Marshall JVM 410H/Diezel VH4/Bogner Ecstasy

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schwollonson
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Hallo Leute,

ich spiele in einer Classic Rock-Coverband und schlage mich (GAS-bedingt oder auch nicht) seit Jahren mit wechselndem (Rack-)Equipment herum. Verschiedene Preamps (gemoddeter Soldano SP77, Mesa Boogie Studio Pre, Marshall JMP-1), verschiedene Poweramps (Marshall 8008, Engl. 930/60, Mesa Boogie 2:90), verschiedene Effektlösungen (Treter, Intellifex, TC Electronic G-System) und verschiedene Boxen (Marshall 4x12 und 4x10 und 2x12, Mesa Boogie Roadking 2x12 und mehrere 1x12er) habe ich hinter mir. Jetzt würde ich gerne auf eine einfachere Lösung umsteigen, die aber dennoch vielseitig ist (Stichwort: Coverband). Mir schwebt ein mehrkanaliger Head und einer 2x12 Box vor, die ich entweder mit Tretern oder (wahrscheinlicher) per Midi durch das G-System betreiben werde. Ich habe kürzlich den JVM 410H durch eine Marshall 1936 2x12 Box gespielt und war - ob des soliden Marshall-Sounds (insb. auch Clean und Crunch) und der Vielseitigkeit - schon sehr angetan. Damit kommt man in einer Classic Rock-Coverband (die auch schonmal Chaka Khan spielt) ziemlich weit. Kürzlich habe ich allerdings einen Diezel VH4 gehört und war ziemlich von den Socken. Was ich da an Punch und Straffheit geboten bekam, fand' ich schon herausragend. Allerdings kostet das Teil auch etwa einen Tausender mehr als der JVM410H (beides gebraucht). Keine Angst: Bevor ich so eine Entscheidung treffe, werde ich sicher auch den Diezel selbst auf Herz und Nieren testen; da das Teil aber nicht in jedem Musikhaus steht, wollte ich vorher einmal Eure Meinung zu einem Vergleich der beiden Teile und der Eignung für Zwecke einer Classic Rock-Coverband abfragen. Und wenn ich viel Glück habe, kann jemand ja vielleicht auch etwas dazu sagen, wie der JVM 410H Und der VH4 sich zu einem *flüster* Bogner Ecstasy verhalten; von dem kenne ich nämlich "nur" die Soundfiles aus dem Internet.

Wadda ye think?

Vielen Dank im Voraus
Schwollonson
 
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Hurricane2139
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Ich habe momentan ein ähnliches Problem, allerdings habe ich mich als Lösung für's Axe FX entschieden.

Spiel auf jeden Fall mal den Diezel Herbert an, der hat mir noch wesentlich mehr zugesagt als der VH-4. Gegengespielt habe ich ihn mit dem Marshall JVM 410H über eine Bogner Box ( ich arbeite momentan im Session Music, Oliver Lohmann hat mir die Dinge mal zum Vergleich in einen Raum geschleppt und vorgeführt.)
Fakt ist : Der Diezel drückt etwas mehr im Tiefenmittenbereich, allerdings war's das auch schon (und ich stehe auf den Diezelsound sehr arg).
Allerdings ist mir der Preisunterschied für etwas Mehr Drücken im "Bass"-Bereich nicht 2000€ mehr wert. Mittlerweile habe ich sogar arge Bedenken, ob sich der Diezel nicht sogar mit dem Bass beißt, wenn man nicht Profiequipment in der ganzen Band nutzt.

Grüße,

Martin
 
Jaydee79
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Ich selber spiele den JVM 205H und muss ein ähnliches Feld an Musik abdecken wie du. Ich bin damit aber sehr zufrieden. Zugegeben: Ich habe noch ne Reihe Bodentreter, die ich über ein G-Lab GSC 3 verwalte (siehe mein profil-Equipment).

Hast du mal über den H&K Triamp nachgedacht? Ich habe den erst kürzlich angespielt und war echt begeistert. Der hat zwar auch "nur" 6 Sounds wie mein JVM 205 allerdings bietet der nicht nur Marshallcharakter, sondern splittet sich wie folgt:

Channel 1
A= Fender Twin
B= VOX AC 30

Channel 2
A=Marshall Plexi
B=Marshall JCM 800

Channel 3
A= H&K Duotone
B=Mesa Boogie

Die neue Version kostet neu mal eben 2600,-Euro, gebraucht gehen die aber für um 1200 Euro und mit Glück auch günstiger weg. Die alte Version (ohne blaue Frontbeleuchtung) ist etwas klassischer vom Voicing ( Channel 3 ist z.B. eher an Soldano SLO100 angelehnt) kostet aber gebraucht eben nur so um 700-800 Euro). Wenn noch nicht eingebaut: Midifähig werden die Amps zur Not über das Midimodul von H&K. (der neue hat`s glaube ich serienmäßig drin...)



