Mischpult bandtauglich????

von Gary Moore, 27.03.08.

  1. Gary Moore

    Gary Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #1
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 27.03.08   #2
    Das ist ein Gerät für HiFi-Anwendungen oder Videovertonung auf allerallerunterstem Niveau. Zum Musikmachen is' das nix.

    der onk mit Gruß
     
  3. SB

    SB Licht | Ton | Elektro Moderator HFU

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    Erstellt: 27.03.08   #3
    Das ist ein Stereomischpult für HiFi-Anlagen, Videonachvertonungen oder meinetwegen noch kleine Hobby-DJ-Anwendungen, bei denen das Teil nix großartiges können muss. Für den Proberaum besitzt es weder die nötigen Anschlüsse (für die Aktivboxen / Endstufe wenigstens Klinke-, besser XLR-Ausgänge), ebenso fehlt ein XLR-Mikrofoneingang. Es sind nicht mal die elementarsten Klangregelungsmöglichkeiten vorhanden. Nur um mal kurz erläutert zu haben worauf es ankommt.

    Und mal im Ernst: Selbst wenn es geeignet wäre, dieses abgerockte Ding würdest du doch nicht ernsthaft kaufen? :eek:

    Um aus einem Mikrofonsignal ein ausreichend lautes, für Endstufen verwertbares Signal zu machen brauchts als billigste Lösung, bei der man noch minimal am Klang rumstellen kann und zum reinhören in nen Song auch mal nen MP3-Player dranhängen kann sowas:
    https://www.thomann.de/de/behringer_ub502_eurorack_5kanalmixer.htm

    Etwas erweiterte Möglichkeiten bietet dir dieser Mixer, hier kannst du zwei Mikros anschließen:
    http://www.musik-service.de/behringer-xenyx-802-prx395754407de.aspx

    Sollen noch mehr Mics oder auch Gitarren, Keyboard o.Ä. angeschlossen werden, oder du legst wert auf einen Equalizer mit mehr Möglichkeiten, dann wirds recht schnell teuer:
    https://www.thomann.de/de/search_dir.html?sw=behringer+ub&x=0&y=0

    Das sind die Auslaufmodelle, brauchbare Klangregelung fängt so ab dem UB-1622FX an, ob's was teureres braucht hängt dann nur noch davon ob, wieviele Kanäle ihr braucht.

    Das hier sind die Nachfolger, wenn du nach den Typenbezeichnungen guckst fällt auf dass die eigentlich das Selbe können wie die Vorgänger, allerdings nicht unbedingt besser, also kannst du bedenkenlos auch zu den günstigen Auslaufmodellen greifen, solange es die noch gibt. Den Xenyxen liegt halt noch ein USB-Audiointerface bei, müsst ihr wissen, ob ihr das momentan unbedingt braucht. Gibts auch günstig einzeln.
    http://www.musik-service.de/Search-xenyx-SECx0xI-src0de.aspx


    Gruß Stephan
     
  4. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.03.08   #4
    Soll ein Witz sein, oder? Stammt das Ding noch aus Vorkriegproduktion?
    Im Ernst. Selbst für den Hobby-Heimbereich ist der Apparat völlig ungeeignet. Der hat ja noch die 5-Pol-DIN Stecker. Die gibt es ja schon sein Jahrzehnten nicht mehr an Hifi-Geräten.
    Geschenkt und zum basteln, meinetwegen. Aber sonst ist es ein Witz.

    Heutzutage bekommst du doch schon gute Mixer nachgeworfen. http://www.musik-service.de/behringer-xenyx-802-prx395754407de.aspx
    http://www.musik-service.de/tapco-mix-100-prx395751215de.aspx
    http://www.musik-service.de/Recording-Mischpult-Tapco-MIX-60-prx395751214de.aspx
    Dürfte wenigstens für den Anfang reichen
     
  5. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.03.08   #5
    Ja Geilomat, das Ding ist der Überflieger schlechthin, Jungs ich weiß garnicht was ihr habt:
    [​IMG]
     
  6. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.03.08   #6
    Ich würde meinen, du solltest dich mit der Materie beschäftigen, bevor du einen Kauf tätigst. Kennst du niemanden, der ein Mischpult hat und es dir ein wenig erklären kann? Alleine die Ansicht der Rückseite mit den Anschlüssen hätte dir sagen müssen, dass das Ding völlig unbrauchbar ist.

