Kaufberatung: Yamaha DGX 660 / PSR-463/W410 - sowie mein Casio Px5s Review

von SPX, 30.07.19.

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Casio
  1. SPX

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    Erstellt: 30.07.19   #1
    Grüß Euch,

    Es ist etwas schwierig. u. Sorry für viel Text.

    Ziel: Ich hab ein akkustisches Klavier (Schimmel) und möchte dafür leise üben. Und aber auch gern schöne Schlager usw. mit rhythmischer Begleitung spielen / od sogar aufnehmen.
    Das sind gleich 3 Wünsche auf einmal. Und Scheiße klingen sollte es auch nicht. Oha ... schon 4!!!

    Ich hatte mir mal deswegen vor 8 Jahren ein McCrypt Keyboard gekauft. OK, nur 120,-€. Ich wollt ja auch nur leise üben und naja, von Keyboardspielen - wenn schon drin - hatte ich auch geträumt.

    Aber ich krieg aus dem Teil auch nicht sonderlich viel Schönes raus. Die Styles klingen sch... und passen so gar nicht zu dem, was ich gern spielen würde.
    Ich kann eben nicht Keyboardspielen. Das hört man wohl besonders auf diesem Teil.
    die Samba/Rumba besteht nur aus Klicken, Rasseln, Hupen und Kuhglocken. Scheiße halt. :p
    Tango fehlt komplett.

    In einer Band spiele auch nicht (gibt hier keinen), hab keine Auftritte. Nur einige Jahre in meiner Jugend (25 Jahre her ) Unterricht bei einer staatlich geprüften Klavier-Lehrerin gehabt, die leider viel zu früh verstorben ist und die Fehler [Geschwindigkeitsprobleme beim beidhändigen Notenlesen (naja, OK, auch Übungssache), Demotivierung/Erniedrigung] ihrer Vorgänger nur schwer ausbügeln konnte.
    Die konnte (wollte) aber auch nur Klassik.
    Ich mag aber: Klassik, Oldie-Schlager, Schnulzen, Clayderman-EasyListening.

    Dann wollte ich 2014 mal aufrüsten und hab erst das DGX 640 im Auge gehabt, weil mir das Video von Bert Somrenburg so gefiel - hab dann aber davon Abstand genommen, da der Klavierklang nicht so überragend - und die anderen Instrumente noch weniger überzeugend - und am schlimmsten die Tastatur war (fühlte sich an, als könnte man die nur 5 mm = also halb herunterdrücken, fast wie »Lichtschalter«).

    (Review: Anfang)
    Obwohl es auch Roland FP-8, Korg oder andere als teure, gute Digitalpianos gab:
    Hab mich dann für das fast gleichteure Casio PX 5S entschieden, obwohl einige (hier; u. sogar im Casio-Forum und auch im Laden) davon abgeraten haben. Hachja ...
    Ich dachte, die Hammermechanik-Klaviatur kommt meinem Klavier ziemlich nah. Der Klaviersound ist ansich auch erst recht überzeugend gewesen (klar, mit Abstrichen, aber ich hab ja mein Richtiges!).
    Und der Sequenzer und Audiorekorder waren wichtig und die wollte ich nutzen.
    Auf die fehlenden Boxen hab ich verzichtet, da ich eh leise üben wollte. Ist aber dennoch Scheise, wenn man andere teilhabenlassen möchte.
    Kawai ES8/ Mp7-11 etc. waren mir zu teuer, da ich ja bereits ein Richtiges habe. Zudem braucht man da wegen StagePiano auch SoundMonitore.
    Der Klavierklang beim Px5s ist - in der rechten Hand (was ist das? c2-h2?) für die Melodie ist im Vergleich OKtaven zu den anderen zu ausdrucksschwach und leise. (zu schneller Fall off, wenn man beidhändig spielt; schlägt man nur 1 Taste an, klingt's wie ein Flügel)
    Etwas verwaschen. Insgesamt etwas quiekig, als wäre das Modulationsrad immernoch aktiv, obwohl ganz weggedreht. Das Grand Piano klingt in der rechten Hand teilweise fast weinerlich/ quitschend, wie eine Bontempi-Tischhupe.
    Nach dem Einschalten, klingt das Grandpiano erst richtig gut und nach einiger Zeit (unterschiedlich 15-45 Minuten) wird es »bumpfff«, als hätte jemand ein Handtuch reingesteckt. (vielleicht schaff ich noch meine Beispiele hochzuladen)
    Wählt man eines der andern Pianos (neulich wollte ich einen Whatsapp-Audio-Geburtstagsgruß aufnehmen - klingt es peinlich fipsig. Ich hab es dann doch nicht verschickt)

