Um die Macken zu decken, neue Saiten aufzuziehen usw. bedarf es dann einer Überholung durch einen Geigenbauer, denn der nächste Schüler möchte ja auch ein schickes Instrument. Desshalb lassen sich die Geigenbauer auf ein Anrechenen des Mietpreises kaum ein.
Wenn man ein Instrument beim Geigenbauer mietet und dieses Instrument anschließend kauft, muss der Geigenbauer nichts am Instrument machen und er wird sich sehr wohl auf ein Anrechnen des Mietpreises einlassen! Sozusagen Instrumentenleasing mit der anschließenden Möglichkeit, das Instrument zu übernehmen - wie beim Auto (die Restrate ist bekannt). Also kann der potentielle Instrumentenkäufer das Instrument erst leihen, um zu probieren, ob ihm das Instrument liegt, um es dann zu kaufen.
Das eine Instrument zu leihen und dann ein anders zu kaufen wird natürlich teurer sein.
Meine besten Erfahrungen in Hinsicht auf's Finanzielle, sind ein gebrauchtes, gutes Instrument zu kaufen. Das kann man nach Jahren noch zum oft gleichen Preis wieder veräußern, hat ab und an sogar eine Wertsteigerung erfahren.
RICHTIG! Allerdings braucht man dafür:
1. Kapital - in diesem Fall so 1500€+ für ein ordentliches (Schüler-)Instrument mit Bogen und Hülle
2. Glück - ein ordentliches Intrument zu einem akzeptablen Kurs auf dem Gebrauchtmarkt zu finden
3. Einen erfahreren Instrumentalisten - der mit einem die in Frage kommenden Instrumente ausprobiert und diese bewertet!
Ohne diese 3 Dinge ist es schwierig mit dem Kaufen und Verkaufen.
Zun Ice-Princess Beitrag: UNBEDINGT einen Geigenbauer aufsuchen, wenn man ein Streichinstrument kaufen möchte. Die allermeisten Musikgeschäfte sind mit dem Verkauf von Streichinstrumenten effektiv überfordert - wie man merkt, wenn man z.B. Cellosaiten kaufen möchte und dabei
fachkundige Beratung erwartet.
Grüße von Cello und Bass, der Saiten nur noch im Internet bestellt

und immer noch die Darmsaitendiskussion
https://www.musiker-board.de/threads/darmsaiten-auf-dem-cello-welche.194720/ führen möchte
