Mesa 2:90 und selbstgebaute 2x12

von Polarisfff, 08.01.07.

  1. Polarisfff

    Polarisfff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.07   #1
    Hallo,

    ich würde gerne meine selbstgebaute 2x12er mit 2x Vintage30 (16 Ohm pro Speaker) an meine Mesa SimulClass 2:90 anschliessen. Zu beachten ist, dass ich die Box Stereo spiele und so jeder Speaker einzeln angeschlossen werden muss, also 16 Ohm pro Seite. Wie verkabel ich das richtig an der Endstufe??? :screwy:

    Habt ihr nen Rat für mich?

    Danke und Gruß
    Tobias
     
  2. Kyla-MAster

    Kyla-MAster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #2
    Die 2:90 hat 2x4Ohm Ausgaenge (parallel) und einen 8Ohm Ausgang (pro Seite). D.h. die impedanz nicht waelbar. Damit hast du mit deinen 16Ohm Speakern erstmal ein kleines Problem.

    Die einfachste (und ungefaerlichste) Loesung waere, die Box nicht mehr Stereo zu betreiben und die Speaker parallel zu verkabeln. Dies ergibt einmal 8Ohm und alles ist wunderbar.

    Oder etwas gefaehrlicher und klanglich gewiss anders: du lebst mit dem Impedanzmismatch. Gefaehrlicher deshalb, da Roehren-AUEs ein Mismatch zu niedrigeren Ohmwerten eher vertragen als zu hoeheren Werten.

    so long

    der Elm
     
  3. Ach3ron

    Ach3ron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #3
    Das stimmt leider nicht. Es ist genau anders herum.

    Wenn die Impedanz der Box / Speaker höher ist als die der Endstufe, gibt diese weniger Leistung ab als sie könnte. Man verschenkt zwar ein Teil seiner Leistung, da die Endstufe aber unter den Spezifikationen arbeitet, nimmt sie dadurch keinen Schaden.

    Ist die Impedanz der Box niederiger als die der Endstufe, gibt diese mehr Leistung ab, als sie eigentlich kann. Sie wird also überbelastet und man läuft dadurch Gefahr, dass einem mindestens die Röhren wenn nicht mehr abrauchen.

    Einen 16 Ohm Lautsprecher an den 8 oder 4 Ohm Ausgang anzuschließen ist also ungefährlich für die Endstufe. Wird daher aus "safe mismatch" genannt.
     
  4. Kyla-MAster

    Kyla-MAster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.07   #4
    ich denke irgendwie beziehst du dich auf Transitoramps. Denen ist natürlich ein unendlich hoher Ausgangswiderstand egal allerdings vertragen die keine zu niedrigen Widerstände und nen Kurzschluss schon garnicht.

    Der AÜ eines Röhrenamps kann bei einem unendlich hohen Widerstand (=keine Last) abrauchen, muss aber nicht. Einen Kurzschluss verträgt er aber locker.

    Ich habe nicht gesagt dass es absolut unbedingt nicht zu tun ist, da es sofort den Amp zerstört. Ich habe lediglich von dem etwas gefährlicheren Weg gesprochen, den ich nicht gehen würde, wenn es sich so leicht umgehen ließe.

    Dazu sei nochmal kurz dieser Thread genannt [Technik] Boxen / Impedanz / Ohmwerte
     
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