Macht es überhaupt noch Sinn eine Band zu gründen?

von Wurstwasserrueth, 14.04.19.

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  1. Wurstwasserrueth

    Wurstwasserrueth Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #1
    Moin Leute,

    in den letzten fünf Jahren habe ich genau 3 Bands durch und immer sind es die gleichen Dinge, die das Ganze zum Scheitern bringen: Die einen meinen, es sei ein Kegelklub, wo man sich einmal die Woche trifft und dann ist gut gewesen, die anderen üben ihre Instrumente nicht, die anderen haben andere Zielsetzungen, kommen nicht mal zu nem gemeinsamen Bier mit usw. Ich habe mich dann beim letzten Scheitern mit einem Kollegen, der mit in der Band war zusammen getan und nen Duo gegründet. Videos, nen Auftritte usw. und es klappte, weil er die gleichen Ziele dort verfolgte, wie auch in der Band damals. Jetzt hat er ne Freundin und auch dadurch wurde es nen bisschen Mau ums Treffen etc. Habe mich dann mit nem guten Kumpel einer früheren Band zusammen getan, der aber wegen seiner Fähigkeiten damals rausgeschmissen wurde....ja, hat sich leider nichts geändert und auch sieht er viele Sachen leider auch nicht ein, die er falsch macht.

    Ich bin jetzt Ende 20 und hatte eigentlich vor, ne echt coole Band zu starten, mit paar Auftritten im Jahr, mal ne Studioaufnahme usw. Ich wurde mit meinen Fähigkeiten in den Bands auch immer sehr geschätzt und meine Akribikkeit (wird nicht so geschrieben, egal ;)). Aber mir scheint es so, als ob jeder 1000 andere Interessen hat, nur nicht für die Band zu investieren. Soll ich einfach meine Ansprüche herunterschrauben und sagen: Ach, es macht ja auch einfach Spaß sich einmal die Woche mit Kollegen zu treffen (tut es ja wirklich, ich liebe die Gesellschaft und meine Freunde) und gut ist?

    Wie seht ihr das?
     
  2. startom

    startom Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.04.19   #2
    Hoi
    Falls dein Ziel ist, mit der Band deinen Lebensunterhalt (oder zumindest einen Teil davon) zu bestreiten, dann wird die Suche nach geeigneten Mitmusikern wohl etwas Geduld mit sich bringen müssen.

    Falls du die Band als reines semiprof. Hobby betreiben willst, mit dem Ziel, die Einnahmen aus Gigs und/oder Mitgliederbeiträgen in Studioaufnahmen zu investieren, dann wirst du vielleicht mittelfristig fündig.

    Falls du die Band als Funprojekt mit gelegentlichen Auftritten vor Familien/Freunden in der Dorfkneipe betreiben willst, dann findest du an jeder Ecke Mitmachwillige.

    Wichtig ist einzig und allein, dass ihr alle VOR dem Start der Band über eure Zielsetzungen im Klaren seid.

    Ich persönlich spiele seit 15 Jahren in einer Band (yep, im Oktober gibts den 15-anniversary-Gig). Wir alle sind mittlerweile näher bei 50 als bei 40, haben Familie und tolle Jobs. Die Band ist ein reines Freudenventil, alle investieren gleich viel und wir spielen ca. 3-4 Gigs im Jahr, mittlerweile sind diese ordentlich bezahlt.
    Es geht nur darum, dass alle am gleichen Strick ziehen. Sobald aber jemand "mehr" oder "weniger" will, wird es die Band in dieser Form wohl nicht mehr geben.
     
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  3. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #3
    moin,
    leider nein. leider durfte ich mehrfach erleben, daß vorher alles klar ist und primär auch in diesem sinne gearbeitet wird. dann aber, so nach ein bis zwei jahren, wenn sich herausstellt, daß das arbeitspensum nicht geringer wird, eher sogar im gegenteil - alleine durch die immer länger werdende setliste - dann plötzlich kommt der große jammer und die erkenntnis: das ist ja arbeit, und ach, und nee, eigentlich wird mir das alles zuviel.
    und schon wieder sind zwei jahre bandarbeit für die tonne.
    aber, zurück zur frage: ist es sinnvoll? wäre es denn sinnvoller keine band zu haben? soloprogramm? ok, vielleicht on top, aber keine band ist keine alternative.
    horst
     
