Mikrofonvorverstärker (Preamp) mit Eingangsimpendanz höher 6 kOhm

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Hallo Gemeinde,

ich habe moderne Mikrofonerstärker stand alone oder in Interfaces mit Eingangswiderständen von 1 kOhm (Audio Buddy Mic Preamp) bis 3,1 kOhm (Focusrite Scarlett 18i8) gefunden.

Diese kommen auch mit den moderne dynamische Mikrofone aus dem Studiobereich mit Ausgangswiderstände von ca. 200 Ohm gut zurecht.

Schwierig wird es aber, wenn sich alte Mikrofone aus dem "Tonbandzeitalter" mit 500, 600, 750 oder gar 800 Ohm an den Mikrofoneingängen verirren.

Dies hört sich zum einen dumpfer an und zum anderen muss der Gain sehr hoch eingestellt sein, was zu merkliche Rauschen führt. (test mit Steinberg CI2 + mit 3 KOhm) Auch der HiZ-Eingang hat mich nicht froh gemacht.

Gemäß Sengpielaudio müsste ein Vorverstärker einen Eingangswiderstand von ca 7 bis 8 kOhm haben, um hier gut Ergebnisse zu bekommen.

In Vergangegnheit habe ich dann auch auf alte Tonbandmischpulte und Mikrofonverstärker zurückgeriffen, die das dann auch können. Nun bin ich auf der Suche nach einen modernen Mikrofonverstärker, der mit den Ausgangswiderständen gut zu recht kommt und selber einen Eingangswiderstand von etwa 8 kOhm hat.

Mit der Idee Inline VorVorverstärker aller

FetHead Gain: +27dB - Z-In 22 Kohms Preis: 80 Euro

Cloudlifter CL-1 Gain: +25dB - Input Impedance: ??? 3 Kohm Preis: 180 Euro

Bumblebee Bb-P1 Clarity Gain: +6dB/+20dB, switchable - Input Impedance: 4.7 Kohms - Preis: 250 Euro

habe ich zwar geliebäugelt (der FetHead könnte durch aus auch passen), nur benötige ich für vorhandene Line-Eingänge an meinem Interface (18i8) sowieso noch einen kompletten Vorverstärker.

Frage: Gibt es moderne (noch nach 2000 gebaute) Mikrofonvorverstärker, die eine Eingangsimpendanz von ca. 8000 Ohm haben, die mein Budget von max. 250 Euro nicht pulverisieren?


Für sachdienliche Hinweise, Links, zielführende Anmerkungen und Komnetare bin ich dankbar.


Gruß

GwB
 
Grund: Rechtschreibung und vermisste Buchstaben
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Mr. Bongo

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die einzig mir bekannten wären die Focusrite ISA Serie, aber selbst der Einkanäler sprengt das Budget bei weitem. Da lässt sich die Eingangsimpedanz bis auf immerhin 6K hochstellen.

Ich stelle aber selbst zwischen 300 und 6K nur minimale Unterschiede fest, auch die Empfindlichkeit steigt nur um ein paar dB. Dass die hohe Impedanz die alten Mics von ihrem Schleier befreit, glaub ich daher eher nicht. Der Unterschied wäre mir zu gering, um dafür so viel Geld auszugeben, nur damit dumpfe Mics minimal frischer klingen könnten
 
gedan

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das ist kompletter Schwachsinn...
und nebenbei das Gegenteil von dem was hier gefragt wurde ;)
der FetHead dürfte die günstigste Lösung sein, weil er gleichzeitig das Empfindlichkeitsproblem angeht
(angeblich auch selektierte, rauscharme Bauteile verwendet)
technisch ist so eine FET Vorstufe einfach selbst zu bauen, das Selektieren ist aber zumindest lästig

ich benutze selbst auch diese 'mittelohmigen' Dinger und war von Anfang an erstaunt über die gute Performance an normalen Eingängen

cheers, Tom
 
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