Mit Kleinmixer Passiv-Boxen betreiben?

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Hallo an alle,

erst mal Sorry für diese dumme Frage, aber ich hab von PA und Recording-Equipment einfach Null Ahnung.
Meine Band will für den Proberaum einen Kleinmixer. Wir sind zu 4., haben eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug und 3 Leute die singen.
Das Mischpult, dass ich rausgesucht habe:

https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_x1204_usb.htm

Meine Frage: Kann man damit nur Aktiv-Boxen betreiben? Oder besitzt der Behringer einen Vorverstärker für den Ausgang, so dass ich später auch Passiv-Boxen betreiben kann?(Sorry falls ich das falsch formulier, ich kenn mich einfach nicht aus;-) )

Meine zweite Frage:
Der Behringer hat ja einen USB-Ausgang. Wöllten wir später mal kurz Aufnahmen machen, bräuchten wir ja nur einen PC mit USB in den Proberaum stellen und den Behringer anschließen. Drei Mikros Gesang(3x XLR), 2 Amps(in den Klinkeneingang). Die Frage ist nun mit den Drums.

https://www.thomann.de/de/t-bone_dc_1000.htm

Das wäre ja ein Set, mit dem man Aufnehmen könnte. Nur müsste man jedes Mikro einzeln abnehmen über XLR, ist das richtig?(also nicht über Klinke) Die werden ja nicht gebündelt auf ein Kanal der dann ins Mischpult kommt, oder? Weil dann müsste man ja die Drums jedes mal nochmal aufnehmen hinterher und müsste auf ein Tom-Mikro verzichten.

Und meine dritte Frage wäre nun noch:
Kommen auf der Aufnahme-Software später einzelne Kanäle auf der Software an, d.h. kann man die einzelnen Kanäle hinterher noch bearbeiten(Gesangsspur, Gitarrenspur etc.) oder kommt das als ein Signal, also eine Spur raus?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen, da sie die letzten offenen Fragen endlich klären könnten!
Danke im Vorraus!!!

Solowmusic
 
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Meine Frage: Kann man damit nur Aktiv-Boxen betreiben? Oder besitzt der Behringer einen Vorverstärker für den Ausgang, so dass ich später auch Passiv-Boxen betreiben kann?(Sorry falls ich das falsch formulier, ich kenn mich einfach nicht aus;-) )
Du brauchst entweder Aktiv-Boxen, oder eine Endstufe (also einen Verstärker) plus Passiv-Boxen.

https://www.thomann.de/de/t-bone_dc_1000.htm
Das wäre ja ein Set, mit dem man Aufnehmen könnte.
Qualitativ wohl eher Müll :redface: Krass, dass es so billige Sets gibt. Ja, ich hab verständnis dafür, wenn wenig Geld da ist. Aber du kannst dir ja mal ausrechnen, was ein einzelnes Mikro kostet. Die Empfehlung für brauchbare Einsteigermiros beginnen eher bei diesem preis - für ein einzelnes Mikro. Oder höchstens für zwei. Wobei ich grad sehe, dass die UVP ja deutlich höher war... Wie auch immer, man sollte ja auch nicht pauschal vom preis auf die Qualität schließen. Allerdings sollte man bei Schlagzeugaufnahmen lieber weniger gute, anstatt viele schlechte Mikros benutzen, wenn wenig Geld vorhanden ist. Und bei diesem Set fehlen sogar die wichtigsten Mikros, nämlich die Overheads. An sich kann man sogar mit nur zwei Overheads brauchbare Aufnahmen machen. Wenn man dann noch Geld da ist, dann noch ein Bass Drum Mikro dazu, und wenn dann noch was da ist auch ein Snaremikro. Aber mit diesen vieren kann man dann schon arbeiten. Und als nächstes würden dann erst die Toms kommen.

Nur müsste man jedes Mikro einzeln abnehmen über XLR, ist das richtig?(also nicht über Klinke)
Ja, weil nur das Mikrofoneingänge sind. Du kannst in das Mischpult nur vier Mikrofone stecken.

Weil dann müsste man ja die Drums jedes mal nochmal aufnehmen hinterher und müsste auf ein Tom-Mikro verzichten.
Wie gesagt, die Toms sind eher nicht so wichtig. An sich sind vier Mikros OK, aber das soltlen dann zwei Overheads, Bass und Snare sein. Und ihr solltet sowieso jedes Instrument einzeln aufnehmen, wenn ihr eine gute Qualität haben wollt.