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  4. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #4
    .. die Tonne gibt es objektiv nicht. Du sammelst jedes Mal Erfahrungen (nagut: könntest sie jedenfalls sammeln ;) ), die beim nächsten Projekt ausgewertet werden (könnten).
    Ich glaube letztlich an das Gesetz der Resonanz: es sind nicht einfach die anderen "schuld", wenn so ein Dingen nicht läuft. Ich finde die Leute, die passen oder eben nicht. Wenn nicht, liegt das auch daran, dass ich meine Auswahlkriterien weder gefühlt noch vom Kopf her richtig anlege.
    So, wie Männer, die auf blond und vollbusig stehen, sich immer wieder wundern, warum ihre Beziehungen den Bach runter gehen, weil sie eben übersehen, dass DAS nicht die ausschlaggebenden Anteile einer Persönlichkeit sind, auf deren Basis eine Beziehung funktioniert :D

    --- Beiträge zusammengefasst, 14.04.19, Datum Originalbeitrag: 14.04.19 ---
    .. es gibt Erfahrungen, die man mit Band machen kann und welche, die man effektiver ohne abwickelt. Was anliegt, kannst nur du entscheiden. MUSST du aber auch entscheiden lernen.
     
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  5. adola

    adola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #5
    Hi, ich wundere mich auch über die Unverbindlichkeit und Unentschlossenheit einer Menge Leute. Ich hab es immer etw. als Großstadtphänomen bewertet. Aber vll. ist das überall so? Aber auch eine erstaunlich falsche Selbsteinschätzung, bzgl. musikalischen Fähigkeiten, der angestrebten Ziele und der eigenen Persönlichkeite fällt mir oft auf.

    Ich habe beobachtet, dass das zu einem eher harten (bizarren) und unpersönlichem Umgang bei der Suche und bei der Auswahl von unbekannten Mitmusikern führt. Wenn man sich auf eine Anzeige traf, fand ich das pers. manchmal schlimmer als in einem Business Bewerbungsgespräch. Da trugen einige Leute wohl schon erheblichen Frust mit sich rum... Da finde ich - klar genau hinschauen und auch freundlich aber bestimmt sagen was man erwartet - aber andererseits überh. auch erstmal losmukken und Spaß haben, oder?

    Was hilft ist wohl sich selber richtig einschätzen zu lernen, Toleranz zu entwickeln aber andererseits auch rechtzeitig einenen Schlussstrich ziehen, wenn der gemeinsame Spaß ausbleibt oder/und die Partner nach ernst gemeinten Aussprachen nix anders machen. Wobei ich es wiederum richtig finde auch mal eine Weile Rücksicht auf jmd. zu nehmen, der/die vll. mal einen Hänger hat, wenn es ansonsten schon eine Zeit lang gut klappte. Also, auch um die Sache kämpfen, wenn man grundsätzl. gut zusammen passt.

    Der Nachteil ist, man findet echt schwer Menschen, bei denen Niveau, Geschmack, die Chemie und die Verbindlichkeit ausreichen (und die tats. wissen, was sie von der ganzen Sache wollen); man sitzt dann häufig wieder mal ohne Leute da und ist entmutigt. Es gibt halt keine Garantie, dass es gut und lange läuft. Da hat man dann schon etw. Glück gehabt. Die Bands, die lange durchgehalten, haben häufig schon in der Schule angefangen - vielleicht hängt das auch mit diesen Phänomenen zusammen!? Egal. niemals aufgeben!
     
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  6. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #6
    das ist natürlich richtig, und das weiß ich auch und damit rede ich mich jedesmal wieder heraus.
    aber die spezifische bandarbeit, der aufbau und die organisation der infrastruktur, die begonnen projekte (die auch in einer neuen besetzung nicht mehr funktionieren), die bandspezifischen kontakte, das ist für die tonne.
    aber für mich gibt es keine alternative als es immer wieder zu versuchen.
    also, es macht sinn. ohne - auch bandbezogene - musik leert sich der sinn meines lebens dramatisch.
     
  7. _RedOne_

    _RedOne_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #7
    Ich denke auch, dass es für das musikalische weiterbilden schon wichtig ist in einer Band zu spielen. Bei mir ging lange nichts weiter, bis ich mich mit Freunden zusammen gesetzt habe, und als "Band" Lieder gecovert haben.
    Natürlich gehen Interessen auseinander, und ja, das Privatleben macht einem manchmal schon einen Strich durch die Rechnung.

    Aber ich denke, wenn man länger danach sucht, findet man geeignete Wegbegleiter.

    Bei uns war es so. Wir haben zu 4. begonnen. Dann wurden es mal 5. Dann hat einer aufgehört und es wurde nach einem Ersatz gefunden. Auch das war kein Problem. Ein Mitglied konnte wegen seiner Familienplanung nicht mehr so mitmachen und hat eben aufgehört. Aber trotzdem kommt er ab und an zur Probe und spielt mit. Auch wenn er bei den Auftritten nicht mehr dabei ist.

