Medeli AKX10 Erfahrungen (Keyboard)

Die Methode unfertige Produkte auf den Markt zu werfen und dann (hoffentlich) mit Firmwareupdate auf eine halbwegs brauchbaren Stand zu bekommen scheint ja auch bei den eingesessenen Herstellern Methode zu haben.
- Die Firmware für das PA5x, die es halbwegs sinnvoll nutzbar macht soll irgendwann April/Mai 2023 kommen. Das Keyboard ist dann bereits ein halbes Jahr auf dem Markt.

- Das Pa1000 hat zuletzt Feb 2020 ein Update (1.5.1, Nov 2019) bekommen, da war es keine zwei Jahre auf dem Markt und die Pflege wird seit dem vernachlässigt obwohl einige Bugs drin stecken und diverse Dinge, die mit einfachen Optionen verbessert werden könnten. Aber es passiert nichts. Und ich habe nachgefragt, mehrfach, ausführlich, mit Vorschlägen.

Beim deutschen Support stößt man damit weder offene Türen ein, noch passiert etwas. Es gibt zwar Antwort, mitunter auch Zeitnahe, aber das Thema Pflege und Bugs … es kommt nichts zurück, außer, es sei weitergeleitet worden. Das ist jetzt mal unabhängig des normalen Supports zu verstehen. Aber was Produktpflege angeht, sind da wohl die Hände gebunden.

Stößt bei mir, als Käufer zweier Pa1000, auch sauer auf.
Casio war mit dem MZ-X500 nicht besser. Nach Firmware 1.6 war Ende und das Produkt nach zwei Jahren vom Markt verschwunden.

Medeli hat bereits drei Updates herausgebracht, eines so umfangreich (Öffnung des Style Editors), da verkauft Yamaha glatt ein neues Modell für. Endgültig ein Urteil fällen lässt sich erst, wenn das AKX eine Marktzeit von anderen Modellen hat, also zB. dem Pa700, SX600. SX700 etc, um zumindest mal einigermaßen in der Preisklasse zu bleiben.

Das AKX10 hat noch reichlich Fehler, aber Musik lässt sich damit ebenso machen.
Sich in technischen Tiefen von Sampling zu verlieren und danach ein 699€ Produkt zu beurteilen, dass in erster Linie unbedarfte Leute zu Hause ansprechen soll und sicher auch den ein oder anderen simplen Alleinunterhalter für Klein-Events, halte ich für die falsche Sichtweise.

Das Ding ist was es ist. Kein SX700, kein Pa700 und auch sonst nix. Es steht eigenständig für 699,-€ da und so sollte man es auch bewerten.
Es ist Luft nach Oben. Die Zeit wird zeigen, wie Medeli es pflegt. Der Support reagiert jedenfalls schnell und umfangreich, wenn man den Kanal über HongKong geht.
Der niederländische Importeur … tja, ich weiß auch nicht, was mit denen los ist.
 
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.. Korg PA-1000 betrifft, so sage ich mal, dürfte das gelaufen sein.
Wenn der PA5X Musikant raus ist wird Korg sicherlich einen PA-1000 Nachfolger bringen.
Es macht wenig Sinn, das PA-1000 noch weiter zu verkaufen..
Hallo Sven,
betreffend Vertriebs-/Marketingstrategien halte ich nichts von Vermutungen seitens der Anwender, sondern sollte Korg wissen, was gelaufen ist, wann es neue Modelle geben wird und welche Modelle im aktuellen Lieferprogramm bleiben.

Leider beantwortet Korg diesbezüglich nicht einmal die einfachsten Fragen - zB warum das Pa1000 seit Monaten nicht lieferbar ist, denn dazu hat mir Korg Support soeben geantwortet:

"Eine offizielle Begründung für den Lieferengpass bei den Pa-Keyboards liegen dem KORG Support nicht vor.
Daher können wir Ihre Frage dahingehend nicht abschließend beantworten.

Die Pa-Modelle Pa700 und Pa1000 sind nach wie vor aktuell und können über den KORG Fachhandel erworben werden.
Einen neuen Wareneingang dieser Modelle erwarten wir im kommenden Monat Dezember.
Aus Datenschutzgründen, kann der KORG Support keine Auskunft darüber geben, welche Aufträge von welchen Händlern bei diesen Lieferungen berücksichtigt werden. Hierfür bitten wir um Verständnis."

Ich habe dafür kein Verständnis und bin von dieser Antwort enttäuscht, denn es stimmt nicht, daß das Pa1000 im Fachhandel erworben werden kann, wenn es seit Monaten nicht mehr lieferbar ist und von Händlern die Auskunft erhält, daß das Pa1000 nicht mehr erzeugt wird.

Den Lieferengpaß müsste Korg als offizieller Vertreter des Herstellers begründen können, anstatt sich auf nicht vorliegende offizielle Begründungen auszureden, denn er ist offizieller Support.

