Midi und Ketron XD3

von Musikatz, 29.02.08.

  1. Musikatz

    Musikatz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.08   #1
    Hallo Leute

    Mal was anderes:

    Wer spielt ein Akkordeon mit Midieinbau und benutzt den Expander Ketron XD3 ?
    Bin seit ca. 1 Jahr daran, mich hier hineinzuspielen, aber für „Normalbürger“ kann das XD3 fast zuviel. Ich bin schon zufrieden, wenn ich den Begleitautomaten per sog. „Registration“ richtig bedienen kann und wenn die passenden Stimmen auf „user voice“ schnell angewählt werden können. Bei über 100 A4 Seiten Handbuch (nicht besonders verständlich) wird´s dann schwierig .....

    Ich spiele lieber mit „learning by doing“ - wer hat Erfahrung mit dem XD3 und könnte ein paar Tipps geben ??

    Gruß und Dank von Musikatz
     
  2. morino_VSdL

    morino_VSdL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #2
    Hallo !

    Ich habe mich heute neu angemeldet und wollte Dir die Rückmeldung geben, dass Du nicht alleine bist :-) , obwohl sich bisher keiner auf Deine Frage gemeldet hat.

    Ich habe mir den XD3 allerdings erst vor einem 1/4 Jahr gekauft und ihn dann innerhalb von ca. 14 Tagen registriert, um ihn Silvester und für diverse Auftritte nutzbar zu machen. Bin noch kein Experte - das Handbuch ist leider (wie immer bei den Geräten) nicht vollständig, daher versuche ich immer noch den Klang zu verbessern bzw. die Einstellung an meine Bedürfnisse anzupassen.

    Nutze den Expander mit einer Hohner Tango IV T Midi und habe vorher den Hohner Expander XE 9 verwendet.

    Was möchtest Du denn konkret wissen ? Es gibt übrigens auch ein Ketron-Forum im Internet, da habe ich mich auch angemeldet, allerdings spielen die meisten user da zu ca. 90 % auf den Ketron Keyboards :-(

    Gruss
    Simone
     
  3. Musikatz

    Musikatz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #3
    Hallo Simone - danke für Deine Meldung :)

    Als Midi-Spieler unter Akkordeonisten ist man schon etwas allein,
    vermutlich im falschen "Film" (äh - ich meine im falschen Kapitel des Forums)

    Ich spiel meine Hohner Morino "nur nebenbei" auch mit Midi - weil ich gerne Neues + Anderes probiere.
    >> Aber Originalton ist immer noch viel schöner ..... :D

    Was mir beim Midi + Ketron fehlt ist die Dynamik.
    Ich habe keine Balg-Dynamik und muss mich mit dem Fusspedal behelfen.
    Geht auch irgendwie um die Lautstärke zu ändern.

    Frage: Hast Du erfahren wie man das Tempo "einfach" ändern kann (ohne die beiden + - Tasten) ?
    Am besten wäre auch per Pedal - stufenlos und schnell reagierend.
    Da bin ich noch am suchen ......

    Übrigens: Dass die Begleitung auf den Akkordton reagiert (wechselt) statt auf den Bass ist schon etwas gewöhnungsbedürftig - aber nicht zu ändern. Oder hab ich da noch was in der Anleitung verpasst ....

    Gruß von Musikatz
     
  4. Balgseele

    Balgseele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #4
    hi,

    zum thema: Akkordeon/midi-Akkordeon/expander/keyboard

    ich hoffe ich verderbe euch nicht den Spass aber einen gutgemeinter Rat, vergesst die ganze midi-Akkordeon-Geschichte, ihr vertut euer Geld und eure wertvolle Zeit.

    Ich habe das auch schon 6 Jahre gemacht, Morino mit midi und alle möglichen expander durchprobiert. Ist aber musikalisch alles für den verlängerten Rücken und wieder verkauft.

    Ich hatte mir damals ein kleines keyboard gekauft nur um am PC beim Notensatz bessere sounds anhören zu können.
    Das Ding hatte aber einiges an Automatikbegleitungen an bord. Da habe ich dann zur Gaudi so rumgespielt damit: Samba, Bosso Nova, Swingfox das machte Spass und hatte was, endlich maj7 und Sus -Akkorde. Und einen Bass der sich gewaschen hatte.