    Wenn du Geld verdienen willst, muss man einfach sehr viel Zeit einplanen. Das muss auch wirklichen jedem bewusst sein (Das ist halt neben einem Normalen 40h Job oft nicht möglich)
     
  8. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.04.19   #8
    Auch wenn's nicht so geschrieben wird, wird damit vielleicht der zentrale Punkt benannt: Die Leute, mit denen Du es bis jetzt probiert hast, sehen i.d.R. das Ganze - positiv formuliert - lockerer als Du (eine negativere Formulierung wäre möglich....). Für den Fall, dass Du das auch so sehen kannst und magst, hast Du ja selbst die Perspektive benannt: 1x die Woche Spaß und dann Bier.

    Wenn nicht, musst Du halt weiter suchen. Ich vermute, dass es dann relativ schwierig sein wird, Gleichaltrige zu finden, weil in dem Alter oft Wege beschritten werden, die mit einem zeitintensiven Hobby eher schwer zu vereinbaren sind - mit den U25 und Ü45 dagegen passt dann vielleicht wieder Anderes nicht.

    Abschließend: Muss es eigentlich eine Bandgründung sein (wie die Frage nahelegt) - oder wäre eine Suche nach einer bestehenden Band auch eine Möglichkeit?

    Wie sich die Beiträge gleichen: https://www.musiker-board.de/threads/motivation-und-ziele-innerhalb-einer-band.692049/#post-8777152
     
  9. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #9
    Macht es überhaupt noch Sinn eine Band zu gründen?

    Um damit berühmt und super-reich zu werden - definitiv Nein. Geben Markt und Musikgeschmack einfach nicht mehr her.

    Um ein schönes Hobby betreiben zu können - definitiv Ja. Wenn, und das ist hier ja schon mehrfach erwähnt worden, das "Gemeinsame" stimmt (Chemie, Ziele/Ambitionen, Musikgeschmack, ...).
     
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  10. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #10
    ... mh, das erstaunt mich etwas. Für mich gibt es zwei grundsätzliche Basis-Konstellationen in Bands: entweder, ich bin Teil des kreativen Kerns, dann "gehört" das Material eh mir und ich nutze es weiter (eventuell mit Teilen der dahingeschiedenen Band), inklusiv Infrastruktur und Kontakten, oder ich bin vorrangig ausführender Instrumentalist, dann suche ich mir ein neues Wirkungsfeld. Projekte "die mit anderen nicht funktionieren" gibt es eigentlich nicht wirklich, es sei denn, man hat gerade irgendeinen charismatischen Ausnahmekünstler verloren :D

    Je ernsthafter ich das Ganze betreibe, desto schneller geht das. Mache ich das beruflich (oder mit der entsprechenden Ernsthaftigkeit), kann ich mir ein tour/auftrittsfähiges set in ein bis zwei Wochen draufschaffen, wenn ich irgendwo einsteige. Das kann ich dann auch von geeigneten Kandidaten erwarten, wenn ich eine Band mit denen ergänze. Den Unterschied mekrt man sehr schnell, wenn jemand das zweite (ach, eigentlich schon beim ersten ...) Mal zur Probe unvorbereitet erscheint und man wochenlang auf Einzelsongs rumreiten muss ... Alles andere ist dann eben tendenziell Hobby. Auch ok, da gibt es in der Regel weder Zeit- noch Vertragsdruck.

    Ich würde meine Maßstäben inzwischen zusammenfassen:
    #Wenn es in den ersten 3 Monaten nicht funktioniert (je nach Kombination mit anderen Faktoren lässt sich das auch früher entscheiden), funktioniert es nicht.
    #Wenn jemand Urlaub nimmt und meint, in dieser Zeit nichts für eine Band in Gründung tun zu müssen, funktioniert das nicht.
    #Wenn jemand persönliche Krisen zum Anlass nimmt, nicht an der Musik zu arbeiten, funktioniert das nicht.
    #Wenn keine gemeinsamen Termine zustande kommen und das gleichbedeutend ist mit "niemand tut etwas", funktioniert das nicht.
    #Wenn Arbeit an der Musik weniger Zeit einnimmt als "persönliches Kennenlernen" während der Proben, funktioniert das nicht.
    #Wenn ich jemandem erklären muss, WIE es funktioniert, wird es nicht funktionieren ;)

    --- Beiträge zusammengefasst, 14.04.19, Datum Originalbeitrag: 14.04.19 ---
    ... das gibt die deutsche Herkunft vor allem so nicht her ;) (vor allem super-reich) Ansonsten ist die Frage nicht wirklich zu beantworten, denn die Chancen dazu sind ja noch nie einfach vom Himmel gefallen. Der Markt für Musiker hat sich verändert, sicher, wie in allen Gebieten verschärft, aber "Erfolg" ist eine komplexe Angelegenheit und weder 100% planbar noch auszuschließen.

