melankolische/freudigfe melodien

von Korgun, 27.11.05.

  1. Korgun

    Korgun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.05   #1
    Also was mich in letzter Zeit beschäfftigt ist wie man traurig oder auch fröhlich klingende lieder schreibt,...es hat nach meiner erfahrung nicht sher viel mit tonleitern und pentatoniken zu tun da man auch in c-dur wirklich traurig klingende melodien schreiben kann,...es hat auch nichts mit geschwindigkeit zu tun, da es schnelle wie auch langsame melankolische lieder gibt, mit dem sound der instrumente auch nicht,....und irgendwie bin ich mit meinem latein am ende

    gibt es also irgendwelche dinge an die man sich richten kann wenn man ein freudiges/trauriges stück schreiben will??
     
  2. K-Bal

    K-Bal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.05   #2
    das A und O ist Harmonielehre. http://www.justchords.com/theory/progs.html#explain

    da findeste schöne beispiele für kadenzen. mit akkordfolgen erzeugt man die meisten gefühle und spannungen. wenn du jetzt deine melodieführungen geschickt an die akkordwechsel legst kann eigtl nix mehr schief gehen ;)
     
  3. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 27.11.05   #3
    Wichtig ist, dass du irgendeine Idee hast, die du musikalisch umsetzt:
    Für Melanchonie könnte man zum Beispiel chromatische Läufe a la Nirvana als ein hin und her deuten,
    das überhaupt nichts ändert (come as you are).
    Man könnte auch einen Sprung oder kurzen Lauf nach oben machen, um erst Hoffnung zu erzeugen,
    die man dann mit einem längeren Abwärts-Lauf wieder zunichte macht. :twisted:

    Für fröhliche Sachen sind synkopische Rhythmen, Triolen oder Verzierungen oft recht brauchbar,
    oder bei der Melodie ab und zu mal vom Grundton eine Quart nach unten und wieder rauf.

    Ein konkretes Konzept kann ich dir da jetzt auch nicht nennen, wichtig ist vor allem eigene Kreativität.
    (oder man orientiert sich an anderen Stücken)
     
  4. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #4
    es kommt auch auf die Klangfarbe an: wenn ich auf der akustischen Gitarre Akkorde mit relativ vielen Leersaiten schrammle, hört sich das anders an, als wenn man sie als kompletten barrée-Griff greift; dabei spielt auch eine Rolle, dass Akkorde dissonanter klingen, wenn sich die dissonanten Intervalle direkt aneinander "reiben", als wenn sie z.B. oktav-versetzt sind. Skalen haben aber sehr wohl auch was damit zu tun, denn egal, wie ich die Töne anordne, eine Dur-Skala wird immer einen anderen Charakter haben, als eine Moll-Skala oder auch eine Blues-Skala.
    Ansonsten sind Bezeichnungen wie "melancholisch" oder "fröhlich" ziemlich subjektiv.
     
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