Moving Heads - Steuerung ohne Lichtingenieur sinnvoll?

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hoesch01
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Hallo!

Wir möchten uns bald ein paar Moving Heads bzw Effektlicht zum Ausbau unserer Lichtanlage besorgen (10 18x3W LED PARS), damit ein wenig Effekt bzw Bewegung reinkommt. Allerdings stell ich mir die Frage, ob wir die MH überhaupt ohne Lichtingenier ordentlich ausnutzen können. Wir sind eine TOP 40 Band und spielen immer ca 5 Stunden, also mit kompletter Show programmieren geht da mal nix.

Wir haben den Elation DMX Operator Pro und von dort einige Szenen einprogrammiert für die LED PARS und unser Drummer steuert das nebenbei - funktioniert eigentlich soweit so gut. Nur wenn jetzt Moving Heads noch dazukommen, kann mann da trotzdem zB ein paar Szenen einspeichern, und wenn man will sie aber mit Sound to Light betreiben, also vom Pult aus umschalten?? oder kann man nur an den Heads selber zw Sound to Light und DMX umschalten? Weil der Drummer kann auch immer nur mal schnell rübergreifen und zB eine neue Szene reingeben aber nicht die Heads jetzt irgendwie steuern etc.

Gebe es bessere Alternativen statt Moving Heads die wir dann voll nutzen können oder besser? Gedacht hätte ich zB mal an DMH 40, E-Spot LED, IMG Twist 50 oder sowas in der Art.

Danke euch, lg Heli
 
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Gebe es bessere Alternativen statt Moving Heads die wir dann voll nutzen können oder besser?

Ja, einen Lichttechniker anstellen :redface: Hin und wieder Szenen reinschieben geht und kein Mensch geht von einem Konzert und sagt: Ach das Licht war aber heute etwas unkreativ gesteuert...
Die Gäste erinnern sich aber ganz anders an eine Veranstaltung, wenn die allgemeine Stimmung gestimmt hat. Guter Sound und eine passende und mitreisende Lichtshow sind da ziemlich wichtig. Auch dann wird sich niemand an diese brillante Movingheadfaht beim Solo erinnern. Aber er wird sich an die Emotionen erinnern die er erlebt hat. Und die werden von Licht bzw. Farbgestaltung ganz gewaltig beeinflusst. Wer es nicht glaubt, sollte es ausprobieren. Ist wirklich sehr interessant was da mit einem so passiert ;)

Um auf deine eigentliche Frage zurück zu kommen: Movingheadfahrten können (müssen sogar) genauso einprogrammiert werden, wie Lauflichter für Scheinwerfer. Und das kann auch weiterhin funktionieren.
Ausschöpfen könne ihr mit dieser Methode aber nicht mal einen schnöden Par64. Stell dir vor, ein Song geht zum Ende und zu seinem zweiten Höhepunkt hin. Der Sänger hält den Ton, die Gitarristen brechen sich die Finger am improvisierten Schlussolo, der Drumer weiß selbst im Moment nicht mehr auf welche Trommel er gerade eindrischt und die Lichtshow unterstützt das in hoher Geschwindigkeit und einem Strobeffekt. Die Band schafft einen perfekt getimten Schluss, der Drumer haut zum Abschluss auf die Becken und das Licht geht in den Black out. Kurze Ruhe, das Licht dimmt wieder hoch und die Gäste rasten aus ;)

So und jetzt stell dir vor, statt dem Blackout läuft die Lichtszene mit ihrem irrem Geblinke weiter weil der steuernde Musiker/Techniker gepennt hat...DAS wirkt 10x verheerender als ein Feedback auf der Tonanlage.
 
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Super danke für die Tipps, zur Zeit muss das mit dem Licht noch unser Drummer machen aber in ein paar Jahren kanns ja schon anders sein ;-) Klar wäre ein Lichttechniker super und ich bin mir auch dessen bewusst was man mit Licht alles machen kann... in 2 Jahren vielleicht wenn die Gage etwas besser ist :)

lg heli
 
P
  • Gelöscht von jw-lighting
  • Grund: Keine sinnvollen neuen Erkenntnisse nach mehr als einem dreiviertel Jahr...

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