Mischpult mit DAW verbinden

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H.Bombe
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Hallo,
ich habe eine Frage zum Thema Mischpult und DAW.
Ich plane eine Recording Session und würde das ganze gerne über ein (Analoges) Mischpult (um die Preamps zu nutzen) Aufnehmen.
Nun zu meiner Frage:
Ich nehme 16 Spuren gleichzeitig auf, da die Band die Songs Live einspielt (ohne Gesang).
1. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Mischpult mit der DAW zu verbinden, um dann auch 16 einzelne Spuren im Rechner zu haben?
Nür über Direct out's ? Oder geht es auch anders?

2. Habt ihr vielleicht noch eine Mischpult empfehlung bis ca.1500 Euro?
Habe an das Mackie vlz3 1604 gedacht (falls das denn überhaupt geht), bin aber offen für andere Vorschläge !
 
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dererstemann
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Hast du denn schon ein Interface für den Rechner, welches 16 Line-Eingänge zur Verfügung stellt (also der "direct out" vom Mischpult direkt in die Line-Eingänge vom Interface)? Normalerweise würde ein gutes Interface (Budget bedingt) eigentlich alleine reichen, denn ein Mischpult macht eigentlich nur Sinn, wenn man z.B. die Vorverstärker(welche bei billigen Pulten von Behringer, Phonic, Mackie etc. nicht gerade zur Klangsteigerung beitragen:)) den analogen EQ des Pultes, die Auxwege mit extra Hallgeräten etc. nutzt. Von der VLZ3 Seriekann ich nur abraten, denn mechanisch und klanglich ist das auch nichts anderes als Behringer, Phonic und Co. Das VLZ2 1604 bildet da zumindest klanglich eine angenehme Ausnahme.
 
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Vielen dank erstmal,im Moment arbeite ich mit der Motu 8 pre, allerdings sind die Vorverstärker eher mäßigund vernünftige Preamps kosten ja bekanntlich nicht wenig,deshalb dachte ich, mit einem Mischpult wäre ich besser bedient.Ich habe auch über ein Allen&Health mit eingebauter FireWire KarteNachgedacht, bin mir aber noch sehr unsicher wie ich mit einem verhältnismäßig geringem Budget die höchstmögliche Qualität erziele.Was wäre denn ein wirklich gutes Interface oder Pult (natürlich kein SSL für 15000:)?
 
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Warum sollte ein Pult mit guten integrierten PreAmps billiger sein als ein seperater PreAmp? :gruebel: Es ist stattdessen logischerweise eher umgekehrt - du zahlst bei einem Pult doch ganz viel anderen Kram mit, die PreAmps sind da bei günstigen Pulten eher Beiwerk. Ich kenne das Motu jetzt nicht, aber schätze mal, dass man da schon mächtig in ein Pult investieren müsste um PreAmps zu bekommen, die merklich besser sind. Konkrete Empfehlungen möchte ich nicht abgeben, weil ich da persönliche keine preAmps in dem preisbereich kenne. Nur mit analogem 16 Kanal-Pult wärst du ja eh nicht ausgekommen, du hättest noch einen Wandler dazuholen müssen, oder nicht? Ist also jetzt quasi die maximalen 1500€ dein Budget für eine Recordinglösung mit 16 guten Mikrofoneingängen, so ganz generell? Entweder inklusive MOTU, oder halt ganz was neues?
 
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Nein, das Budget liegt in dieser Sache nicht bei 1500€.Da ich gerne eine Angemessene Qualität hätte, aber wie gesagt,noch keine Vorstellung habe wie ich das am besten mache, habeich erstmal kein konkretes Limit gesetzt!Deshalb würd ich halt gern Erfahrungen von euch bekommen!Welches Interface ist zu Empfehlen?Welches Pult ist zu Empfehlen (oder davon abzuraten)?Gibt es evtl. ganz gute Preamps, welche vielleicht preislich in der Mittelklasse liegen?Was haltet ihr von Pulten wie das Mackie Onyx oder Allen&Health ZED 16?
 
