Mit dem singen beginnen - Ist meine Stimme geeignet

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thewolf16
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Hey,

Und zwar möchte ich gerne versuchen mit dem singen zu beginnen. Jedoch bin ich nie wirklich in den Stimmbruch gekommen und meine Stimme hört sich immer noch nach einen 14 jährigen Jungen an. Deshalb hab ich auch schon seit ca. 7 Jahren nicht mehr gesungen (vorher auch nie wirklich ausser ein paar mal Singstar). Ich möchte es jetzt trotzdem gern versuchen aber meine Stimme schmiert bei zu tiefen Tönen ab, es kommen dann nur noch sporadisch Töne raus. Das fühlt sich in etwa so als würde jemand meine Stimmlippen festhalten. Bei höheren Tönen ist es ebenfalls so. Auch ein Problem ist dass ich immer Schleim im Hals habe, was aber laut Arzt bei meiner Erkrankung normal ist (hab öfters kleinere Erkältungen), der sehr zäh ist und der meist mit etwas dolleren Husten abgehustet werden muss. Wegen meiner Stimme hab ich auch nie viel geredet. Ich war immer ein sehr stiller Typ. Wenn ich jetzt was singen möchte dann bekomme ich sehr schnell ein Heiserkeitsgefühl im Hals (Stimme hört sich trotzdem wie immer an). Auch hab ich wenn ich rede oder singe ein Vibrationsgefühl im Hals (mein Bruder meint das wär der Bass in der Stimme und normal). Zudem hört sich meine Stimme sehr langweilig und leise an (Hab kein Volumen in der Stimme). Trotzdem würde ich gerne wissen ob ich mit meiner Stimme singen kann und ob ich unbedingt einen Gesangslehrer brauch (der nächste ist ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt und ganz schön teuer, das wär mir das Singen auch nicht wert). Ich hab Angst dass meine Stimme schon irreparabel im Ar*** ist (Stimmknötchen) oder ich sie durch alleiniges Üben ruinieren kann. Irgendwie weiß ich selber nicht genau was ich von euch will. :D Am besten ich schick euch eine Hörprobe so dass ihr mir weiteres sagen könntet. Aber was könnte ich denn Aufnehmen? Wenn 1 voll die tiefe Männerstimme ist und 4 ein Tritt in die Kronjuwelen dann würde sich meine Stimme bei 3 einpegeln.

MfG
 
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Bei deiner Bio und deinen Ängsten auf jeden Fall mit Unterricht. Was du als Hörprobe postest, musst du schon selbst entscheiden. Am besten etwas, von dem du glaubst, es halbwegs gut hinzukriegen.

Wichtig ist, dass du dran bleibst, denn singen erlernt sich im Unterricht nicht sehr schnell. Deine Beitragshistorie verrät mir, dass du bereits sehr viele Intrumente angefangen hast (Mundharmonika, Gitarre, Keyboard). Dir sollte vorher klar sein, dass es schon eine ganze Zeit dauern kann, bis du die ersten, hörbaren Erfolge erzielst (ab sechs Monate aufwärts).
 
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Bezüglich der (deiner Aussage nach) hohen Stimme: Lass dich davon nicht entmutigen! Viele Männer haben eine hohe Stimme und klingen trotzdem MÄNNLICH ;)
Auch könnte das, wenn Du extra versuchst, tief zu singen, der Grund für die Halsschmerzen sein. Matthew Bellamy ist hierfür ein (halb)gutes Beispiel: Der hat mal gesagt, dass er früher seine hohe Stimme gehasst hat, und krampfhaft versucht hat SUPERTIEF zu singen... Resultat->Kehlkopfentzündung ... aber sonderlich masculin klingt er jetzt auch nicht oft... wenn auch gut :)

Fazit: Deine Stimme lieben lernen ;D und vorerst keine Aufnahmen von dir selbst anhören (so gut wie keiner mag seine eigene Stimme zu Beginn)

Bezüglich der Gesangslehrer: Wenn Du ein RICHTIG gutes Körpergefühl hast, brauchst Du nicht unbedingt einen, aber Bücher. Von günstigen Lehrern würde ich Dir strikt abraten, ich war bei 5 verschiedenen, und die haben mir alle nur zu einem Bruchteil vernünftiges beigebracht. Also entweder garkeinen oder ordentlich blechen...

Und Du musst sehr geduldig sein, sonst verkrampfst Du und dann wird's nur schwerer Singen zu lernen!
 
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Wenn er ein RICHTIG gutes Körpergefühl hätte, würde er nicht so einen hilfesuchenden Post schreiben....

Ich würde auch zu Unterricht raten. Und, wenn du's mit der Musik ernst meinst, dann such' dir Leute (oder wenigstens einen Partner), mit denen du zusammen ganz ungezwungen musizieren kannst. Das hilft nämlich durchaus auch, wenn es auch den qualifizierten Unterricht nicht ersetzen kann.
 