    Fazit und IMHO: midi-Akkordeon ist ein Irrweg die Begrenztheit des Standardbassakkordeons sollte man nicht mitschleppen in eine andere Welt. Wenn schon dann wirklich ein keyboard mit linker Hand auf den Tasten. Ist nicht soooo schwer und fördert das Denken für erweiterte Harmonien. In einem Jahr kann sich ein Akkordeonist die linke Hand zur Begleitung zemlich gut draufschaffen. Nur mit keyboard habe ich gelernt eine Klangvorstellung von voicings mit z.B. maj7 oder m6- Akkorden zu erlangen. Jedem Akkordeonisten bringt es insgesammt voran sich etwas mit den waagerechten Tastaturen und den "modernen" sounds und Stilen anzufreunden, das ergänzt sich alles wunderbar. Es ist wie Äpfel und Birnen beides gut aber verschieden. Im Profilager ist es sowiso obligat das ein Spieler keys und Akkordeon macht. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht der große Zampano am Klavier. Akkordeon ist meine große Leidenschaft aber mit dem Entertainerkeyboard (habe mit YAMAHA angefangen und bin dabei geblieben) ein bischen Tanzmusik abzuliefern DAS HAT AUCH WAS und kommt super an wenn getanzt werden soll. Ist halt eine GAUDIMASCHINE aber inzwischen mit hohem Niveau was die automatisch Begleitung betrifft) Das Puplikum/Zuhörer empfindet NUR was hinten rauskommt, da gibt es keine "Gefühle" ob die Musi jetzt "GUT" oder "SCHLECHT" ist!
    Bei Beat, Pop, Rock, Twist, Samba etc. da BIST DU TOT mit der Quetsche, da brauchts ein Klavier, ein E-Piano oder einen rotzigen Hammond-sound!
    Bei Walzer, Fox, Polka und Tango sieht das wieder anders aus.
    Oder sich ein im stillen Kämmerlein midi-Background zum üben laufen lassen, optimal, da kann man seine Choruse wenn der Automat unerbittlich das Tempo hält.

    Und: für das Geld eines Midi-Akkordeon plus expander bekommt man schon ein ziemlich gutes keyboard.

    mfg Balgseele
     
  5. Musikatz

    Musikatz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #5
    Ciao Balgseele

    "Recht host schon - jo mei" - doch zu spät bist eben, denn
    ich hab das Midi mit Expander schon gekauft .....

    Aber meine Akkordeons spielen trotzdem lieber originale Musik als Elektrosound.

    Doch die Begleitautomatik hats schon in sich - auch bei Samba oder so -
    Die Styles sind echt gut
    - Favorit zurzeit: 60s Pop / R&R2 / Lat.Dance2 / Flipfox / DiscoCha / Meneito / Limbo / Rumbamix ...
    - Gut auch um all die Kadenzen "durchzuspielen" ....
    - Gute Musikanlage und beste Boxen natürlich vorausgesetzt
    - Und all die Instrumente tönen echt gut: Bläser / Flutes / Leslies / Vibraphon / Chorgesang etc.

    Bitte nimm uns nicht die Freude am "Spielen + Experimentieren" - wir bleiben dem Akkordeon treu :)

    Gruß - Musikatz
     
  6. musixman

    musixman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #6
    Hi,

    ich muss Balgseele recht geben - der reine Naturklang des Akkordeons ist immer
    noch am besten.
    Aber jeder muss mal die Erfahrung machen mit Midi, damit er weiss was es wirklich
    ankommt..

    Viele Grüsse
    Christian
     
  7. morino_VSdL

    morino_VSdL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.08   #7
    Hallo Musikatz,

    ich denke mal was anderes zu probieren kann nur den Horizont erweitertn ;-)

    Die Balgdynamik ist so eine Sache, das kann auch nach hinten losgehen, habe ich jedenfalls immer ausgeschaltet. Das Fußpedal ist wirklich nur für die Grundlautstärke, da kann man im Song nichts betonen, aber das könntest du doch mit einem eingebauten Mikrofon machen, in dem der Akkordeonklang dazu kommt und dann variiert.

    Das Tempo ändere ich +/- mit zwei Tasten auf dem Fuss-Pedal, stufenlos geht das allerdings nicht. Bei meinem Hohner Expander musste ich immer ein Drehrad verstellen, das war auch nicht ideal, da man dann nicht weiterspielen konnte.

    Wenn Du lieber selbst das Tempo bestimmen willst, dann lass doch nicht das Schlagzeug laufen, sondern stell und utility - accordion - die drums auf on, dann hast du immer mit bass+akkord auch das schlagzeug dazu, das nutze ich z.B. beim Sirtaki, wo man immer schneller wird...

    Die automatische Begleitung muss ja auf den Akkordton reagieren, wie soll der sonst den Akkord erkennen, ob Dur oder moll ? Du kannst aber auch manuell noch einen Bass-Lauf dazuspielen wenn du magst...

    Meine Style-Favoriten sind auch alle Discos, die Latino-Klänge wie Salsa und Merengue etc.

