livemitschnitt- mischer, interface, macbook?

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kittt
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hallo allerseits,

ich möchte gerne von unserem nächsten gig einen liveaufschnitt aufzeichnen. hab mir das am anfang einfach so vorgestellt: mischpult - kopfhörerausgang - große klinke - kleine klinke - mac book mikrofoneingang.

hab allerdings gehört, dass man ein audio interface zur verstärkung des signals dafür benötigt. wenn ja, kann ich das audio interface zwischen mischer und macbook einfach dazuhängen?
kann man dann den sound über z.b. garage band aufzeichnen?
was sollte ich sonst noch dabei beachten? ist die kette in der art und weise richtig?

vielen dank!
lg
kittt
 
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Hallo,

das Kopfhörer- oder sonstwie abgegriffene Mastersignal vom Mischpult alleine zu verwenden, wird Dich nicht sonderlich glücklich machen, da am Pult der Sound für den Saal, nicht für eine Aufnahme, gemacht wird. D. h. wenn ihr die Drums nicht abgenommen habt, ist höchstwahrscheinlich sehr viel Keyboard, viel von den Vocals, fast nichts von den Drums und etwas Gitarre und Baß drauf (was eben so über das Gesangsmikro mit einfällt).
Die bessere Lösung sind zwei vom Pult unabhängige Mics, die frei im Raum stehen. Als Alternative böte sich beispielsweise ein Pocket-Recorder wie der Zoom H2 an.

Viele Grüße
Klaus

P.S.: Guten Appetit beim liveAUFschnitt :D SCNR...
 
Die meisten Pulte haben spezielle Ausgänge (Chinch) von denen kannst du mit einem 2x Chinch auf 1x Klinke Kabel in dein MacBook gehen. Selbiges machen wir (meistens) auch so. Klappt auch wunderbar.

Nur kann ich dir direkt eins sagen: Es werden keine Aufnahmen die man "veröffentlichen" sollte. Gesang / Bassdrum ist in den meisten Fällen deutlich zu laut. Wir machen das eher damit man auf der nächsten Probe den Gig analysieren und ggf. spezielle Passagen nochmal proben kann.

Grüße,
Daniel
 
ok, danke für die antworten,
aber wie mache ich dann einen akzeptablen livemitschnitt. wir werden höchst wahrscheinlich e alle instrumente abnehmen. müsste dann ja mit audio interface und macbook kein problem sein oda?
 
vorausgesetzt ihr habt ein brauchbares pult, und der techniker ist kein totaler anfänger, bzw macht es ohne aufpreis:

1. möglichkeit wäre einen extra mix auf 2 aux-wege zu machen, den man über kopfhörer kontrolliert und dann halt so mischt, dasses für die aufnahme passt. wenn mir die band ne packung kippen bringt, mach ich das eigentlich immer so ;) funktioniert ganz gut und wenn man's noch sinnvoll nachbearbeitet, kommt da schon was dabei raus, das man sich anhören kann.
man kann zusätzlich noch ein stereopaar am FOH aufstellen und die beiden spuren dann zusammen mischem... dann wirds halt räumlicher und klinge mehr nach "laut"

der nächste schritt wäre dann die mehrspuraufnahme. dazu brauch man aber equipment und das kostet dann bald mal ein paar tausend euro. alternative dazu wäre, dass ihr euch jemanden sucht, der euch einen multitrack mitschnitt macht. viele studios bieten das relativ günstig an. wenn du nicht zu weit im norden wohnst, kannst du mir bei interesse mal eine PN schicken. ein paar andere user hier im forum bieten da auch was an.
 
ich möchte gerne von unserem nächsten gig einen liveaufschnitt aufzeichnen. hab mir das am anfang einfach so vorgestellt: mischpult - kopfhörerausgang - große klinke - kleine klinke - mac book mikrofoneingang.

Rein technisch funktioniert das und die Soundkarte im Mac ist gar nicht mal schlecht; da du aber nur die Stereosumme aufnimmst ist die Aufnahme recht, um den Auftritt hinterher zu analysieren, für eine Nutzung z.B. als CD wird das aber nichts.

Brauchbar wird das so:
- Von jeder Schallquelle auf der Bühne muss ein Signal vorhanden sein, wobei man nicht jedes Becken mikrofonieren muss und vielleicht auch nicht die Toms, da mögen Overheads reichen.
- Diese Signale gehen in das Mischpult für die PA. Sollte das Mischpult ein eingebautes Mehrkanalaudiointerface haben, dann kann es von dort gleich in den Rechner gehen - ganz wichtig ist aber: Jede Spur einzeln!
- Ist ein solches Mischpult nicht vorhanden, dann könnten die Signale mit Splittern in zwei Wege aufgetrennt werden: Ein Weg geht zum PA-Mixer, der andere zum Mehrkanalaudiointerface und von dort in den Rechner. Genau aus diesem Grund habe ich genau so viele Mikrofonsplitter wie Kanäle am Audiointerface, damit bin ich völlig unabhängig von der PA, ich muss einfach nur meinen Splitter dazwischen hängen.

mfg
 
dane für die antworten!

@paulsen: bin nicht so weit im norden aber wahrscheinlich für dich etwas zu südlich;) wohn mitten in österreich. trotzdem danke

@rumbaclave: wenn ich keine möglichkeit der mehrspuraufzeichnung habe und mein mischer wäre ein sehr erfahrener audiomann der mir eine gute mischung hinbekommt, dann kann ich das ganze ja von kopfhörer ausgang einfach über ein audio interface in mein macbook leiten und aufzeichnen oda? also quasi der ganze mitschnitt auf einer spur.

wäre das auch eine (gute) möglichkeit?

wär glaub ich am einfachsten...
 
@rumbaclave: wenn ich keine möglichkeit der mehrspuraufzeichnung habe und mein mischer wäre ein sehr erfahrener audiomann der mir eine gute mischung hinbekommt, dann kann ich das ganze ja von kopfhörer ausgang einfach über ein audio interface in mein macbook leiten und aufzeichnen oda? also quasi der ganze mitschnitt auf einer spur.

Zur Sicherheit: Eine Stereospur müsste das schon sein.

wäre das auch eine (gute) möglichkeit?

Möglichkeit: ja
gut: nein

Wie schon gesagt - als persönliche Erinnerung an den Auftritt oder für dessen Analyse ohne weiteres brauchbar, für eine Veröffentlichung eher nicht.

mfg
 

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