Marshall 1960AV von 16 auf 8 ohm

von balufreak, 21.09.07.

  1. balufreak

    balufreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe ein Problem. und zwar bringt mein Fireball auf dem 16 Ohm ausgang nicht die gewünschte Leistung. Ich habe dann den Fireball an einer 8 Ohm box ausprobiert. Da dröhnts ;) Auch habe ich einen anderen Fireball an meiner Marshall Box ausprobiert. Da dröhnts auch. Also liegt es am 16 Ohm ausgang meines Fireballs. Nun ist mir die Idee gekommen, dass ich eigentlich die Lautsprecher der Box anders verdahten könnte, damit statt 16 Ohm nur noch 8 Ohm Widerstand dran wären. Nur weiss ich nicht wie ich das verkabeln muss. Weiss das jemand? Hat das jemand vielleicht auch schon gemacht?

    greets

    balu
     
  2. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 21.09.07   #2
    hi balufreak!
    das geht nicht so ohne weiteres... du kannst die 16ohm-speaker nur auf 4 oder 32ohm verkabeln.
    es gibt möglichkeiten da elektrisch was einzubauen, aber da kenne ich mich nicht aus und es ist wohl auch nicht ganz einfach bzw. billig.

    aber - wenn du schon herausgefunden hast, daß es am ausgang deines amps liegt - warum lässt du den dann nicht reparieren?

    cheers - 68.
     
  3. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #3
    Wie alt sind denn die röhren bei deinem Fireball?
     
  4. balufreak

    balufreak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #4
    Ich hab den Fireball schon durchecken lassen. Der Techniker hat dabei nichts gefunden. Neue Röhren (vorstufe & endstufe) habe ich beide ausgewechselt. vielleicht liegts einfach am alter des fireballs?
     
  5. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #5
    Wenn du den 8 Ohm AUsgang des Fireballs an die 16 Ohm Box hängst macht das gründsätzlich nichts, nur umgekehrt sollte man das nicht machen.
     
  6. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #6
    Nep. habe ich auch gedacht, aber umgekehrt ist es besser.

    So wie du geschrieben hast, kann der AÜ kaputt gehen. Wenn du 16 Ohm Top an 8 Ohm Box anschließt dann gehen max. die Röhren kaputt.

    Was ist billiger, Röhren oder AÜ?
     
  7. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #7
    Also ich habe das lange bei nem jcm900 gemacht weil er so mehr gekickt hat und da is nix kaputtgegangen, kommt vielleicht auch auf die Lautstärke an die man fährt.
     
  8. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #8
    Joa, wie gesagt. Kann, muss aber nichts kaputt gehen.

    Kommt auch auf die Quali vom AÜ an.
     
  9. MatzeD22

    MatzeD22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #9

    Ist schon richtig was Jens dance da sagt.

    Denn: der 8 Ohm Ausgang will nen Widerstand von mindestens 8 Ohm. bekommt er nur 4 ist der Strom zu hoch und Teile gehen eventuell kaputt.
    bekommt er mehr als 8 Ohm verringert sich der Strom und nix passiert. Der Amp fährt nur nicht mehr mit voller Power bzw. kann diese nicht mehr aufbringen.
     
  10. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #10
    Bekommt er mehr als 8 Ohm wird der Widerstand dementsprechend größer und der AÜ muss mehr "kraft" aufbringen um die Leistung an den Speaker zu senden, als normal. dadurch kann der AÜ kaputt gehen.

    Wird er mit weniger als 8 Ohm betrieben müssen lediglich die Röhren mehr leisten.
     
  11. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.07   #11
    Hallo,

    ein Röhrenamp mag eher eine Unterimpedanz - beim Transistoramp ist es umgekehrt! Transistor vertragen Leerlauf, mögen aber keinen Kurzschluss - Röhrenteile hingegen fackeln nicht lange (bzw. recht schnell) bei Leerlauf, vertragen aber auch mal einen Kurzschluss (übrigens werden die Lautsprecheranschlüsse meist kurgeschlossen, wenn keine Box eingestöpselt sein sollte, um eine Beschädigung des Ausgangstrafos zu vermeiden).

    Eine Fehlanpassung führt tendenziell zu einem höheren Röhrenverschleiß und zu stärkeren Verzerrungen. Übrigens: Bemerkenswerterweise sind streng genommen alle Gitarrenboxen eine Fehlanpassung, weil sie ja keinen Ohmschen Widerstand darstellen (bedingt durch die Induktivität steigt die Impedanz zu den höheren Frequenzen an) und auch nie impedanzlinearisiert werden.

    Du solltest im Interesse eines sicheren Betriebes die richtigen Impedanzen einstellen, der Hersteller wird sich ja irgendwas dabei gedacht haben!
    Nein, es sind 4 oder 64 Ω ;)
     
  12. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.07   #12
    Es gibt mehrere Möglichkeuten, wie er sie verkabeln kann:

    4 Ohm, 16 Ohm, 64 Ohm oder 40 Ohm <------ alles Mono

    8Ohm und 32 Ohm <---- Stereo
     
  13. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.07   #13
    Oh, dann gibt es sogar noch wesentlich mehr Möglichkeiten. Die sollte man aber außen vor lassen, weil gemischte Schaltungen zu einer unterschiedlichen Leistungsabgabe führen - die Lautsprecher sind dann unterschiedlich laut.

