MPC oder MPD, Sequenzer oder Controller

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edmund
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Hallo,
ich besitze einen Motif XS 7 und üerlege nun, mir ein Gerät zur Beatherstellung zuzulegen.
Ein MPC 1000 oder 2500 wird ja überall hoch gelobt, aber leider sind die Geräte schon ziemlich in die Jahre gekommen.
Das Display dieser Geräte ist ziemlich veraltet.
Nun gibt es von Akai neue Geräte, den MPC Studio oder MPC Renaissance, diese würden mir schon gefallen, aber leider funktionieren diese nur mit dem PC.
Ich besitze auch Battery 3 mit einer Library von knapp 12 GB, diese Samples könnte ich mit so einem Gerät viel besser als auf dem Keyboard einspielen.

Oder wäre in meinen Fall ein MPD 26 oder 32 besser ?
Ein MPD hat keinen Sequenzer, aber ich weiß nicht, ob ich diesen üerhaupt benötige.
Ist Soundmäßig ein Unterschied zwischen MPC und MPD ?
Leider gibt es bei mir in der Nähe (Oberösterreich - Bezirk Braunau) keinen Laden, wo ich die Geräte testen kann.

Wenn ich allerdings ohne Computer arbeiten möchte, muß ich mir einen veralteten MPC 1000 oder 2500 zulegen.
Daran führt wahrscheinlich kein Weg vorbei.

Ich möchte hauptsächlich Beats und Rythmen zur Begleitung für meinen Motif XS erstellen.



Was würdet Ihr mir empfehlen?

Gruß Edmund
 
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Grundsätzlich würde ich erstmal sagen: Falscher Unterbereich...hier geht es ja eher um Sounderstellung und nicht um Kaufberatung.

Was erhoffst du dir denn von den Akais, was dein Motif nicht kann?!?
 
Ein MPD ist ein Controller. Da kommt kein Sound raus. Das ist dir aber hoffentlich klar oder?

Ansonsten. Der Motif macht doch ganz gute Beats, oder? Halt einfach nicht eingeklopft, aber da liesse sich ev. mit externen Controllern was machen...
 
Am Keyboard Drums und Beats einzuspielen ist halt nicht lustig.
Ein Drumpattern soll halt mit einem MPD z.B. einfacher sein, oder?

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Darum dachte ich an einen MPD 26. Damit könnte ich die Beats besser einspielen, als auf der Tastatur.
Zudem könnte ich auch auf der Couch liegend mit Beats experimentieren.

Aber eigentlich hast du Recht, mit dem Motif XS kann man alles machen. Nur mit anschlagdynamischen Pattern ist das einspielen halt lustiger.
Außerdem haben viele Musiker oder Produzenten, die einen Motif haben auch noch einen MPC. Also muß schon was an den Geräten sein.
Nur als MPC käme nur der Renaissance in Frage, weil ein veraltetes Model kaufe ich nicht.

Aber vorerst möchte ich es erst mit dem MPD versuchen.

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Darum dachte ich an einen MPD 26. Damit könnte ich die Beats besser einspielen, als auf der Tastatur.
Zudem könnte ich auch auf der Couch liegend mit Beats experimentieren.

Aber eigentlich hast du Recht, mit dem Motif XS kann man alles machen. Nur mit anschlagdynamischen Pattern ist das einspielen halt lustiger.
Außerdem haben viele Musiker oder Produzenten, die einen Motif haben auch noch einen MPC. Also muß schon was an den Geräten sein.
Nur als MPC käme nur der Renaissance in Frage, weil ein veraltetes Model kaufe ich nicht.

Außerdem habe ich Battery 3, das ich mittels MPD viel besser nutzen könnte.
Am PC Beats zu machen ist irgendwie nicht so schön.

Aber vorerst möchte ich es erst mit dem MPD versuchen.
 
edmund schrieb:
Am Keyboard Drums und Beats einzuspielen ist halt nicht lustig.

Ein Drumpattern soll halt mit einem MPD z.B. einfacher sein, oder?
Ich tu mich mit der Bezeichnung "Beats machen" immer etwas schwer. Der Ursprung dieser Wortschöpfung liegt ja eher im Hip-Hop/Rap/RnB-Bereich und beinhaltet ja mehr als nur das Programmieren von Drumspuren. Beats sind eher komplette Patterns (also Songschnipsel) mit mehreren Instrumenten und Drumsspuren, die in einem Pattern-Sequenzer angeordnet und wiederholt werden. Genau für diese Arbeitsweise waren/sind die MPCs ideal.

