Mikrofon für Streaming und Gesangsaufnahmen für unter 150€

mrtheo
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Hi, ich würde gerne anfangen, überwiegend Video Games zu streamen, aber auch mindestens einmal die Woche Musikproduktion/Komposition und halt Covers von Songs zu streamen, also z.B. Songs von Oasis oder Blur mit Gitarre und Gesang zu performen. Weil ich leider nicht viel Kohle habe, suche ich ein Mikrofon, was für beides ausreicht. Ich hab mich schon etwas in das Shure SM58 verguckt. Aber vielleicht gibt es noch viele Alternativen, die ich nicht kenne. Und ich würde auch schon sehr gerne auch außerhalb von Streams Gesang und Akustikgitarre aufnehmen wollen.


Liebe Grüße!
 
ich habe ab und zu mein SM58 und mein SM57 für Videocalls verwendet, ist eher mist, weil einmal kurz zur seite gedreht ist der ton schon deutlich leiser. Das SM58 gehört im Grunde direkt vor den Mund und das ist beim Stream eher schlecht, weil Tastatur und Maus müssen erreichbar sein, evtl willst du dein Gesicht beim Stream auch filmen, usw.

deutlich besser funktioniert da aus meiner Sicht ein Kondensator mikro, oder eben das integrierte Mikro am Macbook, bzw. auch das Headset von meiner Arbeit (Logitec G431) würde ich beim Stream einem SM58 vorziehen.

Akustikgitarre würde ich ebenfalls eher mit Kondensator machen.

evtl würde es sinn machen sich in richtung Podcast mikrofon umzusehen, da bin ich aber leider nicht im Game drin.
 
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Das SM58 wird für deine Zwecke sicher einigermaßen funktionieren, Einschränkungen s.o. Es gibt in deiner Preisklasse aber noch verschiedene Alternativen, und letztendlich sind Stimmen VOR dem Mikro oft noch unterschiedlicher als Mikros selbst. Das richtige Mikro sollte also DEINE Stimme möglichst schön klingen lassen, das kannst aber nur Du selbst durch Testen herausfinden.

Schau mal bei Thomann (oder anderen Shops), welche Modelle es in deinem Budget gibt, und dann lies und höre Testberichte. Das gibt dir am Ende einen besseren Eindruck als jede Empfehlung von irgendwelchen Usern. Erfahrene Tontechniker werden dir sagen, dass es klanglich bessere Mikros fürs Geld gibt, und da haben sie mit Sicherheit recht. Trotzdem musst du damit arbeiten, also solltest du wissen, was ein Mikro aus deiner Stimme macht.

Das SM58 funktioniert für mich und viele andere seit Jahrzehnten prima, auch weil es damals kein Internet gab und man meist kaufte, was etabliert war. Hauptsache professionell, und das ist das SM58 definitiv.
 
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Ich würde Dir ein Kondensator-Mikrofon empfhelen wollen.

Aber schreibe mal Dein Budget.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Guck mal, da wird grad im Flohmarkt ein Rode-Nt1 angeboten. Das ist für den Anfang okay.
 
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Aber schreibe mal Dein Budget.
das steht im Titel, 150€ 😉


Aber ich bin mir nicht ganz schlüssig für Vocals und Gitarre wäre das NT1 auf jeden fall ein Guter Einstieg, bei Gaming weiß ich halt nicht, wie viel das Mikrofon von Tastatur und Mausgeklicker mit überträgt.
 
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Sind die 150EUR Budget nur für das Mikrofon vorgesehen, oder mussen für das Geld auch noch alles andere schon mit dabei sein?
  • Mikrofonkabel
  • Audio Interface
  • Stativ / Mikrofonarm / Tischstativ
  • ggfs. Pop-Filter
Im typischen Kinderzimmer/Homeoffice-Kabuff ist die Raumakustik oftmals übel, man wird recht nah an die Schallquelle ranmüssen, damit man einen klaren "direkten" Sound erhält. Hilfreich sind dabei engere Richtcharakteristiken.