    ..ooops, seh ich gerade: Spaß als Hauptmotivation ist eine ideale Grundlage für Unverbindlichkeit .... (ich weiß schon, was du meinst, aber Spaß wird beim Musikmachen eben auch durch persönliches Engagement erzeugt ...)
     
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  11. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #11
    für die webseite neue fotos und texte, neue flyer, neue plakate, eine evtl. laufende cd produktion muß neu gemacht werden, das ist alles andere als banal.
    wenn das für dich kleinkram-routine ist, gut. für mich ist es das nicht.
     
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  12. Mazy Lanes in Ark

    Mazy Lanes in Ark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #12
    Vor allem für eine Rock-'n'-Roll-Band dürfte das gelten, da viel, viel mehr Fans dieses aussterbenden Genres älter werden und sterben als neue nachwachsen.
    T.Rex scheint mehr denn je ein passender Name für eine Rock-Band zu sein.
     
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  13. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #13
    richtig, das ist kein Kleinkram - nur, so weit waren die Bandversuche des TE offensichtlich noch gar nicht :-D
    Bevor ich an Flyer, Plakate und CD denke, muß es eine stabile Band ja erstmal geben.

    Aber, der TE ist hier nun nicht mehr aktiv. Das Thema ist somit erstmal durch.
     
  14. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #14
    ..in welchem Stadium ist das denn nötig?? Entweder alles ist schon aufgenommen, dann wird es eben vertrieben, oder nicht, dann werden neue Mitmusiker da eingespielt ... wäre nicht das erste Mal in der Musikgeschichte, dass eine Veröffentlichung mit unterschiedlichen Interpreten auf den Markt kommt ... oder verstehe ich da etwas nicht?
     
  15. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #15
    da sollte erstmal geklärt werden, worüber Ihr sprecht ;-)
    "Neue Band" im Sinne von neues Konzept, neue/andere Songs etc. oder "nur" Austausch von Musikern bei denselben Songs.
    Letzteres zählt bei mir aber eher selten als "neue Band" ...
     
  16. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #16
    das scheint mir so:
    völlig unabhängig davon, ob es
    ist.
    so, jetzt bin ich aber raus, irgendwie wird mir das gerade zu doof.
     
  17. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.19   #17
    Auf Antwort vom TE können wir lange warten, er ist jetzt - keine Ahnung warum - ein "gesperrter" Benutzer...
     
  18. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.19   #18
    Vermutlich hat er mit ein paar Mods eine Band gründen wollen und sich in den ersten 10 Sekunden voll verkracht ... :evil:

    Bandgründung war und ist ein Glücksspiel.
    Hat es Sinn, Lotto zu spielen? Muss jedeR selbst entscheiden. Die bisherigen Gewinner sagen: Auf jeden Fall :D
     
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  19. antipasti

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    Erstellt: 18.04.19   #19
    Durchschnittlich 1,6 Jahre pro Band klingt tatsächlich etwas kurzlebig. Es kommt aber auch darauf an, wie man diese Zeit verbracht hat.

    Bei mir hatten Bands eine Lebensdauer zwischen zwei bis fünf Jahre. Ich habe allerdings mit jeder Band sehr viel erlebt, bin viel aufgetreten, im Studio gewesen. Insofern ist kein Frust entstanden. Jede neue Band war eine natürliche Entwicklungsstufe. Manchmal waren es fließende Übergänge.

    Wichtig ist, gar nicht erst Stagnation aufkommen zu lassen. Wir haben oft zuerst die Gigs klar gemacht und erst dann richtig intensiv geprobt. Beim umgekehrten Weg (erst bis zur Perfektion proben, dann um Gigs bewerben) besteht immer die Gefahr, dass man sich als Band nie gut genug fühlt oder wegen des fehlenden Ziels nie richtig ins Zeug legt. Zwischen einer Zusage für einen Gig und dem eigentlichen Termin liegen oft mehrere Monate, so dass eigentlich immer noch genug Zeit bleibt, konzentriert zu proben.

    Jetzt käme evtl. die Frage: Wie soll man als völlig unbekannte Band an Gigs kommen, wenn man noch gar keine Referenzen vorzuweisen hat? Hier empfehle ich, selbst einen Gig zu organiseren (evt. mit anderen Bands zusammen). Einen Raum zu mieten, ist nicht so teuer und lässt sich über das Eintrittsgeld finzanzieren. Sollte es wider Erwarten ein Minusgeschäft werden, ist der Verlust aufgeteilt auf die Bandmitglieder in der Regel verschmerzbar.
     
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  20. Gitarrotron

    Gitarrotron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.19   #20
    Bei mir ist das auch so ein Kegelklub und ich hab mich irgendwann damit abgefunden. Geht hier irgendwie nicht anders mit der Truppe :nix:
     
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