Marshall JCM 800 2203 Sound mit 20-30 Watt?

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TT-Arnold
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Der Titel sagt eigentlich schon alles. Ich suche ein Top, das den Sound eines JCM 800 2203 bringt aber halt mit weniger Leistung (20-30 Watt). Gibt es sowas???

Andere Variante, die ich mir gedacht hatte, wäre ein entsprechender Röhrenpreamp (soll diesen bis zum Anschlag eigentlich nicht komprimierenden Zerrsound des 2203ers bringen und gut mit Pedalen harmonieren) und die 20/20 Watt Marshall Endstufe dahinter...
 
Eigenschaft
 
Hast du den Amp zuhaus stehn? Wenn ja, kannst du den glaub ich umbauen lassen, auf einen 20/30 Watt Amp.
Ansonsten vllt. Matamp.
Die klingen recht marshallähnlich, ob sie allerdings wie der 2203 klingen, weiss ich nicht, ich hab den noch nie gespielt.
http://www.youtube.com/watch?v=fbLIgpwHjgc
der hat mir ganz gut gefallen:)

Grüße
 
Ich wüsste nicht, welcher Amp das von Haus aus kann. Aber du könntest ein 50er Modell mit Tonebones von TAD ausstatten. Damit käme er dann auf ca. 15Watt-20Watt, je nach Ausführung.
Es gibt sicherlich viele Amps, die ähnlich wie der 2203 klingen aber ein Preampclone + kleine Endstufe ist mir leider nicht bekannt. Ein Customshop könnte die aber mit Leichtigkeit realisieren. Kostet halt Geld...
 
Die 10-20 Watt weniger (bedenkt man, dass es auch noch 2204s und Röhrenziehen für 50W gibt) werden dir, denke ich, nicht viel bringen.
 
Naja, ich finde da ist schon ein Unterschied feststellbar. Zugegeben ob 30 oder 50Watt ist völlig egal. Aber ob man einen 2203 mir 100Watt oder einen %0er mit letztendlich 15 Watt hat, ist denke ich schon ein bedeutender Unterschied.
Die Sache ist nur die: Man bekommt dann keinen 1:1 800er-Sound mehr.
Außerdem ist die Endstufe und eine gute Portion Lautstärke (-> Speaker) für den typischen Sound nicht unbedeutend.
Die Frage ist: Warum nur 20-30Watt?
 
Hi!

Ich spiele nen 2204 mit Tonebones. Der Unterschied ist schon deutlich, bei 50Watt war die Schmerzgrenze der anderen Bandmitglieder bei ca 8.30Uhr Mastervolume erreicht. Mit den Tonebones kann ich ihn deutlich weiter aufdrehn, bis zu 2Uhr war da schon drin. Dann kommt auch die Endstufe ins Spiel und liefert nen harmonischen Overdrive. Allerdings matscht der Amp dann ziemlich in den Bässen, auch wenn man den Bass am Amp runterdreht. Bei mir kommt dann noch dazu, dass meine Box (1960TV) mit dem größeren Volumen noch etwas dickere Bässe bringt. Vielleicht ist da mit viel Fingerspitzengefühl, nem Tubescreamer oder nem Equalizer noch was rauszuholen, hatte bisher noch nicht die Zeit, dass mal ordentlich durchzutesten.
Das Problem ist einfach, dass der Amp mit den normalen Röhren zu laut ist, deshalb leise gespielt werden muss und so einfach nicht DEN Sound liefern kann, oder eben mit Tonebones die Tightness völlig verloren geht...

Grüße
Philippe
 
Jede Veränderung am Amp lässt ihn anders klingen. Egal ob spezielle Röhren, Powersoaks etc.

Dazu kommt bei weniger Leistung,

- dass die Speaker mit weniger Hub arbeiten und der Klang dann halt anders ist

- geänderter Schalldruck im Raum das Klangempfinden im Ohr und "im Bauch" ändert.