dererstemann
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Mit analogen Pulten kenne ich mich ein bisschen aus und von "neuen" Pulten kann ich persönlich definitiv nur abraten, denn ein Interface wie z.B. das RME-Fireface oä. ist qualitativ wesentlich hochwertiger als das Ein-Platinen-16-Kanal-Mischpult-Spar-Konzept, welches sich heute auf dem Markt befindet. Wenn du ein wirklich brauchbares Mischpult mit nützlichen Vorverstärkern und guten EQ's suchst, so würde ich dir gebrauchte Pulte von Soundcraft, DDA, D&R oder Tascam empfehlen. Mit 1500€ wärst du dann auch mehr als gut bedient, denn der analoge Mischpult-Markt ist schon seit einiger Zeit im Keller, da sich derzeit im "Home-recording" alles nur um Handy-Recorder, kleine USB-Interfaces und anderes China-Gerödel dreht. Gute Preamps müssen übrigens auch nicht teuer sein, auch hier haben Herr und Frau Marketing ganze Arbeit geleistet :rolleyes: Du solltest für dich erstmal ein Konzept erstellen, denn alles ist möglich! Wie möchtest du recording-technisch denn genau arbeiten?
 
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Danke erstmal für die tipps, hat mir schonmal geholfen!
Von den "alles in einem Pulten" war ich von vornherein eher weniger überzeugt.

Zu meiner geplanten Arbeitsweise:

Ich bin selber Musiker in einer Band (Drums) und habe vor einiger Zeit angefangen mich mit Recording zu beschäftigen.
Wir haben ein Konzept für den Bandsound entwickelt und dementsprechend unseren Proberaum nach und nach umgebaut
und Mikrofone Angeschafft und ausprobiert.
Der Plan ist folgender:
Das Fundament der einzelnen Songs für die geplante Produktion wird ein Live Take sein.
Das bedeutet das Drum und die Gitarre (stereo, 2 Amps, 2 Boxen, links, rechts, 1 Gitarrist)
werden zusammen in einem Raum aufgebommen, anschließend kommen Overdubs und Gesänge dazu.
(wir sind ein Trio, 1 Guit, 1 Drum, 1 Voc)
Das Drum wird mit 2 Großmembran Kondensatoren abgenommen (Glyn John technik) und zusätzlichen close mic's an toms bass drum und snare.
Vor dem Schlagzeug steht ein Bändchenmikrofon welches die gesamte Band quasi "mono" aufnimmt.
Die Zwei Gitarren Amps werden jeweils mit zwei Mikrofonen bestückt (Bändchen+Dynamisch, Kondensator+Dynamisch)
Außerhalb des Raumes stehen noch zwei far Ambience Mikros.
Der Raumklang unseres Proberaums war eine Katstrophe, deshalb haben wir ihn "getrocknet" um so die Räumlichkeit im Nachhinein und mit den far ambience Mics zu erzeugen und die Signale gut mischen zu können.

Jetzt fehlen allerdings noch die vernünftigen Preamps und Interface oder Mischpult dazu.
Und bis jetzt habe ich den Jungel an Preamps einfach noch nicht überschaut.

Schön wäre es ein paar Empfehlungen für ein taugliches Interface zu bekommen
und dann vielleicht für Preamps, oder Mischpulte.

Vielleicht hilft das um die sache zu konkretisieren.
Grüße

---------- Post hinzugefügt um 15:08:27 ---------- Letzter Beitrag war um 14:50:27 ----------

Noch eine Frage:
Ich habe mir jetzt ein paar "alte" Analoge angeschaut, und auch das RME Fireface.
Ist es richtig das das Mischpult auf jeden Fall einen ADAT Ausgang benötigt oder gibt es auch andere möglichkeiten der vernetzung?
 
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Du kannst per Direct Out vom Mischpult in das Audiointerface. Es kommt dabei darauf an wo das Direct Out Signal im Mischpult abgegriffen wird. Entweder vor dem Fader oder danach.
 
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Richtig! Post-Fade wäre natürlich besser, denn so kannst du z.B. den EQ des Analog-Pultes etc. nutzen. Bei mir läuft das z.B. so: Mikros in die Stagebox - zum "Mic in" des Pultes, aus dem "direkt out" zum Eingang des Interface, vom Einzelausgang des Interface (in meinem Fall das empfehlenswerte RME-Fireface) in den Tape/Line in des Mischpultes und fertig ist die "digitale" Bandmaschine;). An der RME gibt es zwei zusätzliche Adat-Schnittstellen, wo dann noch 2 Achter-Wandler hängen, welche ebenfalls mit dem Pult verbunden sind. So kann ich 24 Kanäle gleichzeitig aufnehmen und bei Bedarf auch analog mischen. Ein Paar Empfehlungen: Gute "Brot und Butter"-Preamps: Presonus Digimax FS, GOLDEN AGE PROJECT PRE-73, FOCUSRITE OCTOPRE (MKII DYNAMIC), SM PRO AUDIO EP84. INTERFACE: RME-Fireface, FOCUSRITE LIQUID SAFFIRE 56. Mischpulte: Tascam M2600MKII, 3500, 3700, 520, 600 etc. Soundcraft: 500, 600, 800, 6000, Spirit-Studio etc. Auch bei Soundtracs wirst du Budget-bedingt sehr brauchbare Modelle (Topaz, Megas) finden. Die Anzahl der Kanäle und die Qualität des Pultes ansich müssen natürlich gründlich überdacht werden.
 
