Martin D16-GT mit Pickup nachrüsten

von startom, 15.07.19.

  1. startom

    startom Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.07.19   #1
    1. Welches A-Instrument soll einen Pickup erhalten?
    --> Martin D16-GT

    2. Wieviel Geld steht zur Verfügung?
    --> maximal 300 Euro

    3. Werden gewisse Stile (Fingerpicking, Strumming mit Plek etc.) bevorzugt?
    --> Fingerpicking mit und ohne Plek, Strumming mit und ohne Plek

    4. Welche baulichen Veränderungen an der Gitarre wären für Dich akzeptabel, welche nicht?

    a. Gurtpin durch Kabelbuchse ersetzen (i.d.R. etwas aufbohren nötig)
    --> Ja
    b. Piezoeinlage unter dem Steg einsetzen (Steg etwas abschleifen, ganz dünnes Loch durch Decke bohren)
    --> Ja
    c. Magnetischer Pickup im Schallloch (Optik?)
    -- Ja
    d. Pickups auf der Decke
    --> Nein
    e. Pickups im Korpus
    --> Ja
    f. Ganzes Preamp-System in der Zarge (i.d.R. nicht nötig)
    --> Nein


    5. Soll der Pickup aktiv sein (Batterie) oder wäre auch ein externer Preamp eine Option?
    --> Batterie

    6. Für welchen Anwendungszweck ist der Pickup gedacht?
    --> Seltene Live Gigs im kleinen Rahmen (Privatparty mit max. 20-40 Gästen)
    a. Nur Recording ---> STOPP: Kondensatormikro kaufen!
    --> Nein
    b. Solomusiker oder Duo
    --> Duo (Gitarre, Gesang)
    c. kleine Band ohne Percussion
    --> Nein
    d. Band mit gemäßigter Percussion (kein Drumset)
    --> Nein
    e. Rockband mit Drumset oder lauter Percussion (z.B. Salsa etc.)
    --> Nein
    f. sehr laute Rockband
    --> Nein

    7. Wie soll das Instrument Live oder im Proberaum verstärkt werden?
    a. direkt in PA oder Aktivmonitor --> Ja, erste Prio
    b. A-Verstärker --> Ja, zweite Prio
    c. sonstiges?
     
  2. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.19   #2
    Für deine Zwecke könnte auch ein System mit integriertem Mikro etwas sein, da ja eher leise Umgebung.

    Z.B. LR Baggs Anthem (Piezo + Mikro) oder Fishman Rare Earth Blend (Magnet + Mikro). Ich habe mir vor kurzem den Fishman zugelegt und bin sehr zufrieden damit. Man kann das Mikro stufenlos zuregeln, was natürlich den akustischen Klang fördert. Dabei besteht bei erhöhter Feedbackanfälligkeit aber auch immer die Möglichkeit, nur den magnetischen PU zu spielen, was dann nahezu komplett unanfällig ist. Zudem sieht er auf Grund seiner Optik noch relativ dezent im Schallloch aus und lässt sich natürlich auch komplett entnehmen. Je nach Gusto halt Kabel raushängen lassen (dann sind überhaupt keine Veränderungen an der Gitarre nötig) - wobei mich das heraushängende Kabel stört - oder eben Einbau des Kabels als Endpinbuchse. Für mich ein klanglich überzeugendes System, mit einem guten Preamp (ich nutze den Fishman Platinum Pro EQ) kann man dann die letzten Feinheiten herausholen.
     
  3. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.19   #3
    Wenn wirklich "selten" und "kleiner Rahmen": Wie wäre es mit einem Anklemmmikro oder einem Deckentransducer? Für den von Dir genannten Zweck würde ich keine 300€ ausgeben. Ich spiele auf der Bühne einen Akustikbass entweder mit einem Anklemmmikro mit Phantomspeisung (von SE, mit sehr ordentlichen Klang, gebraucht 75€) oder aber, wenn's schnell gehen muss, mit einem Shadow-2001 Deckentransducer (passiv, frei hängendes Kabel, ca. 45€). Auch dieser Klang ist noch so gut, dass sich noch niemand darüber beschwert hat. (Es gibt auch noch günstigere Transducer, die sicherlich auch ausreichend gut sind.)

    Mehr würde ich erst dann ausgeben, wenn es mehr Gigs werden und das Setting klar ist. Dann käme ggf. auch der K&K in Betracht.
     
  4. Frank-vt

    Frank-vt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #4
    Habe die D-16GTE und die spiele ich in solch kleinem Rahmen (bis etwa 60 Leute) unverstärkt, da der Naturklang immer besser ist, als über jedweden TA. Verstärkt wird nur der Gesang, denn die Gitarre ist laut genug. Allerdings spiele ich nur mit Plek.
    Für größere Auftritte habe ich die D-1GT mit einem M1 von Baggs nachgerüstet. Ist nach meinem Dafürhalten besser als die üblichen Piezo-Quietscher, aber kommt natürlich nicht an Sachen wie den Anthem oder was von K&K ran. Nur Kosten die ohne Einbau schon locker um 300,00. Da ist bei wirklich seltenen Auftritten die Verhältnismäßigkeit für mich nicht mehr gegeben.
    Das Geld würde ich lieber als Grundstock für ein gutes Gesangsmikro oder gute Aktivbox(en) verwenden, sofern noch nicht vorhanden.
    Oder alternativ etwas drauflegen und auf dem Gebrauchtmarkt nach einer Sigma aus der 28-er Reihe (oder höher) mit TA schauen. Dann hat man eine Bühnengitarre und eine für 'gut' :D
     
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  5. Atomfried

    Atomfried Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.19   #5
    Meiner Meinung nach ist der Dazzo so mit das beste bei geringen Lautstärken. Wenn man ihn aktiv mit internem Preamp möchte, dann eben entsprechend Produkten von bspw. K&K oder Misi kombinieren. Viele Verstärker oder Mixer haben aber Hi-Z-Eingänge, wo man direkt mit passivem PU rein gehen kann, dann ist das eher rausgeschmissenes Geld.

    Ansonsten Baggs Anthem oder einen K&K Pure Western Mini mit internem Preamp, evtl. noch mit MIC dazu.
     
  6. startom

    startom Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.07.19   #6
    Vielen Dank für eure Antworten.
    Ich schaue mir die Tipps gerne mal in aller Ruhe an.
     
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