Mandoline - Stimmung wie Ukulele möglich ?

von Nagetier, 31.01.19.

  1. Nagetier

    Nagetier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.19   #1
    Hallo in die Runde,

    ich habe mir eine Mandoline ersteigert und neue Mandolinen Saiten aufgezogen. (G/D/E/A)

    Leider fallen mir die Akkorde sehr schwer zu greifen. Ich spiele recht gut Ukulele und habe nun überlegt die Doppelsaiten A und E zu tauschen und die D Saite auf eine C Saite zu wechseln damit ich quasie die Stimmung einer Ukulele habe.

    Nun habe ich die Frage schon an die Schneider Musik Hotline gestellt um eine Info zu bekommen welche Saite ich bestellen muss um die D Saite gegen eine C Saite zu tauschen.
    Dort meinte man, man müsse die Saite anfertigen.

    Ich dachte man könne von irgendeinem anderen Instrument mit Stahlsaiten einfach eine C-Saite aufziehen. Es gibt doch so unendlich verschiedene Instrumente die auch C Saiten als Stimmung haben.

    Oder andere Frage: Gibt es für die Ukulele auch Stahlsaiten? Dann hätte ich meine C Saite die ich benötige.
     
  2. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.19   #2
    Warum stimmst Du nicht einfach die -E- Saite auf D runter, und hast ne GDAd Stimmung.
    oder auf ADad stimmen.
    Da brauchst Du keine Akkorde greifen können.

    Macht mMn mehr Sinn, als da nun mit Saiten herumnebulieren zu wollen.

    Ausserdem müsstest Du dann noch den Hals ggf einstellen (lassen).
    Einfach nur Saiten drauf und fertig, is da nicht drin. ;-)
     
  3. Jed

    Jed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.19   #3
    Nütze die Gelegenheit, die die Mandoline bietet, und mache die Entdeckung, dass die Zupfmusik nicht bloß aus Akkorden besteht. Die Mandoline - wie die Violine - ist eine Sängerin, die so richtig in Melodien schwelgen kann. Macht Spaß!

    Cheers,
    John
     
  4. saitentsauber

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    Erstellt: 02.02.19   #4
    Dabei dürftest Du "übersehen" haben, dass diese Instrumente eine andere Mensur haben.
     
  5. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 03.02.19   #5
    "Keine Akkorde" greifen können ist glaub der flasche Ausdruck.
    Aber richtig, z.B. Bouzoukis werden (eine Oktave tiefer) in GDad oder ADad gestimmt, weil sich damit leichter Akkorde greifen lassen.
    Sobald das Melodiespiel weniger im Vordergrund steht (oder auch die Mensur für den Geigenfingersatz zu lang wird) bietet sich eine etwas andere Stimmung an.
    Dabei ist aber zu beachten, dass eine solche Stimmung auch nur für gewisse Tonarten passt.
    Der Einsatz eines Kapos ist bei der Mandoline etwas schwieriger als bei einem langhalsigeren Instrumenten, die Mando klingt schnell sehr verstimmt, wenn der Kapo nicht super sitzt oder jedesmal nachgestimmt wird.

    :great:
    Grundsätzlich plädiere ich auch dafür, die Vorteile des Geigefingersatzes und das dadurch leichte Melodiespiel auf einer GDae gestimmten Mandoline zu erlernen.
     
  6. jemflower

    jemflower Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #6
    Da ist ein Dreher drin, es muss G D a e heißen. Die Uke hingegen ist in g C E a gestimmt.

    Da ich schon vieles ausprobiert habe (Gitarre zu Irish Bouzouki, Gitarre zu Bass und Balaleika zu Mandoline umgebaut) würde ich sagen, dass man da einfach mal auf die Saitenpackungen schauen muss, was die an Saitenstärken angeben und dann die Sprünge in der Dicke vergleichen.

    Für das g sollten 0.10 (dünnes Gitarren e) ok sein.
    Das D (vermutlich 0.24) kann bleiben, stimmst du auf C herunter.
    Das E muss in der Stärke jetzt dazwischen liegen, ich schätze 0.18 / 0.19 das wäre z.B. ein h (medium Gauge) bei einer Gitarre.
    Das A sollte mit 0.14/o.13 (dünnes Gitarren h) gehen.

    Auf schneidermusik.de kann man sich Saitensätze anschauen. Vielleicht lässt sich aus zwei günstigen Banjo/Mandolinen/Bouzouki-Sätzen etwas zusammen stellen.

    Andere Methode, alte Gitarrensaiten verwenden: Ich habe auch schon Ballends an Mandolinen-Saitenbefestigunglaschen einfach quer dahinter gehakt.
    Notfalls kann man auch mit einer Zange die Messingringe am Saitenende (Ballends) mürbe kneten und dann mit der Kneifzange durchkneifen, dann bleibt ein (etwas engeres) Loopend über.

    Andererseits wird die Mandoline dadurch klanglich (und an Tonumfang) verlieren.

    Ich selbst habe meine Ukulelen abgegeben, als ich zur Mandoline kam, weil ich immer die Griffweise verwechselt habe, die Haptik (kurzer, dünner Hals) ist einfach zu ähnlich für mein Bewegungsgedächntnis.
    Die Gitarre kommt mir da nicht in die Quere.

    Fazit: Man kann sich alles passend machen, aber die Erbauer der Instrumente haben im Laufe der Zeit eine bestimmte Besaitung mit den Eigenschaften des jeweiligen Korpus in Einklang gebracht. Eine Umbesaitung klingt im Normalfall oft schlechter als das Original.
     
  7. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.08.19   #7
    @jemflower Nagetier war seit dem 31.1. nicht mehr hier...
     
  8. jemflower

    jemflower Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #8
    Oops, ich habe nur 2019 gesehen und dachte das wäre noch einigermaßen aktuell.
     
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