Auch sehr interessant: Blackstar Series One. Ob nun 4 Sounds beim 100 oder 6 Sounds beim 200 sei dir überlassen. Der Vorteil hier: Interner Powersoak. Die Amps lassen sich bis auf 10 Watt runter regeln. Dazu die ISF Mittenreglung, mit welcher du die Kanäle wahlweise in Richtung USA oder UK tunen kannst.
 
schwollonson
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Vielen Dank, dass ist schonmal sehr aufschlussreich. An den Axe-FX hatte ich auch schonmal gedacht, aber im Moment wirds mir beim Glühen der Amp-Röhren immer noch ganz warm ums Herz, so dass ich erst mal bei den guten alten Tubeamps bleiben werde. Im Übrigen hatte ich auch schon einmal gehört, dass der Diezel Herbert für den Classic Rock-Coverbereich dem VH4 vorzuziehen sei; ich habe den Herbert allerdings noch nie gehört (muss gleich mal Youtube bemühen...). Schließlich habe ich den Eindruck, dass der Herbert gebraucht noch schwieriger zu bekommen ist als der VH4. Und den Neupreis wollte ich dann doch nicht ausklinken...

Den H&K Triamp habe ich bisher weder gespielt noch gehört; hört sich aber auch nicht schlecht an, wobei es schon ein wenig verwundert, welche Bandbreite an Amps/Styles abgedeckt werden soll...

Vielen Dank nochmal
Schwollonson
 
VintageFreak08
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Diezel Herbert, ist für mich eher der moderner gevoicte Amp (mittenarm) und der VH4 der Amp, der in Richtung Marshall JCM800 geht... Versuch mal, wenn Diezel, den Einstein zu spielen?!
Für Rock eignen sich auch andere Amps!
-Mesa Rectifier Roadster
-Peavey 6534
-Engl Blackmore/Savage
-Hughes & Kettner Duotone
-Marshall 6100 und DSL100
Gibt viele, einige sind vielfältiger ander haben ihre stärken in 2Voicings ;)
 
mnemo
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Herbie ist wirklich was für die modernen Metaller, man kann zwar den guten einstellen, aber das Problem ist ja, das die Interaktion eines VH4 für Rock um einiges besser ist, da passiert auch einfach viel mehr, wenn man ne Note spielt.

Bogner Ecstasy ist extrem flexibel, da kann man Sachen einstellen, die erschlagen einen. Ich hab mich 2 Stunden damit auseinandergesetzt und hatte das Gefühl ich hab nur an der Oberfläche gekratzt. Im 3 Kanal kann man auch rauen Metal spielen, wenn man diverse Switches benutzt, ähnlich dem Überschall, aber doch glatter. Clean ist echter Oberhammer, man hat hier ein wirkliches 3D feeling. Die optionale A/AB-Switch ist wirklich brauchbar und cool. Man kann den Amp auch auf 25 Watt runterswitchen. Das ist für mich der Amp, wenn man flexibel sein muss. Zudem wiegt er 22kg, ein VH4 28kg. Leider ist er dann aber um so teurer. Das variiert dann von 3500-5400,-€, kommt auf die Version drauf an und welche Gimmicks zusätzlich eingebaut werden.

Welcher Amp in der Hinsicht auch noch cool ist, ist der Mesa Royal Atlantic. Pro Kanal kann man den Amp attenuieren. Der drückt! Der Mesa, der mir am besten gefällt. Ist leichter einzustellen als der Ecstasy.

Fryette Pitbull Hundred/CLX ist ebenfalls was feines. Auch 3 Kanäle und mehrere Switches. Übersichtlicher als der Ecstasy, aber ebenso schweineteuer.
 