Also unabhängig vom
  • Wandlerprinzip: (dynamisch vs. Kondensator)
  • Zielgruppe: Gaming/Studio/Live (robust oder nicht, mit oder ohne stylisches Design, womöglich mit RGB-LED-Streifen?
ginge es mir persönlich primär um die Frage der Richtcharakteristik: Kugel, Niere, Superniere, Hyperniere, Keule
Weil das zwischen Maus, Tastatur, Kamerabild den entscheidenden Unterschied macht, ob man gescheit zu hören ist, mit oder ohne Tastaturklackern, mit oder ohne Mikrofon im Bild.

Hier muss man einen Tod sterben - Mr. Pickles hat es so ähnlich gesagt - wenn man bei einem Richtmikrofon die Richtung ignoriert - naja, dann ignoriert es einen eben zurück 🤪

Ich persönlich greife zur Hyperniere, aber ich habe mir die entsprechende Disziplin als backgroundsingender Schlagzeuger schon anderweitig antrainiert..(am Drumkit muss ich mit dem Mund "drankleben" - am heimischen Schreibtisch reicht vernünftige Ausrichtung)

SM57, SM58, versch. Nieren Groß- und Kleinmembran Kondensatormikros, und diverse andere Mikrofone habe ich zuhause rumliegen, und zum Spass das ein- oder andere fürs Gaming hingehängt. Funktioniert letztlich alles - was ja allein dadurch bewiesen wird, daß so oft, rein aus modischem Prinzip, zum Streaming ein Shure SM7B hergenommen werden muss. Und selbst das kriegt man klanglich ja auch hingebogen, ohne daß man gleich wie Howard Stern klingen muss.
 
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Ich habe es selber nicht, aber das Audio-Technica AT 2010 wird eigentlich immer wegen seinem guten Preis-Leistungsverhältnis gelobt. Vielleicht ist es mal einen Blick wert.
 
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Das hier:

Lewitt LCT 240 PRO Vocal Set


Steht bei mir auf dem Schreibtisch:

IMG_1520.jpeg


Prima im Klang, wenig empfindlich gegen Rückkopplungen, Nicht so gross, die Halterung ist Top, kommt mit Windschutz und Pop Schutz. Der kleine Ständer ist ideal. Neben die Tastatur stellen und dann prima Sound senden in die Welt hinaus..... (;
 
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+1 für das Lewitt. Das AT2010, oder auch das AT2020, wären aber auch ganz gut geeignet für die Aufgabe.
 
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Mikrofone werden oftmals überbewertet.
Für diesen Zweck - Sprache, Gesang, Gitarre - kann man durchaus mit einem sehr günstigen Einsteigergerät vollumfänglich glücklich werden.
Z.B.:
Behringer SB 78A

(Falls 48 V Phantomspeisung zur Verfügung stehen)
Kleinen Mikroständer dazu, fertig.
 
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Hi Leute! Sorry dass ich mir etwas Zeit gelassen hab. Außerdem hab ich gemerkt dass 150€ auch eine etwas doofe Begrenzung ist, da ich bisher das Rode NT1-A am interessantesten finde nach etwas Recherche, will aber auf jeden Fall bei 199€ als Obergrenze bleiben. Und das NT1-A verwenden sogar 1-2 Streamer, die ich kenne.

Ich hab das SM58 auch schon wieder von meiner Liste gekickt, und @Mr. Pickles Post bestärkt mich da auch noch mal.

deutlich besser funktioniert da aus meiner Sicht ein Kondensator mikro, oder eben das integrierte Mikro am Macbook, bzw. auch das Headset von meiner Arbeit (Logitec G431) würde ich beim Stream einem SM58 vorziehen.
Okay interessant, an Kondensator hab ich noch gar nicht gedacht. Ich hab leider kein Macbook und ich kann Headsets nicht leiden.