Kurzum: drosseln und trotzdem 1:1 den Klang mit allem behalten, ist physikalisch nicht möglich. Letztlich ist alles Kompromiss - ob laut oder leise. Selbst der laute "Original-Sound" fördert einen Kompromiss in eine bestimmte Richtung - wenn er denn dazu führt, dass der Rest der Band sich laustärkemäßg nach oben anpasst und deshalb Ohrstöpsel einsetzt.
 
Ich habe mal bei Linnemann gefragt und die bauen ihr 22XX Topteil auch mit 2x EL 84 in der Endstufe (also 15-20 Watt) für den gleichen Preis wie sonst auch (850€ voll ausgebaut).

Es geht mir auch um das Lautstärkeproblem, ich würde halt gern den Amp beim Proben und auf der Bühne Mastervolumemäßig mindestens halb aufreißen können, ohne dass es alles wegbläst.

Es ist mir schon klar das Der Sound nie 1:1 sein wird und kann, wenn man etwas verändert; ich hatte auch eher so an 1:1,2 gedacht :p :D und dem dürften die Vorschläge recht nahe kommen.
 
Marshall Haze 15 Watt
Ist praktisch ein 15 Watt 2203 mit mehr Gain im Preamp + Digi FX
die kann man aber abschalten.
klingt m E sehr JCM 800 mäßig:)
500€:rolleyes:

LG
 
Hallo,

ich würde Dir mal den Orange Rocker 30 ans Herz legen. Soundmäßig geht der genau in die von Dir gewünschte Richtung. Zudem hat er 30 Watt, die allerdings nicht unbedingt leise sind.

Beste Grüße,
hooty
 
Der Rocker hat schon was. Ich fand den aber sehr bedeckt im Ton. Da fehlt der Glanz und Biss eines 800ers. Kann natürlich trotzdem gefallen...
 
Hast du mal den Diezel Schmidt getestet? Der 2. Kanal klingt sehr offen und organisch, der 3. komprimiert etwas mehr. Und Pedale vor dem Amp klingen im Cleankanal superb.
Check mal das Demovideo von ACY, das gibt dir nen groben Überblick über den Amp..
 
Dazu kommt bei weniger Leistung,

- dass die Speaker mit weniger Hub arbeiten und der Klang dann halt anders ist

- geänderter Schalldruck im Raum das Klangempfinden im Ohr und "im Bauch" ändert.
jup, das stimmt. ich hab mir die tage einen 1,2W-Vollröhrenamp gebaut. und der klingt schon nicht schlecht - eigentlich richtig gut sogar, und ich kann ihn vor allem ausfahren, also wirklich an den anschlag :D
nur habe ich selbst bei "volles rohr" das bedürfnis, den amp weiter aufzureißen, lauter zu drehen (was natürlich nicht geht), weil einfach der "kick", der ab gehobener zimmerlautstärke einsetzt, mangels lautstärke fehlt.
und das trotz relativ ordentlichem punch, klassischer rockzerre und an sich gutem sound... :gruebel:
 
Hi!

Ich spiele nen 2204 mit Tonebones. Der Unterschied ist schon deutlich, bei 50Watt war die Schmerzgrenze der anderen Bandmitglieder bei ca 8.30Uhr Mastervolume erreicht. Mit den Tonebones kann ich ihn deutlich weiter aufdrehn, bis zu 2Uhr war da schon drin. Dann kommt auch die Endstufe ins Spiel und liefert nen harmonischen Overdrive. Allerdings matscht der Amp dann ziemlich in den Bässen, auch wenn man den Bass am Amp runterdreht...

Und genau deswegen hat der 2204 eben 50 Watt und ein Mastervolumen:
50 Watt damit es nicht so schnell matscht, Mastervolumen damit man harmonische Zerre eben auch ohne Ohrenwegblas-Lautstärke bekommt.

Drehe einfach das Mastervolumen bei 50 Watt entsprechend runter, fertig. Wenn ews dann nicht gut genug klingt, taugt entweder deien Box nix für den 2204, oder die Röhren sind nicht gut oder passen nicht zu deinem Amp, oder die Gitarre bzw. Tonabnehmer klingen nicht gut, oder der Amp hat einen Defekt.

