Moog Taurus II Bass Pedal & Ampeg Box

von clencypu, 28.01.08.

  1. clencypu

    clencypu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    28.09.09
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Tetange
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 28.01.08   #1
    Hallo,

    ich habe hier mal eine etwas ungewöhnliche Frage, hoffe auch, dass sie ins Bassforum passt...

    Da ich mit meinem Moog Taurus II Bass Peadl jetzt bereits 2 Tieftöner einer PA-Anlage (zwar aus eigener Dummheit, weil ich mich nicht über die Leistung der Lautsprecher informiert habe) ins jenseits befördert habe und der Druck, den ich mir erwarte dennoch auch nicht mit einer fetteren Anlage herüberkommt, habe ich mir eine Alternative überlegt.

    Ich habe mal gesehen, dass jemand sein Taurus-Pedal mit einem Ampeg SVT (300W) und einer 8x10Box gespielt hat, was wirklich fett rüberkam. Ich selbst habe dann probiert meinen 100W Hiwatt an eine 8x10 zu schließen und war vom Sound des Moogs auch mehr als überzeugt.

    Da ich aber nicht noch eine 8x10 zu Konzerten schleppen möchte, dachte ich an eine 4x10 oder 1x15 oder...
    Hat zufällig jemand Erfahrungen damit und kann mir eventuell Infos dazu geben, welche Box am geeignetsten wäre.

    Vielleicht kennt ja jemand gute Tipps.

    Gruß

    Chris
     
  2. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.05
    Zuletzt hier:
    26.06.12
    Beiträge:
    3.551
    Zustimmungen:
    422
    Kekse:
    34.746
    Erstellt: 28.01.08   #2
    Ich hab nur eine Vermutung, die nicht zutreffen muss.

    Also, wenn du sagt, dass du dir die Tieftöner zerballerst hast, aber es trotzdem nicht druckvoll klingt, aber über einen Ampeg plus Kühlschrank schon, dann vermute ich mal, dass es an der Hochpassfilterwirkung der Box liegt. Unter 80 Hz kommt da nicht viel rüber, es gibt weniger Mulm und es bleibt mehr Energie für die als lauter (und druckvoller) empfundenen Frequenzbänder übrig.

    Die tiefen Frequenzen haben aber sehr viel Energie und erzeugen sehr großen Hub, was auch schonmal einen Bass killen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass man schon viel tun könnte, wenn man nur einen Basscut ansetzt und die ganz tiefen Frequenzen raushaut, die ja auch musikalsich nicht mehr sinnvoll sind, dann kannst du dir auch die spezielle Box sparen.
     
  3. FollowTheHollow

    FollowTheHollow Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.06
    Zuletzt hier:
    22.12.14
    Beiträge:
    1.639
    Ort:
    Saarland - nahe Saarlouis - Heusweiler
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    2.601
    Erstellt: 28.01.08   #3
    schau dir mal noch 6x10 oder 4x10 im tandem-baustil an, wenn du gerne rel. kleine boxen haben willst.
    ich denke, wenn du viel druck brauchst, dann brauchste auch viel membranfläche, und da könnte vllt ne einzelne 4x10 zu wenig sein. NATÜRLICH hat das mit der qualität von den boxen zu tun. ne glockenklang 4x10 ist bestimmt besser und druckvoller als ne harkte 4x10 vx.
    den tandem baustil gibs bei HoS (House of Speakers): bsp.: sieht aus wie ne 2x10, ist aber eig. ne 4x10. sowas gibs natürlich auch mit 4x10 - 8x10.
    mir wurde ne 6x10 empfohlen, weil ich viel druck brauch, aber ne 8x10 zu teuer und zu groß ist...
    diese 2 boxen-arten sind denk ich besser zu transportieren als ne 8x10...

    ansonsten kann ich dir nich viel sagen, hat mich nur gestört, dass du "nur" ne 1x15 oder ne 4x10 willst,obwohl du viel druck brauchst...

    hoffe, konnte helfen :o

    mfg
    FtH
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  4. clencypu

    clencypu Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.01.08
    Zuletzt hier:
    28.09.09
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Tetange
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 29.01.08   #4
    Danke schon mal für die prompten Antworten. Ich werde beides auf jeden Fall probieren.
    Auf die Idee mit dem Bass-cut hätte ich auch schon selber kommen können. Muss nur schauen, ob es auch dann noch damit gut funktioniert, wenn ich heftig mit den Oscinallatoren herumhantiere, da ich das Ding nicht nur als reines Basspedal benutze. Aber ich denke mal unten herum dürfte nichts verloren gehen ,was man eh nicht hört, wenn man das anständig anschließt.

    Nunja, um die Boxen zu testen, wird wohl etwas schwieriger. Es war halt auch wirklich meine Frage, ob eine 4x10 oder gar 1x15 druckvoll genug ist. Mir ist schon klar, dass der Kühlschranke die bessere Lösung wäre, aber halt der Transport. Aber 6x10 wär ne Alternative, wenns mit dem Basscut nicht hinhauen sollte.

