Mittel C: e-g-c spiele und nun auf den Bass (links) G , E, oder C wechsle,bzw. hüpfe, treffe ich nicht immer die richtige Taste. (Meistens eine darunter oder darüber).
    Ich weiss, das Übung den Meister macht, ich übe dies schon sehr lange, habe aber immer noch (ca. 30%) falsche Treffer.
    Gibt es hierzu eine Anleitung, einen Trick, einen Kniff, eine Empfehlung oder Erfahrungen von "Leidensgenossen"?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Danke und Gruss
     
  2. Roon

    Roon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.08   #2
    ...noch mehr üben
    entschuldige bitte aber dies ist die einzig sinnvolle antwort
    du kannst noch versuchen bevor du die taste drückst ein wenig vorzufühlen, ob die position stimmt
    spätestens beim "richtigen" stride piano spielen fehlt dafür allerdings die zeit
    das gehirn muss einfach lernen den arm richtig und punktgenau zu bewegen.
    so wie ein tischtennisspieler eben auch lernen muss den ball genau zu treffen.
     
  3. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 21.05.08   #3
    Die linke hand+arm beschreiben eine art kreisbewegung, bass-nachschlag kurve nach oben/rechts (sanft absstoßen-fliegen-mit gespreizten, akkordbereiten fingern ankommen), rückweg kurve nach unten/links, übungshalber kann man anfangs den kreis (eher ellipse)groß halten und dann immer mehr verkleinern. Um den tastsinn zu stärken, kann man die augen schließen oder woanders hinschauen. Ein kleiner schwung bewirkt manchmal wunder, und die treffsicherheit ist größer, wenn schwarze tasten im spiel sind.
    Man nennt so etwas auch "mühle". Anders herum geht es bei den oktaven im mittelteil von Chopins As-Dur polonaise
     
  4. H_MHofma

    H_MHofma Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #4
    Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
    Ich sehe das grösste Problem darin, links mit dem 5.Finger (und blind) die benötigte Bassnote sofort zu treffen. Die Taste liegt ja irgendwo im sog. freien Raum. Ausserdem ist keine Bezugsorientierung vorhanden.
    Im Vergleich zum Blindschreiben auf der Schreibmaschine. Hier ist der Bezug durch die fühlbaren Markierungen von zwei Tasten gegeben, sodass ich von diesen Tasten ausgehend aufbauen kann.

    Kann mir hierzu ein Klavier-Kollege einen Tip geben oder hat jemand ähnliche Erfahrungen?
    Danke.
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 22.05.08   #5
    Du erhöhst die treffsicherheit, wenn du die hand ein wenig nach außen drehst, der kleine finger bekommt so auch mehr gewicht. Spiel mal eine tonleiter nur mit ihm oder gebrochene oktaven mit 5 -1, bei schwarzen tasten 4 -1 . Ich nehme bei oktaven auf schwarze tasten grundsätzlich den 4. finger und hebe dabei das handgelenk. Spiele oktaven chromatisch legato ohne pedal.
     
  6. H_MHofma

    H_MHofma Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #6
    ich habe Euere Hinweise weitgehend befolgt, und stelle fest dass eine bedeutende Verbesserung eingetreten ist. Die Treffsicherheit wird mit jeder Übungsstunde etwas besser. Meine Hauptschwierigkeit ist noch, vom C kommend, auf das Bass-G (links) zu hüpfen. (Bei C-Dur Akkord ).
    Weiterhin habe ich mir selbst zu gut erreichbaren Tasten Orientierungshilfen festgelegt. Klappt gut, muss aber noch viel üben.
     
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