PS: Daß die Nachbesetzung von Dirk Lindemann und Jürgen Sartorius einen Vorteil für die Kunden bringen würden ist mE eine optimistische Fehleinschätzung, denn zu keiner Zeit waren Korgs Infos für Kunden, Vertriebsmethoden und Produktmanaging (Gruppe Arrangerkeyboards) chaotischer und mangelhafter als jetzt.
 
Hallo!

Nun ja, mit Kommunikation tun sich Hersteller vieler Branchen immer wieder schwer.
Das große Problem ist nach wie vor der Chipmangel.
Wenn Korg produzieren könnte, dann würden sie das mit Sicherheit tun.
Aktuell arbeiten sie am PA5X Musikant. Also am Musikant-Paket. Das wird aktuell höchste Prio haben.

Das PA-1000 ist bei den Händlern gar nicht mehr gelistet, das ist richtig.
Wenn Korg nun aber tatsächlich noch welche produziert und im Dezember ausliefert werden die Händler es sicherlich wieder listen.
Vielleicht war es wirklich so, das Korg das PA-1000 erst nicht mehr produzieren wollte (Chipmangel), sich aber dann doch entschlossen hat noch mal welche aufzulegen, weil es noch zu lange dauert, bis ein Nachfolger am Start ist.

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, das für das PA-1000 recht schnell ein Nachfolger kommt.
Wäre ja jetzt mit dem PA5x nur konsequent.
Ein PA-1000 würde ich auch nicht mehr kaufen. Das hat seine Jahre auf dem Buckel. Fast 5 Jahre.
Vielleicht braucht Korg noch 1 Jahr aber ich denke dann ist der Nachfolger da.

PS: Daß die Nachbesetzung von Dirk Lindemann und Jürgen Sartorius einen Vorteil für die Kunden bringen würden ist mE eine optimistische Fehleinschätzung, denn zu keiner Zeit waren Korgs Infos für Kunden, Vertriebsmethoden und Produktmanaging (Gruppe Arrangerkeyboards) chaotischer und mangelhafter als jetzt.

Ich glaube kaum, das man das Dirk und Jürgen in die Schuhe schieben kann.
Man sollte auch bedenken das das ein großer Wechsel dann der Führungspitze war/ist.
Dirk ist extra nach Italien gezogen und für beide ist es ein neuer Arbeitsbereich.
Das die sich erst mal einarbeiten etc. müssen, ist doch wohl logisch.

Gruß
sven
 
... Problem ist nach wie vor der Chipmangel.
... Wenn Korg produzieren könnte, dann würden sie das mit Sicherheit tun.
.. Vielleicht .. das Korg das PA-1000 erst nicht mehr produzieren wollte (Chipmangel), sich aber dann doch entschlossen hat noch mal welche aufzulegen, weil es noch zu lange dauert, bis ein Nachfolger am Start ist.
.. davon ausgegangen, das für das PA-1000 recht schnell ein Nachfolger kommt.
.. PA-1000 würde ich auch nicht mehr kaufen. Das hat seine Jahre auf dem Buckel. Fast 5 Jahre.
.. Vielleicht braucht Korg noch 1 Jahr aber ich denke dann ist der Nachfolger da.
.. glaube kaum, das man das Dirk und Jürgen in die Schuhe schieben kann.
.. die sich erst mal einarbeiten etc. müssen, ist doch wohl logisch.
Hallo Sven,
da wurde nichts in die Schuhe geschoben - Dirk Lindemann ist Produktmanager KORG Italy S. P. A. und Jürgen Sartorius ist Assistant Brand Manager bei Korg & More.

Logisch ist, daß beide dafür verantwortlich sind, wenn Kundenfragen mit fadenscheinigen Argumenten abgespeist werden - mit Einarbeitung hat das nichts zu tun.

"Offizielle Begründung für Lieferengpaß liegt nicht vor" ist als Argument lächerlich und verursacht - so wie hier - rätselhaften Vermutungen und Unsicherheiten, die nicht sachdienlich sind.

Wenn von dir vermuteter Chipmangel eine Ursache sein soll, muß Korg sich nicht auf fehlende "offizielle" Infos ausreden, sondern kann dies auch mitteilen. Wenn das Pa1000 wegen Chipmangel nicht produzierbar ist, kann auch kein Pa5x produziert werden, denn deine "fünf Jahre auf dem Buckel" gelten aus folgenden Gründen genauso für das Pa5x:

Die Hardware (Processor-Plattform) des Pa5x ist gleich wie beim Pa1000 (gleiche Cortex-A15 Microprocessoren und C66x DSPs). Die Pa1000-Serie wurde ab SNr 40.000 auf neue Systems-On-Modul (SoM AM5718) aus der gleichen Processor-Familie (Sitara von Texas Instruments) umgestellt, mit der auch das Pa5x ausgestattet ist (SoM AM5728).

