Marshall TSL 601 und high gain metal

von theacdcfan, 04.08.08.

  1. theacdcfan

    theacdcfan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.08   #1
    Hallo,

    ich habe einen Marshal JCM 2000 TSL 601. Bin mit dem Sound soweit sehr zufrieden, nur der richtige High Gain Sound für Metal fehlt mir noch irgendwie. Jetzt wollte ich fragen, ob es sinn macht einen Booster oder Verzerrer davorzuhängen.
    Leider kenn ich mich mit der Thematik gar nicht aus. Ich hab schon viel vom Boss Metal Zone MT 2 gehört. Ist der für mich empfehlenswert, oder geht da der Röhrencharakter verloren?
    Danke für eure Antworten

    Gruß
    Theacdcfan
     
  2. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 04.08.08   #2
    Welchen Sound meinst' genau? Hast' evtl. ein Beispiel? Für 'nen guten High-Gain-Band-Sound - da hat der TSL allemal mehr als genug Gain an Bord. Wenn Du noch 'n Booster oder gar Verzerrer davor hängst - das gibt Matsch. Die Kunst liegt darin, mit möglichst wenig Gain einen möglichst tighten Sound zu fahren, das hängt natürlich in erster Linie von tightem Spiel ab. Das größte Problem steht oft vor'm Amp :D
    Wichtig ist dann natürlich auch 'ne gute EQ-Einstellung. Unter Umständen kann ein externer EQ da Wunder wirken, die Möglichkeiten des üblichen 3-Band-Amp-EQs sind leider etwas beschränkt. Das ist übrigens auch der Grund, warum oft Bosster den High-Gain-Sound verbessern, auch wenn eigentlich gar nix geboostet wird - die Dinger ändern trotzdem den Grundsound des Gitarrensignals etwas, räumen z.B. in den Bässen auf, fetten die Mitten an oder stellen die Brillanzen raus, je nach Gerät.

    Geht's dagegen um guten Recording-Sound - auch hier ist mehr weniger. Da heißt das Zauberwort doppeln - zwei Amp-Spuren übereinander mit eigentlich seeeehr wenig Gain klingen i.d.R. deutlich fetter als eine Spur, die mit Gain zugeschissen wird. War selbst sehr erstaunt, wie zahm bei richtig fetten Metal-Produktionen die Einzel-Spuren beim Mix eigentlich klingen .... und was hinterher bei raus kommt!

    Dritter möglicher Fall - Du willst 'n richtig fetten SOund für's Üben oder alleine spielen? Da kannste ruhig mal mit 'nem Booster experimentieren oder 'nen Distortion-Treter vor'm Clean-Kanal antesten - da musst Du dich net durchsetzen, da darf's ruhig mal matschen - macht mitunter richtig Spass ;)
    Was da vor'm TSL konkret fett klingt, kann ich leider nicht sagen, aber probier' ggf. einfach mal alles aus, ws Du in die Finger kriegst ...
     
  3. Zor8

    Zor8 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.08   #3
    würde mich dem anschließen.....
    teste doch mal nen gängigen Overdrive(boss,ibanez)und laß mal die Zerre bei Overdrive weg und dreh nur den Volume und Tone auf....wirst dich wundern wie man nen Marshall geil anblasen kann!
     
  4. Sicmaggot08

    Sicmaggot08 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.08   #4
    Ich hab schon mal einen TSL mit einem Boss MT2 davor gespielt. Klang mMn sehr geil und klang gar nicht nach einer fuzzigen modeller Zerre. Die Zerre vom Marshall selbst ist ja schon nicht Metaluntauglich, aber mit dem MT2 klang es dann noch ein Stückchen moderner.

    Am besten du probierst ein paar Treter aus, die gibts ja schließlich wie Sand am Meer :rolleyes:
     
  5. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.08   #5
    Naja - das Problem bei dem TSL war fuer mich immer, dass er mir bei viel Gain nicht ganz straff genug war - da kann ein Booster oder ein EQ VOR dem Amp ziemlich gut helfen, allerdings nicht boostend eingestellt, sondern nur um die Mitten etwas anzufetten und die Baesse auszuduennen...

    Genau das meine ich :)...
     
  6. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.08.08   #6
    Righht - das hatte ich etwas mißverständlich ausgedrückt ;) Wenn man also 'nen Booster findet, der genau die gewünschte Veränderung im Sound bringt, perfekt - evtl. muss man ein bissl rumprobieren ...

    Flexibler ist man aber natürlich mit einem externen EQ, da kann man je nach Modell recht gezielt in's Frequenzspektrum eingreifen, falls nötig die Bässe etwas ausdünnen, für Scooped-Sounds gezielt in den gewünschten Mittenbereich eingreifen, ohne dem Signal komplett das Durchsetzungsvermögen zu nehmen etc. ...
     
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