    Bei den Voices sind die Bläser echt gut, wie Saxophon etc. - viel echter als beim Hohner Electronium alle mal :-)

    Da Yamaha Tyros Keyboard hat natürlich für den Musiker noch viel mehr Möglichkeiten, aber ich die meisten spielen damit nur Midi-Files ab und das finde ich doof.

    Als Akkordeonist hast du doch immer noch den Vorteil, dass du dein Midi über Funk steuern kannst und kannst dann zwischen den Leuten rumlaufen, als Keyboarder bist du hinter deinem Ding festgewachsen - und außerdem was macht der wenn der Strom ausfällt ???

    viele Grüsse
    Simone
     
  8. hofi-b

    hofi-b Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.08   #8

    Hallo, spiele eine Midi Bugari mit Ketron X 4 und Roland 1010. Gebe gerne Tips.
    Hofi-b
     
  9. Wastel1

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    Erstellt: 15.12.17   #9
    Hallo allerseits, ich spiele ein Hohner Organola mit Tottermidi und XD3. Recht hast du mit der Bedienungsanleitung sie ist sehr unverständlich geschrieben,somit ist es tatsächlich am besten wenn du dir deine Einstellungen selbst bei bringst,du musst ja nicht alles gleich safen. Aber probieren geht bekanntlich über studieren. Mir geht es genauso und ich habe meine Registrationen alle selbst zusammen gebastelt. Es ist schon interessant manches heraus zu finden.Was ich jetzt ausprobiere ist, ich habe noch ein altes Orgelmodul von Yamaha CVS -10 das ich mit meinem XD3 verbinden möchte,obwohl ich dieses Modul mit meinem Artist 2000 und mit meinem MS 40 früher zusammen gespielt habe nicht auf die Reihe bringe. Vielleicht ist zufällig ein Forummitglied beim lesen meiner Antwort und kann mir ein paar Tipps geben. Vielen Dank im Voraus.
     
  10. Puffi90

    Puffi90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.18 um 23:24 Uhr   #10
    Ich hätte da auch mel eine Frage.

    Ich spiele das MS 40 und finde die kinderleichte Bedienung, die schnelle Anwahl der Klänge sowie die Speichermöglichkeit für Rhythmen, je ach Bedarf, optimal. Zudem finde ich gut, dass die Rhythmen simpel sind und nicht zu "künstlich" klingen.

    Ich hatte unlängst das Ketron X4, das war von der Bedienung viiiiiel komplizierter und die Rhythmen waren mir zu wulstig und zu "düdelig".

    Wie sind die Geräte von Ketron, bzw. gibt es da auch andere Hersteller, die danach auf den Markt gekommen sind, vor allem suche ich einen schönen, glatten Polkarhythmus, ohne viel Geklimper oder Gerühre im Schlagzeug und der Bass muss kurz und stramm sein.

    Hat von euch jemand vielleicht sogar "Pattern" für den MS 40? Eigentlich wollte ich mich nicht von dem Gerät trennen.

    Ich freue mich auf Erfahrungswerte.

    Gruß Adrian
     
  11. truk

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    Erstellt: 16.01.18 um 10:11 Uhr   #11
    Hallo Adrian,
    gute Polka Rhythmen sind mindestens rar - ich kenne keine. Spiele neben einer midifizierten Morino auch ein Tyros 3.
    All die Begleitungspattern sind ja meist von Japanern entwickelt - und das können diese einfach nicht so, wie wir uns das vorstellen.

    Der Faden ist mittlerweile ja schon 10 Jahre alt und es hat sich inzwischen eine Menge getan.
    Ich nutze als Expander inzwischen ein IPAD mit den Apps Turbosounds und HDS
     
  12. Puffi90

    Puffi90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.18 um 13:33 Uhr   #12
    Das stimmt, etwas zu finden, was einem persönlich ghut gefällt ist gar nicht so einfach.

    Bislang spiele ich von meinem MS 40 den Paso doble Rhythmus ohne Kastagnetten, das geht immer noch am Besten. Manchmal gefällt mir der gesamte Klang nicht so sehr, aber ich will auch mal neue Boxen testen. Spiele bislang die D8 von Dynacord, nun will ich entweder die 12er oder die Electro Voice SX 300 probieren. Hat da zufällig Erfahrung mit?

    Mein Vater hat auch noch eine Morino VM, das ist das beste Instrument, was ich jeh gehört habe.
     
  13. truk

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    Erstellt: 16.01.18 um 18:48 Uhr   #13
    Wenn wir jetzt in Facebook wären, würde ich dir sofort eine Freundschaftsanfrage senden :great:

    Aber auch hier gilt: Alles eine Geschmacksfrage.
     
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