mikro für gitarrenaufnahme: dynamisch oder kondensator?

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hallo!
schönes neues forum hier!
ich möchte mir in der nächsten zeit ein kleines studio einrichten
und habe eine kleine fragen wegen der mikros.
allgemein wird ja gesagt man solle ein dynamisches vor den
gitarrenamp stellen.
warum eigentlich?
erziele ich mit einem großmembran - kondensatormikrofon nicht doch ein besseres ergebnis?
die bekommt man ja inzwischen zu einem fairen preis.
ich möchte eine möglichst detailgetreue aufnahme mit großer
dynamik und räumlichkeit. die lautstärke des verstärkers soll dabei moderat bleiben.
vielleicht ist ja eine kombination dynamisches
vor dem amp + kondensator für den raum auch gut?
die gitarre ist halbakustisch; eine mischung aus amp und akustischen sound finde ich sehr schön.
bin relativ unerfahren und brauche deshalb einen rat ob
man das überhaupt so machen kann / oder ob das alles
sowieso bloß schnickschnack ist wenn man z.b.
ein billiges behringer mischpult benutzt?
 
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Patrick Beyer
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Hallo, ich fang mal hinten an:
Behringer ist zum Recording nicht ideal, erstrecht, wenn man später doch etwas professionellere Sachen machen will, da ist Behringer einfach am absoluten Unteren Ende. Aber für Homerecording im lowbudget wirds wohl gehen. Allerdings kannst du jaspäter immer noch das Mischpult tauschen, daher macht es schon Sinn dass du dir Gedanken über gut geeignete Mikros machst.

Dynamische Mikros kommen meist vor den gitarren Amp, weil dynamische Mikros höhere Schalldrücke vertragen können als Kondenser. Außerdem kommt es auf die Feinzeichnung der Kondensator Mikros vor dem Amp nicht so an. (bei akkustischen Gitarren sieht das aber anders aus)
Großmembranen werden auf Grund ihres Zeichnungsverhaltens hauptsächlich für Vocals genommen (natürlich auch hin und wieder Overhead etc), hier liegt ihr Hauptaufgaben feld.
So ist ein Standard vor dem Amp (live und recording) das Shure SM57. Allerdings sind kombinationen wie du angedeutet hast auch sinnvoll. So dass du ein Mikro (z.B. SM57) vor den Amp und dann ein großmembran-Kondenser zwei Meter weiter in den Raum rein stellst. Im Mischpult bzw. am Aufnahme-Prog/Rack kannst du dann die Signale wie gewünscht zusammen Mischen.

Willst allerdings erstmal im Kostenbereich unten bleiben, dann kannst du auch das Studio Projects B1 vor den Amp stellen, der arbeitet davor auch wirklich gut und du kannst es auch für Gesang verwenden zum Beispiel. Als Allround-Mikro (wie im anderen thread schon geschrieben) ist das wirklich top!!!
 
Jane M Doe
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