Kommen auf der Aufnahme-Software später einzelne Kanäle auf der Software an, d.h. kann man die einzelnen Kanäle hinterher noch bearbeiten(Gesangsspur, Gitarrenspur etc.) oder kommt das als ein Signal, also eine Spur raus?
Nein. In dem Mischpult sitzt nur eine simple Stereo-USB-Soundkarte, die mit dem REC OUT (also der Stereosumme) verdrahtet ist. Rein funktional könntet ihr also dieses Mischpult (oder irgendein anderen Mischpult) auch mit der Soundkarte verbinden, die schon in jedem PC drinsteckt. Würde alles genauso ablaufen, nur die Aufnahmequalität wäre dann wahrscheinlich nicht so gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst mal vielen Dank für deine schnelle Antwort!!!!

Nein. In dem Mischpult sitzt nur eine simple Stereo-USB-Soundkarte, die mit dem REC OUT (also der Stereosumme) verdrahtet ist. Rein funktional könntet ihr also dieses Mischpult (oder irgendein anderen Mischpult) auch mit der Soundkarte verbinden, die schon in jedem PC drinsteckt. Würde alles genauso ablaufen, nur die Aufnahmequalität wäre dann wahrscheinlich nicht so gut.

Sicher? Ich dachte eigentlich da kommen einzelne Spuren raus, da das ganze ja über USB geht und somit auch alle Kanäle einzeln hinterher berarbeitet werden können...
 
Sicher? Ich dachte eigentlich da kommen einzelne Spuren raus, da das ganze ja über USB geht und somit auch alle Kanäle einzeln hinterher berarbeitet werden können...

Ganz sicher. Du hast dann nur die Stereosumme und keine einzelnen Spuren, die du separat bearbeiten könntest.
 
Dass das Teil einen USB-Anschluss hat, heißt einfach nur, dass da eine USB-Soundkarte eingebaut ist. Aber das sagt noch nichts darüber aus, was für eine USB-Soundkarte da drin sitzt, und welche Signale darüber in den Rechner gehen. Bei den alten Xenyx-Pulten war es sogar so, dass die auch als "mit USB-Interface" beworben wurden, dieses aber gar nicht eingebaut war. Stattdessen lag da einfach dieses Gerät (bzw. ein ähnliches, eher noch einfacheres) mit im Karton:
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/-/art-PCM0005351-000?campaign=GBase
Also eine simple (und sehr billige) USB-Soundkarte mit nur zwei Eingängen. Die musste man dann selbst mit per Cinch-Kabel mit dem Mischpult verbinden. Jetzt ist das Teil halt eingebaut und das manuelle verkabeln entfällt, technisch kommt es aber aufs gleiche raus.

Du hast jetzt keinen Vergleich, aber wenn man einen groben Überblick über die Preise von Mischpulten und Audiointerfaces hat, dann sieht man schon am Preis von dem Teil, dass da wohl kein Mehrkanal-Interface eingebaut ist, weil das sonst unglaublich günstig wäre. Vergleichbare Mischpulte ohne USB sind auch nicht unbedingt viel billiger. Und stattdessen ist das günstigste Mischpult mit vier Mikrofoneingänge und Mehrkanalinterface (also im Endeffekt wie das Xenyx 1204, aber es kann eben jeder Kanal auf eine einzelen Spur aufgezeichnet werden) deutlich teurer:
https://www.thomann.de/de/alesis_multimix_8_usb_20.htm
 
Ich muss mal ne Lanze brechen für dieses billige Mic-Set. Da kann man (plus Overheads, plus Snare-Mic) nen ganz anständigen Sound rausbekommen, wenn man mit nem Equalizer umgehen kann. Ich hab das Set meines Drummers mit dem Ding, nem SM57-Klon und 4 preiswerten Kleinmembranern (Overheads, HiHat, Snare-Bottom, Ride) abgenommen und er war extrem zufrieden.

Edit: im Schwarzen Mann (Siehe Signatur) kann man sich das Ergebnis auch anhören. Aber nicht enttäuscht sein, ich bin kein wirklicher Drummer)

Gruss
-Chris
 
Naja, das heißt du hast das Set für Bass und Toms genommen? Ich weiß nicht, ob das dem Threadersteller dann soviel bringt, wenn er eh noch mindestens Overhead-Mikros dazukaufen muss und wahrscheinlich nicht mehr als vier Mikros nutzen kann.
 
Nochmals vielen Dank für die schnellen Antworten, bin echt erstaunt wie schnell das geht hier!!

Also wenn ich ars ultima richtig verstanden hab, ist das mindeste, um ein Schlagzeug sinnvoll abzunehmen, ein Paar Overheads.
Ich weiß, ich wirk vielleicht etwas wie ein Verrückter Anfänger einer E-Gitarre, der Ebay durchstöbert und meint, in einem Set mit Noname-Strat-Kopie in Sunburst und 15 Watt Noname-Verstärker das Schnäppchen des Jahrtausends gefunden zu haben. Aber das Budget ist wirklich stark begrenzt.

https://www.thomann.de/de/behringer_c2_stereoset.htm

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