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Hi,

ehrlich gesagt kann ich nicht so ganz nachvollziehen, was an einem Topteil einfacher sein soll. In der Coverband wirst Du ja auch weiterhin Effekte benutzen, und mit einem Top musst Du das jedesmal neu verkabeln (gerade bei der 4 Kabel-Methode ist das ja schon ein bisschen was). Im Rack hast Du alles beieinander und musst nur noch Gitarre, Controller und Box anstöpseln. Ich gebe also als überzeugter Rack-User nur zu bedenken, dass Dich das Top auch irgendwann wieder nerven könnte...

Falls Du aber wechseln willst, so finde ich den JVM 410H wirklich sehr gut. Die Edelteile haben halt ihren eigenen Sound, und der mag auch sehr beeindruckend sein. Die Frage ist nur: ist er das richtige für die Band? Und da liegt man mit einem Marshall für Classic Rock eigentlich nie ganz falsch. Dazu kommt, dass gerade der JVM 410H doch auch sehr flexibel ist.

Den Triamp mag ich auch sehr, die unterschiedlichen "Amps" (wie H&K die Kanäle vollmundig nennt) kommen schon erstaunlich überzeugend rüber, und gerade die Leadsounds sind irgendwie sehr angenehm zu spielen. Wäre jedenfalls mein Traum, wenn es diese Vorstufe als Rack-Preamp gäbe... Für meine Ohren klingt er insgesamt etwas seidiger als der Marshall, aber ich hab ihn leider noch nicht im Bandsound hören können. Neben dem Spielgefühl ist letzteres für mich eigentlich das wichtigste an einem Amp - und leider schwer zu testen, weshalb vielleicht ein Kauf per Versand mit Rückgaberecht zu überlegen wäre.

Ob Du tatsächlich ein Maximum an "Punch und Straffheit" brauchst, ist für mich noch noch die Frage. In bestimmten Stilen ist das natürlich gefragt:rock:, und beim Spielen macht es auch erstmal tierisch Spaß, aber auch hier sollte der Bandsound stimmig bleiben - ein Gitarrensound kann manchmal auch zu durchsetzungsfähig sein (ich weiß, das hört unsere Zunft nicht gerne).

Die Entscheidung kann man Dir natürlich nicht abnehmen, sollten also nur mal ein paar Denkanstöße sein.

Gruß, bagotrix
 
Crunchyman
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Also dem Herrn Diezel lässt sich nicht viel vormachen, habe selber dem JVM einen Einstein vorgezogen,
weil der JVM zwar viel kann, aber mir alles nur so mäßig gefallen hat.
Neulich habe ich den Joe Satriani Signature JVM gespielt, der spielt meiner Meinung nach mindestens
eine Liga höher als der Standard-JVM. Den solltest du dir echt mal anschauen ;)
Den VH4 würde ich für deine Zwecke mal als "zu heiß" bezeichnen, macht tolle Sounds in allen Bereichen,
aber die, die man erfahrungsgemäß in einer Classic-Rock-Combo braucht, kriegt man auch für weitaus weniger Geld.

Cheers, Crunchy
 
Mattenschalk
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Neulich habe ich den Joe Satriani Signature JVM gespielt, der spielt meiner Meinung nach mindestens
eine Liga höher als der Standard-JVM.
Cheers, Crunchy

Soweit ich weiß, wurde bei dem nur ein Kondensator rausgenommen und statt des Halls ist ein Noisegate drin.
 
mr.coleslaw
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Hi,
da ich alle drei Amps kenne will ich mal meinen Senf dazugeben:

Der Marshall klingt halt wie ein Marshall und ist als solcher sofort zu erkennen. Mir persönlich gefällt die Gaintextur der modernen Marshalls nicht, ich finde sie irgendwie fizzelig. Für Classic Rock oder Hardrock aber sicherlich ein guter Amp.
Der VH4 ist ein sehr flexibler Amp mit mächtig Druck, klingt aber weder so böse wie ein Rectifier noch so schneidend wie ein Marshall. Für mich der Prototyp des modernen Hardrockamps wobei mir persönlich etwas der Schmutz fehlt, den die beiden vorhergenannten Amps aufweisen.
Der Ecstasy hat einen passablen clean channel, klingt im blue channel stark nach Marshall und haut im red channel absolut flüssige soli raus, wobei ihm allerdings der punch des VH4 etwas fehlt.
Eine sehr gute und auch preislich interessante Alternative ist der Super sonic 60 oder Twin von Fender. Der Amp hat einen tollen clean sound und der burn channel rockt die Hütte.

gruß Pete
 
schwollonson
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Vielen Dank für die schnellen Antworten! Nach ein bisschen Recherche teile ich die Einschätzung von VintageFreak08 und mnemo hinsichtlich des Herbert. Ist für meine Zwecke wahrscheinlich zu metallig... Gilt das nicht auch für den Fryette Pitbull? Was die Fender-Alternativen betrifft, so hatte ich mich von diesen bereits gedanklich verabschiedet: Ich habe zwar auch einen alten Twin, den nutzen wir aber nur zur Verstärkung unseres Fender Rhodes. Der Super Sonic hat m.E. zu wenig Gain-Reserven...