Ursprünglich waren die MPCs Drumcomputer mit Samplingoption, also Spezialisten für das einfache und schnelle erstellen von Drumspuren, zu einer Zeit, als man noch weniger am Computer gearbeitet hat (Ende der 80er, Anfang 90er). Durch die Samplingoption konnten natürlich auch andere Sounds in die MPC wandern, als nur Drumsounds. Das nutzten halt einige Produzenten aus den genannten Bereichen, da diese Musik stark patternorientiert ist, also das stetige Wiederholen von Songabschnitten als Stilmittel benutzt. Oft und gerne wurden Teile aus alten Funkscheiben der 70er gesampled und mehr oder weniger verfremdet. Über diese Songschnipsel (den Beats) wurde dann gerapped, gesungen, gejodelt...was auch immer. ;)
Es sei noch erwähnt, dass es nicht nur die MPC gab, sondern auch einige Drumsampler von Emu, die hier gerne benutzt wurden.

Ob so ein Gerät nun interessant ist, oder nicht, das entscheidet deine Arbeitsweise. Wenn man eher mit Pattern arbeitet, also aus Abschnitten einen Songs aufbaut, oder "klassisch" nach einer linearen Songstruktur. Ich bin eher der klassischen Arbeitsweise verschrieben und erstelle selten Drumspuren "live" mit den Pads (ich habe welche am Roland Fantom). Einfach Grundrhythmen klopfe ich schon mal mit der Keyboardtastatur ein, aber wenns ans eingemachte geht, benutze ich immer die Step-by-Step-Eingabe im Sequenzer (am Rechner Cubase). Ich bin da auch recht pingelig, da mein "Zweitinstrument" das Schlagzeug ist und ich hier recht viel Zeit für ein geschmackvolles Drumprogramming aufwende. (The drum ist the most important instrument!)

Das MPD ist, wie schon richtig angemerkt, nur ein Controller. Ich konnte deinen Posts bisher nicht entnehmen, ob du Songs am Motif erstellst, oder mit einem Rechner. Der Motif bietet dir ja auch eine patternorientierte Arbeitsweise an. Natürlich kann man mit der MPD via MIDI die Drumssounds aus dem Motif ansprechen und in den Sequenzer des Motifs einklopfen. Wenn dir das mehr liegt, ist das natürlich deine Sache. :) Im Grunde ist es aber überflüssig, da das eigentliche "Beatsmachen" ja der Motif/DAW macht. Ist aber wirklich eine Geschmacksfrage.
 
Die MPC's sind ja vom Design her und von der Technik schon ziemlich in die Jahre gekommen, obwohl der Sound ziemlich gut ist. Zumindest wenn man sich die Youtuevideos ansieht. Kommt natürlich auch auf die Samples an ,denke ich. Aber ein softwaregesteuerter Controller kommt da wahrscheinlich nicht ran, oder?
Einen MPD kauf ich mir nicht. Entweder gleich eine MPC oder ich verwende den Sequenzer am Motif. Muß ich halt noch etwas üben.

Aber wenn man sich heute noch eine MPC kauft, dann welche ?
Eine MPC 2500 oder eine Renaissance ?
Welche würdet Ihr bevorzugen?

Ich möchte Ideen sammeln und nicht immer auf den PC angewiesen sein, obwohl die Renaissance gefällt mir optisch besser.
Technisch ist sie wahrscheinlich auch besser, oder?

Um Tips wäre ich sehr froh !

Edmund
 
Was haltet Ihr eigentlich vom "BEAT Thang" ??
Sieht um Klassen besser aus, als jede MPC, und hat keine veraltete Technik.
Die Leuchtdioden brauche ich nicht, aber die kann man ja abschalten.
Mit dem Ding ist man vom PC nicht mehr abhängig !!
 
Ich hab mir jetzt eine MPD 26 bestellt. Preis/Leistung sind hier noch in Ordnung.
Wenn ich Spaß damit habe, kaufe ich mir später die MPC Renaissance.
Vielen Dank für eure Meinungen.
 
Die MPC's sind ja vom Design her und von der Technik schon ziemlich in die Jahre gekommen, obwohl der Sound ziemlich gut ist.
Und? Nur weil es älter ist, als eine Livemucker-Workstation heutzutage wird, muß es nicht bis zur Unbenutzbarkeit veraltet sein.

Veraltet ist ein MPC60 mit 12-Bit-Wandlern (haben aber ihren Charme) oder ein MPC2000XL mit SCSI, aber doch kein MPC1000 oder MPC2500, mit JJOS erst recht nicht.

Oder sollen sie veraltet sein, weil es Nachfolger gibt? (Gibt's eigentlich gar nicht, Akai hat eine ganze Geräteklasse zu Grabe getragen und durch etwas völlig anderes ersetzt.)

Aber wenn man sich heute noch eine MPC kauft, dann welche ?
Eine MPC 2500 oder eine Renaissance ?
Welche würdet Ihr bevorzugen?
Von den beiden? Das MPC2500. Warum? Rechnerunabhängigkeit.

Ich möchte Ideen sammeln und nicht immer auf den PC angewiesen sein, obwohl die Renaissance gefällt mir optisch besser.
Technisch ist sie wahrscheinlich auch besser, oder?
Äpfel und Birnen.

