Mandolinen Userthread

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Hi,

stell ich mal kommentarlos hier rein...:D
F5Mando.JPG
 
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Ist die so alt, wie sie vorgibt zu sein?

:great:
 
...1928
 
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Hätte sie nochmal 5 Jahre älter geschätzt, aber das tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Sehr hübsches Instrument, das ich gerne mal in den Fingern hätte:great:
 
...mein Bruder war Bluegrass Spieler in München bis zu seinem Tod.
Er hat sie irgendwo in Amiland für n paar Dollar (oder für`n paar Dollar mehr :D) nem Musiker abgekauft. Auf der Decke (ist schwer zu fotografieren) hat Bill Monroe sein Autogramm mit Kugelschreiber eingeritzt.

Nun ist sie Familienerbstück und wird gelegentlich für`s Studio und n paar Led Zep Nummern verwendet.
Außerdem muss sie oft beim Kundentest als Vergleichsreferenz zu den Eastman F5 Mandos in meinem Laden her halten.

Du (Frama) bist nicht weit weg-mein Laden ist in Radolfzell...

Gruss,
Bernie
 
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ah... dann warst du wohl bis von kurzem noch in TUT? Das wäre halbe Strecke gewesen. Bin aber öfters mal in KN. Dann kann ich gerne mal einen Abstecher machen:great:
 
...musst nur vorher Bescheid geben-die schlepp ich nicht immer mit mir rum:D
 
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Hätte sie nochmal 5 Jahre älter geschätzt

Dann wäre sie durch die Hände von Lloyd Loar (1923-1924 bei Gibson) gegangen und damit heutzutage für die meisten von uns unbezahlbar. F5-Mandos mit Lloyd-Loar-Signatur auf dem Label erreichen den sechsstelligen Dollarbereich.

Banjo
 
@OldRocker Wow, wunderschön. Sollte wie Banjo schon erwähnt hat wohl auch eine gute Wertanlage sein, trotzt des "Player" Zustands, und wohl eher nur zuhause gespielt werden. Besondert schön finde ich, dass das Sunburst schon so schön "gefadet" ist.

Ich bin seit heute auch Mando-besitzer allerdings eines Preiswerteren Modells, einer Kentucky Km 630. Ich hätte nicht gedacht dass man sich da als Gitarriste doch recht schwer tut. Aber das Problem wird die Zeit und die Übung dann schon beheben...

IMG_0645.JPG


Grüße B.B
 
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Naja...den Denkfehler hatte ich auch: "Hey: Ich spiel ja ganz solide Gitarre, da kann so ne kleine Schedder wie ne Mandarine doch auch nicht so viel anders sein" 

Das ist genau so ein Trugschluss wie: "Bass hat ja 2 Saiten weniger als ne Klamfe; ist dann ja mind. 2x einfacher zu spielen" 
Jedes Instrument ist anders. Egal Banjo, Mandoline, E- oder A-Gitarre, Bass oder Darmflöte. Jedes Instr. hat seine eigene Spielweise, seine eigene Charakteristik und seine eigene Funktion. Und das finde ich faszinierend.  

Bei einer Ochesteraushilfe musste ich mal für eine "Salonorchester-Nummer" Banjo spielen und ich hab das Ding halt auf Gitarrenstimmung gestimmt. Hat irgendwie funktioniert, aber so richtig gut geklungen hat das einfach nicht. Das würde ich heute nicht mehr so machen, sondern den schweren Weg gehen :) 

Ich finde Mandoline immernoch superfaszinierend und abends auf dem Sofa macht das Teil echt laune. Ich bin alles andere als Gut, aber darum geht´s mir auch gar nicht :)
 
...jaja kann ich n Lied von singen-Mandoline Spielen ist doch noch was ganz anderes, für "Going to California" uä. reichts aber gerade noch.

Die Kentucky ist n schöner Einstieg in die grosse Welt dieser Instrumente, da wird schon viel "Vibe" transportiert!

Die Gibson bleibt keineswegs zuhause. Die ist seit 89 Jahren ein Player und wird es auch bleiben-sonst werde ich ihr ja noch weniger gerecht! Am Mikro klingt sie auch auf großen Bühnen großartig...

Wer weiß, vielleicht hat sie ja in 50 Jahren wieder jemand der richtig drauf spielen kann.
So sehe ich das übrigens: diese F5 ist ein Stück Kulturgut und ich bin nur ihr temporärer "Heimatgeber"-wirklich gehören kann sie niemandem!

Bernie
 
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Die Gibson bleibt keineswegs zuhause. Die ist seit 89 Jahren ein Player und wird es auch bleiben-sonst werde ich ihr ja noch weniger gerecht! Am Mikro klingt sie auch auf großen Bühnen großartig...

