Marshall MG102FX gegen Hughes&Kettner Edition Blue 60-R tauschen?

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Hallo!

Heute im kleinen Gitarrenladen gewesen und es wurde etwas gefachsimpeld und ohne viel drum herum:

Ich kann meinen Marshall MG102FX gegen einen H&K Edition Blues 60-R tauschen.

Angespielt hab ich den direkt vor Ort und muss sagen, dass mir der Amp suuuuper gefällt. Clean macht der echt Spaß und im Overdrive mit Gain auf 12/10 geht das Ding auch locker auf Distortion.

Allerdings kostet der H&K neu 270€ mein Marshall hat 400€ gekostet....

....soll ich?

Der Marshall ist für mich zu Hause klar über dimensioniert und da das Ding knappe 30 Kilo wiegt, kann ich das Ding auch nicht "mal eben" irgendwo hin nehmen, da ich das kaum zu Hause bewegt bekomme. Und 100 Watt durch 2x12er Speaker sind viel zu laut.

Der H&K wäre da eine tolle Alternative! 14 Kilo und 1x12er Speaker. Den könnte ich auch mal für Sessions mal woanders hin bewegen.


Jetzt seit ihr gefragt, ihr Profis.

Soll ich oder soll ich nich?
 
Eigenschaft
 
du hast dir doch die frage eigentlich schon selbst beantwortet ;-)

der h+k gefällt dir vom sound und hat wegen gewicht / handling auch vorteile für dich.

die unterschiedlichen preise interessieren dich nach paar wochen "vorteilnahme" mit sicherheit schon nicht mehr..das hast du schnell vergessen.

und nicht zu vergessen: ein neuer amp bringt auch fast immer einen motivationsschub mit sich :)

DO IT!
 
offen gestanden halte ich auch den h&k für den besseren amp. ich hatte jeweils viel mit den kleineren brüdern zu tun (den EB 30-R besessen, der MG-30 stand bei meinem Gitarrenlehrer) und fand den H&K soundlich deutlich besser, auch vielseitiger und highgaintauglicher (wenn auch immer noch nicht wirklich gut), ganz abgesehen davon, dass der H&K auch qualitativ einen deutlich wertigeren und stabileren Eindruck gemacht hat.

und der preisunterschied? du bezahlst keinen so großen namen, hast einen speaker weniger, ist doch klar, oder? ^^
abgesehen davon, dass der doch eher positiv als negativ ist...
 
Gerade bei hochpreisigen Produkten muss man laub ich lernen, einen Preisunterschied nicht überzubeurteilen. Schnell ist man bei der These "der eine kostet 1000, der andere kostet 1200, ich hab 1200 zur Verfügung, also nehm ich den anderen, der muss einfach 200 EUR besser sein (was, das bekomm ich schon noch raus ;) )". Dabei kann ein Preisunterschied so viele andere Gründe haben als eingesetzte Material- und Arbeitskosten.
- Vielleicht will die Firma mit dem Produkt selbst einfach mehr durch größere Gewinnspanne verdienen, während bei dem anderen eher eine andere Politik dahintersteht;
- vielleicht will sie aber auch dem Einzelhändler einen Anreiz geben, das Ding besser den Leuten anzupreisen, in dem dieser höhere Gewinnspannen bei einem bestimmten Preispunkt hat.
- Vielleicht hat man auch bei dem einen um ein vielfaches höhere Werbe- und Marketingkosten eingeplant?
- Auch 2 verschiedene Fabriken, die eine in Korea, die andere in China, können Preise variieren lassen, obwohl die Qualität der Arbeit vlt. in dem Fall die selbe ist? Der Endkunde bezahlt das auf jeden Fall.

PS: Umgekehrt kann es natürlich bei gleichpreisigen Produkten genauso gut sein, dass große Material- und Know-How-Unterschiede bestehen ;)
 
Also ich werde den Deal eingehen. Ich freu mich schon drauf :)
 

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