Ich halte also fest:

- Marshall JVM 410H: "Typischer" mittiger Marshall Sound (vielleicht ein etwas "fizzeliger" Gain), ohne große Besonderheiten; gut geeignet für Classic Rock; sehr vielseitig.
- Diezel VH4: Mehr "Punch" als der JVM, allerdings nicht so schmutzig; fraglich, ob für Classic Rock wirklich erforderlich
- Bogner Ecstasy: Top vielseitig; tolle Clean- und Marshall-Sounds, etwas weniger "Punch" als der VH4.

Tja, da werde ich versuchen, die beiden letzgenannten Amps mal anzuspielen (wird nicht einfach). Wobei mir der XTC immer sympathischer wird... (sollte man den eigentlich an einer Bogner Box betreiben oder nimmt der XTC auch Boxen anderer Hersteller gut an?)

Und schließlich @bagotrix: Hast ja prinzipiell Recht: Ich bin ja schließlich auch ein langjähriger Racknutzer. Aber irgendwann nervt der ständige Wechsel von Komponenten (so praktisch er auch sein mag) und man möchte sich auf ein System festlegen und die Flexibilität eines Racksystems gerade nicht mehr haben. Und leichter zu tragen dürfte ein Head mit G-System und 2x12er Box allemal sein.

Viele Grüße
schwollonson
 
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Mir fällt grad ein, dass wenn Du Dich für den Einstein interessierst, fahr nach Bad Steben zum Diezel selber und hol Dir einen, da der aus dem Programm genommen wird und somit günstig rausgeblasen wird!

- - - Aktualisiert - - -

Un der hier passt doch exakt zu Deinen Vorstellungen:

https://www.thomann.de/de/diezel_d_moll_100_head.htm
 
mnemo
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Es gibt 3 verschiedene Pitbulls, der den du meinst, ist der Ultra-Lead. Dann gibts noch nen Classic, der eben nur 2 Kanäle hat und, wie der Name schon sagt, Klassikrock von sich gibt, Metal ist damit nur bedingt zu machen. Der CLX ist so n Mittelding zwischen Classic und Ultra-Lead. Der Sig:X ist sicherlich etwas flexibler was Einstellmöglichkeiten angeht, aber in der Auflösung nicht mit den Pitbulls und dem Deliverance zu vergleichen.

Bei Amps würde ich sowieso immer verschiedene Boxen antesten. Da sind generell extreme Unterschiede. Manche Verstärker können mit diversen Boxen nicht deinen Geschmack treffen und mit einer ganz bestimmten Box wäre es dein Traumamp. Deswegen gebe ich Verstärkern immer ne zweite, dritte, vierte... Chance. Kleines Beispiel: Mein Übungsamp Vox NT-50 gefällt mir über die G12H gar nicht, ebenfalls mit der Vintage Modern, eine Box die ich wirklich mag. Lustigerweise kommen die Standard Marshall 1960(eine Box, die ich zwar als solide empfinde, aber nicht mein Fall ist) mit dem Amp richtig gut, bzw. andersrum :), ebenfalls meine Bogner V30 passt zum NT-50, und auch die herzlosen EV12L sind gute Spielgefährten. Man steckt einfach nicht drin...
 
Crunchyman
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Soweit ich weiß, wurde bei dem nur ein Kondensator rausgenommen und statt des Halls ist ein Noisegate drin.

Kann sein, dass dem so ist - wobei ich mir das absolut nicht vorstellen kann - jedenfalls hab ich den regulären JVM und den Satch-Signature A/B getestet und fand' den Unterschied auf jeden Fall nennenswert!