Hi, Bernie,
so sehe ich es auch. Saiteninstrumente haben kein vorgeschriebenes Rentenalter. Wenn sie noch fit sind, wollen und können sie weiterhin die Menschen begeistern.
Mein Auftrittsbanjo ist ein Windsor Zither-Banjo aus der Zeit vor 1915. Damals schon das Spitzenmodell, und nach über 100 Jahren noch im Originalzustand bis auf Saiten und Steg. Heute spiele ich mit Nylon- statt Darmsaiten, und irgendwann ist der ursprüngliche Steg wohl abhandengekommen. Ich besitze auch ein einfacheres Dallas Zither-Banjo, das zwar ein Ersatzfell hat, aber sonst original und gut zu spielen ist. Baujahr auch spätestens 1915.

Es ist wohl so, dass diese alten Instrumente uns Glücklichen die Gunst erweisen, sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.

Cheers,
Jed
 
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...Tim Waddington von den "Boys of Bedlam" ist ein genialer Mandolinenspieler. Er spielt eine Gibson A von 1905-soviel zum Rentenalter von Instrumenten.
Und wenn man bedenkt, dass die besten Violinen, Kontrabässe und Celli um die 300 Jahre alt (und älter) sind...und da machen die Leute nen riesen Wirbel um ne `63er Strat...pfff:D...

Aber ja doch---zeig uns die Banjos!
 
Ich denke, dass Gitarren Konstruktionsbedingt etwas anfälliger sind als Streichinstrumente und Mandolinen ( sind ja ähnlich von der Konstruktion her ). Ich wäre mir da nicht so sicher ob viele die 100 ohne größere Probleme knacken.

grüße B.B
 
Ich denke, dass Gitarren Konstruktionsbedingt etwas anfälliger sind als Streichinstrumente und Mandolinen ( sind ja ähnlich von der Konstruktion her ). Ich wäre mir da nicht so sicher ob viele die 100 ohne größere Probleme knacken.

Och, ich denke schon. In den letzten Jahren sind viele alte Schlag-, Wander- und einfache Konzertgitarren wieder auf dem Markt aufgetaucht, die mittlerweile 50 oder 60 Jahre oder auch älter (Vorkriegszeit) sind und immer noch nicht kaputt. Wenn man überlegt, dass Gitarren häufig keine besondere Bedeutung zukam, viele der Instrumente auch nicht wertvoll waren und nach der Auslieferung nie einen Service gesehen haben, dann kann ich mir das schon vorstellen. Viele der alten Streichinstrumente sind ja mittlerweile auch mehrfach repariert bzw. umgebaut worden.
 
da hast du auch wieder recht. Die alten Geigen unterliegen ja heute auch anderen Belastungen, durch Änderung der Stimmung z.b. als noch im Barockzeitalter...

Ich meinte ja auch nicht dass sie nicht so alt werden können, sondern dass wohl viele von ihnen in dem Alter (80-100) mal einen Neck-Reset nötig hatten oder Probleme mit der Decke oder ähnliches...

grüße b.b.
 
Ja, das bestimmt. Allerdings wohl weniger bei Nylonstrings.
 
Wunderschön die Gibson Mandoline..... So etwas würde ich gene mal beim stöbern finden!

Momentan macht mir die Beschäftigung mit historischen Instrumenten grossen Spass, und meine elektrischen Gitarren werden ziemlich vernachlässigt.
Ein interessanter Nebeneffekt ist der Kontakt zu diversen Restauratoren und Geigenbauern, und deren Sichtweise der Dinge. Die ticken meist ganz anders als ihre Kollegen welche sich hauptsächlich mit E-Gitarren beschäftigen.
Die eine oder andere Diskussion im E-Gitarren Bereich sieht man dabei gleich aus einer wesentlich veränderten Perspektive :)

Gruss, Michi
 
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Geht mir auch so, seit ich in Kontakt mit einigen Restauratoren, bzw. klassischen Gitarrenbauern stehe.  

Vor allem die Diskussion über Tonhölzer, bzw dem, was man bei elektrischen Gitarren so als "MUSS" ansieht ist interessant :) 
Aber auch andere Themen wie Oberflächenbehandlung, Klebstoffe, Werkzeuge und Arbeitsschritte. 
Bzgl. Werkzeuge passiert im E-Gitarrenbau doch ziemlich viele elektrisch, während Geigen- und Zupfinstrumentenmacher noch viel in Handarbeit erledigen. 

Das soll wiederum nicht heißem, dass E-Gitarrenbauer schlechtere Handwerker wären, aber eben andere.
 

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