Für das Pa1000 muß man keinen Nachfolger überlegen, wenn mit gleicher Technologie ausgestattetes Pa5x gleichzeitig als ultimatives Modell von Korg angeboten wird - unabhängig davon, daß es mit unfertiger Software von rechtswegen nur als Beta-Version vertrieben werden dürfte.

Für die Mittelklasse-Arranger ist die Überlegung nach einem Nachfolgers nicht sinnvoll. Besser sollte KORG endlich die Software entsprechend der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Hardware anpassen!

PS: Wie das Pa1000 wurde auch das Pa700 (Type B) ab SNr 40.000 mit neuer Hardware (HDMI VideoOut, Clock-Batterie) und separaten OS packages modifiziert.
 
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Hallo!

Für die Mittelklasse-Arranger ist die Überlegung nach einem Nachfolgers nicht sinnvoll. Besser sollte KORG endlich die Software entsprechend der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Hardware anpassen!

Es macht schon Sinn, das PA1000 zu überarbeiten und damit einen Nachfolger zu bringen.
Das geht schon beim Display los. Da muss das gleiche rein ,wie beim PA5X.

Was auch mal eine gute Maßnahme wäre:
Keine eingebauten Lautsprecher mehr, sondern die Soundbar wie sie beim PA4x/PA5x genutzt werden kann auch für die Mittelklasse verfügbar machen.

Gruß
sven
 
.. macht schon Sinn, das PA1000 zu überarbeiten und damit einen Nachfolger zu bringen ..
Hallo Sven,

ob jemand eingebaute oder externe Lautsprecher bevorzugt oder diese abwechselnd benötigt, ist jeweils nach Bedarf unterschiedlich.

Das Pa1000 hat qualitativ ebenso hochwertige Audio-Ausgänge wie das Pa4x und kann ebenso wie dieses über 1/4 Zoll-Buchsen mit einem PaAs oder sonstigem Verstärkersystem verbunden werden.

Auch der Einbau eines 8-Zoll Displays rechtfertigt keinen Gedanken für einen Nachfolger des Pa1000, vorausgesetzt man programmiert das dafür vorhandene 7-Zoll Display so wie es Medeli vorgezeigt hat, wo ebenfalls ein 7-Zoll TFT-Display verbaut ist.

Die Grafiken der AKX-10-Testberichte zeigen deutlich, daß es nicht an einem einzigen "diagonalen" Zoll eines Displays, sondern an sinnvoller Gestaltung liegt, um eine übersichtliche und optisch ansprechende Bedienung über ein TFT-Display zu erreichen.

Da bringt das von dir als Tischhupe bezeichnete Instrument nicht nur betreffend Support und Benutzerfreundlichkeit einiges mit, was man sich eigentlich von Korg erwarten würde.
 
ich habe mir damals für 599€ die Tischhupe gegönnt und bin begeistert von dem Keyboard. Ich bin sicherlich nicht so ein Spezialist wie einige andere hier. Ich spiele mehr Klavier und war auf der Suche nach einer günstigen Begleitung.

Die Software und das Touchdisplay hat bisher bei mir noch jeden Wunsch erfüllt.
und wenn mal ein Klang nicht perfekt ist, gibt es ja auch noch Kontakt mit seinen Libraries.
Aber MIDI files klingen gar nicht mal so schlecht und lassen sich meiner Ansicht nach gut anpassen.

Nur die Tastatur habe ich über MIDI durch eine Bessere ersetzt.

Aber wie gesagt bin nur Hobbyspieler und muss nicht meine Brötchen damit verdienen.
Von daher kann ich verstehen wenn Profis andere Ansprüche haben, habe ich bei digitalen Pianos auch.
 
Hätte als Begleitung nicht band in a box gereicht oder wäre besser gewesen? Zumal du ja auch libraries einbindest...
 
Da hast Du wahrscheinlich recht, aber die Piano Libraries werden immer performance hungriger, so dass mein 5 jahre altes Laptop so gerade die guten VSL Libraries verkraftet.
Bei einer weiteren Anwendung wie Band in a Box hatte ich einfach Sorge,dass ich technische Probleme bekomme. Und so ein kleines Keyboard kann man auch mal schnell unter den Arm nehmen und z.B. mit meinen Sohn , der E-Gitarre spielte, ein bisschen zusammen musizieren. 😀 Aber mittler weile habe ich ein neues Laptop, mal schauen, vielleicht gönne ich mir dann Band in a Box zu Weihnachten
 
Grund: Erweiterung
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Ansonsten gab es ja das Begleitmodul von Roland, bk 8 m heißt es glaub ich (nur noch gebraucht).
 
kann jemand mir fur medeli akx 10 alte firmware senden
ich brauche unbedingt
danke
 

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