Guck mal, da wird grad im Flohmarkt ein Rode-Nt1 angeboten. Das ist für den Anfang okay.
Das Angebot klingt wirklich gut. Aber eigentlich wollte ich mir erst eins in 1-2 Monaten kaufen..... Leider ist mein PC in der ungünstigsten Zeit unbrauchbar geworden, deswegen musste ich etwas Schulden machen für nen Neuen hahahaha.... ;_;

Aber ich bin mir nicht ganz schlüssig für Vocals und Gitarre wäre das NT1 auf jeden fall ein Guter Einstieg, bei Gaming weiß ich halt nicht, wie viel das Mikrofon von Tastatur und Mausgeklicker mit überträgt.
Also ich spiele zu 90% nur mit Controller, deswegen sollte es OK sein. Aber wäre schon gut zu wissen, wie Laut das Mikro ungewollte Geräusche oder Tastaturklackern aufnimmt. Das wird man vermutlich selber in seinem Room testen müssen.
Meine Empfehlung wäre das hier:

Cool, das sieht auch sehr interessant aus!
Sind die 150EUR Budget nur für das Mikrofon vorgesehen, oder mussen für das Geld auch noch alles andere schon mit dabei sein?
Neee nur für das Mikro, und und etwas drüber ist auch okay, da ich gemerkt habe dass 150€ ne blöde Begrenzung sind.

Im typischen Kinderzimmer/Homeoffice-Kabuff ist die Raumakustik oftmals übel, man wird recht nah an die Schallquelle ranmüssen, damit man einen klaren "direkten" Sound erhält. Hilfreich sind dabei engere Richtcharakteristiken.
Ja da hast du leider Recht. In meinem Fall ist das gerade das relativ kleine Wohnzimmer, mit der Küche in der hinteren Ecke. Room-Treatment kann ich mir leider noch nicht leisten .-.

Und zum Glück sind mir RGB Streifen zu cringe :D

ginge es mir persönlich primär um die Frage der Richtcharakteristik: Kugel, Niere, Superniere, Hyperniere, Keule
Weil das zwischen Maus, Tastatur, Kamerabild den entscheidenden Unterschied macht, ob man gescheit zu hören ist, mit oder ohne Tastaturklackern, mit oder ohne Mikrofon im Bild.
Ohhh das überfordert mich ein bisschen...... haha. Mikro darf auf jeden Fall im Bild sein, wenns sein muss kann ich die Cam ja auch etwas schräg aufstellen, dass mein Gesicht nicht vom Mikro verdeckt wird.
SM57, SM58, versch. Nieren Groß- und Kleinmembran Kondensatormikros, und diverse andere Mikrofone habe ich zuhause rumliegen, und zum Spass das ein- oder andere fürs Gaming hingehängt. Funktioniert letztlich alles - was ja allein dadurch bewiesen wird, daß so oft, rein aus modischem Prinzip, zum Streaming ein Shure SM7B hergenommen werden muss. Und selbst das kriegt man klanglich ja auch hingebogen, ohne daß man gleich wie Howard Stern klingen muss.
Ja da hast du Recht! Wusste echt nicht dass viele Streamer das SM7B aus modischen Gründen benutzen xD

Prima im Klang, wenig empfindlich gegen Rückkopplungen, Nicht so gross, die Halterung ist Top, kommt mit Windschutz und Pop Schutz. Der kleine Ständer ist ideal. Neben die Tastatur stellen und dann prima Sound senden in die Welt hinaus..... (;
Klingt auch sehr vielversprechend! Die Audio Technica Empfehlungen muss ich mir auch mal intensiv recherchieren!

Mikrofone werden oftmals überbewertet.
Für diesen Zweck - Sprache, Gesang, Gitarre - kann man durchaus mit einem sehr günstigen Einsteigergerät vollumfänglich glücklich werden.
Naja ich hab halt schon ein Einsteiger-Mikrofon, was sogar doppelt so teuer wie deine Empfehlung ist.... https://www.amazon.de/dp/B004MF39YS?th=1 Ich würde da schon gerne ne Stufe nach oben gehen, gerade weil ich auch merke dass mein Mikro schon etwas limitiert klingt.
 
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Mikrofone werden oftmals überbewertet.
Dies deckt sich definitiv NICHT mit meiner Erfahrung. Sie sind (genauso wie gute Preamps) imo nicht überbewertet, zumindest nicht, wenn man Musik professionell produzieren möchte. Das Mikro ist das erste Glied in der Aufnahmekette. "Fix it in the mix" führt meiner Erfahrung nach meist zu nicht so guten Ergebnissen, wie wenn ich ein Mikro benutze, bei dem das Aufgenommene "im Mix sitzt", ohne dass ich viel am EQ etc. rum schrauben muss.

