Lords of chaos - Buch

von GrooveMachine, 27.07.04.

  1. GrooveMachine

    GrooveMachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.04   #1
    hat jemand von euch dieses buch gelesen?
     
  2. symbolic

    symbolic Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.07.04   #2
    Ja warum??
     
  3. o2t2

    o2t2 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.04   #3
    Hi,
    wie ist das Buch aufgebaut ? Wird die BM szene authentisch dargestellt/doku mäßig oder wie kann man sich den inhalt vorstellen ?
     
  4. Bdsd

    Bdsd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.04   #4
    worum geht es in diesem buch eigentlich?

    also aus meiner frage kann man wohl entnehmen, dass ich das buch nicht gelesen habe *fg*...

    naja ok,
    tschüss,
    Bdsd
     
  5. disillusion

    disillusion Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.07.04   #5
    um die black metal szene in skandinavien. es gibt unter amazon.de (ein buchversand :twisted: ) auch buchrezensionen und beschreibungen zu den angebotenen büchern. ihr seid ja nicht erst seit gestern internetuser...
     
  6. Bdsd

    Bdsd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.04   #6
    ok dankeschön, dann werde ich mich da mal etwas schlau machen, mwuhahaha

    bis später,
    Bdsd
     
  7. symbolic

    symbolic Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.07.04   #7
    Naja, wie gesagt ich habs gelesen. Allerdings habe ich das Gefühl daß hier die Entstehung des Black Metals eher eine Nebenrolle spielt da hier hauptsächlich Varg Vikernes fast die ganze Hälfte des Buches gewidmet wurde und andere Leute die wesentlich mehr zu dem Thema hätten beitragen können erst gar nicht befragt wurden. Vielleicht auch aus der Sicht des (einen) Autors verständlich. Zudem bezieht es sich fast ausschließlich nur auf die norwegische Szene...der "Rest" bleibt so gut wie unerwähnt.
    Naja...man könnte mehr davon erwarten...

    Übrigens hab ich noch ne Doppel CD dazu. Wenn irgendjemand interessiert ist kann er sich ja melden...
     
  8. Liwjatan

    Liwjatan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.04   #8
    So ist das nciht ganz richtig. Die schwedische Szene wird auch sehr oft erwähnt.
    Allerdings dreht der Autor das alles so, dass man meinen könnte Death Metal entstünde dem Black Metal. Ausserdem wird sehr viel über die ganzen Morde in der BM Szene berichtet. Im Großen und Ganzen geht's, wie ich finde, nur darum, wie BM publik gemacht wurde. Nur ein kleiner Teil handelt über die Musik. Es geht auch viel um die Wünsche und Sehnsüchte der beteiligten Szenengröße, wie z.B. Dead von Mayhem.
    Nette Lektüre, aber nicht wirklich aufschlussreich.
     
  9. symbolic

    symbolic Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.07.04   #9
    Sieht halt jeder anders. Aber wie du schon sagtest wird das ganze zu sehr aus der Sicht von Michael Moynihan betrachtet und der Mann ist auch nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt. Wie gesagt, für jemanden der noch noch gar nicht mit Black Metal vertraut ist sicher hilfreich
     
  10. disillusion

    disillusion Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.07.04   #10
    genau diesen leuten würde ich davon abraten. man sollte schon eine gewisse vorbildung in diesem bereich mitbringen, um die ereignisse und schilderungen nicht als historische lektion oder fakten zu sehen. meiner meinung nach beschäftigt sich ein zu grosser teil des buches mit den inszenierten selbstdarstellung (in form von interviews) der beteiligten, eine kritischere auseinandersetzung habe ich schmerzlich vermisst.

    was ich auch anmerken muss: das werk bietet relativ wenig gehaltvolles und musikalisch relevantes über die black metal szene, was aber auch gar nicht der anspruch der autoren war (der untertitel "The Bloody Rise of the Satanic Metal Underground" suggeriert bereits eine andere gewichtung). dennoch finde ich die musikalische entwicklung bedeutsamer und auch interessanter als die frage ob vikernes jetzt 1283748 oder 1283749 kirchen abgefackelt hat.

    in den meisten passagen ist das buch leicht verständlich und die texte sind auch nett geschrieben und sind doch eine kritischere reflexion auf die ereignisse rund um den black circle und der radikalen szene (deutschland und usa) als das sensationslüsterne gebrabbel der bekannteren massenmedien.