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Hör dir doch mal die ganzen Sänger in den Charts an, die klingen doch auch fast alle wie frauen. Also mach dir wegen der hohen stimme mal nicht ins hemd ;)
Ich würde dir auch zu Stimmbildung raten, wenn du allerdings "dauererkältet" bist, kann durch viel singen die Stimme ernsthafte schäden bekommen..
Wenn du nicht diese Stunde fahren möchtest und die Stimmbildung dir eigentlich zu teuer ist, such doch mal nach chören in deiner umgebung.. ein kirchenchor ist vielleicht nicht grade deine Lieblingsmusik, aber die leiter haben oft echt viel ahnung und manchmal bekommt sogar einzelstimmbildung darüber. Ich persöhnlich singe auch in nem jugendchor an meiner kirche: der chorleiter ist echt top.und ab und ann bekommst du auch einzelstimmbildung..du solltest halt wirklich auf die quali des chors bzw. des leiters schaun..
hoffe ich konnte dir helfen und lg
magnus
 
FabianFaber
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Oh, ja ganz vergessen! ständig Abhusten ist nicht so gesund für die Stimme ->wirst trocken ->wirst schneller heiser ->könnte auch teils Grund für die Schmerzen sein...

Lieber ein wenig auf für deine Stimme angenehmer tiefer Lage "O" singen und dann in der Tonhöhe leicht und langsam auf und ab bewegen. Wie ein GAAAANZ langsamer Vibrato. :)
Lockert die Stimme, lockert den Schleim, wärmt auf ;)

Du kannst auch trotz erst kürzlich abgeklungener Erkältung singen, nur musst Du das ganze erst recht ruhig und entspannt angehen. Solltest Du aber eigentlich grundsätzlich ;P

Warst Du schon bei einem Facharzt? also HNO? Im besten Falle einen, der sich auf Stimm-, Sprech- und Atemstörungen spezialisiert hat.
Falls noch nicht, der könnte Dir sagen, wie Du da am besten anfängst, und auch ob Du es überhaupt machen solltest, da deine Stimme auch wirklich dauergereizt sein könnte, und dann solltest Du das erst komplett abheilen lassen.

Wenn Du erkältet bist, flüsterst Du viel? Also nicht einfach sehr leise reden, sondern wirklich komplett ohne Stimme. Das geht nämlich auch ziemlich auf die Stimme...
 
Vali
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Der TE war seitdem nicht mehr online, aber ok...

Wenn du ständig erkältet bist, solltest du dich mal checken lassen. Wenn du wegen deiner Erkältung heiser bist, da reicht auch eine belegte Stimme, dann bitte nicht singen. Ein bißchen Schleim bei fehlender Heiserkeit ist nicht so schlimm. Wichtig ist es, sich nicht zu räuspern, sondern eher zu hüsteln. Zum Schleimlösen ist Wassertrinken das A und O. Und auf tiefen bruststimmigen Ma/Mo leise abwärtssingen hilft manchmal auch. Wenn du dir unsicher bist, frag einen Arzt (Hausarzt/HNO). Und während du heiser bist, bitte eben NICHT flüstern, sondern leise reden. Sonst erhöht sich das Risiko für eine hypofunktionelle Stimmstörung nach Erkältung! Wenn du überhaupt keinen Pieps mehr sagen kannst, dann schweigen und sich schriftlich und per Hand und Fuß mitteilen.

Wirst du aber eher vom Singen heiser, kann sich Gesangsunterricht lohnen. Dass du eine hohe Stimme hast, ist doch gar nicht schlecht, bzw. für Pop und Rock sogar super. Die meisten erfolgreichen Popsänger haben hohe Stimmen und im Rock tut man sich mit ner hohen Stimme leichter. Wär deine Stimme irreparabel kaputt, wärst du eher im Bassbereich angesiedelt mit einem Stimmumfang von 3 Tönen.
 
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thewolf16
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Sorry dass ich mich so lange nicht gemeldet hab. Also so erkältet dass ich nicht oder nur leise reden konnte war ich, glaub ich, noch nie. Auch wenn ich erkältet bin rede ich ganz normal. Ich kann mein Gefühl von meinem Stimmumfang so beschreiben: Ich hab einen tiefen Bassumfang aber wenn es zu tief geht wird meine Stimme leiser und verstummt. Nach dem Bassumfang fühlt es sich so an als wär zwischen den beiden Umfängen noch etwas, was ich aber irgendwie "überspringe". Es gibt also bei mir nur Bass & Hoch aber kein Mittelding so wie es sich anfühlt. Hoch komm ich gut aber wenn der Ton zu hoch ist es wie beim Bass, die Stimme wird leiser und verstummt (fühlt sich wie herausgepresst an). Ich hab ein paar Beispiele aufgenommen. Wenn ich etwas länger singe dann fühlt es sich so an als würden meine Stimmbänder stark vibrieren, und nach den Singen hab ich ein leichtes Druckgefühl im Hals und der Gaumen brennt ganz leicht beim Schlucken. Ja, ich hätte einen Partner: Mein Vater. Er ist Schlagzeuger in einer Band und Hobbysänger. Ich glaub, er könnte mich unterstützen auch wenn wir uns selten sehen. Hier also meine Beispiele (Sind natürlich nicht perfekt geworden, Hatte dann noch Skyfall aber die Instrumental Version war für den Ar***):

https://www.dropbox.com/s/pi7pye6gscl083c/Avril lavigne - When your gone instrumental.wav

https://www.dropbox.com/s/yavcr2g50xh19vd/UnheiligSong.wav

Vielen Dank schonmal für euer Feedback. :)

