Mundstück-adapter oder 2 Mundstücke ?

von EUPOSSUM, 02.01.08.

  1. EUPOSSUM

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    Erstellt: 02.01.08   #1
    Hallo ich als Amateur hab mal ne Frage an Leute die sich damit auskennen:
    Ich spiele seit Ewigkeiten Hobbymäßig ein Yamaha YEP-321 Euphonium und will nun mit einer Yamaha Tenorposaune auf ähnliches Nivaeu kommen um mehr spielen zu "können":
    Für das Euphonium brauch ich ein Mundstück mit engem Schaft die Posaune hat einen L-Schaft
    Momentan hab ich so 'nen Metalladapter um das Euphi-Mundstück auf die Posaune zu stecken
    Nun wollt ich fragen ist das in Ordnung oder Majestätsbeleidigung - da Bohrung Schaft usw. nicht optimal zusammenpassen?
     
  2. tantrix

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    Erstellt: 03.01.08   #2
    Was soll das?
    Dein Eu... gehört zur Familie der Hörner und hat ein Hornmundstück zu haben.
    Die Posaune braucht ein ordentliches Kesselmundstück.
     
  3. EUPOSSUM

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    Erstellt: 03.01.08   #3
    Möchte ja eigentlich nicht wieder 'ne Mundstückdiskussion anfangen - davon gibt's genug
    dachte aber immer Hornmundstücke haben so eine V-Querschnitt und sind sehr klein und alles andere hat mehr die U-Form verschieden Tief etc. und entscheidet sich sonst nicht im Typ
    Kann mir jemand den fundamentalen Unterschied zwischen dem was ich auf ein Bariton und dem was ich auf eine Posaune stecken soll - wenn derselbe Tonumfang gespielt werden soll?
    Merci und Sorry falls ich's vorher nie wusste - hatte halt immer nur Posaunenlehrer die sich mit viel anderem nicht so Top auskannten (keine kritik :-) )
     
  4. EUPOSSUM

    EUPOSSUM Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.08   #4
    Es werde ja auch sachen wie z.B. "Schilke Trombone (Euphonium/Baritone) 40B medium shank", angeboten - sind das Kompromisse oder ausnahmen bei best. Produkten ?
     
  5. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.08   #5
    Ja sicher.
    Du hast es schon richtig erkannt.
    Hornmundstücke sind V förmig.
    Ein großes Horn hat auch ein großes Mundstück. Ein kleines (Wald)Horn eben ein kleines.
    Posaunenmundstücke haben unterschiedliche Kurven für unterschiedliche Klangvorstellungen. Aber im Prinzip ein U bei Bass und ein C bei Tenor. So im Prinzip, denn genau ist das recht kompliziert.
    Die Größe bei Bariton und Posaune kann in etwa gleich sein. Die Kurve eben nicht. Ein Horn soll weich und tutig klingen. Eine Posaune klar und etwas Metall in der Stimme haben. Der Komponist hat´s so im Ohr und instrumentiert entsprechend. Darum soll sich der Musiker auch dran halten.
    Völlig unterschiedliche Instrumente und somit völlig unterschiedliche Mundstücke. die Sache mit dem Adapter vergiß mal ganz schnell.
    Noch Fragen?
     
  6. EUPOSSUM

    EUPOSSUM Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.08   #6
    Ok vielen Dank für die Hilfe - also Posaune C/U Form - Horn/Bariton V Form
    Also auf jeden Fall 2 Mundstücke
    Jetzt muss ich in meinem Mundstückwald nur noch herausfinden was U und was V- förmig ist ;-)
    Eine weiterer kleiner Schritt auf der Odyssee zum Perfekten Mundstück :screwy:

    Noch 'ne blöde Frage zum Schluss: entspricht ein Dennis Wick 10CS Jazz/Altposaunen Mundstück einem Eu.. Mundstück (ungefähr) - oder ist das komplett daneben ?
     
  7. oggimatt

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    Erstellt: 04.01.08   #7
  8. EUPOSSUM

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    Erstellt: 04.01.08   #8
    Hab mir vor ein paar Monaten auch ein JK Exklusive 6B besorgt - das ist mit 25,75 fast einen Milimeter mehrim Durchmesser als das andere - hat einen Superweichen Klang und geht in der Tiefe ab nur harte und hohe Töne kamen damit kaum deshalb hab ich in Proben immer eins von meinen alten kleineren benutzt
    Ist das normal so ? Kann ich damit rechnen in absehbarer Zeit das große genauso zu beherrschen ? (Oder sollte man sich als Amateur der nicht viel Zeit zum üben hat mit dem zufrieden geben was man hat/kann? )
     
  9. oggimatt

    oggimatt HCA Posaune HCA

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    Erstellt: 05.01.08   #9
    Tach Eupossum,

    auf/an so einem Mundstück muß man schon arbeiten. Von nix kommt halt nix.
    Ich bin auch Amateur, versuche aber, so am Tag 1 Stunde und mehr zu üben.
    An manchen Tagen gehts aber nicht.
    Das ist ärgerlich, is aber so.
    Ist halt aber auch alles eine Ansatz/Technik-Frage. Deshalb nehme ich noch Unterricht bei einem guten Klassik-Profi.
    Wenn Du nur wenig üben kannst/willst, also so 2-3 mal die Woche eine halbe Stunde und Du mit dem großen Mundstück nicht klar kommst, brauchst Du dich aber auch nicht mit einem Klier 6er zu überfordern und nimmst stattdessen besser ein kleineres.
    Also ein Mundstück mit kleinerer Bohrung, der Rand sollte schon angenehm für dich sein.
    So ein 6er von Klier ist wie ein Bach 5G, oder so. Ist meine Empfindung. Ist also schon relativ groß.
    Für dich gäbe es aber noch das Bach 7C und 6 1/2 zwischen dem Bach 10C und dem Klier 6B.
    Du kannst von Klier auch mal ein 8B oder C und 7 B oder C probieren.
    Vielleicht kommst Du damit besser klar.
    Letzendlich zählt aber immer, daß die Höhe nicht durch die Mundstückgröße bestimmt wird, sondern das Mundstück zum Horn/der Posaune passen muß, damit die Tröten den optimalen Klang entwicken.
    Du brauchst auch genug Luft für die versch. Bohrungen der Mundstücke. Bei zuwenig Luft bei großer Bohrung kackt der Ton halt ab.
    Dagegen hilft nur Üben, oder man akzeptiert kleinere Bohrungen mit kleinerem Ton.
    Hängt halt von dir ab.
    Wenn Du Ambitionen hast, rate ich dir zu einem guten Lehrer.
    Das zahlt sich immer aus.
    Bis denne

    Matt
     
  10. EUPOSSUM

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    Erstellt: 05.01.08   #10
    Ok Vielen Dank für die Ratschläge jetzt weiß ich wenigstens woran ich bin -
    und das mit dem Unterricht überleg ich mir, denn es geht doch nichts über einen guten Lehrer, der sich auskennt und einem sagt wo's lang geht
    Echt gut das Forum hier - Fragen (fast) aller Art werden beantwortet
     
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