    Die sinnvollste Beschaltungen sind seriell, parallel und gemischt mit gleichen Paaren(!) Aus technischer Sicht ist die reine Parallelschaltung am sinnvollsten, weil sie die Impedanzkurve weitgehend glättet und Toleranzen in den Einzelkurven ausgleicht.
     
  14. theburner88

    theburner88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #14
    Hi Leute!

    Ich dachte mir mal ich lass meine Frage in diesem Thread stehen. (Sorry wenn ich ihn damit missbrauche :o )
    Ich habe derzeit einen Marshall DSL100 (bald JVM) mit 1960 TV (16 Ohm) Box.
    Falls ich mal meine 4x12er nicht transportieren kann, will ich mir eine 2x12er kaufen (Marshall 1936V). Diese Box ist aber mit zwei V30ern zu je 16 Ohm bestückt.
    Im Proberaum könnte ich mir mit beiden Boxen eine 6x12 Stack basteln, wäre die Mono-Impendanz der 2x12er 16 Ohm.

    Kann ich die 1636V mittels anderer Verkabelung auf 16 Ohm (Mono) umpolen???
     
  15. Lindula

    Lindula Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #15
    Hi,

    falls in der 1936 tatsächlich 2*16 Ohm V30er sind (was ich nicht bezweifel),hat die Box wohl 8 Ohm Impendanz(nämlich die 2 16er parallel),und dann wirds schwierig,da was umzumodeln...

    Greetz,

    Lindula
     
  16. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 25.09.07   #16
    Ja

    Nein!

    Ja

    Nein. Was ist die "Kraft" im AÜ? Positive Energie? :)

    Das ist bei Gegentakt in AB bzw hier eher B eher bedenklich...und das mit dem Kurzschluss am Lautsprecherausgang stimmt nur in Ausnahmefällen, die meisten Hersteller haben da gar nichts drin. Egal, der Amp brennt so und so ab.

    EINER, der mal sowas hinschreibt....endlich. Eine 4 Ohm Box hat bei manchen Frequenzen 40 Ohm und mehr, der Amp überlebt das. Nach dem Getue hier müsste der ja abbrennen oder explodieren oder Hilfe schreien oder mistig klingen...tut er aber nicht :D
    Solange man den Ausgang ordentlich abschließt passt das schon. Ich hab einen Amp hier, der auf 2 Ohm gebaut ist, aber dem machen auch 32 Ohm nichts. Und der ist vom Aufbau her eher "klassisch"...wichtig ist nur, DASS was drangeklemmt ist.

    MfG OneStone
     
  17. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #17
    So langsam weiß ich echt nicht mehr was ich glaube soll. Soldano sagt es so, die anderen sagen es so...



    ne^^. Ich stelle mir das so vor: Widerstand größer, AÜ muss mehr Power, Kraft (ich hoffe ihr wisst was ich meine) aufbringen um die Leistung in die Box zu bekommen.


    Joa, wem soll man jetzt glauben? Wie ist es richtig, bitte klärt mich auf.
     
  18. Kramusha

    Kramusha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #18
    Der Ausgangsübertrager hat bei 8 Ohm ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis, dass die Primärwechselspannung auf die Sekundärwechselspannung umsetzt. Gleiches geschieht auch mit dem Widerstand.

    Sagen wir mal, der AÜ bläst bei 8 Ohm 10V raus, du bekommst eine Leistung von P = U²/R = 12,5W. Wenn du jetzt einen 16 Ohm Lautsprecher dranklemmst, verändert sich als erstes mal die Primärimpedanz, der Amp macht weniger Leistung (Kennlinien im Datenblatt ansehen). Jetzt hast du zwar nimmer 10V (mehr), aber die Leistung geht zurück. Rechnen wir trotzdem mit 10V und 16 Ohm. P ist dann 6,25W.

    Dass der AÜ hochgeht wenn keine Last dranhängt ist dadurch zu erklären, dass ohne Abschlusswiderstand der Primärwiderstand gegen unendlich geht und damit die Induktionsspannung SEHR hoch wird (eine lustige Spice Simu sagt mir mehrere kV, aber da isses schon zu spät ^^).

    Any comments?

    Lg Stefan :)
     
  19. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.07   #19
    Hallo,

    Nein, das ist nicht möglich, jedenfalls nicht ohne zusätzliche Widerstände. Es wird ohnehin zuviel Aufhebens wegen der richtigen Anpassung gemacht (siehe oben).

    Am sinnvollsten wäre es, eine Impedanz (bitte schreibt das ohne "n" vor dem "d", da bekommt man Augenkrebs) zwölf &#937; anzustreben, was man z.B. erreichen kann, wenn man die Lautsprecher paarweise parallel schaltet und die drei Paare ihrerseits wiederum in Serie - das setzt allerdings eine etwas ungewohnte Verkabelung der beiden Boxen voraus, da sie ja seriell verschaltet werden müssen.
    Andere Variante: Zuerst Paare seriell verschalten, dann parallel - ergibt etwa 10,7 &#937;. Dann hat die 2x12er aber 32 &#937; Nennimpedanz, aber das könnte man ja auch umschaltbar gestalten.

    Bliebe noch der Verstärker: Den sollte man auf den naheliegendsten Impedanzwert einstellen - im ersten Fall würde ich 16, im zweiten 8 &#937; wählen, beides im Prinzip aber haarspalterisch.
     
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