    für mich ist das buch nur ein ausschnitt aus einer etwas anderen perspektive, ein puzzleteil im gesamtbild "black metal". aber wie sollte man auch in 300-400 seiten eine so komplexe thematik umfassend darstellen?

    ps: muss mir das buch wieder von meiner freundin zurückholen, ich verspüre wieder einmal den anreiz das buch durchzuarbeiten. vielleicht ergibt sich ja wieder etwas produktives daraus: eine seminararbeit zum beispiel...

    link zur amazon seite mit rezensionen und meinungen der leser, gibt ein recht gutes stimmungsbild ab amazon

    zitat einer meldung von carmilhan, dem ich definitiv zustimmen kann

     
  11. Matkra

    Matkra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.04   #11
    Aus der innersten Seele heraus nicht einen Laut von Antwort zu hören,nichts, nichts, sondern nur die lautlose nunmehr vertausendfachte Einsamkeit. Das hat etwas über alle Begriffe Furchtbares. Daran kann der Stärkste zugrunde gehen...ach-und ich bin nicht der Stärkste. Mir ist seitdem zumute als wär ich tödlich verwundet...
     
  12. GRINDyourMIND

    GRINDyourMIND Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.07.04   #12
    Wo hast du das denn her ?




    Ich muss sagen, dass ich von Lords of Chaos sehr positiv überrascht war, was die Objektivität anbelangt, da ich durch die Meinung diverser Internetuser etwas vorbelastet war. Sicherlich kann man es nicht als Gesamtdokumentation über BM ansehen, aber es verschafft einem schon einen recht guten Überblick darüber, was damals in Norwegen abgegangen ist, und daraus ist die restliche Musikrichtung ja auch erst entstanden. Ein paar Kapitel kann man natürlich getrost überspringen, wenn man an ihnen nicht im speziellen interessiert ist. Auch die Interviews mit Varg Vikernes sind grade gegen Ende des Buches irgendwo zwischen erschreckend und lustig (Er sagt z.B., dass er nur Menschen mit blauen Augen mag, bei braunen Augen könnte man dem Gegenüber auch genausogut in der Arsch gucken, allerdings sagt er danach, dass Braunäugige trotzdem nicht minderwertiger sind ( :D )), jedoch sollte man eigentlich, wenn man weiß wer er ist, auch wissen, wie man mit seinen Aussagen umzugehen hat. Ich persönlich fand hier sehr interessant, wie seine persönliche Entwicklung offengelegt wird, vom jugendlichen, unreflektierten Satanisten zu einem überlegten, gereiften..... Nazispinner, wobei ich vieles zumindest für disskussionwürdig halte.
    Alles in allem finde ich Lords of Chaos wirklich spannend und interessant und eigentlich sollte es jeder (Black-)Metal Fan mal gelesen haben, wenn er auf dem Gebiet mitreden will.

    Man muss übrigens nicht unbedingt Amazon Geld in den Rachen werfen, sondern kann des auch bei den meisten Metal-Mailordern bestellen. Oder man geht in eine Buchhandlung, so mit realen Menschen und so... ihr wisst schon.
     
  13. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.07.04   #13
    Find das Buch so lala,liest sich nett,aber wirklich objektiv isses net ... und das Bild von Dead nachdem er sich umgebracht hat musste au net sein ...
     
  14. ThrashMaster

    ThrashMaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.04   #14
    Naja, geb dir schon Recht im Bezug auf die Objektivität, gerade was Michael Moynihan angeht, kann man da sicherlich nicht von sprechen, da der Typ fast alles in dem Buch, was Vikernes betrifft, geschrieben hat, da er selbst ziemlich rechts eingestllet ist (man höre sich nur mal die "Machwerke" seiner Band Blood Axis an, furchtbar). Aber das mit dem Bild von Dead fand ich eigentlich ganz ok, da ich es erstens net soo schlimm oder eklig finde (hab's ja als A3 Poster in meinem Zimmer), denn es gibt dan rotten oder ogrish sehr viel ekelerregenderes im Netz und zweitens reflektieren dieses oder andere Bilder im Buch (brennende Kirchen usw.) meiner Meinung nach sehr gut die Zustände in der damaligen Black Metal Szene. Hab zudem beide Ausgaben des Buches, das englische Original und die deutsche überarbeitete Fassung, wobei mich generell dieser Personenkult, der bisweilen auftritt, vor allem im Bezug auf Vikernes und Hendrik Möbus, schon ziemlich nervt. Aber generell finde ich Lords Of Chaos ganz ok, da es einen relativ guten Eindruck über die Anfänge der BM-Szene gibt.
     