- - - Aktualisiert - - -

Mir fällt grad ein, dass wenn Du Dich für den Einstein interessierst, fahr nach Bad Steben zum Diezel selber und hol Dir einen, da der aus dem Programm genommen wird und somit günstig rausgeblasen wird!

mMn 'n echt guter Tipp, ich bin selber Einstein-User, und alles außer gnadenloser auf-die-fresse-metal ist in meinen Ohren drin.
Allerdings ist anzumerken, dass der Einstein sehr stark komprimiert, will sagen ist sehr eigenwillig im Mittenspektrum.
Für meine Ohren das absolute OBERBRETT und im Bandkontext immer schön wiederzuerkennen, fügt sich (dank der Komprimierungen und des Fokus auf den Mitten) sehr gut ein in den Bandsound.
Geschmackssache, aber ich würde ihn beim antesten nicht überspringen. ;)

Crunchy
 
N
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Der JVM wär ein klasse Amp, wenn er nicht so miese Umschaltzeiten zwischen den Kanälen hätte.
Gefühlte 0,5 Sekunden vom einen Kanal zum anderen.
Den einen störts, Der andere merkts nich mal.
 
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Gefühlte 0,5 Sekunden vom einen Kanal zum anderen

Also meiner hat keine Umschaltverzögerung bzw. Klangaussetzer. Vllt war deiner ja kaputt?

Für Classic Rock Coverband gibts es imo keinen Amp, der dem JVM was vormacht. Erst gar nicht für den Preis.
 
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Tja, da werde ich versuchen, die beiden letzgenannten Amps mal anzuspielen (wird nicht einfach). Wobei mir der XTC immer sympathischer wird... (sollte man den eigentlich an einer Bogner Box betreiben oder nimmt der XTC auch Boxen anderer Hersteller gut an?)
schwollonson

Zu den Boxen am XTC kann ich dir was sagen.

Ich habe mehrere 2x12 Boxen am XTC getestet, Orange, Palmer, Mesa und Bogner. Ich habe mich dann für das Bogner Larger Sized Closed Back 2x12 Cabinet mit Celestion Gold entschieden. Das hat mir am Besten gefallen.

Seit kurzen habe ich auch ein Kammler Bikini 2x10 Cabinet mit Celestion Gold. Das klingt zwar etwas anders, aber mindestens genau so gut. Unglaublich welcher Sound aus dem kleinen Ding kommt. Ich war wirklich überrascht.

Die Bogner Box ist die größte und schwerste 2x12er die ich kenne. Das ist ein Nachteil, die Kammler ist viel kleiner und leichter. Man kann nur den XTC nicht auf die Kammler Box stellen, dazu ist sie zu klein.

Wenn XTC dann den 20th Anniversary, da hast du auch den Plexi Channel für Marshall ähnliche Sounds.

Mike
 
mnemo
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Zu den Boxen am XTC kann ich dir was sagen.

Ich habe mehrere 2x12 Boxen am XTC getestet, Orange, Palmer, Mesa und Bogner. Ich habe mich dann für das Bogner Larger Sized Closed Back 2x12 Cabinet mit Celestion Gold entschieden. Das hat mir am Besten gefallen.

Seit kurzen habe ich auch ein Kammler Bikini 2x10 Cabinet mit Celestion Gold. Das klingt zwar etwas anders, aber mindestens genau so gut. Unglaublich welcher Sound aus dem kleinen Ding kommt. Ich war wirklich überrascht.

Die Bogner Box ist die größte und schwerste 2x12er die ich kenne. Das ist ein Nachteil, die Kammler ist viel kleiner und leichter. Man kann nur den XTC nicht auf die Kammler Box stellen, dazu ist sie zu klein.

Wenn XTC dann den 20th Anniversary, da hast du auch den Plexi Channel für Marshall ähnliche Sounds.

Mike

Plexi-Mode hast du bei jedem Ecstasy soweit ich weiß. Zumindest kann ich mich lebhaft daran erinnern, wie ich den bei nem Ecstasy eingeschaltet hab, und das war kein 20th A...
Hier auch n Bild, Switch 5 von rechts -> http://www.musicplayers.com/reviews/guitars/2008/images/Bogner_panel_large.jpg
Was beim dem 20th A neu ist, ist die Schaltung an sich, wegen anderer Bauteile hört er sich vom Voicing her anders an, siehe Bogner-hp -> "Classic and 20thA Circuits can not be combined!"
Vielleicht verwechselst du das mit dem Panel, sieht ja aus wie n Plexi.

Ich würde auf jeden Fall die A/AB-Switch mit rein nehmen, ist richtig gut!
 

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