Mikro im proberaum mit frequenzweiche

von lord_morgul, 11.02.07.

  1. lord_morgul

    lord_morgul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.07   #1
    Hi, wir sind eine Metal Band und wie schon viele vor uns brauchen auch wir unser mikrofon möglichst günstig zu verstärken.

    Wir haben:
    -150W yamaha guitar amp
    -300W bass amp
    -Ein guter 150W gitarren amp
    -Marshall 35W übungscombo

    Nun, meine frage: Wenn wir uns ein Mixer, und eine frequenzweiche kaufen,
    (z.B. so etwas: http://www.musik-produktiv.de/shop2/shop04.asp/artnr/2817021/sid/!x38deatc/quelle/listen)
    können wir die combos einfach als aktiv-boxen verwenden, oder? Das heißt die tiefen mit dem bass-combo, die mitten und die höhen mit den gitarren-combos verstärken. Und man könnte so für rund 160€ das mikrofon mitverstärken.

    Was meint ihr? Geht das?
     
  2. Korg

    Korg Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.02.07   #2
    Gehen wird das, warum auch nicht?
    Ob es klingt? Nein!!

    Dann lieber eine kleine günstige Aktivbox wie die db Basic 100 und das Mikrofon dort direkt einstecken.
    Für den Proberaum dürfte das ausreichen (Kommt natürlich auf eure Lautstärke an).
    Aber keinesfalls solche "Mikro-über-Amp" - Lösungen.

    Die Dinger heißen nicht umsonst Gitarrenamp ;)

    Edit: Falls ihr etwas mehr ausgeben könnt die db Basic 200
     
  3. lord_morgul

    lord_morgul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.07   #3
    unser Mikro ist auch jezt an einem guitar-combo angeschlossen, und es klingt. Zwar nicht hervorragend gut, aber es klingt. Was wir brauchen ist, dass es lauter klingt! Wir wollen in unserem proberaum proben, und nicht technisch perfekte konzerte machen. Unser schlagzeuger ist sehr gut, aber auch sehr laut. Deswegen müssen auch die gitarren und der bass laut sein. Wenn der arme sänger da mitkommen will, muss er die ganze zeit schreien, und wir wollen dass der gesang auch etwas vielfältiger wird als nur metal-geschrei. Wir brauchen etwas was LAUT ist. (wir spielen so etwas in die richtung System of a Down) Und die verstärker sind eh nie voll aufgedreht. Ich stelle also nochmal die frage: wäre dieses system in der praxis verwendbar? Würde es die combos zu viel belasten? würde das ganze nicht zu undeutlich klingen?

    Ich freue mich über alle konstruktiven antworten. Danke.
     
  4. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #4
    Wie zum Beispiel über die Antwort von Korg.

    Wenn Du gleich den ersten, der Dir trotz Deiner etwas schwer verständlichen Frage (Rechtschreibung + Formulierung) eine hilfreiche und kompetente Anwort gibt, mit solchen Worten verprellst:
    ...dann wundere Dich nicht, wenn die Fachleute hier sich nicht mehr die Mühe und den Aufwand machen, zu posten.;)
     
  5. lord_morgul

    lord_morgul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #5
    Ich möchte nicht unhöfflich sein, aber was genau ist an der aussage dass es nicht klingen wird, und dass " Die Dinger nicht umsonst Gitarrenamp heißen" konstruktiv?

    Und obwohl ich mir dessen bewusst bin, dass professionele tontechniker hier im forum sind, kann ich mit einer antwort dass ich einfach mehr geld ausgeben muss recht wenig anfangen.

    Meine situation ist klar: Unsermikro wird am gitarrenamp mitverstärkt, und es klingt undeutlich, und zu leise. Alle anderen Instrumente sind gut verstärkt, und die verstärker sind nicht voll aufgedreht.

    Wirwollen uns ein mixer und eine Aktivweiche kaufen, zum beispiel die oben erwähnte
    "Behringer CX2310 SuperX Pro Frequenzweiche aktiv"

    Die tiefen töne werden dann mit dem bass-verstärker verstärkt, die mitten und die höhen mit den gitarrenverstärkern.

    Meine Fragen sind folgende:

    - Verden damit die Verstärker nicht zu stark belastet?
    - Wird der bass und die gitarren weiter gut klingen?
    - wird die soundqualitätakzeptabel sein? (unter akzeptabel versteh ich: guter gitarren-sound bie starker verzerrung und laute vocals die verständlich sind, aber mir ist schon klar dass die qualität nicht so gut sein wird wie mit einem extra verstärker )

    ich hoffe, es ist jezt ein bisschen klarer.

    Ich möchte allen danken die mir helfen.
     
  6. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.02.07   #6
    Es ist aber ganz einfach die Wahrheit. Und hat auch nichts mit professionellen Ansprüchen zu tun.

    Deine Kombination wird nichts bringen. Tiefe Töne gibt es beim Gesang eher nicht. Wichtig ist eine laute, unverfälschte und unverzerrte Wiedergabe der Mitten und Höhen. "Unverzerrt", "Unverfälscht" und "Höhen" kann aber ein Gitarrenamp nicht, weil er dafür nicht gebaut ist.