Die Renaissance ist anders. Renaissance ist eine NI Maschine, nur daß sie nicht von NI ist, sondern von Akai. Renaissance ist wie ein MPD in hübsch mit Display und eigener Software. Ohne PC ist das Ding dumm.

Ein MPC2500 ist ein Hardwaresampler, quasi wie ein S5000 in flach mit Pads.

Du könntest genauso Arturia Analog Factory und Akai Miniak vergleichen.

Was haltet Ihr eigentlich vom "BEAT Thang" ??
Sieht um Klassen besser aus, als jede MPC, und hat keine veraltete Technik.
Die Leuchtdioden brauche ich nicht, aber die kann man ja abschalten.
Mit dem Ding ist man vom PC nicht mehr abhängig !!
Wenn ein Hardware-MPC veraltet ist, ist es auch das Beat Thang, weil das Konzept dasselbe ist.

Ansonsten ist der Unterschied zwischen MPC und Beat Thang: Zum MPC kam der Hip Hop von ganz alleine. Das Beat Thang wurde von den Beat Kangz explizit für Hip Hop gebaut. Es glaubt, noch mehr ghetto zu sein und noch mehr Street Cred zu haben, y0. Technisch kann man mit dem Beat Thang eine Menge Musikrichtungen machen, aber das kann man mit einem MPC auch.

In meinen Augen ist es, wenn du elektronische Tanzmusik mit einem Beat Thang machst, ungefähr so, wie wenn du zur Loveparade (als die noch in Berlin war) in einem '64er Chevy Impala Lowrider mit Speichenfelgen und Kettenlenkrad angehoppelt kommst, aussteigt in phätten Nike-Basketballstiefeln, Baggy Pants, seitwärts gedrehtem Cap und 6 Kilo Goldschmuck, auf deinen Laster steigst (wit' gold-plated spinnaz on da wheelz fo' mo' blang, yo), die Raver begrüßt mit "Yo homiez!" und einem Ghettozeichen und dann was von 2Pac auflegst.

Wenn du einfach nur Drumsamples abfahren und daraus Beats machen willst, tut's absolut ein MPC1000. Tip: Locker jedes zweite MPC1000 in der Bucht hat schon JJOS installiert.


Martman
 
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ich hab für so'n Tüddel ein iPad mit 'nem Dock drunter, das flutscht dann auch nicht gleich von der Tischplatte...
low credibilty factor, aber was soll's... :D zum Ideen sammeln ist es cool, weil nicht auf 1 Betriebsart festgelegt
(und ohne Dock echt mobil)
die Apps sind einigermassen günstig, für'n Hunderter extra gibt's bereits eine richtig(!) gute Ausstattung

cheers, Tom
 
Ansonsten ist der Unterschied zwischen MPC und Beat Thang: Zum MPC kam der Hip Hop von ganz alleine. Das Beat Thang wurde von den Beat Kangz explizit für Hip Hop gebaut. Es glaubt, noch mehr ghetto zu sein und noch mehr Street Cred zu haben, y0.

Martman

made my morning :D

( aber kann man die mpc renaissance nicht auch ganz toll nur als hardware ohne computer verwenden? hatte zumindest auf mcih so den eindruck gemacht.. alo mpc an line/mic ran un losgesampled dann später bei bedürfnis ncoh an den pc gehangen und weiterbearbeitet )


Edit: ohohoh also ich bin wohl komplett falsch gelegen :( schaade jetzt habe ci gedacht akai fährt schön die hardware-standalone-schiene mit ausbau möglichkeit in der software



wa acuh ncoh echt nice aussieht ist ist der arturia spark habe damit leider ncoh keine erfahrugen machen können aber lohnt scih sciher mal anzuschauen
 
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Edit: ohohoh also ich bin wohl komplett falsch gelegen :( schaade jetzt habe ci gedacht akai fährt schön die hardware-standalone-schiene mit ausbau möglichkeit in der software
Yep, so ziemlich das einzige, was man noch an Standalone-Groovesamplern neu kriegt, ist das Beat Thang, die alte Electribe ESX-1 SD und langsam schwindende MPC-Restbestände (das 1000 wird als erstes alle sein, glaub ich). Maschine, Spark und die neuen MPCs läuten quasi schon die Totenglocke (hat mal einer ein Sample?).


Martman
 
Also ich habe eine MPC 2000XL (mit CF-Reader/Writer) und eine MPC 2500 (Vollausbau) und ich liebe die beiden Dinger.

Schiebe zwar auch sehr gerne Klötzchen und habe heute auf Cubase 7 geupdated, aber einfach mal mit einer MPC, einem Midi-Keyboard und einem Synth gemütlich ins Wohnzimmer verziehen und die halbe Nacht nur damit rumspielen macht einfach Spaß und bringt einen das ein oder andere mal auch auf andere Ideen, da man in gewisser Art und Weise limitiert ist und anders arbeitet.
 

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