Mit welchem Kabel vom Mischpult zur Endstufe ?

von Matthifant, 22.10.03.

  1. Matthifant

    Matthifant Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.03
    Zuletzt hier:
    7.03.07
    Beiträge:
    43
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 22.10.03   #1
    Microfon- oder Lautsprecherkabel ?
    Was ist sinnvoller und warum ?
    Das Mischpult hat sowohl XLR, als auch Klinke-Ausgang.
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    10.622
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    1.932
    Kekse:
    23.903
    Erstellt: 22.10.03   #2
    Mischpult :arrow: Endstufe: Mikrokabel, und zwar am besten XLR (zumindest bei längeren Strecken) wegen der besseren Störfestigkeit.
    Endstufe :arrow: Boxen: Boxenkabel (wie der Name schon sagt). Der Unterschied ist im wesentlichen der, dass im Boxenkabel deutlich größere Querschnitte vorhanden sind (hier wird Leistung übertragen...!), andererseits i.d.R. aber kein Schirm vorhanden ist (oder zumindest die Stecker nicht "voll belegt" sind).

    Jens
     
  3. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    3.12.11
    Beiträge:
    892
    Ort:
    Pianosa
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    1.116
    Erstellt: 22.10.03   #3
    Verbindungen zwischen Pult und Endstufe sollten regelmäßig symmetrisch realisiert werden, deshalb xlr-Steckverbindungen. Hierbei wird das Signal parallel auf zwei Adern(pro Kanal), jedoch um 180 Grad in der Phase verschoben (invertiert) übertragen. Kommt es hier nun zur Einstreuung von Störsignalen (Netzkabeln, Dimmern etc.) wird die Störung auf beiden Adern gleich dargestellt (induziert), was bei der Signalverarbeitung im Empfängergerät (hier ja der Amp.) dazu führt, das bei der Phasenkorrektur des Nutzsignals, die Phasenverschiebung muss ja wieder ausgegleichen werden, die Störungen ausgelöscht werden weil diese ja nunmehr durch die soeben erfolgte "Rückinvertierung" genau um 180 Grad verschoben sind.
    Klinke war das vor einigen Jahren gängige Steckverbindungssystem und kann auch symmetrisch ausgeführt sein. Es hat jedoch den Nachteil, mechanisch nicht sonderlich stabil zu sein (keine Verriegelung) und, was IMHO wichtiger ist, es ist nicht kurzschlusssicher. Gerade beim Umstöpseln mit anliegendem Signal kann es passieren, dass der Tip beim verkanteten rausziehen mit dem Ringkontakt kurzgeschlossen wird, eine Sache, die viele Geräte nicht mögen. Im übrigen auch der Grund Klinke bei LS-Kabeln zu vermeiden. Dafür gibts dann Speakon ;)

    kind regards

    Uwe
     
Die Seite wird geladen...

mapping