meine Stimme ist eben einfach leise - welches Live-Mikro

von pcnork, 10.04.12.

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  1. pcnork

    pcnork Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #1
    Hi,

    ich will jetzt hier nicht alles mögliche wiederholen, was schon aufgedröselt wurde - ich singe eben leise - und mein Mikro koppelt eben eher, weil ich den Gain ziehmlich aufdrehen muss (egal, ob live oder Proberaum).
    Wenn mein Bandkollege in mein Mikro singt - kein Feedback- oder LS-Problem - aber ich habe eben keine so laute Stimme wie der (und muss das Mike eher hochregeln und dann koppelt's eben doch - naja .... ).
    Ob da professionelle Hilfe was dran ändern könnte - ist mir als Amateur egal.
    Ich suche eben Tips für ein Mikro,
    daß auch bei einer ungeübten, eher leisen Stimme rückkopplungsstabil ist.
    SM 58 - durchgefallen, zuvor Billigmikro - auch durchgefallen , das Audix QM7 - weniger Kopplung - aber massive Probleme mit Nahbesprechungseffekt ; - half mir auch nicht weiter.
    Aktuell ist das Rode M2 mein Favourit - ziehmlich stabil gegen Rückkopplung - und auch wenn ich Lippenkontakt habe - klare Wiedergabe.
    Damit bin ich vorläufig zufrieden, habe aber auch die Testserie (zunächst?) beendet.

    Nachdem das M2 aktuell gerade zum Schleuderpreis zu haben ist - was mache ich ? - noch eins günstig in die Hinterhand legen - oder ????

    Gibt es noch etwas anderes, was für mich besser sein könnte?
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 10.04.12   #2
    Wenn du eine leise Stimme hast benutze bitte das Mikrofon mit Lippenkontakt oder trainiere deine Stimme, um den notwendigen Druck aufzubauen.
    Dynamische Mikrofone verlieren insbesondere bei leisen Stimmen sofort an Druck wenn der Abstand Mund zu Mikrofon größer wird.
    Also: erstmal diesen Tipp umsetzen und dann nach dem richtigen Mikrofon gucken.

    Wenn du partout das Mikrofon nicht an die Lippen nehmen willst, dann hilft nur ein relativ hochwertiges Kondensatormikrofon. Allerdings ist das dann nix für laute Bühnen.

    Hier kannst du mal gucken:
    https://www.musiker-board.de/live-mikrofone-pa/206016-vocal-mikros-standard-empfehlungen.html


    was sind das für "Probleme"?
     
  3. pcnork

    pcnork Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #3
    Wenn ich Lippenkontakt hatte, war die Stimme verzerrt.
    Bei dem M2 tritt das nicht auf.
     
  4. Campfire

    Campfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #4
    das hört sich irgendwie eher nach übersteuerung des preamps des Mischpultes an, denke nicht das das OM7 hier probleme macht, hatte das auch schon mit lautesten Sängern und Lippenkontakt und nie Verzerrungen....
    Was auch nen Versuch wert ist ist das EV N/D 967, das habe ich mir als klangliche Alternative zum OM7 zugelegt und bin sehr angetan, klingt etwas wärmer und Oldschooliger als das OM7, das ja obenrum sehr präsent ist.
    das EV ist aber ebenbürtig was Feedbackempfindlichkeit und übersprechen anderer Instrumente angeht. Bedingt aber genauso wie das OM7 lippenkontakt, was aber meiner meinung nach im Bandkontext meistens die Soundmäßig bessere Variante ist....
     
  5. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 10.04.12   #5
    --->
    genau - du musst natürlich schon den Eingangspegel (Gain) dem Mikrofon anpassen


    gut möglich - aber das hat nix mit dem Mikrofon zu tun
    s.o.
     
  6. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.04.12   #6
    Wenn Du singen willst, dann singe.
    Übe Mikrofontechnik (also den richtigen Abstand zum Mikro zu halten).
    Gitarristen nehmen Gitarrenunterricht, wenn sie sich verbessern wollen.
    Sänger nehmen ... ja, was war da nochmal?

    Okay, Scherz beiseite. Ich will Dir nicht vorschreiben, dass Du ab nun jahrelang zu einem Gesangslehrer gehst. Schon gar nicht will ich Dir klassischen Gesangsunterricht empfehlen. Aber ich habe Leute erlebt, deren Stimme sich mit vier bis acht Wochen Gesangsunterricht geradezu explosiv (mir will gerade kein passenderes Wort dafür einfallen) verbessert hatte - Power, Kraft, Volumen, Ausdauer - alles hatte sich verbessert. Atemtechnik, Grundzüge der Stimmbildung, ein guter Lehrer kann da wohl innerhalb kürzester Zeit einiges ausrichten. Könnte billiger sein als ein gutes Mikro.

    Und falls Du es partout mit einem Mikro versuchen willst: Ich habe gute Erfahrungen mit dem Sennheiser e945 gemacht. Klingt gut und ist sehr feedbackresistent. Das e935 klingt noch minimal wärmer, nimmt aber mehr Umgebungslärm auf und ist etwas feedbackanfälliger.

    Viele Grüße
    Jo
     
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  7. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 10.04.12   #7
    :great:
    Auch bei leiseren Stimmen wird mit der Zeit und etwas Übung das Volumen besser - bzw. er traut sich auch mehr, davon hängt es auch ab.

    Was ist das eingentlich für eine Band (Genre) wo Gesang direkt ins Mirko so rückkopplungsempfindlich ist? :p
     
  8. LegendLuke

    LegendLuke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #8
    Ich kann auch nur die 900er Serie von Sennheiser empfehlen. Ich hab das e935 und soweit ich weiß unterscheidet es sich zum 945er eigentlich nur in der Aufnahmecharakteristik. Das e935 ist eine Niere und das 945 irgendwas wie Super/Hyperniere, also tatsächlich nochmal weniger rückkopplungsgefährdet (es käme bei der Wahl natürlich auf das Musikgenre an). Aber beide haben in jedem Fall eine anständige Ausgangsleistung was dir mit der leisen Stimme zugute kommen sollte.
    Aber trotzdem solltest du fleißig üben, lauter zu werden ;)
     
  9. der onk

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    Erstellt: 10.04.12   #9
    Was man nicht vernachlässigen darf, wenn's fiept, ist die Frage, womit man aus der Signalspannung Schall macht und in welchem akustischen Umfeld dieser sich der Schallwandler befindet. Sprich: Taugt die Lautsprecherbox was, steht sie optimal zu Lauscher und Mikrofon und ist der umgebende Raum akustisch optimiert.

    Für konkrete Hilfe fehlt Input... ;-)


    domg
     
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