  15. Yorn

    Yorn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.04   #15
    Erst beschreibt er den Ursprung des Satanismus und zwar im journalistisch-publizierten Sinne(LaVey,Church of Satan,BlackSabbath,Venom) dann im besonderen(warum Norwegen etc.)

    Ich finde in dem Buch ist recht gut beschrieben, wie die Szene entstanden ist.
    Der Author geht im Besonderen auf Eyronimus(schreibweise ?) und natürlich Varg Vikernes ein. Dass beide nun mal die prägendste Rolle gespielt haben, und Black-Metal in Norwegen entstand ist nun mal nicht von der Hand zu weisen.
    Besonders geht er aber objektiv betrachtend auf alle "politischen" Machenschaften und Interessen ein.
    Wer keine hohle Birne hat merkt recht schnell beim Lesen des Buches, das besonders Varg, naja nicht ganz rund und absolut wendehälserisch bzw. opportunistisch gehandelt hat.

    Das Buch besteht aus Interviews(die oft interessant aber leider auch genau so oft überflüssig sind), Auszügen aus Magazinen/Zeitschriften und Texten des Authors.

    Es werden Verbrechen beschrieben, die mit BlackMetal oder im besonderen mit erst satanistischen und später antichristlichen Hintergründen begangen wurden.

    Im großen und ganzen liefert das Buch eine gute Erklärung des Sachverhaltes
    Satan - Nazi - Blackmetal. Wer schlau ist kann aus dem Buch genug rauslesen, wer dumm ist bleibt in der Masse.

    @Liwjatan
    Es wird auch nie behauptet Death-Metal sei aus Black-Metal entstanden. Wenn man die Buchstaben liest, die im Buch stehen, dann kommt ganz einfach heraus, dass Death-Metal vor Black-Metal da war(Vergleich Darkthrones erstes Album etc...) und alle Black-Metaller alle Death-Metaller wegen der T-Shirts, Turnschuhe und Jeans verabscheuten. Richtig Lesen !

    EDIT:

    Absurd finden sich auch im Buch wieder
     
  16. Matkra

    Matkra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.04   #16
    Mit diesem Zitat beginnt das Lied "Briefe an die Toten"
    von den Grabnebelfürsten.
     
  17. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.07.04   #17


    Ich ekle mich auch nicht davor (klick mal auf meine sig,dann auf members und deadeye :D ),aber irgendwie ... ich weiss net,musste einfach net sein.

    Und rotten.com is noch harmlos,hast du schonmal faces of death gesehn?Da is das ganze halt in bewegten Bildern,schaudert man schon manchmal ganz schön ...
     
  18. disillusion

    disillusion Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.07.04   #18
    das finde ich nun mal interessant, gibts signifikante unterschiede? hab mich damals dafür entschieden die englische ausgabe zu nehmen - die deutsche version war gerade erst am erscheinen soweit ich mich erinnern kann. überarbeitet verspricht ja in diesem zusammenhang einiges.
     
  19. symbolic

    symbolic Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.07.04   #19
    Ich denke es passt gerade zum Thema:

    Sind die letzen 2 Songs auf dem dem "Dawn of the Black Hearts" Bootleg wo jenes Foto von Dead abgebildet ist auf offiziellen Mayhem Releases zu finden?

    Procreation of the Wicked ist sonst nur als Live Version zu finden und Welcome to Hell ist ja eine Coverversion von Venom (sind ja alles Live Versionen)
     
  20. Liwjatan

    Liwjatan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.04   #20
    Procreation (Of The Wicked) ist doch ein Cover, von Celtic Frost :rock:
    Und bei LoC wird Death Metal nun mal so dargestellt, dass er unheimlich vom Black Metal beeinflusst wurde. Sicher war DM in seiner rohen Form als erstes da, aber der Autor beschreibt BM als sowas Energiegeladenes, Aggressives und das DMN davon abgeschaut hätt - so hab ich's aufgefasst..
    Aber wurscht
     
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