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Vielen dank erstmal,
das bringt langsam etwas licht ins Dunkel.
Ich habe allerdings noch nicht ganz verstanden wie das RME eingebunden ist...oh mann!
Schon klar das es die Schnittstelle zum Rechner istr. Wie würde das Ganze aussehen wenn ich 16 Kanäle aufnehmen will?
Verbindest du mehrere Interfaces? In der beschreibung vom RME Fireface 400 steht zwar das es bis zu 36 Eingänge nutzen kann, hat allerdings nur 4 line eingänge also bräuchte ich vier um mir alle 16 Kanäle vom Mischpult zu holen oder check ich es einfach nicht ?
danke für die große Hilfe!
 
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Wie würde das Ganze aussehen wenn ich 16 Kanäle aufnehmen will?
Verbindest du mehrere Interfaces? In der beschreibung vom RME Fireface 400 steht zwar das es bis zu 36 Eingänge nutzen kann, hat allerdings nur 4 line eingänge also bräuchte ich vier um mir alle 16 Kanäle vom Mischpult zu holen oder check ich es einfach nicht ?
Zunächst mal redet dererstemann vom Fireface800, du vom Fireface400. RME redet von "36 Kanälen" und rechnet da immer sehr großzügig Ein- und Ausgänge zusammen... Wenn ich das richtig sehe, hat das Fireface400 18 Eingangskanäle.
- 2 Mic/Line vorne
- 2 Instrument/Line vorne
- 4 Line hinten
- 8 per ADAT
- 2 per SPDIF

Um die ADAT und die SPDIF-Eingänge zu nutzen brauchst du halt noch entsprechende Wandler, da schrieb dererstemann aber ja auch.
 
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Danke für die Hilfe!
Ich habe jetzt ein paar Pulte im Auge:

Tascam M520
Tascam M3500
Tascam M2600 MK2

Habt ihr Erfahrungen mit diesen Pulten?
Vielleicht eine Empfehlung?

Danke und Gruß
 
dererstemann
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Alle brauchbar. Ich persönlich würde das M3500 wählen, dann das M520 und dann das M2600 MKII.
 
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Wo liegen denn die klanglichen Unterschiede bei diesen Pulten?
 
dererstemann
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Die sind nicht wirklich groß! Ich habe persönlich selbst das M3500 und M2600 MKII besessen und kenne Stärken und Schwächen der Pulte. Die Verarbeitung zwischen dem M3500/M520 und dem M2600/MKII sind sehr gravierend, man kann hier ganz klar die immer stärker werdende Spar-Politik erkennen, welche letztendlich zur Mackie 8-Bus oder dem noch schlechteren Behringer MX8000 geführt hat.
 
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Hey Leute, super das ich diesen thread entdeckt habe, da ich nicht wirklich Ahnung hatte, wonach ich suchen sollte und eine ähnliche Frage habe.

Ich habe ein Phonic PHHB24U, das 24 Kanalige Pult mit eingebautem USB/FIREWIRE Multitrack Interface. Bis jetzt wurde es verwendet, um A als reines Live-Mischpult oder B das Interface nur zum reinen Aufnehmen von Ideen, also war der Sound bis jetzt nicht wichtig bei der Aufnahme... Einfach Ideen der Band festhalten. Unabhängig von der Meinung über die Phonic Boards hier, wollte ich nun wissen, wie ich dieses Board nutzen kann, um die Spuren am Rechner auch damit zu mischen.

Bis jetzt habe ich das Signal direkt hinter Gain Regler abgegriffen, sodass ich ein vollkommen unbehandeltes Signal in den Rechner bekomme beim Aufnehmen. Ich möchte ungern beim Aufnehmen schon mit dem EQ rumspielen, sodass ich mir evtl den Sound versau und später nichts mehr ändern kann.