    Und wird mit den anderen Klaviersounds nicht klarer/besser. Die sind entweder billig-klimperig oder seltsam dumpf. Als hätten die "ein Hanpbuch im Mumpf". Die Epianos (mit 40 Stück mehr, als natürliche [7] ) sind auch nicht so erfrischend im Klang.
    Bei den ORGELN FLIEGEN EINEM DAGEGEN DIE OHREN WEG, wenn man nicht rechtzeitig leiser oder weiterschaltet. (sind die nicht genug ausgeteuert? Oder empfinde das nur ich so?)

    Abgesehn davon sind die 2mm x 10mm Instrumenten/Einstellungs-Tasten - winzig und eher schlecht zu bedienen.

    Und da ich ein paar Liedchen auch komponieren und aufnehmen wollte:
    Eingesetzt hab ich bisher nur den Audiorekorder häufiger.
    Den 6-Spur-Sequenzer bisher nur 1x. = Weil ich bis heute nicht gerafft hab, wie man das Ding offline (ohne Cubase /midi-PC und ipad) starten soll. "Drücken sie Knopf für »Aufnahme Starten«, Seite 24, Drücken sie dann den Knopf für Dubbing wie auf Seite 36, drücken sie dann für die Spur .. wie auf Seite ... im Tutorial-Handbuch, usw."
    Layer-Splitten ebenso. Double Layer gibt's gar nicht (WTF! = also kann man nicht direkt Streicher unterlegen Verkäufer damals :»äh, ja, is ja auch ein Stage Piano« ).

    Und selbst in der WAV-Aufnahme klingt der Pianosound oft auch eher wie Klimpern. Dann sogar schlimmer als live über die Kopfhörer.
    Hab damals im Laden nen AKG 159,-€ Modell aufgesetzt und fand, daß ein 17,-€ Modell sogar besser klang. (ist allerdings direkt auf den Ohren doch eher bassig-wummernd - also für stundenlanges Üben doch unangenehm)
    Derzeit hab ich einen (haltet Euch fest!) 1,-€ Schaumstoff-Auf-Ohr-Kopfhörer, damit das bassige Piano nich so erschreckend ins linke Ohr reinbellt, wenn man was Normales (Für Eliese, Mondscheinsonate, etc.) spielt.
    Einzig, die verbaute Tastatur/Klaviatur ist gut, aber die eingebauten Sounds passen allesamt nicht dazu - nicht richtig Klavier.
    Da trösten auch nicht die HexLayer (ohne Ipad oder Computer ist das recht kompliziert, da angenehme Sounds zusammenzustellen)
    Gut - 2015 gab es aus meiner Sicht noch keine finanziell bessere Alternative. Und ich wollte damit ja auch nur üben, um am Rrichtigen Klavier fehlerfrei zu Vorzu-Spielen.
    Die Nachbarn freuen sich zwar auch, wenn ich spiele, aber Fingerläufe und Etüden - mag glaub ich keiner andauernd.

    --- "Review"-Ende ---

    Allerdings kam ich auch bisher nur bedingt zum Üben. (möchte also wieder Anfangen/Schleifen)
    Ich war beruflich sehr eingespannt und nicht oft vor Ort zu Hause.
    Mir fehlte auch die Zeit, die Anleitung(en/Tutorials) mehrmals zu "studieren". Trotz etlicher Anläufe.
    So, nun hab ich mir aber vorgenommen, mit 42 doch nochmal Klavier richtig üben und mich verbessern zu wollen.
    Möchte aber hin und wieder auch mal mit launemachenden Schlagern (A.B.C-Rhytmusbegleitung, Tanzrhythmen: Tango, Samba - weniger: Tekkno, Hiphopp-Geratter und das, was Teenies und youtuber derzeit so fasziniert) in der Familie unterhalten.
    Von Keyboard-Akkordgriffen (kenne 5) und Begleitautomatik und SPIELEN hab ich bisher keine Ahnung, da selber keinen Unterricht hatte und ich niemanden kenne, der Keyboard spielt.

