Mikrofonverstärker / Funktionsweise

von Shinji, 23.03.04.

  1. Shinji

    Shinji Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.04   #1
    Hallo Forum,
    ich bin auf der Suche nach einem Bauplan für einen Microfonverstärker. Am liebsten hätte ich einen der auf Röhren basiert. Die gründe hierzu sind vielfältig.

    Also zur Aufgabenstellung:

    Der Verstärker sollte mit normalen "Billigmikrofonen" die über einen klinkenstecker angeschlossenwerden arbeiten.

    umgesetzt werden soll das Signal was vom Mikrofon kommt auf normale arbeitsspannungen von Cincheingängen am Mischpult. so das man "line" eingänge nutzen kann.

    Frage2:

    Ich habe einen Bauplan für einen Verstärker für Kirstallmikrofone.
    Da ich die Funktionsweise bzw. die unterschiede zwischen diesen beiden arten nicht kenne und auch nicht´s wirklich brauchbares in google gefunden habe frage ich hier.

    Kann ich diesen verstärker auch für normale Kondesatormicrofone benutzen?

    Der Verstärkungsfaktor liegt bei ca. 150.

    mfg Alexander Dudek
     
  2. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 11.04.04   #2
    Sorry, aber mit so geringen Vorkenntnissen solltest Du lieber auf den Selbstbau verzichten. Mikrofon-Preamps sind ziemlich sensibel und die Unterschiede zwischen Kondensator-, Elektret-, Dynamischen Mikros und gar den völlig veralteten Kristall- und vielleicht noch Kohlestaubmikros sind ziemlich krass.

    Ein Schaltplan für Kristallmikros wird mit einem dynamischinen Mikro keine guten Ergebisse liefern.

    Ein preiswerter guter Röhrenpreamp, der zudem die für Kondensatormikros nötige Phantomspannung liefert ist der Behringer Tube Ultragain MIC-100 und zum Preis von 49 € lässt sich so was in dieser Qualität niemals selbst bauen.
     
  3. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 17.07.04   #3
    Dem kann man nur beipflichten! Ich habe einige Anläufe gebraucht, für meinen Speisemik-Verstärker und wenn ich Zeit und Aufwand rechne- komme ich auf einen Gegenwert von einigen Tausenden an Euro :o Da käuft man sich lieber 3 Profi-Pre-Amps für. So ist das. Selbst wenn man auf integrierte Chiplösungen zurückgreift, sind mindestens 10-20 Euro je Kanal fällig und auch nur, wenn Du diese Elektronik auf eine aus anderen Gründen zu entwickelnde Platine integrierst. :cool: ... und dann haste noch kein Gehäuse, kein Netzteil etc.

    Der Behringer Tube-MIC taugt im Vergleich dazu natürlich nicht viel, bringt aber sicher mehr, als ein fliegender Aufbau eines Anfängers.

    Ich frage mich allerdings, wie man es schafft, für 49,- so ein Gerät anbieten zu können. Immerhin ist da einiges an Metall, Frontplatte und Buchsen verbaut und das kostet ja auch. Wer sich was bauen will, der zahlt geräde für solche Einzelteil immense Summen :mad:

    Im Tonmeisterforum wurde schon mehrfach gemutmasst, einfach doch für seine Eigenbauten billige Behringergeräte zu kaufen und auszuschalchten. Die Elektronik lässt man als Schrott beim Händer und nimmt nur die Umverpackung, also das Gehäuse samt Netzteil und Stecker mit heim. :D

    Ich wüsste nicht, wo ich Rohgerät im 19er-Format mit Stecker, Knöpfen, Potis, Nettzteil etc. für so wenige Geld bekommen sollte. Wenn man sich mal anguckt, was ein Leergehäuse im Handel kostet :confused:

    Idee: Der Musikservice hat nicht zufällig einige defekte Behringergeräte rumstehen ??? :)
     
  4. Reinhard

    Reinhard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.04   #4
    "für seine Eigenbauten billige Behringergeräte zu kaufen und auszuschlachten. " Bizarre Idee :D

    Ich glaube, man sollte lieber einen kaufen. Selber kriegt man das nicht hin. Das fängt beim exakten löten an und hört bei teuren Bauelementen auf- die man in kleinen Stückzahlen nicht preiswert kriegt.
     
  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.08.04   #5
    Lies doch bitte die Beiträge etwas genauer, wenn du schon so massenhaft uf Threadleichen antwortest.

    Genau darum geht es doch: Bauteile wie Gehäuse, Potis, Stecker kriegt man eben in Form eines (evtl. defekten) Behringergeräts zum Spottpreis. Es ging nicht darum, in das Gehäuse eines Behringer-Preamps einen anderen, eigenen Preamp zu bauen...

    Jens
     
  6. Reinhard

    Reinhard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.04   #6
    Das hast Du falsch verstanden. Ich meinte Einen VV generell nicht selber bauen. Die Antwort auf die Behringer-Idee war davon unabhängig. Sind denn aber die Behringergeräte, also genauer die verwendeten Mechanikteile von guter Qualität? Dort sparen die doch sicher auch. :confused:
     
  7. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.08.04   #7
    Natürlich sparen die. Auch und gerade bei der Mechanik. Aber für einen Prototypen, der hauptsächlich im Studio genutzt wird, zu dem Preis dann unschlagbar.

    Überleg mal, was du für einen defekten Multicom bezahlst, und wieviele fertig eingebaute LED-Ketten und gerasterte Potis du dafür bekommst...

    Viermal UREI 1176 Eigen-Nachbau (da gibt's ein schönes Web-Projekt) im Multicom-Gehäuse - das hätte doch was?

    Jens
     
  8. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 17.08.04   #8
    Link des Projektes ?
     
  9. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.08.04   #9
    http://www.gyraf.dk/gy_pd/1176/1176.htm

    So ganz ernstgemeint war das allerdings nicht, denn es könnte (mit vertretbarem Aufwand) schwierig werden, vier davon auf 1HE unterzubringen ;)

    Und hier gibt's noch ein paar mehr Projekte...

    Jens
     
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