Deshalb: Wenn ich investiere dann
1.) in ein gutes Instrument
2.) Mikro und Preamp
 
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K.A. ob das was taugt, sieht aber nach (derzeitigem) Schnäppchen aus (-70%)
AKG Ara
 
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da ich bisher das Rode NT1-A am interessantesten finde nach etwas Recherche
Das darf man aber nicht mit dem NT1 verwechseln. Das (ältere) NT1 (wie das aktuelle NT1 Signature Dingsbums ist, weiß ich nicht) war schon ein recht brauchbares Mikro, das neuere NT1-A kann da klanglich nicht mithalten, das ist von den hier genannten Großmembran Mikros sicherlich jenes, das man eher meiden sollte. Die Lewitt LCT240 oder Audio Technica AT2020 oder (noch besser) AT2035 klingen gerade wenn man auch Gesangsaufnahmen machen will, deutlich besser. Ich weiß das NT1-a schwirrt überall noch als Empfehlung rum, Ich finde da wurde viel voneinander abgeschrieben und einige Käufer haben halt nicht den Vergleich um wirklich zu beurteilen wie die Lage steht.
Das Mikro ist das erste Glied in der Aufnahmekette.
Nö, wie du ja selber weiter unten anmerkst, das erste Glied ist immer die Schallquelle. Aus einer miesen Stimme werde ich auch mit einem 40.000€ Mirko kein Wunder zaubern können. Im Gegenteil, die hochwertige Signalkette ab Mikro wird wohl alle Mängel gnadenloser aufdecken als ein in den Computer integriertes Zeug;)

Aber das ist auch wieder eine andere Geschichte.
 
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Nicht dass ihr aneinander vorbei schreibt. ;)
Aus einem Billigmikro von Amazon mit Sch***klang wird man keinen brauchbaren Sound holen. Im Bereich von150 oder 200 Euro gibt es aber schon etliche brauchbare Mikros am Markt, die es erlauben, mit moderaten Korrekturen die Stimme gut abzubilden. Welches davon man verwendet, macht dann keinen allzu großen Unterschied mehr, so verstehe ich die Aussage "...wird überbewertet".

Klar dürfte uns allen sein, dass man den Unterschied zwischen 20, 200 und 2000 Euro hören wird. Es macht aber wenig Sinn, sich ein Mikro für viele Hundert oder Tausend Öcken hinzustellen, wenn nicht auch die Raumakustik entsprechend hochwertig ist, wie ja schon mehrfach gesagt wurde. Da man an der eigenen Stimme wenig ändern kann, sollte das Mikro vor allem daran "gemessen" werden.

Ich habe das letztens für meinen eigenen Gesang erlebt. Kaufen wollte ich für meine Rockabilly-Band so ein typisches Elvis-Mikrofon, und glücklicherweise konnte ich den Test ohne Aufwand im Proberaum durchführen, da mehrere unterschiedliche Hersteller und Modelle in der Band schon vorhanden waren. (Leider klang meine Stimme eindeutig am vollsten mit dem teuersten Modell von Shure 😭)
 
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Aus einer miesen Stimme werde ich auch mit einem 40.000€ Mirko kein Wunder zaubern können
Danke für die Motivation xD Ich hasse meine Stimme total. Aber ich will mich extrem gerne verbessern. Ich habe Probleme mit Stottern und nuscheligen sprechen... Aber singen üben hat mir da schon gut weiter geholfen. Am besten wäre Gesangsunterricht aber Piano und Guitar-Unterricht ist mir iwie wichtiger deswegen krebse ich bei Gesang nur alleine rum mit yt videos und udemy kursen xD
 
Ich weiß wovon ich rede, hab selbst keine wirklich tolle Stimme und die würde kein Mikro dieser Welt,und sei es noch so teuer, raus reißen. Ich wollte keinesfalls demotivierend sein.

Wenn man dann aber nicht gleich in die qualitative unterste Schublade greift, sondern halbwegs brauchbares Zeug besorgt, dann hat man schon einiges richtig gemacht. Allerdings muss es imho das NT1-a nicht sein, mir ist es obenrum zu scharf im Klang.
 

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