    Weiß also nicht, ob mir die Begleitautomatik wirklich Spaß machen/ helfen würde.
    Aber so ein Mix (Schlager mit Begleitung spielen und aber annehmbarer Klaviertastatur/sound) wäre schon mein Ziel. Mit kleinen Kompromissen, OK.
    (Möchte einen wiederholten Reinfall daher vermeiden)
    Klar, für das Klaviergefühl (und autenth. Sound) wäre ich bei Kawai (und Teurerem >2000,-€) besser aufgehoben.
    Das CA98 ist Wahnsinn. (3500€). Das Grandpiano dort kommt dem Klang meines realen Klavieres auch sehr nahe. Es hat aber auch keine Alleinunterhalter-Begleitautomatik - nur rudimentär.


    Nun sind 750€ für ein DGX 660 nich gerade die Welt.
    Aber derzeit waren gerade Ausgaben (Wohnungs-Renovierung, Auffrischen meines echten Klaviers, etc.) notwendig und da ich ja schon das 850,-€- Casio Px5S und sogar ein richtiges 9.000,- DM-Klavier habe, erfordert das etwas Überredungskunst, meine Partnerin davon zu überzeugen, daß es momentan sinnvoll ist, mir für uns gerade jetzt schon wieder ein 750€-DGX anzuschaffen. (Ich hab ja die anderen Kosten auch im Blick)
    Ich möchte also gerne Klavier üben und keyboardmäßig Schlager spielen. (ob man sich auf dem DGX den Anschlag da versaut?)
    nun:

    Die Tastatur des DGX 660 dürfte im Vgl. zum 640/650 besser geworden sein. (am Ende sogar bessre als die vom PX5S??) Die vorherige fühlte sich an, als könnte man die nur halb herunterdrücken, wie bei einer Spielzeug-Plastikkinderorgel (hatte mal so ein furchtbares)
    Leider hab ich hier kein Geschäft direkt in der Nähe und muß da morgen erst mal ne Stunde lang hinfahren.
    Ich möchte aber auf gar keinen Fall eine Tastatur mit (fehlender) Anschlagsdynamik wie die gefühlvolle des C64 oder gar der CompetitionPro Joystick-Buttons :p
    Die Tastaturen von den sauteuren 4.999,-€--Clavinova CVP 609 und nordstage 4/2 usw. waren mir dagegen zu schwer zu drücken/ widerspenstig. Ihh. Auch nicht meins.

    Ich brauche nicht das Gefühl eines 160.000,-€- Konzertflügels in der Carnegiehall. Sondern eine Klaviertastatur. (wie gesagt: Begleitautomatik für Schlager wäre schön)

    Zu der Begleitautomatik - Das Blöde ist: Klar, wenn ein Verkäufer das Ding verkaufen will, spielt er/führt er Stücke vor, die darauf gut klingen.
    Und wenn ich selber im Laden probiere: die Frage, wie geht man selber als Keyboard-Newbie mit der Begleitautomatik um? (könnte kacke = nicht wie erträumt klingen, wenn man (noch) nicht Keyboardspielen kann) (kann dort fast nur C, F, G Dur Accorde :p)
    Eigentlich stellt man doch erst nach Wochen fest, ob Begleitautomatik was für einen ist?
    D.h.: Komm mich mit dem Accordgreifen und Wechseln und Melodiespielen klar?
    Kann ich rasch/spontan auch Stücke ohne feinst-ausgearbeitet-arrangierte-Notenberge mit Begleitung spielen?
    Klingen die Sounds einigermaßen (700€-wertig eben), sodaß auf Dauer das Spielen überhaupt Spaß macht? Die bisher geschauten youtube-Videos reißen einen hin und her. Jenachdem, wer was spielt.

