Multicore und digitale Stagebox gleichzeitig am Behringer X32C verwenden.

von lucas_arz, 18.03.19.

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  1. lucas_arz

    lucas_arz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.19   #1
    Hallo Zusammen :)

    Ich möchte gerne mein Behringer X32 Compact mit einer digitalen Stagebox (Behringer SD16) erweitern, da ich demnächst zu wenig In- und Outputkanäle habe.
    Im Moment betreibe ich es mit einem Multicore (12 In / 4 Out), welches aufgrund einer Festinstallation erhalten bleiben muss. Deswegen denke ich an eine Art
    "Hybrid"-System, sprich teils Analog (Multicore), teils Digital (AES50 -> Stagebox). Wenn ichs richtig verstehe, ist das in den Routingoptionen des X32 kein Problem,
    allerdings weiss ich nicht, wie es sich mit den Signallatenzen verhält.

    Kann man so ein System ohne hörbaren Delay im selben Raum (20 x 15 x 4 m) betreiben? Hat da jemand Ahnung?

    Vielen Dank für die Hilfe und LG
    Lucas
     
  2. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 18.03.19   #2
    Auf einem Kupferkabel bewegen sich Elektronen mit annährend Lichtgeschwindigkeit - Latenzen sind da eher nicht wahrnembar (und nicht ganz einfach messbar).
     
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  3. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.19   #3
    klugsch-modus ein :-) :
    nö:
    da aber das eine elektron seinen nachbarn schubst, und bei wechselspannung der nachbar wieder zurückschubst, geschieht die ausbreitung des effektes nahezu mit lichtgeschwindigkeit.
    was für ein gerangel!
     
  4. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 19.03.19   #4
    Gut dass du dem TO hiermit richtig geholfen hast.
    Ich könnte auch meine Diplomarbeit zum Thema Hohlleiterphysik einstellen.....hilft aber niemandem.
     
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  5. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.19   #5
    ach komm, nimm doch bitte nicht alles so wahnsinnig ernst, auch wenn mein einwand korrekt ist (daher doch auch der :-) und die moduseinstellung).
    und geholfen und beantwortet hattest du doch schon.
    (ich laß auch meine bolaamphipil umhüllte rekombinierte DNA in der schublade ;-) )
    :prost:

    im ernst, ich finde das wirklich interessant, daß sich die elektronen soooo langsam im leiter bewegen, und das eben im gegensatz zu dem, was der benutzer vermeint zu sehen.
    horst
     
  6. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 19.03.19   #6
    So und nun zurück zum Thema. Die zusätzliche Latenz bei einer AES50-Verbindung selbst ist im Vergleich zu den 0,8ms so gering (~70 μs) dass es nicht wirklich auffällt;-) Allerdings spricht das Manual (https://media.music-group.com/media/PLM/data/docs/P0BKE/SD16_SD8_QSG_WW.pdf) eine etwas andere Sprache. Da ist von einer GEsamtlatenz von 1,1ms (Stagebox In->Console Processing->Stagebox Out). Das heisst für mich dass man mit einer zusätzlichen Latenz von 0,15 ms in eine Richtung, (1,1-0,8)/2, zu rechnen hat. Aber auch dieser Wert ist nicht hörbar ausser man schickt das exakt selbe Signal einmal in die Stagebox und einmal direkt ins Pult und Mischt beide zu einer Monosumme.

    Ach und weil wir gerade dabei sind, hier ein paar Latenzwerte von den Effekten aus dem X32 FX Rack: (Quelle: https://dbbaudio.com/2017/waves-x-wsg-latency/, ein recht guter Artikel zum Thema X32 und Waves)
    • Combinator: 0.67-0.71 ms
    • DeEsser: 0.67 ms
    • Enhancer: 0.67 ms
    • Fair Compressor: 0.67 ms
    • Leisure Compressor: 0.67 ms
    • Sound Maxer: 0.67 ms
    • Ultimo Compressor: 0.67 ms
    • XTEC EQ1: 0.71 ms
    • XTEC EQ5: 0.71 ms
    • Wave Designer: 1.42 ms
     
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  7. tombulli

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    Erstellt: 19.03.19   #7
    Um mich von meinen Vorrednern abzugrenzen: ein ganz einfaches JA ;-)
     
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