    Ansonsten kannst du ja eines der vorgeschlagenen kaufen und dann die Bedienungsanleitung nicht mehr aus der Hand legen, bis du alles verstanden hast. ;)

    Du kannst aber die Bedieungsanleitungen der Behringer-Pulte per Download erhalten, z.B.: http://www.behringerdownload.de/MX1804X/MX1804X_GER_Rev_D.zip
     
  7. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.03.08   #7
    Gute Idee. Die soll er auswendig lernen. Und wenn er dann noch Fragen hat, kann er gerne wieder fragen.
    Ist nicht böse gemeint, aber wenn jemand nichtmal die elementarsten Grundkenntnisse hat, ist eine Beratung doch zwecklos, oder?
     
  8. Gary Moore

    Gary Moore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #8
    Hi,
    danke für die Antworten. Ich wollte mich nur absichern, sah für mich auch komisch aus. Mir war natürlich klar, dass das nichts hochwertiges ist, ich will sowas ja nur für den Proberaum, d.h. es muss nicht gut klingen,... , wir brauchen nur was für die ersten "Gesangsversuche" (Mic + Bass in Mixer -> Bassamp). Für was profiessonelles ist noch kein Geld da.

    Nochmal eine andere Frage:
    Wo liegt der Unterschied zwischen HiFi-Mixern und PA Mischpulten. Haben die nurandere Eingänge oder sind die komplett anders aufgebaut?????
     
  9. Wilhelm

    Wilhelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #9
    HifiMixer (wie der Canton) haben meist keine Klangregelung oder "Einschleifmöglichkeiten", sonder mischen nur das Signal. Wenn Du ein Mikrofon zumischen willst brauchst du einen Mikrofonvorverstärker, das das Mikro deutlich leiser ist als "line Pegel" - also Eingänge von Amps oder Synthesizern. Wenn du so unterschiedliche Schallquellen wie Bass und Gesang mischen willst ist eine Klangregelung notwendig. Schau dich mal bei den Kleinstmischpulten um.
    z.B. sowas

    Die Sachen sind ja heutzutage unglaublich günstig - einfach mal ein paar Bier auf der Probe weniger trinken. Wenn man allzusehr "zusammenschustert" ist der Spaß am Proben bald vorbei, weil der Sound nicht stimmt und immewr was nicht funktioniert.
     
  10. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.03.08   #10
    Will nebenbei noch bemerken, dass ein Bass-Amp die Stimme nicht wirklich gut rüberbringen wird. Der ist einfach nur auf die tiefen Frequenzen ausgelegt; die Töne, die die Verständlichkeit und Hörbarkeit einer Stimme ausmachen, liegen im etwas höheren Frequenzbereich.
    Aber gut - wenn der Bass-Amp sowieso schon dasteht, ist es ein vorsichtiger Versuch wert (solange der Amp dann nicht in den Amp-Himmel befördert wird). Falls es nicht tut, kann man immer noch eine Gesangsbox kaufen - da kann man in der Regel auch das Mikro ohne Pult reinstecken - und den Bass weiterhin alleine über den Amp laufen lassen.
    (Irgendjemand aus der Band wird dann das Pültchen sicher bei sich aufnehmen - auch so kleine Teile sind nicht ganz unpraktisch.)

    MfG, livebox
     
  11. Bergly

    Bergly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #11
    Das Behringer XENYX 802 halte ich für lebensgefährlich :) Wir hatten das auch mal taugt nicht viel und wenn man es an den Schrauben berührt bekommt man nen Stromschlag^^
     
  12. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 29.03.08   #12
    Hallo, Bergly,

    dann lag das aber nicht ursächlich an der Marke Behringer an sich. Für Notfälle habe ich selbst eines der vielgeschmähten 1002 - allerdings aus der UB-Serie - und das hat mich bis dato noch nie im Stich gelassen. Ist nichts Dolles, aber tut, was es soll.
    @Gary Moore: Haensis Tip mit den Bedienungsanleitungen von Behringer ist wirklich sehr gut - wenn die Jungs nämlich eins können, dann ist es Bedienungsanleitungen zu schreiben, die wirklich gut verständlich sind und auch oft viele wichtige Grundlagen mit rüberbringen.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  13. Gary Moore

    Gary Moore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #13
    Hi,
    ich glaub ihr habt mich falsch verstanden. Es ist nicht so, das ich von Mischpulten und Co. keine "Vorkenntnisse" habe, ich wollte nur mal nachfragen, weil eben die Ein/- Ausgänge für mich komisch, d.h. nicht nach XLR aussahen. Wie es sich herrausgestellt hat, lag ich mit meiner Vermutung rchtig.
     
  14. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Bühnen MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 30.03.08   #14
    Moinsen!