    Du kannst nicht erwarten, dass die Leute mit Ahnung hier das Abnicken, was du dir ausgedacht hast, obwohl sie es besser wissen. Sie werden (hoffentlich) nichts empfehlen, hinter dem sie selber nicht stehen. Was du am Ende machst ist deine Sache, aber du wirst hier keine Empfehlung für das bekommen, was du vorhast und das aus gutem Grund.

    Was du brauchst, ist ein PA-Top mit entsprechendem Amping und Mischpult.
     
  7. richi002

    richi002 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #7
    Einmal sagst du, dass es gut klingt, wenn ihr euer Mikrofon über den Gitarrenverstärker laufen lässt, andererseits wiedersprichst du dem im nächsten Post.

    Du suchst die Eierlegende Wollmilchsau für 180€

    Das Problem mit den Gitarrenverstärkern ist, dass diese ein Einwegsystem sind. Also es werden alle Frequenzen über einen Lautsprecher wiedergegeben. Das kleine Problem liegt darin begründet, dass der Lautsprecher zwar alle Frequenzen wiedergibt, aber nicht alle gleich gut. Für Gitarrensounds ist so ein Klang meistens gewünscht. Bei dem Gesang hingegen profitiert die Stimme viel von den gut ausgeprägten Höhen. Diese können wiederum besser von PA Boxen wiedergegeben werden. Der Effekt ist, dass du den Gesang brilliant klingend bekommst und kein dumpfes mulm Geröhre. Das ist nicht als Abwertend gegen deinen Sänger zu verstehen. Es dient nur der Veranschaulichung. Der Gitarrenamp ist nicht als Gesangsanlage konzipiert und werden eine Stimme niemals verständlich und Laut abbilden können.


    Weiter: Eine Frequenzweiche benötigst du nicht. Stelle dich vor ein Marschall Halfstack und spiele bei einer E-Gitarre die tiefe E Seite -> genug Bass. Du musst nicht das Signal trennen, weil die Gitarren und Bassverstärker Bässe, wie auch Höhen wiedergeben können.
    Es wird alles unnötig komplizierter mit der Frequenzweiche. Außerdem fehlt euch ein Mischpult, welches das vorverstärkte Signal eures Mikrofons an die Frequenzweiche liefert, die dann das Signal in Bässe und Höhen/Mitten aufteilt um es weiter in euer Amps zu leiten.

    Ergo: Kauft euch ein Kleinstmischpult mit einer 3-Fach Klangregelung. Es sollte so um die 80€ liegen. Damit mischt ihr das Signal eures Mikrofons vor und gebt es wahlweise in zwei eurer Amps (Stereosummenout). Mit dem einfachen EQ könnt ihr schon etwas mehr Brillianz in den Gesang bringen und den Mulm teilweise bekämpfen. Des weiteren sind noch kleiner Zuspieler möglich und ein Effektgerät oder ein Monitor kann noch mit eingebunden werden.

    Wie es klingt, wenn ihr noch darüber Zerre spielt, kann ich nur vermuten. Ich würde sagen, dass der Gesang weiterhin untergeht und mulmig klingt. Die Boxen dürften es verkraften, weil eine E-Gitarre schon mächtig mehr Dampf machen kann. Garantie übernehme ich nicht dafür.

    Versucht euch einfach für die Lösung von KORG warm zu machen. Die ist einfacher und wohlklingender als euer Gitarren-Frequenzweichenexperiment.

    Gruß Martin
     
  8. richi002

    richi002 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #8
    Da war einer schneller:D. Ich stimme mit dir komplett überein. Ich habe alles nur noch ein bischen technisch untermauert.

    Edit: Habe gerade noch diesen Post dazu in der Mikro Ecke gefunden https://www.musiker-board.de/vb/live-vocal/188888-neuling-braucht-hilfe.html Der Hilft bestimmt noch ein bisschen weiter, wenn du ihn verfolgst.

    Gruß Martin
     
  9. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.02.07   #9
    Nein, werden sie nicht.
    Cleane Sounds der Gitarren ja, verzerrt geht ja nicht mehr, weil sonst die Stimme und der Bass auch verzerrt würden.
    Nein. Die klangqualität wird nicht nur nicht so gut sein, sondern unterirdisch. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Gesang schlechter klingt als jetzt über den Klampfenamp ist hoch und die Gitarrenamps können nur mehr clean betrieben werden. Außerdem geht die individuelle Verstärkung der einzelnen Instrumente flöten, weil alle Combos zu einer Pseudo-PA verbunden werden und damit interagieren.

    Unterm Strich ist Dein Plan (entschuldige den Ausdruck) absoluter Schwachfug. Anstatt eine Frequenzweiche zu kaufen, würde ich noch etwas drauflegen und eine aktive Monitorbox erwerben. Falls nur ein Gesangsmikro verstärkt werden muß, braucht's am Anfang u.U. nicht mal ein Mischpult. Damit kann man zumindest einigermaßen proben - Dein Plan ist dagegen rausgeschmissenes Geld...


    der onk
     
  10. lord_morgul

    lord_morgul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.07   #10
  11. WolleBolle

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    Erstellt: 13.02.07   #11
    Sorry das nun schon wieder ein negativer Post kommt!

    Aber es ist nicht relevant was drauf steht, sondern was raus kommt, und wie das ganze dann auch noch klingt! :)

    Also die dB Technologies Basic 200 ist dafür schon bestens geeignet!
    Als Alternative könnte aber auch die hier interessant sein:
    dB Technologies Opera 210

    Greets Wolle
     
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