Wenn ich nun also 15 einzelne und bis dahin komplett unbehandelte Spuren in Cubase habe, dann muss ich diese wohl nochmal ins Mischpult führen, oder? Dort Mischen und sie dann als Summe wieder in Cubase neu aufnehmen?
Ist das nicht ein totaler Qualitätskiller, soviel hin und her und wandeln?
Ich habe den Großteil der obigen Erklärungen leider nicht verstanden, vllt wurde die Lösung ja schon gegeben. Die Antwort mit der "Digitalen Bandmaschine" schien auf diese Frage abzuzielen, aber verstanden habe ich es noch nicht. Vielleicht kann es mir ja nochmal wer erklären.
Oder geht das nachträgliche Mischen so gar nicht und ich brauch einen dieser sogenannten DAW Controller um das Cubase interne Mischpult zu steuern?

Gruß,
slash-y
 
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Konkret mit dem Phonic geht das eh nicht, weil dessen integriertes Interfaces nur einen Stereoausgang hat. Du kannst also gar nicht die Cubase-Spuren auf einzelne Mischpultkanäle routen. Aber selbst wenn das möglich wäre (beim Mackie Onyx 1640i geht das z.B., oder natürlich wenn du irgendein Interface mit mehreren Ausgängen hast und das entsprechend mit einem Mischpult verbindest), ist das nicht unbedingt sinnvoll, wie du ja schon selbst festgestellt hast. Zum einen hast du eben unnötige A/D-D/A-Wandlung, und vor allem aber ist ja das Phonic schon austattungsmäßig viel schlechter als das Cubase Mischpult. Schon der EQ, weiteres müsstest du eh in Software machen, Automation geht auch nicht usw.

Also bleibt nur das mischen in Cubase. Weil es bei dir eh nicht anders geht, und ansonsten auch wohl zu empfehlen wäre. Und wenn du da nicht mit der Maus arbeiten willst, dann musst du dir in der Tat einen Controller kaufen.
 
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Also sehe ich das richtig, dass sich das Mischen mit analogem Pulten im Nachhinein gar nicht realisieren lässt bzw. nur mit massivem Qualitätsverlust?
Darf ich fragen, wie das dann in den etwas größeren Studios passiert, die ja teilweise auch noch recht alt sind? Die müssen doch auch iwie in den Mix einbezogen werden sonst wären sie doch vollkommen nutzlos.
 
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Also sehe ich das richtig, dass sich das Mischen mit analogem Pulten im Nachhinein gar nicht realisieren lässt bzw. nur mit massivem Qualitätsverlust?
Doch, das lässt sich schon realisieren, nur mit deinem Pult nicht. Du brauchst halt ein Audiointerface mit entsprechend vielen Ausgänge, damit gehst du dann in die Eingänge eines Mischpults. Der Qualitätsverlust ist bei entsprechend guten Wandlern zu vernachlässigen. Und wenn du ein entsprechend hochwertiges Pult hast, dann ist das zumindest Funktional schon nicht schlechter als das Software-Mischpult. Aber wenn du den vollen Komfort samt Automatiuon haben willst, wird das richtig teuer ;)

Darf ich fragen, wie das dann in den etwas größeren Studios passiert, die ja teilweise auch noch recht alt sind? Die müssen doch auch iwie in den Mix einbezogen werden sonst wären sie doch vollkommen nutzlos.
Naja, man will sie nicht wegschmeißen, und dann stehen die da halt rum und werden zum Monitoring-Mischpult degradiert... andere nutzen nur die PreAmps (wobei sich das ja gut kombinieren lässt - ich mache das mit einer M-Audio 1010LT und einem Yamaha MG16/4 im kleineren Maßstab auch - und du mit dem Phonic ja auch). Ich kenne auch welche die nur die EQs aus dem Pult nutzen.
 
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Die müssen doch auch iwie in den Mix einbezogen werden sonst wären sie doch vollkommen nutzlos.
Mixen ist nicht die einzige audiotechnische Aufgabe die in einem Studio passiert.
Neben der Verwendung als Preamp/Channelstrip bei der Aufnahme fällt mir auch Monitoring ein - die Analogpulte in großen Studios sind ja nicht mit unseren Phonic/Mackie/Yamaha-Mixern vergleichbar. Da hat ein Kanal mehr gekostet als mein ganzen Mackie 1642 ...
Solche Qualität - wenn sie gepflegt und gewartet wird - kann man immer noch hervorragend nutzen.

Um sie dann aber gewinnbringend im Mix einzusetzen sind nicht nur hochwertige Wandler sondern auch hochwertige Kabel/Stecker für den ganzen Signalweg erforderlich, damit die Klangverluste auf diesem "Signalausflug in die Analoge Welt" nicht den möglichen Gewinn schon vorneweg versauen.

Clemens
 
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