    Was die Tandems angeht: klingt interessant. Habe ich allerdings noch nirgends gesehen und müsste das aber erst mal ausprobieren, denn so richtig vorstellen kann ich mir das nicht.
     
  5. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

    Im Board seit:
    14.08.03
    Zuletzt hier:
    25.11.16
    Beiträge:
    6.946
    Ort:
    Aschaffenburg
    Zustimmungen:
    2.746
    Kekse:
    37.160
    Erstellt: 29.01.08   #5
    ich benutze seit über 25 Jahren Basspedals, früher auch mal ein Moog Taurus, heute ein Roland PK5 sowie ein altes Roland XV-2020 Modul, das mir zuverlässiger erscheint als ein altes Tauruspedal. Im Proberaum verwende ich einen Mackie SWA-1501 Aktiv-Woofer zusätzlich zu den RCF ART 312 (Gesangsanlage des Proberaums), die an sich auch recht gut Bässe bringen. Allerdings darfst Du auch nicht erwarten, dass das lautstärkemäßig den gleichen Effekt haben kann wir 4 Doppel-Achtzehner W-Bins, die oberhalb von 50 Hertz abgetrennt sind!

    Etwas Zurückhaltung tut da Not, wenn nicht genug Power vorhanden ist. Die Lösung über eine 810er Box mag auch funktionieren, geht aber eher nicht ganz so tief runter. Das tiefe "C" hat 32 Hz - da geht fast jeder Box die Luft aus!
     
  6. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.05
    Zuletzt hier:
    26.06.12
    Beiträge:
    3.551
    Zustimmungen:
    422
    Kekse:
    34.746
    Erstellt: 29.01.08   #6
    Wobei es unnötig ist, alle Bassfrequenzen wiederzugeben, das Ohr erkennt den Ton in der richtigen Höhe auch an den Oberwellen. Sonst könnte ich mir die Beliebtheit von 10" Ampegkühlschränken nicht erklähren, bei denen deutlich über dem Bass E Schluss ist. Klar kann nicht alles cutten, dann geht schon einiges verloren, aber 32 Herz in voller Lautstärke wiederzugeben hört sich für mich eher nach einer Suche nach dem braunen Ton an.

    Aber das ist vielleicht auch einer Frage des persöhnlichen Geschmacks, ich dünne grundsätzlich Instrumente mit extremen Bassanteil untenrum (natürlich sehr behutsam) aus, da ich Infraschall für Musik als unwichtig empfinde.
     
  7. FollowTheHollow

    FollowTheHollow Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.06
    Zuletzt hier:
    22.12.14
    Beiträge:
    1.639
    Ort:
    Saarland - nahe Saarlouis - Heusweiler
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    2.601
    Erstellt: 29.01.08   #7
    schau mal bei den reviews...da müsste normal ne review von ner tandem box mit bildern drin sein...oder benutz mal die sufu, aber irgendwo hab ich schon was über tandem-boxen hier im board gelesen...
    außerdem gibs auch noch n review von ner 6x10 von fmc (https://www.musiker-board.de/vb/reviews/249352-box-fmc-610er-basic-performer.html)

    ansonsten überlegs dir mal...vllt kann noch jmd anders mit mehr erfahrung was dazu sagen :o

    mfg
    FtH
     
  8. herbieschnerbie

    herbieschnerbie Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.10.04
    Zuletzt hier:
    11.01.15
    Beiträge:
    2.545
    Ort:
    Wo der Pfeffer wächst
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    4.069
    Erstellt: 29.01.08   #8
    Zwei 4x10 von Ampeg wären doch die transportablere Lösung. Für den 'basscut' ist nämlich die geschlossene Bauweise wichtig, die (pauschal gesagt) nicht so tief runter geht wie eine Box mit Bassreflexöffnungen.

    Geschlossene Boxen sind zur Zeit aber wirklich rar gesät. Der Kühlschrank ist so konstruiert, die 410HE von Ampeg, 610NV von Bergantino und da hörts schon auf mit meinem Wissen. Aber vielleicht wissen da andere mehr.

    Jedenfalls resultiert der gefühlte Druck tatsächlich aus dem Mangel an sehr tiefen Frequenzen (<50Hz). Ein tiefbassiger Sound macht allerhöchstens ein schönes Erdbeben, klingt ansonsten aber undifferenziert und schwammig. Nimmt man ein paar Tiefbässe weg und erhöht insgesamt die Lautstärke, kommt der Sound der in die Magengrube geht. Das sind jedenfalls meine Beobachtungen und Empfindungen.

    Dieser Effekt lässt sich natürlich mit einem EQ erzielen. Der durchschnittliche Bassregler könnte allerdings zu breitbandig arbeiten und somit auch die Tiefmitten beschneiden, was ja schade wäre. Die Kostengünstige Alternative wäre also, sich einen effektiven Equalizer anzuschaffen der nur die gewünschten Frequenzen absenken kann.
     
Die Seite wird geladen...

mapping