Ich habe Erfahrungen mit Tonebones, und finde mittlerweile, dass man die in guten Amps mit Mastervolumen nicht braucht, und ich finde, dass eine halbwegs brauchbare 2xEL34-A/B-Endstufe präziser und druckvoller klingt als eine ClassA-2xEL84-Endstufe (und genau das machen eben die Tonebones, nämlich Class A). Für leicht angezerrten Blues oder so mag die Class-A-EL84er-Endstufe gut passen, zu fetzigem Rock oder Metal bevorzuge ich Mastervolumen und 2xEL34. Weil eben druckvoller, präziser, dynamischer.

Gönne deinem 2204er ein Paar Winged C SED EL34, biase diese ruhig eher heiß als kalt, und du wirst keine Tonebones mehr wollen und mit deinen ca. 50 Watt glücklich sein.
Wenn nicht, ist eventuell ein 2204 für dich nicht der passende Amp.
 
Und genau deswegen hat der 2204 eben 50 Watt und ein Mastervolumen:
50 Watt damit es nicht so schnell matscht, Mastervolumen damit man harmonische Zerre eben auch ohne Ohrenwegblas-Lautstärke bekommt.

Drehe einfach das Mastervolumen bei 50 Watt entsprechend runter, fertig. Wenn ews dann nicht gut genug klingt, taugt entweder deien Box nix für den 2204, oder die Röhren sind nicht gut oder passen nicht zu deinem Amp, oder die Gitarre bzw. Tonabnehmer klingen nicht gut, oder der Amp hat einen Defekt.

Ich habe Erfahrungen mit Tonebones, und finde mittlerweile, dass man die in guten Amps mit Mastervolumen nicht braucht, und ich finde, dass eine halbwegs brauchbare 2xEL34-A/B-Endstufe präziser und druckvoller klingt als eine ClassA-2xEL84-Endstufe (und genau das machen eben die Tonebones, nämlich Class A). Für leicht angezerrten Blues oder so mag die Class-A-EL84er-Endstufe gut passen, zu fetzigem Rock oder Metal bevorzuge ich Mastervolumen und 2xEL34. Weil eben druckvoller, präziser, dynamischer.

Gönne deinem 2204er ein Paar Winged C SED EL34, biase diese ruhig eher heiß als kalt, und du wirst keine Tonebones mehr wollen und mit deinen ca. 50 Watt glücklich sein.
Wenn nicht, ist eventuell ein 2204 für dich nicht der passende Amp.

Danke für deine Antwort, bandolero!

Master runter taugt nicht, klingt schrill, dünn, unbrauchbar. Box ist ne (eingespielte) 1960TV, also Greenbacks, etwas mehr Volumen als die 1960A/B. Die EL34 hab ich vllt 40 Stunden gespielt, Fabrikat weiß ich gerade nicht. Gitarre ist in letzter Zeit hauptsächlich ne SG special faded mit Seymour Duncan HBs. Nen Defekt am Amp würde ich eigentlich ausschließen, der Amp war frisch überholt als ich ihn vor 2 Jahren gekauft hab, hat den Proberaum seitdem nur für geschätzte 15 Gigs verlassen und da sollte nichts passiert sein.
Der passende Amp sollte er schon sein, ich bin ja nicht dumm und kauf mir einfach so mal nen Amp...

Vielleicht spendier ich ihm mal n Paar neue Röhren, momentan spiel ich eh nicht viel. Sollt ich mal wieder mehr spielen, werd ich auch mal n paar Boxen checken, vllt ne alte JCM800 1960 mit G12T65, oder was mit G12H30, ne Orange oder so. Falls ich dann mal noch Kohle hab, wird der 800er durch nen JMP 2204 ersetzt, der dunklere Sound sagt mir eher zu. Vielleicht wirds auch gleich n Orange, so n Rockerverb wär schon was feines:D

Grüße
Philippe

übrigens: sehr schöne Signatur;)
 
ohne ein bisschen Master kommt bei den 800ern nicht das, was wir von ihnen erwarten.

Der Gain alleine reicht da leider nicht aus.
 

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