MfG
 
FabianFaber
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Irgendwie kann ich mir die Beispiele nicht anhören :confused:
Naja...
Nach dem, was Du da geschrieben hast, würde ich behaupten, es liegt an folgenden Punkten:
1. Falsche Technik
2. Kramphaft tiefer und höher gehen, als es deine derzeitigen Fähigkeiten zulassen
3. Zu viel auf einmal machen

Dieses "Loch" im Tonumfang ist vollkommen normal bei ungeübten Sängern.
Die hohe Lage, die Du beschreibst, ist wohl die Kopfstimme oder sogar schon Falsett. Gehört auch zu den etwas fortgeschritteneren Techniken ;)
Es ist wirklich von aller höchster Wichtigkeit, dass Du entspannt, locker und aufgewärmt bist, wenn Du übst. Und nicht nur deine Kehle, sondern dein ganzer Körper!
Alles arbeitet zusammen und beeinflusst sich gegenseitig. Es gibt verschiedene Wege um zu Entspannung zu kommen, da werd ich jetzt nicht mit anfangen XD
Zum Aufwärmen reicht schon kurz laufen und vielleicht ein paar schnelle Liegestütze und Sit-Ups. Dann noch die Lockerungs-/Entspannungsübungen (gerade Rücken und Bauch sind wichtig, aber auch nicht den Rest vergessen) und dann schauen, ob's besser geworden ist ;)

Stimm-Aufwärm-Übungen sind aber immer noch das wichtigste!!!
Gibt's auf DuRöhre.de zu Hauf und ich hab bis dato noch keine entdeckt, die wirklich voll daneben waren. Bei Technik-Sachen aber schon, also Obacht!
Was die Technik angeht, lege ich Dir wirklich zumindest ein paar Stunden hochwertigen Gesangsunterricht ans Herz. Wenn Du Dir dann sicher bist, kannst Du dich auch ohne weiterbilden ;)
 
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thewolf16
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Hier sind nochmal die Samples für diejenigen die es sich nicht runterladen können/wollen:

https://www.youtube.com/watch?v=dr5TPmekTYw

https://www.youtube.com/watch?v=yYD4PQSnRB0

Was sagt ihr dazu?

Wo ich auch Probleme habe ist bei Robbie Williams Song "Something Beautyfull". Da hab ich öfters das Gefühl zu tief zu sein, mal zu hoch. Und bevor der Refrain ("When you cant wake up in the morning") kommt, singt Robbie nochmal ziemlich hoch was mir schwer fällt und mich wie Mickey Maus klingen lässt.
 
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thewolf16
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Hey,

Ich bin es nochmal. Ich hab jetzt immer mal wieder geübt und komme jetzt schön auf hohe Töne wenn ich meine Kopfstimme einsetze. Nur singe ich manchmal zu hoch. Ich fange normal an und dann wird es immer höher (besonders gerne im Refrain) bis es sich fast anhört wie Mickey Mouse. Besonders oft habe ich das im Song "Against All Odds" von Phil Collins im Refrain ("And theres nothing left here to remind me..."). Was kann ich dagegen machen?

Wenn ich mit meiner Bruststimme singe dann schmier ich an manchen Stellen ab die mir zu tief sind (aber mit Kopfstimme kein Problem wären).

MfG
 
6thfoot
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Hallo thewolf! Frohes Neues erst mal. :hat:

Ich kann ja verstehen, dass es dich reizt, so zu singen. Nur: Lied um Lied hervorzuholen und immer wieder die hohen Teile anzugehen macht mE. wenig Sinn. Du musst dir doch erst einmal eine Grundlage schaffen, auf der du dann aufbauen kannst. Dann das Gelernte in einem Song zu präsentieren, den du nun gut kannst ist erst der zweite Schritt. Mir scheint, du suchst immer erst einen Song und stellst dann fest, dass es (noch) nicht funktioniert. Andersrum wird ein Schuh draus.

Wenn du alles, was ein bisschen höher geht, nur randstimmig singen kannst, fehlt dir offenbar noch ein Stück Basisarbeit. Dann bleib zum Singen (und Präsentieren) im Wohlfühlbereich und freu dich, wenn du dann einen einfacheren Song richtig gut hinbekommst.

Just my 2ct.

Beste Grüße, 6f
 
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Hallo TheWolf,

lies dir doch die ersten Antworten von damals nochmal durch. Da du offensichtlich nicht zu jenen Leuten gehörst, die ihre Stimme gut einschätzen und autodidaktisch formen und finden können, gilt für dich weiterhin: Unterricht.

Auch die noch erreichbaren Hörproben sprechen klar dafür, dass du keine Naturbegabung bist und dir Hilfe holen solltest.

In einem kann dich beruhigen: Deine Stimme ist nicht zu hoch. Du kannst einfach nur (noch) nicht richtig singen.
 
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