    Ich hatte letzte Woche auch erst - nur wegen der Begleitautomatik - noch an ein PSR 463 (270€, 61T) gedacht. (OK, das ist nur ein Keyboard, und auch kein DigiPiano) Allein wegen der Rhythmik. Die 700 Sound sind so ... naja.
    Dann sogar mit dem EW 410 (baugleiches Cover; 380€ aber), weil das die besseren Flügel-Samples drin hat. Und ne Oktave mehr (76Tasten).
    Gibt es da denn Vergleiche? Bei den Styles? (PSR 463/ DGX660) - wo sind mehr/Variationsreicher?
    Ich hab in meinem McCrypt ein paar, und 2 Fill-In's, aber die klingen durchweg langweilig oder sogar entsetzlich! :p
    Wie ist das mit Autofill bei DGX?

    Klavier, für manche Stücke wünsche ich mir KontrabassSound (cooler jazz), und OldieSchlager-instrumente wie Jazz-Orgeln sollten schon irgendwie für750€ einigermaßen liebevoll klingen. (nicht nur nach 200€-Quietschen) - ja, ich weiß, genos oder PSR S975 Sounds Roland EA-7, Korg PA oder andere sind vom DGX/463 meilenweit entfernt.
    Und lassen sich Streicher aber mit der DGX Tastatur sanft anstimmen?

    Also treibt einem das DGX oder das 463/W410 die Tränen in die Augen (Tatatur/Klänge) oder kann man sich damit anfreunden?

    Wieviel kann man da ohne Ipad machen? (hab keins)

    :::::::::
    Irgendwo hier hab ich so einen Fragebogen gefunden:

    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
    = bis 800€
    [ ] Gebrauchtkauf möglich - no!

    (2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
    [ ] ja: __________ jain _________________________ _______________
    [x] nein

    (3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
    [ ] Anfänger
    [ ] Fortgeschrittener
    [x] ambitionierter Fortgeschrittener --> und naja, Unterricht liegt länger zurück
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    (4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
    [x] Zuhause
    [ ] auf der Bühne
    [ ] im Proberaum
    [ ] im Studio

    (4b) Wie oft wirst du es bewegen?
    nicht unbedingt

    (4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
    bis zu ___ kg --> spielt keine Rolle...

    (5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
    Spass und Üben

    (6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
    überwiegend Klassik - Easy Listening, aber auch Von RockRoll, bis Blues, zarter Jazz

    (7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
    [x] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
    [ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
    [ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
    [ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

    (8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
    [ ] 73/76
    [x] 88 (Standardgröße Klavier)

    (9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
    [ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
    [x] Hammermechanik (wie beim Klavier) ---> unbedingt

    (10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
    [ ] ja: ___________________________________ _______________
    [x] nein, lieber ein Allrounder

    (11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
    [x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
    [ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
    [ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
    [X] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
    [ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
    [x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
    [ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
    [x] Eingebaute Lautsprecher
    [ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
    [x] sonstiges: Gute Jazz Organs

    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
    ___________________________________ _______________
    (13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
    ___________________________________ _______________
     
  2. stuckl

    stuckl inaktiv HFU

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    Erstellt: 31.07.19   #2
    Das casio hab ich jetzt eine Woche auf ner Chorfreizeit gehört. Es klang amtlich, der Typ spielte aber auch oberamtlich.

    Das, was du schon alles zu recht beim casio negativ heraushörst, wirst du niemals mit 800 eur Budet kompensieren können.

    Schau Richtung yamaha cp 73.
     
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  3. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 31.07.19   #3
    Dann kaufe dir halt auch ein Digitalpiano, mit dem das Spaß macht. Gute Ensemble-Digitalpianos (=mit Begleitautomatik) kosten allerdings richtig Geld, z.B. die Yamaha CSP oder CVP Modelle.
    https://www.thomann.de/de/search_dir.html?oa=pra&sw=yamaha csp
    https://www.thomann.de/de/digital_pianos_mit_arranger.html?price-first=0&filter=true&manufacturer[]=Yamaha
    Dafür bieten sie neben den Begleitautomatik-Eigenschaften, die dir wichtig sind auch eine Klaviatur, mit der Du wirklich üben kannst.