    Sorry, das ich hier mal vorsichtig schmunzeln muß!;)
    Dann werde ich Dir mal ein wenig helfen, deine Vorkenntnisse zu erweitern!:D

    Hier einmal eine kleine Steckerkunde. Soweit ich weiß, hat alles einmal in der schönen alten Grammophon Zeit mit den Bananensteckern angefangen. Man hatte einen Weg gesucht um einfach zwei elektrische Bauteile miteinander zu verbinden. Bis dato arbeitete man mit Klemmen und Schraubverbindungen! Wenn Dir schon mal alte tontechnische Geräte unter gekommen sind, dann kannst Du das sehen! Aus den Bananensteckern wurden dann die sogenannten Klinkenstecker. Ob nun die Banane oder die Klinke zuerst da waren kann ich Dir nicht so genau sagen, fakt ist, das beide Stecker in der Telekommunikation eingesetzt wurden. Sicherlich sind Dir schon einmal Fotos von diesen großen Handvermittlungen untergekommen, wo dei Dame vom Amt die einzelnen Gespräche gesteckt (verbunden) hat!

    Anfang der 40er Jahre wurde in Amerika der sogenannte Chinch Stecker entwickelt, der heute fast nur noch im heimischen HIFI Sektor zu finden ist! Dort hat er aber seine Überlebenschance gewahrt, da er auch in den Videosektor etc eingezogen ist!

    Nach Ende des 2. Weltkrieges, ungefähr Ende der 50er Anfang der 60er Jahre kamen dann die sogennanten Tuchelstecker auf. Diese haben den Vorteil, das sie Masse, Heiß und Kalt miteinander kombinieren, sprich aus 3 mach 1!
    Aus diesen heraus entwickelten sich dann Anfang der 70er die sogenannten DIN Stecker, wobei man den Tuchel auch schon als einen DIN Stecker bezeichnen kann! Daraus entwickelte sich dann der XLR Stecker. Der sich bis heute durchgesetzt hat, da er mehrer Vorteile vereint!

    Mit der Zeit kamen Forderungen auf, gerade die Lastein und Ausgänge von Verstärkern und Boxen mit anderen Steckern zu versehen, um Verwechslungen und Unfälle zu vermeiden. So wird heute in diesem Sektor nur noch mit den Speakon Steckern gearbeitet.

    Diese Speakon Stecker sehen fast zum Verwechseln den Powercon Steckern, die für die Stromversorgung im Bühnenalltag entwickelt worden! Federführend bei Speakon und Powercon ist die Firma Neutrik! Übrigens, wenn sie auch gleich aussehen, passen tun sie nicht zusammen!

    Das sind so dei gebräuchlichsten Stecker die in der Tontechnik zu finden waren oder sind. Dank der voranschreitenden Digitalisierung und des Einzuges der Computertechnik in die Musikbranche, kommen heutzutage natürlich die ganzen Computerverbindungen noch dazu! Der Vollständigkeit halber muß ich auch noch sagen, das der sogenannte Multipinstecker sehr weit verbreitet ist, hier handelt es sich um Stecker mit Vielzahl an Kontakten, um viele einzelne Kabel und Stecker zusammen zu fassen!

    So ich hoffe ich konnte doch ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Viel Spaß beim Lesen der aufgeführten Links, und es schadet nix, wenn man da auch den Folgelinks mal hinterher klickt!:great::D

    Beste Grüße
    Wolle
     
  15. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 30.03.08   #15
    Kleiner Zusatz meinerseits: Speakon und Powercon sind spiegelverkehrt zueinander.

    Was ich jetzt nicht ganz sicher weiß, ist, ob sie nicht beide sogar von Neutrik entwickelt wurden.

    Aber eine tolle Zusammenfassung hier! :great: (@ Mod: vielleicht in die FAQ?)


    MfG, livebox
     
  16. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Bühnen MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 31.03.08   #16

    Da bist Du auf dem richtigen Weg, beide wurden von der Firma Neutrik entwickelt! :great: Steht aber auch schon in meinem Beitrag drin!


    Greets Wolle
     
  17. SB

    SB Licht | Ton | Elektro Moderator HFU

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    Erstellt: 31.03.08   #17
    Spiegelverkehrt sind die nicht. Bei Speakon sind die Codiernasen im 180°-Winkel angeordnet, bei Powercon im 90°-Winkel. Und da sind dann wiederum PowerIn und PowerOut spiegelverkehrt. Wahrscheinlich hast du das verwechselt.


    Gruß Stephan
     
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