    Ein Einsteigermodell wie das Yamaha DGX ist m.E. nichts, was dir mittelfristig Freude bereiten kann, es hat eine andere Zielgruppe.
    Das Casio PX-3000 ist sehr preiswert, hat eine interessante Ausstattung und das akustische Piano klingt m.E. sehr gut, die Tastatur finde ich allerdings gewöhnungsbedürftig (Belag, Spielgefühl).

    Gruß Claus
     
  4. Tobias R.

    Tobias R. Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.07.19   #4
    Ein Hörbeispiel wäre sehr interessant, um zu wissen, ob da tatsächlich physikalisch messbare oder zumindest durch mehrere Hörer nachvollziehbare Veränderungen auftreten oder es an Gehör und Hörempfinden liegt.

    Denn ich kenne das Phänomen auch, aber gleich von drei unterschiedlichen elektronischen Instrumenten. Vom Casio PX-A100 (entspr. dem PX-150) aber auch dem Kawai MP-8II, das in einer anderen Liga spielt und dem V-Accordion, dem Roland FR-3X.
    Bei den "echten" Instrumenten, den Akkordeons und unserem Flügel, dem Klavier in der Gemeinde etc. habe ich das bisher nicht so wahrgenommen. Hingegen finde ich den Klang digitaler Instrumente nach einiger Zeit immer anstrengend.

    Gruß, Tobias
     
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  5. frama78

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    Erstellt: 01.08.19   #5
    Ich kann zur Beratunsthematik leider nichts beitragen, aber ich hatte letztens auch 2 verschiedene Casios zuhause. Das "dicke" PX560M. Ich wollte es echt mögen und fand es von der Bedienung und den meisten Sounds her auch wirklich sympathisch. Die Tastatur fand ich auch spitze, aber was mir gar nicht gefallen hat, waren eben die akustischen Piano-Sounds. Deine Beschreibung deckt sich ziemlich genau mit meinen Erfahrungen und obwohl ich am 560 viel mit Envelopes und Velocities rumgedoktort habe (das geht glaub beim PX5S nicht so tief?) blieb der synthetische Grundklang immer erhalten. Was mir auch aufgefallen ist: im Bereich der mittleren Oktave ist der Klang am schlimmsten; nach oben und unten hin wird´s ein bisschen besser. Außerdem habe ich bei bestimmten Akkorden in diesem Bereich eine Art "Verstimmung" gehört. Da klangen die Akkorde in sich einfach nicht wirklich rein. Vielleicht habe ich mich dann auch ein bisschen rein gesteigert... gut möglich; aber ich war einfach unzufrieden weil mein Hauptaugenmerkt auf Pianos lag/liegt.

    Ich habe mich dann für das Modx8 entschieden, was tastaturtechnisch ein Rückschritt ist, aber der Klang ist einfach von einem anderen Planeten!

    Inzwischen bin allerdings totzdem interessiert das neue PX3000 mal an zu hören.
     
  6. stuckl

    stuckl inaktiv HFU

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    Erstellt: 01.08.19   #6
    Jau, modx, mein oben erwähntes oder roland fp 60.

    Evtl korg krome oder roland FA?
     
  7. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.19   #7
    Zum Thema Begleitautomatik/Styles und 88 Tasten hast du in deiner Preisregion so gut wie keine Alternativen.
    Alle Yamahas können die "Ein Finger" Begleitautomatik.
    Zitat:
    Wenn Sie das Spiel in verschiedenen Stilarten (Styles) voll ausschöpfen möchten, aber nicht wissen, wie Sie die entsprechenden Akkorde spielen können, ist die Smart-Chord-Funktion sehr hilfreich. Mit dieser Funktion können Sie Styles mit einem einzigen Finger steuern, so lange Sie die Tonart Ihrer Musikstücke wissen, auch dann, wenn Sie überhaupt keine Akkordfingersätze für Dur, moll, vermindert usw. kennen. Wenn Sie eine Taste anschlagen, erklingen immer die für die Musikrichtung geeigneten Akkorde, so als ob Sie die „richtigen“ Akkorde spielen würden
    Styles (Begleitautomatiken) kann man nachkaufen und die zweite Möglichkeit ist, mit Mididateien zu arbeiten, die "deinem Stil" entsprechen und diese z.B. nur die Begleitung spielen zu lassen.
     
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